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Einzelwerte - Aktien

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AK2404AK
Beigetreten: 24.06.2007
Elite Grinder

Original von Andrewlane
@AK2404AK
Meine Strategie kommt der Susan Levermann Strategie sehr nahe, d.h. ich nehme die Firma fundamental unter die Lupe und kaufe "nach meiner Ansicht" solide Firmen. Wenn die Börse irgendwann mal absackt, stört mich das nicht so stark, wie Jemanden der nicht weiß warum der die Firma kaufte, denn ich halte mir immer den Inneren Wert vor Augen. Warum 4 Jahre ?.... ich brauche eine klare Zahlenstrategie.

Danke für die Erklärung und denke das machst du auch gut, aber ich halte es mit constentus

Original von constentus
Innerhalb von 4 Jahren können sich doch Firmenintern bedeutende strukturelle Veränderungen ergeben.
Von globalen politisch- wirtschaftlich- konsum- Faktoren ganz zu schweigen.
(wie viele 4-Jahres Zyklen haste schon durch?)

Und würde daher zumindest einmal im Jahr (Bilanzen) mir das investment noch mal zumindest kurz ansehen. (ich bisher nur in ETFs)
AK


Antwort
Zitat
Andrewlane
Beigetreten: 23.02.2011
PokerStrategist

@AK2404AK

Und würde daher zumindest einmal im Jahr (Bilanzen) mir das investment noch mal zumindest kurz ansehen. (ich bisher nur in ETFs)
AK

Frau Levermann schlägt sogar eine montaliche Kontrolle der Fundamentaldaten vor. Und das ist auch der größte Unterschied von ihrer, zu meiner Strategie. Da ich Ihre Anlagestrategie vorab getestet habe, stellte ich fest, dass sehr viele Fehlsignale entstanden sind und man oft Verkauf und Rückkauforders durch führte, was unnötige Kosten verursachte und man zum teil auch gute Gewinnstrecken verpasste. Natürlich verhinderte man auch große Verluste. Nur über 4 Jahre gesehen, so lange habe ich Ihre Strategie getestet, performte man schlechter, als hätte Mann/Frau erst nach 4 Jahren gehandelt.


Antwort
Zitat
Andrewlane
Beigetreten: 23.02.2011
PokerStrategist

@Vortex1111
Einzelne Beispiele bringen nichts! Da kann man in beiden Richtungen recherchieren und wird in positiven und negativen findig.
Wichtig habe eine Strategie, die Du getestet hast, mit schlafen kannst und an der du dich auch in Börsenkrisen hälst.
Da ich meine Käufe Mit ASP von 0€ auf 250.000€ (Aktien, Sparen und Poker)"]Link Text... regelmäßig poste, kann man in diesen Thread auch meine Performence messen.


Antwort
Zitat
Dogdo
Beigetreten: 19.06.2008
Oldschool Grinder

Hab dieses Jahr wieder Option als Firmenangehöriger auf folgende Order:

Daimler aktien 20 Stück um 175€ kaufpreisvergünstigt + 2 Bonusaktien (derzeit ~140€). Kurs aktuell bei 70€. Sperrfrist der aktien ist bis 31.12.2019.
Die Aktien erhalten schon dieses jahr die Dividende von 3,65€/aktie.
Aktie dürfte also auf 55-57€ droppen um BE zu sein bis Ende der Sperrfrist.

Was meint ihr dürfte normal nen Snapcall sein oder

Andere frage: Ich würde gerne mehr wie die 20 stk kaufen. Allerdings müsste ich das über jemand anderes machen da die 20 Aktien das maximale Paket sind. Wie sieht das nach ende der Sperrfrist aus? Kann derjenige mir die aktien dann einfach in mein depot "überweisen" (Deutsche Bank)?


Antwort
Zitat
Burnie211
Beigetreten: 15.04.2008
Elite Grinder

Easy, snapcall.
Grundsätzlich wenn du einen solchen Fall besitzt und dies nicht anders in der Compliance geregelt wird kannst du dich zu 100% absichern und quasi die 175€+Bonusaktien risikofrei einkassieren, abzüglich dem Preis für die Option.
Zu dem das du mehr Aktien kaufen würdest, wieso muss das über jemand anderen passieren? Ihr habt ja sicherlich eine Firmenpolicie die Insiderhandel regelt.
I.d.r. kann man Anteile kaufen solange man nicht über entsprechendes Insiderknowhow verfügt wie bspw. in der M&A Abteilung oder ähnlichem , würde ich abklären lassen.


