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Einzelwerte - Aktien

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Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

Ja klar rechne ich auch in einer Phase mit höherer Inflation langfristig durch Aktien mit einer vernünftigen realen Rendite nach Inflation.

"Even though the stock market doesn’t like inflation shocks in the short-term, in the long-term, stocks tend to be a decent hedge against inflation. Eventually, corporate profits will catch up with inflation, and drag prices up as well. In fact, among four major asset classes stocks/bonds/cash/gold, U.S. equity returns have put all others to shame over the last 150 years, when calculating the long-term inflation-adjusted returns." -- Quelle

Das Beispiel mit "10 Jahre lang 10% Inflation" war ja ein willkürliches spezielles, um zu illustrieren, dass es wenig Sinn macht, nur von nominellen Returns zu reden, gerade in Zeiten wo Ifnlation stieg & unklar ist, wie lange sie hoch bleibt.

Du kannst gern versuchen, Inflation und Zinsmarkt vorherzusagen. Die Konsensus-Erwartungen sind eingepreist, und das zu schlagen ist nicht leicht.

Noch zum Thema real returns von Anleihen die Yields von TIPS am 1. Juli (TIPS sind die Inflationsindizierten Anleihen, man bekommt also Inflation + diesen Wert).
"On July 1, 2022, the yields for 5, 10, 20, and 30-year TIPS were 0.24%, 0.52%, 1.12%, 0.89%, respectively."

Wenn man also kein erfolgreiches Market Timing betreibt, lässt sich mit Bonds wenig Rendite erzielen. Ihre Funktion als stabileres, nicht mit dem Aktienmarkt (voll) korreliertes Asset haben sie natürlich auch, das spielt aber eben eher in langfristigen Portfolios mit stabiler Asset Allocation eine Rolle (also genau nicht dem plötzlichen Einführen einer Bonds-Position, weil jetzt gerade Zinsen + Inflation schon gestiegen & Aktien gesunken sind).


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008
Oldschool Grinder

Ich hätte Interesse an diesem 4,5% auf 1.5 Jahre Produkt. Gibt es da eine WKN/ISIN? Würde mir das gerne mal näher ansehen.


Antwort
Zitat
nbchiller
Beigetreten: 05.03.2010
PokerStrategist

Original von Xantos
Kann es sein, dass deine Perspektive, dass "alles" gecrusht wurde, vielleicht daher rührt, dass du eben kein besonders balanciertes Portfolio war?

Ich denke tatsächlich, dass viele Einzeltitelportfolien nicht besonders gebalanced sind - oft einen gewissen Hang zu bestimmten Titeln haben. US, Dividende, Europa, Tech o.ä.
Wenn ich in mein Einzeltitelportfolio schaue, sind da binnen Jahresfrist erstaunlich gut laufende Titel neben den leidenden Werten.

Spoiler







Original von Xantos
Es gibt halt zwei Arten von Investion in Anliehen:
Market Timing -> glaube ich nicht, dass das hier jemand mit positivem Erwartungswert schafft.
Gesamte Portfoliostrategie --> bspw Garantiezusagen der Institutionellen, oder einfach varianzärmere Portfolios wie 80/20 oä.

Niemand, der kein Market Timing betreibt, kauft US Staatsanleihen wegen der erwarten Realrendite.

Und Anleihen sind vielleicht momentan sogar eine Art Must-Have. Wann hatten wir diese Anleiherenditen in den letzten Jahren? Aber auch hier muss man dann mit Plan vorgehen und bspw. den iShares 20y+ Treasuries in Raten kaufen. Dazu muss man das lange Bond-Ende beobachten und kauft halt 4 oder 6 Tranchen, sobald der Zins 0,x% steigt.
Zudem muss man sich überlegen, ob man den "normalen" kauft oder den in EUR gehedgden - auch das kann entscheidende Rendite-Änderungen bringen. Von europäischen Anleihen sollte man hingegen vermutlich (noch) die Finger lassen.
Und wenn man dann einigermaßen balanciert ist und noch ein paar Edelmetalle und Sidebets drin hat, dann sollte das Portfolio sich auch bessern anfühlen.
Zur Not halt das Kaufen unterlassen und in unsicheren Zeiten das Verrechnungskonto mit Cash füllen.


Antwort
Zitat
Heinz021
Beigetreten: 27.09.2007
BlackMember

Original von Xantos

Wenn man also kein erfolgreiches Market Timing betreibt, lässt sich mit Bonds wenig Rendite erzielen.

