Hat hier jemand nen Onlinedepot bei der deutschen bank? Bei mir ist die Seite seit gut 3-4 Tagen so dermaßen langsam... ich brauch gute 10mins zum einloggen bzw. bis ich in der Depot übersicht drinne bin
Brauche dringend einen Rat: Euro ist heute durch die Entscheidung der Schweizer gegenüben dem Franken komplett eingebrochen (-10% bis -15%). Die Schweizer Börse verliert zwischen -8% und -10%. Habem da ich einige Aktien von der Schweizen Börse in € besitze ordentlich Gewinn gemacht so +5% bis 10% pro Aktie.
Würdet Ihr die Aktien verkaufen oder weiter halten und darauf Setzen, dass sich die Schweizer Börse erholt der Franken im Vergleich zum Euro weiter stabil bzw. an Wert gewinnt?
Frage:
Ich möchte mein Erspartes nicht auf dem Tagesgeldkonto verschimmeln lassen.
Einerseits wegen den nicht vorhandenen Zinsen, andererseits weil ich (manipuliert von den Nachrichten) etwas Panik habe,
dass der € zusammen bricht o. ä.
Gold/Silber habe ich schon etwas gekauft im nachhinein aber viel zu wenig und jetzt ist der Kurs viel zu hoch?!
Leider habe ich wie zu erwarten keine Ahnung von Aktien & Co.
Wie investiere ich mein Geld jetzt am besten ohne vorher 1314 Bücher zu lesen?
Nicht das ihr das falsch versteht, ich erwarte nicht das mir hier jemand erklärt wie ich mein Geld vermehre,
sondern wie ich eine mögliche Krise ohne Verluste überstehe.
Welche Art von Krise befürchtest du denn?
Immobilienkrise?
Inflation?
Börsen-Crash?
€-Crash?
Falls es der €-Crash plus Inflation ist, dann nimm z.B. weltweite Aktien, z.B. über einen low-cost ETF auf den MSCI World: Stark diverisifiziert über die Weltwährungen, und Aktien gewinnen tendentiell bei Inflation.
Bei einem Börsencrash wäre Cash oder eine Immobilie natürlich 'sicherer' als Aktien!
Du findest den aktuellen Silber und Goldpreis viel zu hoch?? Du weißt wo die Preise vor nicht all zu langer Zeit waren??
Für Aktien usw müsste man wissen wielange du dein Geld anlegen willst.
Und wenn du jetzt schon Panik hast, dass der EUro zusammenbricht, was glaubst du passiert in dem Moment mit (vielen) Aktien usw?? Und wenns dann erst einmal (wie weit auch immer) Berg ab geht, bekommst du bestimmt auch Panik.
Ich fahr mit buy & hold bis jetzt sehr gut und Krisen interessieren mich nur zum zukaufen. Ansonsten sitze ich das aus.
Danke für die Antworten.
Ja, genau ein(e) €-Crash/Inflation bereiten mir leichte Sorgen.
Mein erster Schritt wäre ja wahrscheinlich erst mal ein Depot zu eröffnen, kannst du eins empfehlen?
Sorry habe echt 0 Plan davon.
Viel zu hoch war vielleicht etwas übertrieben formuliert. Aber zumindest wesentlich höher als im Vormonat.
Ich weiß auch ehrlich gesagt gar nicht wie viel seines Kapitals man in Edelmetalle investieren sollte und wie die Aufteilung Gold/Silber/Sonstige aussehen sollte. Edelmetalle kann man auch nicht so schnell und ohne weiteres wieder zu Geld machen.
Bei Aktien würde ich einfach sagen wir mal 40% meines Kapitals verwenden (ist das ein vernünftiger Anteil?) und sehr breit streuen. Ich würde die Kurse dann aber nicht weiter verfolgen wollen, weil ich wie du schon richtig sagtest sofort nen Ködel in der Buchse hätte wenn da eine in den Keller rutscht und einfach so ruhen lassen bis ich das Geld in 1-2 Jahren mal brauche.
Ich denke, wenn man sein Geld sinnvoll investieren möchte, dann führt kaum ein Weg an der Börse vorbei.
Immobiellen wäre zwar eine Alternative, aber ich bin der Meinung, dass man langfristig mit Aktien dennoch eine bessere Performance erreichen kann.
Zumal es oft so ist, dass nichtmal genug Kapital für eine Immobilie vorhanden ist und es somit eigendlich keine Alternative zu Aktien gibt.
Vor einem Crash kann man sich mit einem Stop Loss absichern, außerdem ist es ja nicht so, dass von heute auf morgen die Kurse um 50% fallen, normalerweise gibt es einige Vorzeichen.
