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[Geschlossen] Woher kommt das Universum?

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Ersteinmal Vorweg: In meinem Post kann sehr viel Halb- oder auch Unwissen stecken, berichtigt mich also wenn ich irgendwo Schmarn erzähl ;)

Original von NoBoGeR
doch es gibt viele anzeichen, das es eben über dem materiellen noch andere welten bzw. dimensionen gibt (siehe Gefühle etc).

Gefühle lassen sich doch durch die Funktionsweise unseres Gehirns erklären oder nicht? Aggresionen und "Liebe" beanspruchen verschiedene Teile des Gehirns wenn ich das noch recht in Erinnerung habe, Gefühle sind also nichts anderes als "Zustände" unseres Gehirns, welches es an unserem Körper weitergibt.

Original von Thurisaz
Bin auch kein Physiker, aber ich meine gehört zu haben, dass nur weil sich im Raum alles maximal mit Lichtgeschwindigkeit bewegen kann, das noch keine Grenze für die Expansionsgeschwindigkeit des Raumes selbst sein muss. Kann aber auch BS sein.

Bin auch kein Physiker ;), aber wenn sich der Raum mit der Geschwindigkeit der Photonen ausbreitet (die sich ja mit Lichtgeschwindigkeit bewegen), müsste dieses eine Konstante sein. Erhöht sich über Dauer die Lichtgeschwindigkeit (in für uns noch nicht messbarer Größe)? Sonsts kann ich als Laie das nicht nachvollziehen :).

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Und danke an Schoxx, nach 2 Seiten dachte ich schon, diese Frage stellt niemand. Am Anfang war nix und (ich sag jetzt nicht Ende) Zwischendrin war etwas? Macht irgendwie keinen sonderlichen Sinn. Durch uns übergeordnete Dimensionen könnte klappen, but how? (Jetzt setzt nur mein logisches Denken ohne fundierte Belege oder Wissen o.ä. ein) Wir können auch für uns "Untergeordnete" Dimensionen keine neue Materie erschaffen o.ä. ... Soweit wie ich weiß, gibt es keine 2 Dimensionalen Wesen. Davon abgesehen, könnten wir ihre Welt sicherlich beeinflussen, aber neu erschaffen? Mir dreht sich der Kopf :).

Mal zu den Photonen, bewegen sich Photonen eigentlich immer eine Richtung? Ich weiß das sie durch Gravitation beeinflusst werden (Allgemeine Relativitätstheorie glaub ich), aber die Photonen am Ende unseres Universums, also da wo für uns nix ist und die für uns noch mehr nix erschließen, haben ja, ausser evtl andere Photonen, keine Körper für eine Wechselwirkung durch die Gravitation. Gravitation ist zwar glaub ich prinzipiell unendlich (wenn auch kaum messbar, und auch das weiß ich nicht sicher)... wait... damit würden die Photonen ja gekrümmt werden, wodurch die Geschwindigkeit der Ausbreitung des Raums verlangsamt wird oder? Ich kann damit auch komplett daneben liegen. Davon abgesehen können Photonen ja nicht "zur Ruhe" kommen oder? Damit gibt es immer Energie in unserem Universum und es breitet sich immer weiter aus oder?

Falls es doch mal zur Ruhe kommt, müsste ja alles zum Ursprung zurückfallen durch die Gravitation (oder?), damit könnte man davon ausgehen das es zu einem erneuten Urknall kommen könnte. Das Problem was ich mit dieser Theorie habe ist, warum sollte der cm³ warten bis alle Teilchen drin sind? Warum sollte der.. Zustand der zu "unserer Version" genau darauf warten? Davon abgesehen wird doch glaub ich zur Zeit davon ausgegangen, das sich irgendwann Materie und Antimaterie gebildet hat, die sich neutralisiert haben und die Materie mit irgendwas um oder unter 1% mehr der ursprünglichen Masse (sofern man da schon von Masse sprechen kann) mehr gebildet hat als Antimaterie und somit unser Universum füllt... bedeutet das, das jedesmal wenn soetwas passiert (wenn wir von einem Kreislauf ausgehen), das die Materie jedesmal um 99% schrumpft? Und wenn ja, wo kam das ganze Zeug ursprünglich her?

Woaa, hartes Thema, sorry für den langen Eintrag und danke fürs lesen. Ich erwarte nicht das irgendjemand alle Fragen beantwortet, wäre aber dufte :), wollts mir nurmal von der Leber schreiben ;) .