Antwort
Zitat
Praepman
Beigetreten: 03.11.2006
Oldschool Grinder

Darf ich die buy and holder hier mal fragen was ihr so für euch als Unterkante für die orderkosten festgelegt habt? Überlege gerade ob ich eher monatlich für 1000€ oder alle 2 Monate für 2000€ kaufen sollte. Kosten jeweils 5-6€ (0.5 bzw 0.25%)

Wie haltet ihr das?


Antwort
Zitat
jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Original von Burnie211
Easy, snapcall.
Das sehe ich auch so.
Grundsätzlich wenn du einen solchen Fall besitzt und dies nicht anders in der Compliance geregelt wird kannst du dich zu 100% absichern und quasi die 175€+Bonusaktien risikofrei einkassieren, abzüglich dem Preis für die Option.
Zeige mal ein Beispiel mit konkretem Produkt und Kosten auf.
Zu dem das du mehr Aktien kaufen würdest, wieso muss das über jemand anderen passieren? Ihr habt ja sicherlich eine Firmenpolicie die Insiderhandel regelt.
I.d.r. kann man Anteile kaufen solange man nicht über entsprechendes Insiderknowhow verfügt wie bspw. in der M&A Abteilung oder ähnlichem , würde ich abklären lassen.
Das ist wieder mal ein Thema der Steuer. Viele Arbeitgeber lassen nicht über den steuerfreien Betrag hinaus kaufen. Aufwand wegen Geldwerter Vorteil und ggf. Begrenzung der Mitarbeiteraktien.


Antwort
Zitat
DrStrothmann Themenstarter
DrStrothmann
Beigetreten: 29.12.2007
Oldschool Grinder

Original von Praepman
Darf ich die buy and holder hier mal fragen was ihr so für euch als Unterkante für die orderkosten festgelegt habt? Überlege gerade ob ich eher monatlich für 1000€ oder alle 2 Monate für 2000€ kaufen sollte. Kosten jeweils 5-6€ (0.5 bzw 0.25%)

Wie haltet ihr das?

Ich kaufe auch via Aktiensparplan für 100 oder 200€ ;)


Antwort
Zitat
Dogdo
Beigetreten: 19.06.2008
Oldschool Grinder

Original von Burnie211
Zu dem das du mehr Aktien kaufen würdest, wieso muss das über jemand anderen passieren? Ihr habt ja sicherlich eine Firmenpolicie die Insiderhandel regelt.

Ganz einfach: weil die maximal 20stk pro person mit der kaufpreisvergünstigung + bonusaktien rausgeben.
Ich würd quasi exakt dasselbe paket nochmal über meinen vater kaufen (der auch firmengehöriger ist).
Wie sieht das ganze nach ablauf der sperrfrist aus? Könnte er mir die aktien quasi in mein depot überweisen?


Antwort
Zitat
Burnie211
Beigetreten: 15.04.2008
Elite Grinder

Original von Dogdo

Original von Burnie211
Zu dem das du mehr Aktien kaufen würdest, wieso muss das über jemand anderen passieren? Ihr habt ja sicherlich eine Firmenpolicie die Insiderhandel regelt.

Ganz einfach: weil die maximal 20stk pro person mit der kaufpreisvergünstigung + bonusaktien rausgeben.
Ich würd quasi exakt dasselbe paket nochmal über meinen vater kaufen (der auch firmengehöriger ist).
Wie sieht das ganze nach ablauf der sperrfrist aus? Könnte er mir die aktien quasi in mein depot überweisen?

Achso, jetzt habe ich verstanden was du machen möchtst.
Kannst du so machen und nach der Sperrfrist kann er es dir "schenken" sollte ja von der Größenordnung noch lange nicht von der Schenkungssteuer betroffen sein.

@Jotha
hinsichtlich des Beispiels wenn die DaimlerAktie heute bei 70€ steht und du dir eine put Option kaufst für ca. 3€ mit einem Jahr laufzeit. D.h. du hast das recht die Daimler aktie in einem Jahr für 70€ zu verkaufen egal wo der kurs dann steht.
Du sicherst dich also nach unten ab und kannst nicht mehr Verlieren als den Preis der Option. Das musst du dann halt 3 Jahre lang machen bis zum ende der Sperrfrist oder alternativ eine put Option mit 3 Jahre laufzeit.
Ohen die Bonusaktien würden dich die Daimleraktien eigentlich 20x70€ = 1400€ kosten man erhält jedoch eine Vergünstigung von 175€ was ca. 12,5% des Wertes ausmacht.
Die Optionen werden mich vielleicht 80-90€ Kosten dafür habe ich aber überhaupt kein Downside Risk sondern nur Upside Potential.
Alternativ kann man sich eine Synthetische Aktie bauen die sich genau umgekehrt zur Realen Aktie verhält.