Natürlich mußt du dich selbst fragen, wie viel Zeit du investieren möchtest, wie viel Kapital ist vorhanden, welche Risiken möchtest du eingehen, welcher Strategie möchtest du folgen, wie lange möchtest du Investieren, benötigst du das Geld die nächsten X Jahre.
Wenn du keine Lust/Zeit hast dich groß damit auseinanderzusetzen, dann setze auf Fonds/ETF´s, allerdings fallen hier auch ~1-2% Management Gebühren an.
Ich finde ja man braucht keine 100 Bücher gelesen zu haben, oder sich viele Jahre mit der Börse beschäftigt zu haben, um auf Einzelwerte zu setzen.
Man braucht nicht die Formeln auswendig lernen, um irgendwelche Kennzahlen ausrechnen zu können.
Es gibt so viele Seiten die einem bereits die Arbeit abgenommen haben, dennoch sollte man wenigstens 2 Seiten zum Vergelich haben.
Eine Seite die ich empfehlen kann ist "4-traders.com", hier hat man eine schöne Übersicht von vielen Daten der Unternehmen.
Man muß kein Experte sein um zu wissen, dass Umsatz, Nettoergebnis, Schulden oder Geldbestände ein Bewertungskriterium darstellen können.
Allerdings können Schulden oder niedrige Nettoergebnisse auch daraus resultieren, dass das Unternehmen massiv investiert, Beispiel wäre Amazon.
Wichtig wäre allerdings zu verstehen, was Dinge wie KGV bedeuten und wie diese zustande kommen.
Eine weitere Seite die ich empfehlen kann wäre "finanzen.net".
Meiner Meinung nach benötigt man keine Bücher, man kann sich ein solides Grundwissen im Netz aneignen.
Ich würde mich einfach mal einlesen und bei Unklarheiten hier nachfragen.
Als nächtest könnte man ein Musterdepot erstellen, um das ganze mal kennen zu lernen.
Du kannst dir auch mal die Seite "www.daf.fm" anschauen, oben unter Aktien gibt es regelmäßig neue Videos.
Natürlich solltest du nicht blind auf die Empfehlungen dort vertrauen, aber die Analysten äußern sich öfter mal über die Denkweise, wieso der Kurs steigen kann, warum Potential vorhanden ist etc.
Wenn du Fragen hast, dann halte dich nicht zurück.
Depot hängt davon ab, ob du ETF-Sparpläne möchtest.
Die gibt's nämlich bei manchen Brokern nicht (oder nur eingeschränkt), die sonst aber günstiger sind.
Für Sparpläne ist afaik Comdirect solide.
Sonst: DAB-Bank, flatex, Cortal Consors
Aber vergleiche selbst die Preise für die Art von Trades/Käufen, die du anstrebst!
Ist etwas nervig am Anfang, aber es lohnt sich halt. Dann fühlt man sich mit der Entscheidung und auch danach beim Kaufen viel wohler.
Wenn du das Geld in 1-2 Jahren Brauchst macht es wenig Sinn es anzulegen. 2 Jahre ist viel zu kurz um sinnvoll, sicher und gewinnbringender als Tagesgeld anzulegen.
Alles andere wäre Roulette
Danke für eure Antworten. Ich werde mich mal über die empfohlenen Seiten etwas in die Materie einlesen.
Was mir jetzt ins Auge gefallen ist, ist der sbroker von der Sparkasse:
Da gibt es für Studenten folgendes Angebot:
-Depotentgeltbefreiung während des Studiums
-Allround-Gutschein in Höhe von 40 EUR
-150 EUR Orderguthaben
Original von santazero
Wenn du das Geld in 1-2 Jahren Brauchst macht es wenig Sinn es anzulegen. 2 Jahre ist viel zu kurz um sinnvoll, sicher und gewinnbringender als Tagesgeld anzulegen.
Alles andere wäre Roulette
Kommt drauf an, was "ich brauche es in 1-2 Jahren" heisst.
Wie groß ist die Katastrophe, wenn das Geld in 1-2 Jahren nicht, oder nicht zu 100%, verfügbar ist?
Klar: Es ist sinnvoller, längerfristig anzulegen.
Auf kürzere Sicht ist die Varianz viel höher.
Der EV trotzdem positiv.
Ich gehe davon aus dass er in 1-2 Jahren mind 100% vom anlagekapital haben will. Soll ja sicher angelegt werden.
Dieses Jahr werden in den USA wohl die Zinsen erhöht und nächstes Jahr wird gewählt. Keine guten Voraussetzungen für USA Aktien die auch nur annähernd zu 100% auf diesen zeitraum sicher sind
Deutsche Aktien sind gerade sehr hoch und das qe der EZB läuft erstmal bis sept 2016. was dann kommt weiß keiner.
