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Einzelwerte - Aktien

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JonnyOh
Beigetreten: 25.09.2008
PokerStrategist

Habe mir gerade den KPMG-Bericht von Wirecard angesehen, recht positiv wirkt dieser ja nicht gerade :f_rolleyes:

Keine Ahnung wie das weitergehen kann, bei so einer Kommunikation und solchen Firmenstrukturen. Was ist eure Meinung? Ich bin immer noch long und halte. (Kaufkurs 110)

Bin in der IT tätig und wir verwenden auch Wirecard für einige Shops, wir sehen hier auch wachsendes Geschäft, von daher glaube ich nicht, dass Wirecard hier alles manipuliert. Aber keine Ahnung.


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Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008
Poker Player

Sie werden halt krumme Dinger gedreht haben, siehe Deutsche Bank.
Aber am Ende des Tages zählt die Bilanz (Vermögenswerte, EK, FK) und die stehen bzw. sind bestätigt worden.
Und es zählt ob der zu erwartende Gewinn eintritt.
Rufschädigung, schlechte Publicity und vielleicht die ein oder andere Strafe wird den Kurs drücken.
Aber der Erfolg spricht für sich und deswegen bleibt die Aktie eine stark volatile Achterbahn.


Antwort
Zitat
Heinz021
Beigetreten: 27.09.2007
BlackMember

Macht mir keine Sorgen. Würde man in anderer Konzerne Bücher so genau stochern, fände man überall ein Haar in der Suppe. Soll sogar welche im DAX geben, denen massivster Betrug nachgewiesen werden konnte und die stehen deswegen immer noch solide da (wobei ich nicht glaube, dass WDI so glimpflich davon kommen würde).


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nbchiller
Beigetreten: 05.03.2010
PokerStrategist

:f_love: Wirecard :f_love:
Es wäre wirklich anständiger gewesen, KPMG hätte handfeste Beweise gefunden. Diese Nebelkerzen, die dort gezündet wurden und nicht vorhandenen Quittungen und Unterlagen sind für ein Unternehmen dieser Größenordnung so unfassbar unwürdig.
Die Bilanzpressekonferenz zu verschieben mit der Begründung "Corona" schlägt dann dem Fass den Boden aus. :f_drink:

Aber erst mal 1k reingebuttert:badteeth: :profit:

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:thinking:
Zumindest das Tagestief recht sauber gepimmelt.
Ich persönlich erwarte für morgen eine Gegenreaktion - es kann aber auch durchaus noch weiter runtergehen Richtung 82 EUR. In jedem Fall nur ein Spaßtrade :facepalm: :coolface:

Mal was ödes kaufen

Mir fehlt noch etwas echt langweiliges im Depot.

Spoiler


Nope. Nicht du. :fouet:

Entschieden habe ich mich für essity
Der Name Essity ist zusammengesetzt aus „Essentials“ (Wesentliches) und „Necessities“ (Notwendigkeit). Und genau das machen die auch.

Sie kümmern sich um
Furz :milord:

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Schnief :megusta:

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Futt :|

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Struller :pokerface:

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und Aua :rage:

Spoiler

Das Unternehmen verkauft 58% seiner Produkte im Handel, 24% im B2B-Bereich und 18% in der Gesundheitsversorgung.

Die größten Absatzmärkte sind die USA (12%), China (12%), Deutschland (11%), Frankreich (8%). Insgesamt werden in Europa 55% der Umsätze generiert. Der Gesamtmarkt wächst weltweit nur schwach mit 3-4%.
Die größten Mitbewerber sind u.a. Kimberly-Clark, Procter & Gamble oder 3M.

Das Unternehmen ist erst seit 2017 an der Börse. Die Dividende 2019 (die wohl 58c/2% sein sollte) wird ausgesetzt. Die Verschuldung liegt bei ca. 2-2,5x EBITDA - für ein Unternehmen mit stabilen Umsätzen normale Hausnummer.

