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[Geschlossen] Optionsgeschäfte

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wimmi10
Beigetreten: 20.04.2006
Legacy Member

Original von betout

Original von michimanni

Original von marcelgott

Globale Betrachtung:
Mittelbar verändert sich der Kurs der Aktie selbstverständlich durch den Handel in Aktienoptionen und den damit verbundenen wirtschaftlichen Zusammenhänge. Diese Veränderung liegt in der Natur der Sache (Termingeschäft; ich erwarte einen gewissen Kurs in der Zukunft) und der damit verbundenen Marktmeinung (i.e. gehe ich z.B. eine long call-Position ein, erwarte ich stark steigende Kurse). Marktmeinungen an den Terminbörsen werden sich dementsprechend auch an den Kassa-Kursen bemerkbar machen.

jo, auch eine gute Antwort. Ungefähr das habe ich auch mit dem letzten Teil meines längeren Postings oben gemeint.

bei institutionellen anlegern ist diese mittelbare auswirkung auf den kassakurs leider viel zu oft unmittelbar - besonders an verfallstagen und bei für den emittenten interessanten kursschwankungen :evil:


wenn du mal die open interests einer laufzeit über alle strikes der puts und calls aufzeichnest und in money umrechnest was die institutionellen an prämien geschrieben (institutionellen schreiben meistens option)haben dann bekommst du eine kurve die wie ein tal ausschaut.(links und rechts die gipfel)
der tiefste punkt ist dann der abrechnungspreis wo die institutionellen das meiste geld behalten aus den geschrieben calls und puts. von daher haben sie intresse den kurs am verfallstag möglichst nahe an diesen punkt du bewegen.( um nicht den begriff manipulieren in den mund zu nehmen)

je dünner ein markt ist desto einfacher funktioniert dieses spiel.


betout
Beigetreten: 06.02.2005
BlackMember

Original von Larloch

Original von betout
und ich würde auch nicht die bezeichnungen "finanzprodukte" und "derivate" vermengen, unter finanzprodukten versteht man ja z.b. auch investmentfonds.

jedes finanzprodukt ist aus strenger quant sicht letztlich ein derivat, musst nur dein auszahlungsprofil entsprechend aufschreiben; der preis ist letztlich dann einfach eine bedingte erwartung mit wissen des heutigen zeitpunkts :)#

jo mei, von mir aus, richtig ist das schon. sonderlich sinnvoll finde ich diese betrachtungswese aber nicht.
ich halte es für wesentlich erkenntnisreicher aus gesamtwirtschaftlicher perspektive auf die märkte zu schauen. dann werden nämlich solche zusammenhänge, wie wir sie oben diskutiert haben (also z.b. können alle eine option kaufen? was passiert eigentlich bei cds handel? etc) auch deutlich. und dann kann ich auch zwischen dem tatsächlich in der ökonomie vorhanden produktivkapital und finanzinstrumenten, die lediglich exposure gegenüber daraus resultierenden erträgen hin- und herschieben, unterscheiden.


HI ich nutze mal den Thread fuer ne dumme Frage aus:

und zwar was bedeutet d bei der Black Scholes formel?

http://de.wikipedia.org/wiki/Black-Scholes-Modell

d1=ln(s/k)+(r.... usw
d2=d1-s sqrt t??
und was bedeutet das zeichen dadrunter (wikipedia dieses o mit durchgestrichenem Pfeil?) ist das nun die komplette Form auf die ich kommen muss?


Das ist ein großes Phi. In dem Zusammenhang ist es die Verteilungsfunktion der Standardnormalverteilung, wie auch drunter steht.

d1 und d2 sind die argumente, die du in die Funktion einsetzten musst.

Die Black Scholes Formel ist übrigens dieses C=... was über den d1=... so klein steht.


okay hat jemand vllt ein Buch mit einer Beispielaufgabe (oder beispiel werten die ichmal rechnen koennte und einer kontrolliert?)

ist C= der faire preis den ich erhalten will?


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