Dafür gibts ja Ratios anhand man vielleicht besser timen kann, als du glauben magst:
100+y Trend

Der S&P500 war in der letzten Phase sehr hoher Inflation übrigens flat für über eine Dekade weshalb ich deine Konfidenz in dieser Aussage

Wenn wir 10% Inflation p.a. hätten die nächsten 10 Jahre, dann würde ich auch von erwarteten 10%+ nominellen Aktienrenditen ausgehen.

nicht nachvollziehen kann.

Da der S&P500 aber kein Performance Index ist, gabs natürlich Dividenden, bin ich aber zu faul um zu suchen wie hoch die damals waren. Ich bezweifle jedoch die Inflation geschlagen zu haben.


Antwort
Zitat
Quaalude
Beigetreten: 28.10.2007
PokerStrategist

Original von nbchiller
Ich denke tatsächlich, dass viele Einzeltitelportfolien nicht besonders gebalanced sind - oft einen gewissen Hang zu bestimmten Titeln haben. US, Dividende, Europa, Tech o.ä.

+1 und ist bei meinem eigenen ja auch der Fall. Hier spielt imo eine Schlüsselrolle, wie man sein aktiv verwaltetes Portfolio versteht. Im Vakuum, also als ausgewogenes, breit diversifiziertes eigenständiges Portfolio, oder als Ergänzung zum ETF-Anteil. Bei mir ist Zweiteres der Fall, weshalb mein Einzeltitel-Portfolio notorisch unausgewogen ist (trotz Verkäufen aktuell immer noch knapp 60 % Öl, lol) und ich beispielsweise quasi nie Megacaps adde - weil ich sie zusammen mit meinem hohen ETF-Anteil von 50 % sonst sehr stark übergewichten würde. Daher sind Einzeltitel für mich immer punktuelle Erweiterungen entsprechend bestimmten Erwartungen oder Makro-Trends, die ich glaube identifiziert zu haben (und die natürlich rückwirkend völlig falsch sein können).

Zudem muss man sich überlegen, ob man den "normalen" kauft oder den in EUR gehedgden - auch das kann entscheidende Rendite-Änderungen bringen.

Das mit den Tranchen war ja auch meine beschriebene Vorgehensweise, aber den Stöpsel gezogen hab ich aus eben dem Grund da noch nicht - bin mir sehr unsicher ob hedged oder nicht, aber eher mit Tendenz zu unhedged. Wozu tendierst du?

Ich hätte Interesse an diesem 4,5% auf 1.5 Jahre Produkt. Gibt es da eine WKN/ISIN? Würde mir das gerne mal näher ansehen.

Das war die, aber ist nur ein Beispiel und etwas über 4 %. Kannst auch bei deinem Broker schauen, welche Restlaufzeiten am besten zu dir passen würden oder zum Beispiel noch die FED-Entscheidung am Mittwoch abwarten und da beispielsweise beobachten, welche Auswirkungen die dann auf die verschiedenen Yields hat. Also falls du bisher noch gar keine keine Bonds kauftest und erstmal n Gefühl für willst.


Antwort
Zitat
shcleichernderwolf
Beigetreten: 09.08.2008
Oldschool Grinder

Also ich lese ja gerne unterschiedliche Meinungen, aber diese Diskussion gerade wirkt wie festgefahren.

Ich betreibe Stock Picking und das natürlich mit dem Ziel, gute Unternehmen zu kaufen, zu angemessenen Preisen, um damit letztendlich Unternehmen zu haben, die besser als der Durchschnitt sind. Mir macht es Spaß mich damit zu beschäftigen und ich fühle mich absolut wohl damit, Aktien von tollen Unternehmen zu haben.
Bei all den Zahlen über Performance und Rendite sollte man nicht vergessen, dass Aktien immer noch Unternehmensanteile sind und keine bunten Linien auf einem Chart, die hoch und runter gehen.
Nur weil das Geld sich visuell anhand von Kursen nicht vermehrt, bedeutet das noch lange nicht, dass das Unternehmen keinen Mehrwert daraus generiert.
Und auch bei stagnierendem Gewinn, erzielt das Unternehmen dennoch weiterhin diesen Gewinn und das Jahr für Jahr.
Wenn also "mein" Unternehmen, mit meinem hundert Euro Anteil, 6€ Reingewinn daraus generiert, ist mir das lieber als 3% Zinsen auf dem Tagesgeldkonto, auch wenn ich den Betrag erstmal nicht in meinem "Geldbeutel" sehen kann.