Antwort
Zitat
rumbabeat
Beigetreten: 19.12.2010
PokerStrategist

Original von Burnie211

Original von Dogdo

Original von Burnie211
Zu dem das du mehr Aktien kaufen würdest, wieso muss das über jemand anderen passieren? Ihr habt ja sicherlich eine Firmenpolicie die Insiderhandel regelt.

Ganz einfach: weil die maximal 20stk pro person mit der kaufpreisvergünstigung + bonusaktien rausgeben.
Ich würd quasi exakt dasselbe paket nochmal über meinen vater kaufen (der auch firmengehöriger ist).
Wie sieht das ganze nach ablauf der sperrfrist aus? Könnte er mir die aktien quasi in mein depot überweisen?

Achso, jetzt habe ich verstanden was du machen möchtst.
Kannst du so machen und nach der Sperrfrist kann er es dir "schenken" sollte ja von der Größenordnung noch lange nicht von der Schenkungssteuer betroffen sein.

@Jotha
hinsichtlich des Beispiels wenn die DaimlerAktie heute bei 70€ steht und du dir eine put Option kaufst für ca. 3€ mit einem Jahr laufzeit. D.h. du hast das recht die Daimler aktie in einem Jahr für 70€ zu verkaufen egal wo der kurs dann steht.
Du sicherst dich also nach unten ab und kannst nicht mehr Verlieren als den Preis der Option. Das musst du dann halt 3 Jahre lang machen bis zum ende der Sperrfrist oder alternativ eine put Option mit 3 Jahre laufzeit.
Ohen die Bonusaktien würden dich die Daimleraktien eigentlich 20x70€ = 1400€ kosten man erhält jedoch eine Vergünstigung von 175€ was ca. 12,5% des Wertes ausmacht.
Die Optionen werden mich vielleicht 80-90€ Kosten dafür habe ich aber überhaupt kein Downside Risk sondern nur Upside Potential.
Alternativ kann man sich eine Synthetische Aktie bauen die sich genau umgekehrt zur Realen Aktie verhält.

Den put für 3 Euro musst du mir mal zeigen. Kaufe ich sofort - auch ohne daimler aktien...

edit kurz geschaut: 70 put Dezember 18 kostet gerade 9€. Für 2019 wird es sicher nicht günstiger...
edit 2: sehe gerade du bist von 70€ ausgegangen. Bei der Vola im Moment bekommst du aber trotzdem nix für 3€. Kurs im Moment 67,2. 66 Put kostet für Dezember im Moment 6,47€.

edit 3: Puts mit 3 Jahren Laufzeit machen leider überhaupt keinen Sinn. 68er Puts bis Dezember 2020 kosten aktuell 15€...plus Transaktionskosten - die bei der kleinen Summe prozentual nochmal recht hoch sind.
letzter edit: meine Rechnung ist auch murks. Ich habe die Dividende nicht berücksichtigt. Das heißt die Wahrheit liegt in der Mitte...
Bei ähnlicher dividende könnte man dann sogar über eine langfristige Absicherung nachdenken.

Ich würde einfach die paar Aktien nehmen und nicht hinschauen...


Antwort
Zitat
rumbabeat
Beigetreten: 19.12.2010
PokerStrategist

Original von HijackerStar
Wenn man als Laie langfristig investieren möchte, dann sollte man solch kurzfristigen Ereignisse keine Beachtung schenken.
Erst wenn sich die langfristigen Aussichten ihres Kaufs ändern, sollte man seine Investition neubewerten und schauen ob man nicht besser sein Geld heraus holt.

Ansonsten brauchen sich Rookies und auch Semis nicht einbilden als hätten sie irgend einen adäquaten Plan um mit Angstverkäufen umgehen zu können. Und nichts anderes erleben wir gerade. Die aktuelle Situation ist für jeden bitter, der am Kursverlust partizipiert. Keine Entscheidung könnte ich hier mit gutem Gewissen als richtig einstufen. Folglich auch keine als falsch.

Ich finde den Plan ganz einfach: man darf nie so viele Aktien haben, dass man Angst bekommt. Die Schwelle ist natürlich individuell und alters-/vermögens-/lebenssituations und stressabhängig.


Antwort
Zitat
shcleichernderwolf
Beigetreten: 09.08.2008
Oldschool Grinder

Ich beschäftige mich in letzter Zeit viel zu viel mit der Börse und Aktien, wenn ich Produkte sehe schießen mir immer sofort die Unternehmen in den Kopf: "Maggi- Nestle! Pampers - Procter and Gamble! Listerine - Johnson and Johnson!...."
Es macht mir zwar super Spaß mich Tag ein Tag aus mit Aktien und der Börse zu beschäftigen, aber es fühlt sich langsam schon wie eine Sucht an (kann man Aktien süchtig werden xD ?)

