Original von krush22
Zu 1. warum kauft man Aktien? Naja, grob gesagt weil man ja für sein geld Rendite haben will.
Wir machen ein ganz vereinfachtes Beispiel. In der Realität ist es viel viel komplexer aber es beschreibt eben den Kern.Matktüblicher Zins 5%
Aktie A: Kosten 100€ , Divdende 5€
Aktie B: Kosten 100€, Dividende 5€Da keiner in etwas investieren würde was weniger als den matrkküblichen Zins gibt, ist man bereit 100€ zu zahlen, denn sonst würden die Opportunitätskosten > als die Rendite sein. Da Arbitragerträge Modellhaft 0 sind, kostet die AKtie eben 100€.
Nun stellt Unternehmen A ein Produkt her was eine gute Zukunft hat, es wird eben erwartet in zukunft das das Unternehmen doppelte Rebndite abwirft. Führt natürlich dazu, das es in Zukunft die Aktie auch 5% abwerfen wird.--------> Der Kurs verdoppelt sich, sonst würde es ja jeder sofort kaufen, weil es 10% Rendite bringen würde/ es probiert jeder zu kaufen deswegen steigt ja eben der Preis der Aktie.
Natürlich spielen in der Realität viel mehr Faktoren mit rein, eine große Ungewissheit usw usw.
Das kann man so nicht stehen lassen:
1. Es gibt wesentlich mehr Gründe dafür Aktien zu kaufen als Renditegrunde - wobei diese für private Kleinanleger natürlich der Vorrangige ist.
2. Die Korrelation zwischen Dividendenrendite und üblicher Marktzins (was auch immer damit gemeint ist) ist keinesfalls so existent, wie du sie darstellst.
3. Ja eine hohe Dividendenrendite erzeugt einen gewissen Kaufanreiz und umgekehrt. Aber dieser Effekt ist keinesfalls so, dass alle Dividendenrenditen auf einen durchschnittlichen Zins hinstreben.
Bei aller Liebe zur einfachen Darstellung, aber der Post erzeugt mehr falsche Vorstellungen als richtiges Verständnis für den Sachverhalt.