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Wie von KH wegkommen?!

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Djax
Beigetreten: 19.08.2006
Oldschool Grinder

Original von ElBasadero
Djax es stimmt laut der von dir geposteten (prospektiven) studie nicht mit der mortalitaet und einem ei:
In conclusion, these data suggest that the consumption of ≤6 eggs/wk has no major effect on the risk of CVD and mortality and that the consumption of ≥7 eggs/wk is associated with a modestly greater risk of total mortality in US male physicians.

Kinders. Scheiterts schon am rechnen? Was soll nicht stimmen?
1 Ei pro Tag = 7 Eier pro Woche = Kategorie ≥7 = früher abnippeln

Und danach gehts weiter:
In contrast, egg consumption was associated with a greater risk of all-cause mortality in a dose-response fashion among physicians with diabetes (2 times the risk of death in people consuming ≥7 eggs/wk than in those consuming <1 egg/wk).

i]Original von hompbomb
Bezüglich Cholesterin ist die Ansicht veraltet dass zuviele Eier sich negativ auswirken, siehe hier:

http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/er...esterin113.html

Wat? Seriously?
Das ist die Ansicht von dem einen Ernährungsheini den die Interviewt haben und nicht DIE Ansicht. Der Heini propagiert auch Low Carb und disqualifiziert sich damit gleich selbst.
Die Harvard Studie die ich gepostet hab ist von 2008 und damit keines falls veraltet.


Antwort
Zitat
Krach-Bumm-Ente
Beigetreten: 01.05.2006
BlackMember

was darf man dann eigentlich jetzt noch essen?
ist ja scheinbar alles ungesund. umweltverschmutzung, menschen nicht für gemacht, diabetes, cholesterin, krebs, cvd etc.

und vorweg die nächste frage: wie soll ich von dem, was noch essbar ist, satt werden?


Antwort
Zitat
TGOAT
Beigetreten: 11.02.2006
Oldschool Grinder

Original von Djax

Original von TGOAT
Hast du eigentlich schon jemals in deinem Leben eine Studie gelesen? Also die wirkliche Studie, nicht irgendwelche Blogposts oder Youtube-Videos über eine Studie? Und falls ja, hast du dir jemals Gedanken über die Aussagekraft einer Studie gemacht? Gab es schon jemals eine Studie, deren Ergebnisse in dein Weltbild gepasst haben, die du aber aufgrund ihres Designs abgelehnt hast?

Deine komischen Fragen sollen wohl unterschwellig irgendwas rüberbringen. Sag an. Was soll an der Studie zu kritisieren sein? Ansonsten stfu bevor man wieder meint Metadiskussionen anzufangen nur weil das Ergebnis einem nicht passt.

Diese komischen Fragen sollen extrem unterschwellig rüberbringen, dass du wenig Ahnung hast wovon du redest. Es ist ja ok, wenn man sich sein Wissen mit ein paar Ernährungsblogs oder Youtube-Videos aneignet, solange man alles kritisch hinterfragt. Aber das tust du nicht! Und wenn man sich hinstellt, als hätte man die Wahrheit für sich gepachtet (so wie du), dann erwarte ich, dass man sich mit den zugrundeliegenden Studien und kritischem Denken gut auskennt.

Du hast jetzt also ein Youtube Video zu einer Studie verlinkt, die deiner Meinung nach beweist, dass nicht nur Kalorien zählen wenn es um Zu- und Abnahme geht. Und weil du zu faul bist, die Studie zu lesen, soll ich dir jetzt erklären, warum die Studie nicht zu deiner Aussage passt. Ok!

Erstens ist die Studie überhaupt nicht dazu konzipiert, definitive Aussagen über Kalorien und Gewichtsveränderung zu machen. Die Studie sucht nämlich nur nach Korrelationen. Aufgrund dieser Korrelationen könnte man dann Studien designen, die nach Kausalzusammenhängen suchen, aber das ist auch schon der größte Nutzen einer solchen Studie: Ideen für weitere Studien zu generieren, nicht definitive Aussagen treffen. Merk dir das:
Korrelation bedingt nicht Kausalität!
(In manchen Situationen hat man nichts besseres als Beobachtungsstudien und muss dann (leider) daraus Schlüsse ziehen, das trifft aber hier nicht zu)
Es gibt tausende von Störvariablen, die in Beobachtungsstudien nicht berücksichtigt werden (können), und bei der vorliegenden Studie wurden nichtmal die DAten vernünftig gesammelt. Deshalb gibt es viel plausiblere Erklärungen für die Ergebnisse als deine. Die einfachste Erklärung ist, dass die Daten Müll sind.