Wer schon eine Kimberly, Procter, 3M oder so hat, braucht sicher keine Essity. Für Dividendenjäger ist die Aktie auch (noch) nichts.
Für mein Portfolio habe ich noch ein Unternehmen gesucht, das öde ist, nicht disruptiert wird und mit dessen Produkten ich etwas anfangen kann. Hier kenne ich die Marken und nutze sie auch selbst.
Downside können die Schulden in Verbindung mit Goodwill-Abschreibungen in der Bilanz sein, wenn man eine Marke wie Tempo bilanziell runterschreiben müsste.
Upside ist für mich, dass das Unternehmen seinen Sitz in Schweden hat, somit bilanziell in einer interessanten Währung diversifiziert ist. Seine Produkte können nicht disruptiert werden; sehr wohl aber preislich unterboten. Es handelt sich um absolute Verbrauchsgüter, deren Nutzung in Zeiten steigendem Hygienebedarfs sicherlich nicht rückläufig ist. Die Produkte sind konjunkturunabhängig - sie dürften in der Produktion aber durchaus sehr stark am Energiepreis hängen

Für jemanden, der etwas ganz langweiliges haben möchte, das sein Geld vermutlich sparbuchartig mit ein paar % Verzinsung verwahrt, ist das Unternehmen sicherlich eine Möglichkeit; besonders, da die Marken wohlbekannt sind und das Geschäftsmodell tatsächlich eben nicht mehr als "Papier" beinhaltet.


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JonnyOh
Beigetreten: 25.09.2008
PokerStrategist

Wirecard fällt wie ein Stein, war heute schon bei 84 :f_rolleyes:


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Zitat
jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Original von Fantomas741
Ja ich bin eh long überall suche daher dividenstarke aktien in der vergangenheit hat die Lufthansa da immer 3-4% ausgeschüttet und man kommt jetzt günstig rein und bin auch überzeugt das man sich zur not gesundschrumpfen kann anstatt bankrott zu gehen ;)

Wie nachhaltig ist die Dividendenrendite!?
Wie kommt man zur Einschätzung "günstig"? Nur von historischen Kursen?
Wie schnell geht "Gesund schrumpfen" statt Konkurs oder Staatshilfe?

Ich habe ein paar Lufthansa-Aktien und werde die auch halten. Die Entwicklung ist aber mMn eher vorsichtig einzuschätzen.
Nach meiner Kenntnis hat die Lufthansa Kosten von 1 Mio EUR die Stunde. Das sind ca. 700 Mio EUR im Monat. Ein Kurzcheck (bei comdirect) der Bilanzdaten 31.12.2019:
01,4 Mrd. liquide Mittel
10,1 Mrd. Eigenkapital
32,5 Mrd. Verbindlichkeiten

Die Marktkapitalisierung beträgt keine 4 Mrd. EUR. Wie schnell muss sich was ändern?

Es kursieren 9 Mrd. EUR Staatshilfe in den Medien. Damit könnte man bestimmt eine Neugründung ohne bzw. geringerem Flugzeugpark und mit Neueinstellung von Mitarbeitern ohne Verpflichtung aus Alterssicherung und alten hohen Gehaltsvereinbarungen hinkriegen. Die jetzigen Aktionäre wären dann draußen.


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Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008
Oldschool Grinder

Original von topspit 21.04.2020,
Bin bei Shell heute nochmal rein.
14,67€

Und wieder raus bei 16,75...

Bin jetzt aber wieder raus aus diesem Einzel-Aktienscheiß. Keine Nerven für sowas.


