Ja klar rechne ich auch in einer Phase mit höherer Inflation langfristig durch Aktien mit einer vernünftigen realen Rendite nach Inflation.
"Even though the stock market doesn’t like inflation shocks in the short-term, in the long-term, stocks tend to be a decent hedge against inflation. Eventually, corporate profits will catch up with inflation, and drag prices up as well. In fact, among four major asset classes stocks/bonds/cash/gold, U.S. equity returns have put all others to shame over the last 150 years, when calculating the long-term inflation-adjusted returns." -- Quelle
Das Beispiel mit "10 Jahre lang 10% Inflation" war ja ein willkürliches spezielles, um zu illustrieren, dass es wenig Sinn macht, nur von nominellen Returns zu reden, gerade in Zeiten wo Ifnlation stieg & unklar ist, wie lange sie hoch bleibt.
Du kannst gern versuchen, Inflation und Zinsmarkt vorherzusagen. Die Konsensus-Erwartungen sind eingepreist, und das zu schlagen ist nicht leicht.
Noch zum Thema real returns von Anleihen die Yields von TIPS am 1. Juli (TIPS sind die Inflationsindizierten Anleihen, man bekommt also Inflation + diesen Wert).
"On July 1, 2022, the yields for 5, 10, 20, and 30-year TIPS were 0.24%, 0.52%, 1.12%, 0.89%, respectively."
Wenn man also kein erfolgreiches Market Timing betreibt, lässt sich mit Bonds wenig Rendite erzielen. Ihre Funktion als stabileres, nicht mit dem Aktienmarkt (voll) korreliertes Asset haben sie natürlich auch, das spielt aber eben eher in langfristigen Portfolios mit stabiler Asset Allocation eine Rolle (also genau nicht dem plötzlichen Einführen einer Bonds-Position, weil jetzt gerade Zinsen + Inflation schon gestiegen & Aktien gesunken sind).