Wer es natürlich schafft, Market Timing erfolgreich zu betreiben, kann weitaus bessere Renditen erzielen.
Ich traue mir das nicht zu und sehe für mich persönlich die aktuelle Gelegenheit, mehr Anteile für das selbe Geld zu erhalten und freue mich darüber.


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Zitat
nbchiller
Beigetreten: 05.03.2010
PokerStrategist

Original von Quaalude
+1 und ist bei meinem eigenen ja auch der Fall. Hier spielt imo eine Schlüsselrolle, wie man sein aktiv verwaltetes Portfolio versteht. Im Vakuum, also als ausgewogenes, breit diversifiziertes eigenständiges Portfolio, oder als Ergänzung zum ETF-Anteil. Bei mir ist Zweiteres der Fall, weshalb mein Einzeltitel-Portfolio notorisch unausgewogen ist (trotz Verkäufen aktuell immer noch knapp 60 % Öl, lol) und ich beispielsweise quasi nie Megacaps adde - weil ich sie zusammen mit meinem hohen ETF-Anteil von 50 % sonst sehr stark übergewichten würde. Daher sind Einzeltitel für mich immer punktuelle Erweiterungen entsprechend bestimmten Erwartungen oder Makro-Trends, die ich glaube identifiziert zu haben (und die natürlich rückwirkend völlig falsch sein können).

Machst du ja dann vollkommen richtig und verstehst dann auch, warum dein Einzeltitel-Portfolio über- oder underperformed.
Aber viele ballern sich ja anscheinend gern noch eine Tesla, noch eine Amazon, noch eine ASML rein, obwohl die schon reichlich in den Indizes-ETFs sind.

Original von Quaalude
Das mit den Tranchen war ja auch meine beschriebene Vorgehensweise, aber den Stöpsel gezogen hab ich aus eben dem Grund da noch nicht - bin mir sehr unsicher ob hedged oder nicht, aber eher mit Tendenz zu unhedged. Wozu tendierst du?

Schwer. Bisher unhedged. Da ich aber schon über die meisten Aktien Long USD spiele, überlege ich tatsächlich auf hedged zu wechseln.


Antwort
Zitat
Heinz021
Beigetreten: 27.09.2007
BlackMember

Deutschlands PPI stabile +8% MoM

Rekord (Mom) um Rekord(YoY mit 46%) seit den Aufzeichnungen des statistischen Bundesamts 1949. Macht einem schon ein wenig Angst.

Lag natürlich an dem Energiekosten Spike der sich wieder beruhigt hat, somit sollte das auch wieder runterkommen. Nichtsdestotrotz kommt das jetzt erst noch beim avg Joe an, bevor es dann hoffentlich wieder besser wird. Erzeugerpreise gelten ja als Vorläufer für die Inflation die der kleine Bürger spürt.


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Zitat
ubetterfold
Beigetreten: 07.11.2010
PokerStrategist

Kann mir jemand, am besten in einfachen Worten, erklären wieso Gold fällt und fällt?
Ist nciht eigentlich die Grundregel wenn Aktien schlecht performen sollte Gold, also sichere Anlagen, besser performen. Stichwort "die Leute retten sich in sichere Häfen", stimmt ja irgendwie so nicht.
Und ja habe obv. schon länger gut was in Gold investiert und langsam Megatilt :why:


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Zitat
Heinz021
Beigetreten: 27.09.2007
BlackMember

Gold mag meistens keine hohen Renditen 10yYields und mag nie einen starken Dollar DXY da beide als Konkurrenz gesehen werden ("sichere Häfen"). Beides momentan stark.
In Crashes crasht Gold mit da alles liquidiert wird, weshalb der Dollar und die Renditen steigen. Fällt der Dollar dann wieder von seinem Top, moont Gold, so zumindest der Bullcase.


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Zitat
nbchiller
Beigetreten: 05.03.2010
PokerStrategist

Also wenn man sich DXY und 2yrs-yield anschaut..

Spoiler



..finde ich es absolut amazing, wie sich Gold noch hält im schlechtesten Umfeld..

Spoiler


...ganz besonders in EUR.

Spoiler


Aber natürlich wird es - wie Heinz sagt - bei Abverkäufen (und/oder weiter steigenden Zinsen + USD) noch weiter unter die Räder kommen..

Spoiler

...rein charttechnisch locker bis in die 1300 USD Region. Needless to say - da sollte man sich dann bis zum Hoden mit Gold vollstopfen. :coolface:


Generell finde ich es für EUR-Anleger momentan viel entspannter. Wie sich der EUR kaufkrafttechnisch in den nächsten 10 Jahren entwickeln wird - dafür hab' ich persönlich zumindest nur eine These.