Antwort
Zitat
nbchiller
Beigetreten: 05.03.2010
PokerStrategist

Original von JonnyOh
Wirecard fällt wie ein Stein, war heute schon bei 84 :f_rolleyes:

Nicht ganz :coolface:

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:f_love:


Antwort
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Yaki
Beigetreten: 17.10.2007
PokerStrategist

Am besten ein Abstauberlimit von 106,70€ setzen und mit ein wenig Glück, landet sie im Körbchen :coolface:


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Heinz021
Beigetreten: 27.09.2007
BlackMember

:profit:


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Zitat
Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006
Elite Grinder

Original von topspit

Original von topspit 21.04.2020,
Bin bei Shell heute nochmal rein.
14,67€

Und wieder raus bei 16,75...

Bin jetzt aber wieder raus aus diesem Einzel-Aktienscheiß. Keine Nerven für sowas.

Nur weil man schnell und einfach Aktien handeln kann, heißt das nicht, dass man das auch tun sollte.

Einfach ein breites Portfolio aus ETFs und/oder guten Einzelaktien kaufen und halten sowie verstehen was man da eigentlich gekauft hat. Das ist eigentlich alles, was der Normalotto machen muss, um vom Aktienmarkt zu profitieren.

Alle anderen Strategien performen sehr wahrscheinlich schlechter, besonders, wenn man nicht genau weiß, was man da eigentlich macht.


Antwort
Zitat
shcleichernderwolf
Beigetreten: 09.08.2008
Oldschool Grinder

Shell kürzt die Dividende stark und das wird mit zweistelligen Kursverlusten bestraft.
Mutares zahlt die Dividende und wird zweistellig nach oben getrieben.
Als Meldungen kamen das Gazprom die Ausschüttung erhöht, explodiert der Kurs innerhalb von wenigen Monaten um 60% (etwas länger her).

Warum sind Aktionäre so geil auf die Dividende und bewerten das gleiche Unternehmen so extrem unterschiedlich nur anhand der Dividende?
Wissen sie nicht das es einen Dividendenabschlag auf den Kurs gibt und die Dividende nicht einfach zusätzlich vom Himmel regnet?
Ein Mysterium für mich...

Als Investor würde ich es genau andersherum werten, das Management von Mutares handelt aus meiner Sicht fahrlässig, wenn man in solch einem Umfeld weiterhin an der Dividende festhält, statt das Geld für schwierige Zeiten - welche wir auch haben - zu behalten.
Wogegen das Management von Shell Weitsichtig agiert und dafür auch noch bestraft wird.

Auch frage ich mich, warum stark verschuldete Unternehmen große Teile ihrer Einnahmen als Dividende ausschütten, statt das Geld zur Tilgung der Schulden zu nutzen, wenn das Geld nicht effektiver zum Wachstum genutzt werden kann.
Das würde für die Aktionäre doch langfristig einen erheblichen Mehrwert schaffen, wenn hunderte Millionen an Zinszahlungen wegfallen und dieses Geld dann langfristig als Dividende ausgeschüttet werden könnte.
Stattdessen nimmt der Aktionär lieber Verwässerungen durch Ausgabe neuer Aktien, Schieflagen bis hin zu Insolvenzgefahr in Kauf. Hauptsache eine hohe Dividende

Ein Paradebeispiel für mich ist Atlantia, die 37 Mrd. Schulden mit sich herumtragen, bei einer Marktkapitalisierung von 12 Mrd.
Das allein wäre bereits Grund genug, die Dividende komplett zu streichen.
Dann kommt noch erschwerend hinzu, dass durch einen Brückeneinsturz in Italien, welchem viele Menschen zum Opfer fielen, der Tochter von Atlantia der Lizenzentzug oder im besten Fall wohl Milliarden Entschädigungen droht, da diese für die Wartung der Brücke verantwortlich waren. Und der Lizenzentzug wäre wohl ausreichend, um Atlantia in die Insolvenz zu treiben, da die Schulden nicht mehr bedient werden könnten.
Zusätzlich gesellt sich jetzt auch noch das große C dazu, was die Umsätze weiter stark belastet.