Deshalb würde ich gerne etwas kürzer treten und sobald mein Gehalt sich eingependelt hat, hatte ich mir gedacht, dass ich meine Aktien stumpf nur noch per Sparplan bespare. Spricht prinzipiell etwas dagegen oder kann man das so machen? Ich glaube es wäre zwar minimal günstiger, wenn ich direkt mit einer Summe von 2000€+ kaufe, aber das sind nur ein paar Euro Unterschied. Einen gewissen Betrag würde ich weiterhin dem Cashbestand zufließen lassen, um bei größeren Rücksetzern zukaufen zu können, bzw. falls sich anderweitig irgendwelche gute Einstiegsgelegenheiten bieten.
Ich weiß das Market Timing kritisch betrachtet wird, ich hatte mir aber gedacht, dass man bei monatlichen oder zweimonatlichen Zukäufen Werte favorisieren könnte, welche gerade etwas korrigiert haben, um so eine etwas höhere Rendite erzielen zu können. Durch das automatische besparen würde das dann ja wegfallen.
Ich bin da deshalb echt etwas hin und her gerissen. Vielleicht könnte mir dazu ja mal jemand der schon länger an der Börse unterwegs ist seine Meinung/Erfahrung schreiben.


Antwort
Zitat
Zinsch
Beigetreten: 01.02.2008
Elite Grinder

Original von Praepman
Darf ich die buy and holder hier mal fragen was ihr so für euch als Unterkante für die orderkosten festgelegt habt? Überlege gerade ob ich eher monatlich für 1000€ oder alle 2 Monate für 2000€ kaufen sollte. Kosten jeweils 5-6€ (0.5 bzw 0.25%)

Wie haltet ihr das?

Ich spar immer bis ich so 3500 Euro beisammen hab (bei flatex gibt's da eine Sprungstelle in den Spesen). Bin aber auch relativ stark in Aktien investiert, von demher ist es nicht so schlimm, wenn ich fuer ein paar Monate ein paar Euro unverzinst rumliegen hab.


Antwort
Zitat
rumbabeat
Beigetreten: 19.12.2010
PokerStrategist

Original von shcleichernderwolf
Ich beschäftige mich in letzter Zeit viel zu viel mit der Börse und Aktien, wenn ich Produkte sehe schießen mir immer sofort die Unternehmen in den Kopf: "Maggi- Nestle! Pampers - Procter and Gamble! Listerine - Johnson and Johnson!...."
Es macht mir zwar super Spaß mich Tag ein Tag aus mit Aktien und der Börse zu beschäftigen, aber es fühlt sich langsam schon wie eine Sucht an (kann man Aktien süchtig werden xD ?)

Deshalb würde ich gerne etwas kürzer treten und sobald mein Gehalt sich eingependelt hat, hatte ich mir gedacht, dass ich meine Aktien stumpf nur noch per Sparplan bespare. Spricht prinzipiell etwas dagegen oder kann man das so machen? Ich glaube es wäre zwar minimal günstiger, wenn ich direkt mit einer Summe von 2000€+ kaufe, aber das sind nur ein paar Euro Unterschied. Einen gewissen Betrag würde ich weiterhin dem Cashbestand zufließen lassen, um bei größeren Rücksetzern zukaufen zu können, bzw. falls sich anderweitig irgendwelche gute Einstiegsgelegenheiten bieten.
Ich weiß das Market Timing kritisch betrachtet wird, ich hatte mir aber gedacht, dass man bei monatlichen oder zweimonatlichen Zukäufen Werte favorisieren könnte, welche gerade etwas korrigiert haben, um so eine etwas höhere Rendite erzielen zu können. Durch das automatische besparen würde das dann ja wegfallen.
Ich bin da deshalb echt etwas hin und her gerissen. Vielleicht könnte mir dazu ja mal jemand der schon länger an der Börse unterwegs ist seine Meinung/Erfahrung schreiben.

Automatisch besparen ist die sichere Variante. Das andere kann gut gehen, muss aber nicht.
Wenn die Nachrichten (auch Tagesschau) über Wochen über die katastrophalen Börsen sprechen, kannst du dann gerne einen Einmalbetrag zusätzlich investieren oder die Sparrate verdoppeln.

Wenn (wie im Moment) dich jeder blöd anschaust, wenn du sagst du bist nicht 100% in Aktien, kann man den Sparplan auch mal pausieren oder etwas Geld abziehen falls der Aktienanteil recht groß geworden ist.
Immer schön antizyklisch handeln, dann läuft das schon.