MfG


SlowLarry
Beigetreten: 07.04.2006
Oldschool Grinder

Original von Thurisaz
Bin auch kein Physiker, aber ich meine gehört zu haben, dass nur weil sich im Raum alles maximal mit Lichtgeschwindigkeit bewegen kann, das noch keine Grenze für die Expansionsgeschwindigkeit des Raumes selbst sein muss. Kann aber auch BS sein.

Bin auch kein Physiker ;), aber wenn sich der Raum mit der Geschwindigkeit der Photonen ausbreitet (die sich ja mit Lichtgeschwindigkeit bewegen), müsste dieses eine Konstante sein. Erhöht sich über Dauer die Lichtgeschwindigkeit (in für uns noch nicht messbarer Größe)? Sonsts kann ich als Laie das nicht nachvollziehen :).

Es ist sogar so, dass in einer gekrümmten RZ die globale Konstanz z.B. einer Geschwindigkeit i.a. überhaupt kein sinnvoller Begriff ist.
Ein Beispiel:
Turisaz und SlannesH treffen sich in Gibraltar. Dort bekommen sie jeder einen Holzpfeil in die Hand gedrückt, der einen Vektor darstellen soll. Sie richten ihre Pfeile in genau die gleiche Richtung aus und laufen los, wobei jeder penibel darauf achtet, den Pfeil nicht zu drehen, sondern immer parallel zu transportieren.
Thurisaz läuft immer gradeaus direkt nach Tokio, SlannesH läuft erst gerade nach Johannesburg, biegt dort ab und läuft dann erst geradeaus nach Tokio (beide können übers Wasser laufen).
Dort treffen sie sich wieder und vergleichen ihre Pfeile ...
In dem Beispiel betrifft das nur die Richtung des Vektors, i.a. ist aber auch die Länge keine Konstante.

Man kann also Vektoren und auch verschiedene andere Größen, die zu weit voneinaner entfernten Weltpunkten gehören nicht so ohne weiteres miteinander vergleichen. Alle physikalischen Gesetze, die mit der ART verträglich sind, gelten überhaupt nur lokal, mithin auch die Konstanz der LG.

Deswegen ist es kein Widerspruch zur RT, wenn sich Galaxien überlichtschnell von uns entfernen und auch nicht, wenn sich der Radius des Universums schneller als c ändert. Gleichwohl breiten sich Veränderungen bzw. Störungen der RZ, also Gravitatsionswellen (lokal!) nur mit Lichtgeschwindigkeit aus.


Cuoco199
Beigetreten: 23.02.2009
PokerStrategist

Original von onezb
Bizzare theory suggests time may be running out

Cliffnotes:

Ein aus der Stringtheorie abgeleitetes Modell beschreibt die sich beschleunigende Ausdehnung des Universums (welche ansonsten nur unzufriedenstellend durch die Annahme von bisher nicht nachgewiesener dunkler Materie erklärt werden konnte) als eine Illusion, hervorgerufen durch den Effekt einer sich immer mehr verlangsamenden und irgendwann zum Stillstand kommenden Zeit.

interessant, macht aber nicht wirklich sinn, da die gravitation und andere Kräfte die materie immer in bewegung sein lassen werden.
Und solang sich was bewegt muss es ja zeit geben.


ich verstehe folgenden Zusammenhang nicht:

1. Das Universum breitet sich angeblich immer schneller aus
2. Licht bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit
3. Nichts ist schneller als Lichtgeschwindigkeit

wie kann es beschleunigen, ich meine es breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit aus weil das Licht vom Urknall sich ja mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet oder? Und Licht sind ja im Grunde auch Teilchen.


Cuoco199
Beigetreten: 23.02.2009
PokerStrategist

Original von whizter
ich verstehe folgenden Zusammenhang nicht:

1. Das Universum breitet sich angeblich immer schneller aus
2. Licht bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit
3. Nichts ist schneller als Lichtgeschwindigkeit

wie kann es beschleunigen, ich meine es breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit aus weil das Licht vom Urknall sich ja mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet oder? Und Licht sind ja im Grunde auch Teilchen.

wurde das nicht so erklärt? Nichts ist schneller als das Licht in unserem bekannten Raum. Für die Ausbreitung des Raumes selbst gilt dies jedch nicht. Stell dir einen Ballon vor auf dem du kleine Punkte rauf malst. Wenn du den Ballon aufpustest entfernen sich die Punkte von einander obwohl sich die punkte selbst nicht bewegen. Das heißt die Materie würde sich im grunde nicht mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen sondern der Raum. Und für den sind soweit ich weiss keine phisikalischen Gesetze bekannt.