Vielleicht bin ich ja einfach zu doof um zu begreifen, warum viele Unternehmenslenker so agieren und dessen Aktionäre das auch noch jubelnd unterstützen.


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Heinz021
Beigetreten: 27.09.2007
BlackMember

#2

Hab den Dividenden Hype auch nie verstanden. Ich glaube nicht wenige glauben die Dividende gibts wirklich einfach so als Bonus dazu.
Zusätzliche Nachteile sind:
-den Zeitpunkt der Besteuerung nicht wählen zu können
-je nach Länderkonstellation, eine satte höhere Besteuerung
-zusätzliche Brokergebühren


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dak113
Beigetreten: 25.04.2009
PokerStrategist

Imo ist die Dividende einfach ein Stabilisator. Die Marktkapitalisierung ist ja ein schwammiger Wert der sehr stark von Zukunftserwartungen geprägt ist. Die Dividende dagegen sichert dem Anteilseigner dagegen ganz konkret einen kurzfristigen Cashflow.

Einfaches Beispiel:
Mein Gehalt will ich auch am liebsten monatlich. Der Selbständige dagegen nimmt grade am Anfang häufig einen geringeren Lebensstandard in Kauf in der Hoffnung auf zukünftig deutlich steigende Einnahmen. Pauschal würde ich weder das eine noch das andere als „besser“ bezeichnen. Genauso verhält es sich hier.


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shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009
Oldschool Grinder

Das ist auch eine Frage des Alters. Gerade viele der Generation 50+ fahren eine DGI-Strategie, wobei die Dividende die Rente finanziert. Das sechs- bis siebenstellige Basisdepot wird quasi nicht angerührt, aber man lebt von den Ausschüttungen.


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DiscoD
Beigetreten: 11.02.2006
PokerStrategist

Warum nicht nur in Unternehmen investieren, die in den nächsten 12 Monaten 100%+ Kursperformance hinlegen???


Antwort
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shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009
Oldschool Grinder

.

Weil sie den Aktienbestand halt nicht angehen wollen, da bei einer ausreichenden Diversifizierung selbst in Krisenzeiten genug Geld zum Leben übrig bleibt. Da spielt dann 30 Jahre in Folge die Erhöhung der Dividende eine größere Rolle als steigende Aktienkurse. Das Portfolio kann beispielsweise "intakt" vererbt werden.

Ich habe aber auch nur die DGI-Strategie als Beantwortung auf die Frage, woher der Hype kommt, genannt. Falls dich das Thema interessiert, empfehle ich Google oder andere Foren. Bin selber nicht alt genug dafür :)


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009
Oldschool Grinder

OK Vortex1111 nochmal für dich: Weder wollte ich eine DGI-Strategie verteidigen noch eine Diskussion darüber führen noch fahre ich selber eine. Es wurde gefragt was der Divihype soll und das war eine der möglichen Antworten darauf. Du suchst dir am besten wen, der von DGI überzeugt ist und diskutierst mit dieser Person.


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Wiley
Beigetreten: 05.01.2007
Oldschool Grinder

Hallo zusammen,
ich bin auf ein amerikanisches Unternehmen aufmerksam geworden und würde auch gerne eure Meinung hören. Es handelt sich um das Unternehmen United Natural Foods Inc (UNFI). Das Unternehmen ist ein Lebensmittelgroßhändler, das sich vorrangig auf Bio-Produkte spezialisiert hat. In diesem Bereich ist es das größte Nordamerikanische Unternehmen. Zu den Kunden zählen unter anderem Whole Foods (2017 von Amazon gekauft), dass gefühlt seit geraumer Zeit durch die Decke geht.