Spoiler


Als US-Investor, der im Land nicht direkt vom steigenden USD profitiert aber dafür wechselkurssicher in eigene gut* verzinste Staatsanleihen investieren kann, fände ich den Schmerz oder die Entscheidung Gold long oder short, viel viel schmerzhafter.
*im Sinne von lang nicht gehabt

Für Goldaktien würde ich immer beobachten, ob und wann ich Aktienpreis und Goldpreis entkoppeln. Die Aktien hatten ja nie wirklich einen dauerhaft erhöhten Goldpreis eingepreist - sonst würden sie viel höher stehen. Bedeutet auf dem Weg down aber auch, dass sie irgendwann stabil bleiben und die Downbewegung des Spotgoldes nicht mehr mitmachen. An dem Punkt könnte man dann tendenziell auf eine allgemeine Trendumkehr spekulieren.


Antwort
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TooBigToFail
Beigetreten: 05.08.2016
Legacy Member

Ich finde zum Kotzen, dass Tesla steigt und steigt. Hab meine letzten Hemden in Shorts gesteckt und Tesla marschiert einfach ungeachtet steigender Renditen up. Die haben so einen massiven Kapitalbedarf die nächste Jahre, bei den yields werden, die das nie refinanzieren können. Ich verstehe nicht. Bei 326 werde ich ausgeknockt :(


Antwort
Zitat
nbchiller
Beigetreten: 05.03.2010
PokerStrategist

Ging mir bei Chipotle ähnlich :rage:.
Aber - daran sieht man auch, dass noch "zu viel" Geld im Markt ist. Meinetwegen darf eine Bewertung ja hoch sein/bleiben, aber immer nur analog zu den anderen Bewertungen. Und die von TSLA ist halt in Anbetracht der Refinanzierung, vor allem aber auch der Frage nach zukünftigen Verkaufszahlen im Angesicht weltweiter Rezession lächerlich.


Antwort
Zitat
Franes23
Beigetreten: 02.07.2006
PokerStrategist

Original von nbchiller

..finde ich es absolut amazing, wie sich Gold noch hält im schlechtesten Umfeld..

Also sooo schlecht ist das Umfeld doch auch nicht mit einem stark negativen Realzins aufgrund der hohen Inflation. Aber der starke $ und das Ende des billigen Geldes scheinen wohl wichtigere Faktoren zu sein.

Ist schon witzig, dass man z.Z. nur mit short auf die meisten Assets (seien es Aktien, Edelmetalle, BTC, selbst Commodities wie Alu, Zinn und sogar Weizen sind am tanken/im Sturzflug) einen Vermögenszuwachs erreichen kann. Verhält sich alles wie in einem deflationärem Crash, mit dem einzigen Unterschied, dass es bei letzterem meist schneller von statten geht mit den Kursverlusten (jetzt mal auf die breiten Aktienindices bezogen).

edit: Immos scheinen sich noch ganz gut zu halten, oder? Finde da nur Daten bis Ende 2021 auf die Schnelle...


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Zitat
nbchiller
Beigetreten: 05.03.2010
PokerStrategist

Original von Franes23
Also sooo schlecht ist das Umfeld doch auch nicht mit einem stark negativen Realzins aufgrund der hohen Inflation doch auch nicht. Aber der starke $ und das Ende des billigen Geldes scheinen wohl wichtigere Faktoren zu sein.

Laut Literatur verhalten sich RealRates zu Gold mit -0,82, also eigentlich perfekte Gegenspieler. Was aber vernachlässigt wird, ist dass Investoren oft auch Cashflow brauchen und daher dann eher Assets kaufen, die auch etwas auszahlen. Außerdem wird wohl der StatusQuo nicht so wichtig sein (eher Momentum), sondern die antizipierte mittelfristige Zukunft, von der sich Investoren zZ wohl eher weiter anziehende reale Renditen versprechen.

Zum wirklichen Steigen des Goldpreises braucht es meiner Meinung nach einen Marketshift, also entweder
a) ein Liquidity-Event à la 2008 oder 2020
b) ein we call bullshit Moment des Marktes; bspw. wenn 2023 die FED den Leitzins senkt, die Inflation aber noch bei - sagen wir 3% ist - also eigentlich noch über dem Inflationsziel. Wahrscheinlich hat Gold zu diesem Zeitpunkt nochmal tiefere Kurse gesehen, bei denen sich große Marktteilnehmer dann still und heimlich und in aller Ruhe long positioniert haben.