AminoX
Beigetreten: 06.11.2007
Oldschool Grinder

Ich bin auch kein Physiker oder sonstwas, nur Astronomie interessiert, deswegen meine Meinung mal in meinen einfachen Worten...

Die neueste Theorie ist tatsächlich das es unser Universum vor dem Urknall tatsächlich schon gab.
Nur hat es sich eben nicht ausgedehnt wie momentan, sondern hat sich zusammengezogen. Die vorhandene Masse hat sich verdichtet und durch die immer stärker werdenen Gravitation alle weitere Masse angezogen bis alles zusammen im "Urknall" explodiert ist und sich seitdem ausbreitet.

Man kann sich das vorstellen wie bei einer Sanduhr. Der obere Teil ist vor dem Urknall, die Masse drängt komplett auf die schmale Mitte hin. In der Mitte ist der Urknall und unten breitet sich alles wieder aus.

Im Moment breitet sich alles aus, das ist wohl richtig, allerdings verdichtet sich die Masse durch die Gravitation auch bereits wieder. Unsere geliebte "kleine" Milchstrasse rast durch das Universum und wird auch in ferner Zukunft mit einer unserer lokalen Nachbargalaxien, dem Andromeda Nebel, kollidieren. Wieder entsteht eine grössere Massenansammlung die ihrerseits ja nich stillsteht, sondern schon bald auf die nächste Masse treffen wird.

Irgendwann ist der kritische Punkt erreicht und die Sanduhr wird umgedreht. Alles zieht sich langsam wieder zusammen... Es folgt "Urknall der x-te"

So gesehen glaube ich SlannesH ist da auf der richtigen Fährte

Falls es doch mal zur Ruhe kommt, müsste ja alles zum Ursprung zurückfallen durch die Gravitation (oder?), damit könnte man davon ausgehen das es zu einem erneuten Urknall kommen könnte.


MadCow
Beigetreten: 15.09.2006
Oldschool Grinder

so ist es nicht. Das unsere galaxie irgendwann mit andromeda kollidiert ist nur lokales phänomen un unsrem supercluster (virgo)
Das Universum expandiert immer schneller nicht langsamer. Dies ist experimentell gut bestätigt.
Wieso?
Das weiß noch keiner und man hat auch noch keine vernünftige Vermutung.

edit: hab mal nen plot der daten rausgesucht. ist glaub ich nichtmehr aktuell zeigt aber die tendenz:

die stark gestrichelte linie ist die kritische energiedichte unter der das universum niemals expandiert wäre.
unter der weniger gestrichelten linie fällt das universum wieder in sich zusammen.
über der weniger gestrichelten linie expandiert das universum beschleunigt.
die durchgezogene linie ist der Fit an die experimentellen Daten mit 0,7 als kosmolgische Konstante (heutiger wert liegt etwa bei 0,742 [aus WMAP Messungen]). Wie man sieht liegt sie über der Linie des "Big Crunch" also des wieder in sich kollabierens.

Das heißt jetzt allerdings noch nicht das das Universum für immer expandiert. Es deutet allerdings auch nichts daraufhin das etwas anderes passiert. Also gibt es für Wissenschaftler derzeit keinen Grund sich darüber Gedanken zu machen (zumindest solange keine anderen experimentellen Daten auftauchen oder jemand die derzeitigen Daten mit einer Theorie erklären kann).


Krach-Bumm-Ente
Beigetreten: 01.05.2006
BlackMember

die frage warum es nicht nichts gibt ist eher philosophischer natur. dass alles seinem einfachsten zustand entgegenstrebt ist ja bekannt. also muss das,was wir jetzt haben, also das universum, einfacher sein als das was es davor gab.
ein modell handelt von einer unregelmäßigkeit vor dem big bang die so "kompliziert" war, dass das heutige universum "einfacher" ist und deshalb entstanden ist. das ist alles sehr vereinfacht ausgedrückt, dürfte aber relativ gut zu verstehen sein. was vor dem big bang in einen so komplizierten zustand geraten ist ist natürlich ne sehr schwierige frage. oft wird von einer art quantenschaum oder plasma geredet, dass sehr regelmäßig war. eine unregelmäßigkeit soll dann "zu kompliziert" geworden sein.
eine weitere frage wäre dann warum es nicht irgendwas anderes gegeben hat anstatt des universums.
dann bleibt noch die frage nach der masse des universums. wo kommt sie her? eine bekannte theorie sagt, dass vor dem big bang riesige mengen materie und antimaterie sich ständig gegenseitig ausgelöscht haben (wo kam diese materie her?). ein minimaler anteil (1 Mrd Einheiten Antimaterie und 1Mrd+1 Einheiten Materie) an materie hat allerdings überwogen und aus diesem anteil an zu viel materie wurde das universum (diese 1einheit steht für die ganze materie im universum). diese 1 einheit zu viel könnte auch die unregelmäßigkeit darstellen die dazu geführt hat, dass der zustand von "nichts" nicht mehr das einfachste system war.
natürlich bleibt dann immer noch die frage, woher dieser "quantenschaum" kommt.


