Original von JonnyOh
Original von ipraythesun
Original von shcleichernderwolf
In den verschiedenen Foren, sowie aus Kommentaren unter Videos zu dem Thema, scheinen ja viele überzeugt davon zu sein, dass aktuell noch nicht der richtige Zeitpunkt gekommen ist um zu kaufen.
Manche scheinen regelrecht derart überzeugt zu sein, wir stünden erst am Anfang der Abwärtsspirale, das Käufer gar als dämlich dargestellt werden und 100% Cash das einzig wahre wäre.Ich für meinen Teil maße mir erst gar nicht an, in der Lage zu sein den Tiefpunkt zu erwischen.
Am sinnvollsten erachte ich Schrittweise zuzukaufen. Damit wird man zwar nie den Tiefstkurs erwischen, aber dennoch einen attraktiven Durchschnittskurs erhalten.Mich würde mal interessieren, was die ~100% Cash Leute tun, wenn wir das Tief bereits gesehen haben und es jetzt einfach nach und nach wieder rauf geht.
Wartet man dann 10 Jahre auf den nächsten Crash? Steigt man wieder zu Höchstkursen ein?
Was passiert wenn wir zwar noch tiefere Kurse sehen, die Börsen aber eine Weile dicht machen und somit kein Kauf möglich ist?
Was ist wenn wir eine enorme Inflation oder gar Hyperinflation durch die Geldschwemme zur "Stabilisierung" sehen werden und Cash ganz schnell an Wert verliert?
Das soll bitte nicht als Angriff missverstanden werden, es soll einfach mal die Gegenseite beleuchten, welche auch Gefahren birgt.
Außerdem besteht meinerseits tatsächlich Interesse an den Fragen.WAnn wieder einsteigen? Es gibt Faktoren, die man berücksichtigen muss. Zunächst muss bei den großen Indizes erst mal ein solider Boden gefunden werden. Die technischen Signale (MACD usw) generieren Kaufsignale. Der DOW und der DAX kehren in ihren langjährigen Aufwärtstrend charttechnisch zurück. Mittelzuflüsse in Fonds/ETF nehmen wieder zu. Wieder über 200 EMA usw
Klar wird man dann 20-30% Anstieg verpassen; aber besser als der jetzt zu befürchtende Einbruch auf deutlich unter 6000 Punkte im DAX.
Wenn man aktuell jede Woche nachkauft, wird man mit ziemlicher Sicherheit mit einem besseren Schnitt einsteigen, als wenn man darauf wartet, dass sich die Lage wieder beruhigt hat. Nur meine Meinung.
Dies hängt davon, welchen Anlagenhorizont hast. Wenn du wie Xantos die nächsten 30 Jahre nicht an dein Geld willst, ist dies ok.
Gehen wir aber davon aus, der Markt fällt bis mindestens 6000 Punkte, bedeutet dies bei einzelnen Aktien 60-80% Wertverlust, evtl Insolvenz. Dann versagt die Strategie, wenn du in den nächsten 5-10 Jahren dein Geld willst.
@Krach-Bumm-Ente: der Markt war bei 8.000 und ist abgeprallt. Die jetzige Short Squeeze hat den Markt bis 10.200 getrieben und ist an der früheren Unterstützung abgeprallt. Da so viele professionelle Marktteilnehmer short sind, wird der Markt weiter nachgeben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die 8.000 hält. Darunter gibt es halt keine Unterstützung mehr. Hält 8.000 kann man an einer Bondenbildung arbeiten. Spätestens Ende kommender Woche wird die 8.000 getestet.
Auch wenn der Markt sich zwischen 5.000 und 6.000 stabilisiert, bedeutet dies nicht, dass der Markt wieder in den nächsten Jahren 20% p.a. steigen wird.