Aber wie gesagt finde ich das - ähnlich wie bei guten Aktien und speziell für EUR-Anleger - fast unbedeutend. Da ist für mich alles von jetzt bis zu tieferen Unterstützungen einfach ein vernünftiger Kaufkurs (für physische Produkte).

Spoiler

Generell hat man ja bei der Gold-Spekulation einen Vorteil. Fällt eine Aktie auf einen Support - sagen wir bei 100 USD - wo schon oft Käufer aufgetreten sind und man das klar am Chartbild sieht, heißt das jetzt nicht unbedingt, dass die 100 USD ein guter Buy sind. Vielleicht hat sich was an den Zukunftsaussichten des Unternehmens geändert, vielleicht wissen manche Marktteilnehmer irgendwie mehr?
Bei Gold muss man diese Befürchtungen an Unterstützungen eigentlich weniger haben. Da müsste man ja dann die Antithese halten, dass große Goldvorkommen (Asteroid?) gefunden werden (offensichtlich müßig, derlei Spekulationen zu hegen) oder dass die Geldpolitk der nächsten 10 Jahre plötzlich stabiles Geld, niedrige Schulden und dennoch vernünftige Wirtschaftsleistung erbringt. Hier würde ich dann eher davon ausgehen, dass wir die letzten 20 Jahre durchaus als Maßstab nehmen können und davon ausgehen, dass die bisherigen Fehler weiter gemacht werden (müssen). Somit alte Unterstützungen auch für neue Käufe wieder interessant sind.


Antwort
Zitat
Franes23
Beigetreten: 02.07.2006
PokerStrategist

@nbchiller

Der fette Support bei ~1680$ wurde ja leider unterschritten. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn es von dort aus wieder auf neue ATHs geht. Daily Candle vom Freitag war zwar ganz nett, aber bisher noch nicht darüber gekommen der Kurs. Morgen Abend geht es bestimmt wieder gut ab. 0,75 dürfte schon Erleichterung für die Märkte sein, oder ist das eher Wunschdenken?

Und wo siehst du überhaupt die nächste große Unterstützung? Bis ~1560$ sehe ich da erstmal nix bedeutendes.


Antwort
Zitat
nbchiller
Beigetreten: 05.03.2010
PokerStrategist

Ja, 1560, vielleicht 1440, 1360. Also unter 1560 würde ich wieder schwach werden. :milord:


Antwort
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TooBigToFail
Beigetreten: 05.08.2016
Legacy Member

Original von nbchiller

Ging mir bei Chipotle ähnlich :rage:.
Aber - daran sieht man auch, dass noch "zu viel" Geld im Markt ist. Meinetwegen darf eine Bewertung ja hoch sein/bleiben, aber immer nur analog zu den anderen Bewertungen. Und die von TSLA ist halt in Anbetracht der Refinanzierung, vor allem aber auch der Frage nach zukünftigen Verkaufszahlen im Angesicht weltweiter Rezession lächerlich.

ein Glück hat der Markt noch gedreht, das hätte sonst ein übles Ende genommen:)


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Heinz021
Beigetreten: 27.09.2007
BlackMember

Original von nbchiller

..finde ich es absolut amazing, wie sich Gold noch hält im schlechtesten Umfeld..

Also nach heut darf ich den noch mal auf diese Seite hervor holen. DXY +0,6% und Yields +5,6(!)% und Gold flat :f_ugly:

Ich tippe auf die Japaner, die heut im großen Stil US Bonds verkauft haben. Gespannt wieviel Zeit sie sich für welchen Riesenbetrag damit erkauft haben.


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Zitat
nbchiller
Beigetreten: 05.03.2010
PokerStrategist

Original von Heinz021

Original von nbchiller

..finde ich es absolut amazing, wie sich Gold noch hält im schlechtesten Umfeld..

Also nach heut darf ich den noch mal auf diese Seite hervor holen. DXY +0,6% und Yields +5,6(!)% und Gold flat :f_ugly:

Ich tippe auf die Japaner, die heut im großen Stil US Bonds verkauft haben. Gespannt wieviel Zeit sie sich für welchen Riesenbetrag damit erkauft haben.

Definitiv haben die Japaner US-Staatsanleihen verkauft, um anschließend die USD zu verkaufen.

Spoiler

Aber Yield ist Yield. Daher wirklich interessant, dass sich Gold so gut gehalten hat.


Antwort
Zitat
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