Zu den Fakten:
- Seit 2007 ein jährlicher Gewinnwachstum von ca. 15-20% p.a. Außer 2019 aufgrund eines riesigen Unternehmenskaufs in 2018.
- Anzahl der Aktien seit 2007 schwach steigend -> kein großartiger Verwässerungseffekt
- Es gibt zwar einige Mitarbeiteroptionen (10%), aber deren Ausübungspreis liegt im Schnitt bei 43$.
- Wegen der eben genannten Akquisition hat man auch viele Schulden aufnehmen müssen und somit stark gestiegene Zinsbelastungen
- Der letzte Aktienkurs lag bei 11,20$. Somit liegt der Marktwert bei ca. 577mio. Shareholder equity ist jedoch laut dem letzten Quartalsbericht bei 1,1 mrd.
- Der Aktienkurs lag vor 2 Jahren noch bei 40-50$.

UNFI hat derzeit anscheinend noch Probleme das neu gekaufte Unternehmen zu integrieren. Durch den Kauf verspricht sich UNFI weitere Skaleneffekte. Es wurden schon in der Vergangenheit diverse Unternehmen erworben, jedoch nicht in dem Ausmaß wie 2018. Aufgrund der Vergangenheit denke ich jedoch, dass das Unternehmen sich mit Eingliederungen gut auskennt und damit bisher erfolgreich war. Auch der CEO ist schon ein Weilchen im Unternehmen, was ich dementsprechend als Pluspunkt bewerte. Im letzten Quartalsbericht war der Verlust nicht mehr so groß, da die Abschreibungen auf das Goodwill so gut wie durch sind.

UNFIs Zukunft sieht meiner Meinung nach ganz gut aus. Bio-Produkte sind auch in den USA immer mehr am kommen. Ich denke, dass auch die Kunden von UNFI nicht so stark von der Corona-Kriese betroffen sind, da die Leute ja was fressen müssen. Durch den Lockdown sind diverse Restaurants geschlossen, so dass sich die Menschen mehr als sonst zu Hause ums Essen kümmern müssen. Gerade in den USA, wo die Leute viel Kohle in Restaurants liegen lassen. Sicherlich wird der ein oder andere auch auf McDonalds & Co. ausweichen. UNFI hat in seinem Jahresbericht steigende Spritkosten als Risikofaktor ausgewiesen. Aufgrund der derzeitig niedrigen Spritpreise spielt dies UNFI sicherlich in die Karten.

Kommen wir nun zur anderen Seite. Ich kann mir vorstellen, dass einige Endverbraucher auf konventionell erzeugte Produkte zurückgreifen werden, aufgrund der massenhaften Entlassungen. Ein Großteil der Endverbraucher sind jedoch bestimmt etwas "besser Gestellte" die krisensichere Jobs haben??? Die kürzlich eingegangene hohe Verschuldung wird UNFI einige Spielräume zum reagieren nehmen. Eine steigende Inflation ist auch nicht gerade unwahrscheinlich, die UNFI Margen schmälern könnte, da man die steigenden Produktionskosten vielleicht nicht unbedingt 1:1 an den Endverbraucher weitergeben kann. Der letzte Quartalsbericht ist vom 1. Februar. Von daher weiß man noch gar nicht genau, in welchem Ausmaße die Krise auf UNFI wirkt.

Ich schätze die Chancen für UNFI größer als die Risiken ein. Sollte im nächsten Quartalsbericht schon ein Plus zu sehen sein, kann ich mir gut schon vorstellen das sich das schnell im Aktienkurs bemerkbar macht. Wenn nicht, schätze ich wie oben beschrieben die mittel- und langfristige Aussichten als (sehr) gut ein. Leider ist das absolute Tief vom März (ca. 6$) vergangen, trotzdem denke ich, dass der derzeitige Preis immer noch recht günstig ist. Was denkt ihr? Habe ich was wichtiges übersehen? :f_rolleyes:


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Zitat
Rho0
Beigetreten: 20.10.2008
PokerStrategist

wenn es so ein geiles unternehmen ist, warum hat sich dann in den letzten 10 jahren der kurs in euro mehr als halbiert?


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