Ukrainekrise, terror und Ölkrise sind auch nicht gerade hilfreich für Stabilität.
Chinas Wachstum geht langsam aber sicher zurück. Evtl bahnt sich da in den nächsten Jahren ne Immobilienblase an.
Und jetzt erzähle mir mal bitte wie man sicher auf 1-2 Jahre sein mit aktien Geld anlegen will, so dass es annähernd so sicher ist wie ein tgk und mehr Zinsen bringt. DKB bringt aktuell noch 0,9%
Mehr ist in meinen Augen nicht drin.
Über Rohstoffe und Währungen brauchen wir glaube ich nicht sprechen
Wenn er bereit ist weniger als 100% vom Kapital zu haben wenn er es in 2-2 Jahren braucht, ist meine Argumentation hinfällig.
Original von Xantos
Depot hängt davon ab, ob du ETF-Sparpläne möchtest.
Die gibt's nämlich bei manchen Brokern nicht (oder nur eingeschränkt), die sonst aber günstiger sind.Für Sparpläne ist afaik Comdirect solide.
Sonst: DAB-Bank, flatex, Cortal Consors
onvista bietet auch noch viele (gebührenfreie) ETFs an.
Original von santazero
Ich gehe davon aus dass er in 1-2 Jahren mind 100% vom anlagekapital haben will. Soll ja sicher angelegt werden.Dieses Jahr werden in den USA wohl die Zinsen erhöht und nächstes Jahr wird gewählt. Keine guten Voraussetzungen für USA Aktien die auch nur annähernd zu 100% auf diesen zeitraum sicher sind
Deutsche Aktien sind gerade sehr hoch und das qe der EZB läuft erstmal bis sept 2016. was dann kommt weiß keiner.
Ukrainekrise, terror und Ölkrise sind auch nicht gerade hilfreich für Stabilität.Chinas Wachstum geht langsam aber sicher zurück. Evtl bahnt sich da in den nächsten Jahren ne Immobilienblase an.
Und jetzt erzähle mir mal bitte wie man sicher auf 1-2 Jahre sein mit aktien Geld anlegen will, so dass es annähernd so sicher ist wie ein tgk und mehr Zinsen bringt. DKB bringt aktuell noch 0,9%
Mehr ist in meinen Augen nicht drin.
Über Rohstoffe und Währungen brauchen wir glaube ich nicht sprechenWenn er bereit ist weniger als 100% vom Kapital zu haben wenn er es in 2-2 Jahren braucht, ist meine Argumentation hinfällig.
Stimme dir zu.
Ich gehe nur davon aus, dass viele "sicherheitsorientiere Anleger" in Wirklichkeit das Geld nicht voll in 1-2 Jahren brauchen, und sich genau darüber wirklich klar werden sollten, bevor sie die Entscheidung treffen.
Hier kann man glaube ich nur dann Einzelaktien diskutieren, wenn ...
- es sich um eine der MEGA-populären handelt
- man selbst eine interessante Analyse postet, die ggf. andere interessiert, dass sie drauf eingehen
Dass jemand kürzlich hier sich über RWE Gedanken gemacht hat, oder es extra für dich macht ohne deine Thoughts zuerst zu hören, ist super-unwahrscheinlich.
Alternative wäre hier:
http://www.wallstreet-online.de/forum/rwe-diskussionen
dito. Falls dir das hilft, ich habe letzten Sommer EON verkauft, ohne Verlust, aber natürlich auch ohne grossen Gewinn (die Dividenden mit eingerechnet, glaub 2011 hatte ich sie mal gekauft). Stand heute hat der DAX ein neues ATH und EON liegt dennoch unter meinem Verkaufspreis, also soweit alles richtig gemacht. RWE ist nicht EON, aber eine gewisse Ähnlichkeit kann man ja nicht leugnen. Ich denke, es gibt einfach viele bessere Dividendentitel am Markt, wo mein Geld besser investiert ist. Wenn dir also RWE Kopfzerbrechen bereitet, guck einfach ob du einen anderen Titel findest, den du deutlich besser einschätzt und noch nicht hast, wenn ja tausch ihn einfach. Im Energiesektor sind ja einige interessante Titel was Dividenden angeht, ggf. kannst du da den niedrigen Ölpreis nutzen, ich weiss ja nicht was du schon im Depot hast und ob du dich nur auf D beschränkst.
Wäre ein Alternative nicht ein breiter aufgestellter Versorger wie z.B. GDF Suez?
Zahlt auch regelmäßig Dividenden und hat Potenzial nach oben + nicht nur vom ÖL abhängig.