Cuoco199
Beigetreten: 23.02.2009
PokerStrategist

alles genau so interesant wie spekulativ. Ich denke nicht das wir es irgendwann schaffen werden ein genaues Bild von dem Universum vor dem Urknall zu haben.
Gab es eigentlich vor dem Urknall eine Zeit? Müsste eigentlich oder bin ich einfach nur zu dumm mir was anderes vorstustellen?
Da ja nichts passiert ohne eine vorherige Wirkung kann man davon aisgehen das es schon immer (Evig) irgendeinen zustand gab(unabhängig von unserem Universum)?


TheOneAndOnlyMarkus
Beigetreten: 20.02.2006
Oldschool Grinder

Sagt uns nicht der Energieerhaltungssatz, dass es kein "vor dem Urknall" geben kann? Alles was atm da ist muss doch schon immer dagewesen sein.


MadCow
Beigetreten: 15.09.2006
Oldschool Grinder

nicht wenn das universum energie 0 hat (gravitationspotenzial = -restliche energie). Im Inflationsmodell kommt das sogar ganz gut raus.


Krach-Bumm-Ente
Beigetreten: 01.05.2006
BlackMember

ich denk bei dieser fragestellung muss man sich nicht unbedingt vom EES einschränken lassen, zumal man diesen noch nie beweisen konnte, lediglich konnte man ihn noch nie wiederlegen. aber auch der EEs lässt sich umgehen (siehe vorposter).

@cuoco, natürlich ist das alles nur spekulativ. ich stimme dir auch zu, ich denke, dass die menschen nie über den urknall hinaus kommen werden und solche fragen nie wirklich beantworten können. es werden immer bessere vermutungen und modelle erstellt werden, wahre aussagen wird man zu diesem thema aber wohl nie treffen können. das ganze thema ist wirklich interessant, allerdings bin ich in dem fall dann ein nihilist und denk mir "wenn ich es eh nie wissen kann, warum dann drüber nachdenken?" ich geniesse lieber das leben ;)

und zu der frage mit der zeit: raum und zeit sind direkt miteinander verkoppelt. da es erst nach dem urknall einen raum gab, gab es auch erst nach dem urknall eine zeit. zeit ist wie alle (?) anderen maße auch an einer referenz gemessen (zeit zwischen zwei ereignissen, temperatur ist nur ein temperaturunterschied, länge wird zwischen zwei punkten gemessen usw.)
wenn man also davon ausgeht, dass es vor dem urknall nichts gab, gibt es auch keine maße für länge, temperatur, zeit usw.


szwerg
Beigetreten: 11.08.2006
PokerStrategist

Es kann auch "vor" dem Urknall nicht "Nichts" gegeben haben. Aus "Nichts" kann nichts entstehen. Weder Zeit noch Raum.

Ich sehe es so. Wir Menschen können in unserem Denken und Wirken eine Gewisse Grenze nicht überschreiten. Wir sind begrenzt in allem was wir denken und tun. Und das gilt sowohl für Zeit als auch für Raum. Alles was wir sind oder erschaffen ist endlich. Raum und Zeit allerdings sind unendlich. Allein aus diesem Widerspruch zwischen endlich und unendlich ergibt sich, dass der Mensch niemals eine Vorstellung von dem erlangen kann, was oder wann der Beginn der Zeit war oder wie weit sich das Universum ausdehnt. (Und was dahinter ist)

Verzwickt....