Antwort
Zitat
Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

Original von Praepman
Darf ich die buy and holder hier mal fragen was ihr so für euch als Unterkante für die orderkosten festgelegt habt? Überlege gerade ob ich eher monatlich für 1000€ oder alle 2 Monate für 2000€ kaufen sollte. Kosten jeweils 5-6€ (0.5 bzw 0.25%)

Wie haltet ihr das?

Ich möchte nicht über 0,25% Orderkosten haben.


Antwort
Zitat
derVuk
Beigetreten: 05.02.2008
BlackMember

Original von Xantos

Original von Praepman
Darf ich die buy and holder hier mal fragen was ihr so für euch als Unterkante für die orderkosten festgelegt habt? Überlege gerade ob ich eher monatlich für 1000€ oder alle 2 Monate für 2000€ kaufen sollte. Kosten jeweils 5-6€ (0.5 bzw 0.25%)

Wie haltet ihr das?

Ich möchte nicht über 0,25% Orderkosten haben.

Ich mach das eher von der durchschnittlichen Haltedauer abhängig. Für mich ist alles bis 0,2% pa. akzeptabel, wobei deutlich weniger natürlich besser ist. Aber wenn deine durchschnittliche Haltedauer > 10 Jahre ist, bist du ja selbst bei 0,5% unter 0,1% pa. (Kauf+Verkauf).
Ich gehe davon aus, du kaufst dann auch jedes mal ein anderes Unternehmen? Da ist dann auch die Frage wie diversifiziert du sein willst und wie viele Depotpositionen du willst.
Solltest du zweimal hintereinander 1k ins gleiche Unternehmen stecken, würde ich auch lieber 2 Monate ansparen und für 2k kaufen.


Antwort
Zitat
beni
Beigetreten: 17.10.2006
BlackMember

Wenn man annimmt, dass sich die Aktien pro Jahr mit X% verzinsen dann kostet es Geld nicht direkt zu investieren. Das muss man gegenrechnen gegen die Ordergebühren.

Mal ein paar Zahlen: Nimmt man an, dass man jährlich 5% 7% 10% Rendite erzielt dann wären das monatlich jeweils: 0,041% 0,057% 0,08%

Bei DeGiro, wo man grob geschätzt 2,20€ je Order bezahlt sollte man also ab 540€ investieren (für die angenommene Jahresrendite von 5%).


Antwort
Zitat
rumbabeat
Beigetreten: 19.12.2010
PokerStrategist

Original von beni
Wenn man annimmt, dass sich die Aktien pro Jahr mit X% verzinsen dann kostet es Geld nicht direkt zu investieren. Das muss man gegenrechnen gegen die Ordergebühren.

Mal ein paar Zahlen: Nimmt man an, dass man jährlich 5% 7% 10% Rendite erzielt dann wären das monatlich jeweils: 0,041% 0,057% 0,08%

Bei DeGiro, wo man grob geschätzt 2,20€ je Order bezahlt sollte man also ab 540€ investieren (für die angenommene Jahresrendite von 5%).

So habe ich das noch nie gesehen, aber die Rechnung stimmt natürlich.

Nur den letzten Satz verstehe ich nicht - ist ja auch schon spät.
Ab 540€ empfiehlt sich dann eine Direktinvestition und keine Stückelung auf 12 Monate? Und wenn ja, wie hast du das denn gerechnet? Finanzmathematik ist bei mir etwas länger her.
In etwa so: 2,2 = 540/12*1,00041+540/12x1,00041^2 +....540/12x1,00041^11

Oder bin ich da auf dem Holzweg? Finde gut, dass die meisten hier auf die Kosten schauen - der durchschnittliche Privatanleger macht seine Rendite vor allem mit zu hohen Transaktionskosten (und natürlich Angst und Gier) kaputt.

Trotzdem würde ich die Rechnung nicht allzu hoch bewerten. Man hat durch den Sparplan zwei Vorteile: er disziplinert und macht einen vernünftigen cost average Effekt.


Antwort
Zitat
beni
Beigetreten: 17.10.2006
BlackMember

Bin oben um eine Stelle nach dem Komma verrutscht.
Wenn man 540€ investiert, dann erwartet man damit in einem Monat 0,41%*540€=2,16€ zu erwirtschaften, hat also die Gebühren von DeGiro in etwa wieder drin.
Die 0,41% erhält man indem man die 5% Jahresrendite auf den Monat runterrechnet, 1,05^(1/12) ausrechnet.


Antwort
Zitat
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