hier mal zwei links zur

string- bzw membrantheorie:

bbc science utube link

den guten link über M theory hab ich leider gerade nicht gefunden :(

hier nochmal n link wie man sich 10 bzw 11 Dimensionen vorstellen kann

imagine the tenth dimension

wenn man sich die anderen Videos von dem reinzieht wirkt er schon son bischen wie n religiöser Guru imo :)

hat manchmal schon bischen komischen Beigeschmack, da beide Theorien reine mathematische Schlußfolgerungen sind und (noch) nicht durch Experimente belegt werden können.

siehe auch was Dr.Lesch darüber sagt:

Alpha centauri alte Folge

und neuer
sci xpert mit Harald Lesch

würde aber empfehlen die bbc doku zuerst zuschauen, damit man als Laie verstehen kann, warum in der Kosmologie in einigen Theorien von mehrfachen Dimensionen, multiplen Universen und Membranen ausgegangen wird.

Ich bin auch nur interessierter Laie, deswegen sorry an die Fachleute für etwaige Ungenauigkeiten :f_biggrin:

Edit: Es passt zum Thema weil die string- bzw. m-theory u.a. aus der Notendigkeit heraus entwickelt wird die Singularität also das was vor dem Urknall war mathematisch zu erklären. Physikalisch ist es wohl so daß dem Universum einiges an Materie fehlt um die herrschende Gravitation in unserem Universum zu erklären so daß zunächst das Standartmodell mit Schwarzer Energie und schwarzer Materie entwickelt wurde um die herrschenden Gravitationskräfte zu erklären.

Die m Theorie die aus der string Theorie, kann aber wohl auch die fehlende Materie erklären.Die Theorie geht weiter davon aus daß es mehrere Membranen gibt und ihre Ränder flukturieren und immer wenn sone membran auf ne andere trifft gibt es n Urknall. Womit wir beim Thema wären :f_cool:


interessante diskussionen...

früher dachten die meisten menschen die erde sei eine scheibe und der sternenhimmel eine art kulisse, die meisten glaubten auch das dass "was hier ist" also wie wir jetzt wissen die runde erde, der mittelpunkt von "allem" ist...

heute weiss man das die erde rund ist und die erde eine gar nichts im sonnensystem, das sonnesystem nichts in der milchstrasse und die milchstrasse ist nur eine von ? anzahl von galaxien...

zu der frag wo das universum herkommt kann ich nur sagen...
ich denke hinter allem in dem wir existieren steckt aus unserer sicht etwas nicht begreifliches für unsere reichweite des denken koennens...

wir fragen uns auch wo das ende des ganzen ist und wenn "ja/nein" was dahinter ist... ich denke die denkeweise ist verständlich aber geprägt von unseren verhältnissen. da bei uns alles ein anfang und ein ende hat denken wir das es ausserhalb unserers lebens auch so fuktioniert...

es stecken unbegreifliche sachen dahinter... da bin ich mir ganz sicher...
dinge die wir entweder gar nicht verstehen koennten oder nur den kopf schuetteln wuerden...

als ich zum ersten mal begriffen habe wie krass schon das ist was da hubble deep field sicher stellt... das was wir mit dem hubbel deep field festgestelt haben ist wahrscheinlich erst der anfang...

ich denke irgendwleche gleichungen die durch unsere physikalischen werte und limits zustande kommen sind für den ..... wenn es darum geht woher das universum kommt bzw. was das ganze eigentlich soll....


Original von Thurisaz

Original von kauai

Original von MadCow

Original von mergelina

Original von blubifu
kann es eig sein dass das universum iwann aufhört sich auszubreiten,weil es keine "kraft" mehr dazu hat?
und kann es sein,dass es dann einen "schlussknall(nenn ich mal so)" gibt,der das universum wieder zu dem werden lässt was es beim urknall oder "davor(jaja ich weiss davor gibt es nicht blablub)" war und dann wieder ein urknall von statten geht,und alles von vorne beginnt,natürlich nicht mit den gleichen gesetzten etc,aber ein neues universum halt.

seh ich auch so.
ein zyklischer prozess

interessanterweise sprechen experimentelle Daten dagegen.
Das Universum expandiert nämlich nicht immer langsamer sondern um gegenteil sogar immer schneller.
Die beschleunigte Expansion ist erst seit 10 Jahren bekannt aber man vermutet bereits das die Einsteinsche Kosmologische Konstante der Grund sein koennte (interessanterweise hat Einstein sie eingeführt um die Expansion des Universums, welche in seinen Gleichungen rauskam, zu verhindern)
Leider fehlt bisher jede theoretische Erklärung für die Herkunft dieser Konstante. Die Quantenfeldtheorie liegt bei der Vorhersage um saftige 120 Groeßenordnugnen daneben.
Das ganze läuft auch unter dem Namen dunkle Energie (ungleich dunkle materie!).

schonmal vorweg ich kenn mich kaum mit physik etc aus also schonmal sry für jeglichen mist den ich evtl schreibe.
schneller als lichtgeschwindigkeit kann sich das unniversum nicht ausbreiten oder?

Bin auch kein Physiker, aber ich meine gehört zu haben, dass nur weil sich im Raum alles maximal mit Lichtgeschwindigkeit bewegen kann, das noch keine Grenze für die Expansionsgeschwindigkeit des Raumes selbst sein muss. Kann aber auch BS sein.

Thurisaz

das sollte stimmen. Bin auch kein Physiker.

Die spezielle Relativitätstheorie gilt für Objekte, die sich im Raum bewegen. Und das geht nur mit v=c für teilchen ohne Masse (Licht) bzw v<c für Teilchen mit Masse. Der Raum selber wird von der spez. RT aber garnicht beschrieben. Insofern gibt es da kein theoretisches TempoLimit für die Expansion des Raumes.

Dazu gibts eine relativ anschauliche Analogie: Das Universum ist die Oberfläche eines Lufballons (wirklich nur die 2D-Oberfläche, nicht der Inhalt). Diese Oberfläche hat kein Ende (aus der Sicht eines 2D-Menschen). Wenn man den Ballon aufbläst expandiert die Oberfläche. Zwei Punkte darauf sind danach weiter voneinander entfernt als vorher, ohne sich relativ zur Oberfläche bewegt zu haben.

Dazu kommt noch, dass sich die Masse im Universum immer weiter verteilt und je weiter sie von einander entfernt ist, desto schneller wird sie (siehe Hubble-Parameter)


RaiserBlade Themenstarter
RaiserBlade
Beigetreten: 17.10.2007
Oldschool Grinder

Wie schauts eig. mit "Wir wissen es (noch) nicht!" aus?
Jeder schreibt hier irgendetwas, was auch alles irgendwo stimmen mag, aber letztendlich wissen wir einfach nicht woher das universum kommt.
DASS wir es nicht wissen ist mmn eine größere Erkenntnis als alle bisher aufgetauchten physikalischen, philosophischen oder sonst irgendwelche Theorien.
Die Antwort auf die Frage "Woher kommt das Universum?" ist daher derzeit für mich ganz klar "Wir wissen es nicht!" , oder "Nach dieser Antwort wird noch gesucht!"


Original von RaiserBlade
Wie schauts eig. mit "Wir wissen es (noch) nicht!" aus?
Jeder schreibt hier irgendetwas, was auch alles irgendwo stimmen mag, aber letztendlich wissen wir einfach nicht woher das universum kommt.
DASS wir es nicht wissen ist mmn eine größere Erkenntnis als alle bisher aufgetauchten physikalischen, philosophischen oder sonst irgendwelche Theorien.
Die Antwort auf die Frage "Woher kommt das Universum?" ist daher derzeit für mich ganz klar "Wir wissen es nicht!" , oder "Nach dieser Antwort wird noch gesucht!"

Sich über mögliche Gründe zu unterhalten schadet aber sicherlich auch nicht ;)


Cantona08
Beigetreten: 12.02.2008
PokerStrategist

Meiner Meinung nach wird man diese Frage nie ganz beantworten können. Die String-Theorie ist mathematisch einwandfrei, lässt sich aber auch nicht physikalisch beweisen, heute nicht und in 100Jahren auch nicht. Wir sitzen in unserem Aquarium Erde und haben für unsere Beobachtungen gute Beschreibungsansätze/-gesetze entwickelt die jedoch außerhalb des Planeten nicht ohne weiteres stimmen. Heißt DIE Wahrheit ist gar nicht zu fassen, wir können uns ihr nur annähern indem wir die Beschreibungsansätze verfeinern und/oder komplett überarbeiten, was jetzt mit der String-Theorie wieder der Fall ist.
Hab mir paar Dokus dazu angeschaut und find die Idee mit den Paralleluniversen interessant. Somit soll der Urknall ein immer wiederkehrendes Ereignis sein, wobei zwei schwingende Paralleluniversen irgendwann aneinander stoßen. Oder so.... Alles sehr interessant und äußerst verwirrend zugleich. :f_confused:


ihr und euer urknall..

das ganze gab es schon immer..

den begriff immer kann sich nur keiner vorstellen..


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