Die Kcal wurden mit Fragebögen errechnet. Es ist ein bekannter Fakt, dass Menschen extrem schlecht darin sind, ihren KCal Verbrauch richtig einzuschätzen. Ja, es wurde eine Kallibrierungsmessung in der Studie gemacht, um die falschen Angaben rauszurechnen, aber nur weil man einen Tag mal seine Kalorien richtig zählt muss man nicht die 2 Wochen davor oder danach richtig zählen. Außerdem geht es hier um ~2kg in 5 Jahren. Das sind nichtmal 10kcal am Tag, niemand kann so präzise zählen. Und den Fragebogen haben die Studienteilnehmer nur am ANfang ausgefüllt, es wurde dann schlichtweg angenommen, dass die Essgewohnheiten gleich geblieben sind.
Die sportlichen AKtivitäten wurden auch nur am Anfang abgefragt. Man kann natürlich keine sinnvollen Aussagen über kcal machen, wenn man den Verbrauch beim Sport nicht mit einrechnet. Die Gruppe mit dem meisten Fleischkonsum war die sportlich aktivste, wenn ein paar von den Sportlern sich zur Ruhe gesetzt haben und ein paar der unsportlichen wenig-Fleich-Esser mit Sport angefangen haben kann das schon die Ergebnisse verfälschen.
Das Gewicht wurde nur am Anfang bei allen gleich gemessen, danach größtenteils von den Teilnehmern selbst. Es wäre zB möglich, dass wenig-Fleisch-Esser generell gesundheitsbewußter sind und deshalb eher ein zu geringes Gewicht angeben bzw ihr Gewicht öfter messen und den niedrigsten Wert angeben anstatt den Durchschnitt oder den Wert an einem bestimmten Tag. Theoretisch könnten die Viel-Fleisch-Esser auch Muskeln zugelegt haben oder zu viel Geld für Fleisch ausgegeben haben um sich präzise Waagen zu leisten oder...
Es gibt sicher noch einige andere Erklärungsmöglichkeiten für die Ergebnisse, aber das muss erstmal reichen. Jedenfalls spricht nichts dafür, dass die STudie auch nur annähernd dazu geeignet wäre, zu beweisen, dass etwas anderes als Kalorien für Gewichtsschwankungen verantwortlich sind.

Und bevor du dich das nächste mal hinstellst und behauptest "dies und jenes ist genau so und so" solltest du dir genau die Fakten ansehen, die dafür und dagegen sprechen, und nicht nur irgendwelchen Youtube Kaspern nachplappern.


Antwort
Zitat
IgNoRaNt
Beigetreten: 18.03.2006
Oldschool Grinder

Original von Krach-Bumm-Ente
was darf man dann eigentlich jetzt noch essen?
ist ja scheinbar alles ungesund. umweltverschmutzung, menschen nicht für gemacht, diabetes, cholesterin, krebs, cvd etc.

und vorweg die nächste frage: wie soll ich von dem, was noch essbar ist, satt werden?

Wenns nach Djax geht Körner und Globuli :f_p:


Antwort
Zitat
HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005
Oldschool Grinder

Original von Krach-Bumm-Ente
was darf man dann eigentlich jetzt noch essen?
ist ja scheinbar alles ungesund. umweltverschmutzung, menschen nicht für gemacht, diabetes, cholesterin, krebs, cvd etc.

und vorweg die nächste frage: wie soll ich von dem, was noch essbar ist, satt werden?

man hat mehr sachen als du denkst.
außerdem heißt es nicht,dass du die ungesunden sachen ganz weglassen sollst.du solltest sie halt stark einschränken.
außerdem sind die letzten jahrtausende die menschen auch mit viel weniger augekommen,sind satt geworden und mussten noch hart arbeiten.
sollte also irgendwe klappen


Antwort
Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006
BlackMember

Original von Krach-Bumm-Ente
was darf man dann eigentlich jetzt noch essen?
ist ja scheinbar alles ungesund. umweltverschmutzung, menschen nicht für gemacht, diabetes, cholesterin, krebs, cvd etc.

und vorweg die nächste frage: wie soll ich von dem, was noch essbar ist, satt werden?

Such dir einfach ein paar Blogs und youtube- Vids die dir in den Kram passen. Den Rest biegst du dir selber zurecht. Machen anscheinend alle so.


Antwort
Zitat
MarcoH171
Beigetreten: 24.06.2010
PokerStrategist

Original von ZarvonBar

Original von josch2001

Original von ed78
erst fett, jetzt KH, morgen eiweiss...

siehe oben...

Wenn man alles weglässt nimmt man auf jeden Fall ab, weiß gar nicht was du hast

Was glaubst du warum einige Bäume mehrere hundert Jahre alt werden? Ich denke Photoynthese ist demnächst ganz schwer am kommen!
Im Grunde weiß doch niemand was wirklich gesund ist und was nicht, daher versuche ich einfach einen Mittelweg zu gehen. Da ich Kraftsport betreibe, achte ich auf eine entsprechende Proteinzufuhr, versuche aber auch viel Obst und Gemüse zu essen. Wenn ich allerdings Bock auf eine Pizza oder ne Tüte Chips habe, dann esse ich die eben und habe dabei kein schlechtes Gewissen. Letztendlich macht ja auch immer die Dosis das Gift.

:heart:


Antwort
Zitat
ElBasadero
Beigetreten: 03.03.2007
Oldschool Grinder

Sorry djax, da hab ich mich vertan. Darum les ich normal keine studien am handy


Antwort
Zitat

Original von josch2001

Original von Krach-Bumm-Ente
was darf man dann eigentlich jetzt noch essen?
ist ja scheinbar alles ungesund. umweltverschmutzung, menschen nicht für gemacht, diabetes, cholesterin, krebs, cvd etc.

und vorweg die nächste frage: wie soll ich von dem, was noch essbar ist, satt werden?

Such dir einfach ein paar Blogs und youtube- Vids die dir in den Kram passen. Den Rest biegst du dir selber zurecht. Machen anscheinend alle so.

truly josch'd :heart:


Antwort
Zitat
bumblebeebee
Beigetreten: 06.06.2006
Oldschool Grinder

Original von HillBilly
außerdem sind die letzten jahrtausende die menschen auch mit viel weniger augekommen,sind satt geworden und mussten noch hart arbeiten.

und haben im Schnitt 20-50 Jahre kürzer gelebt als heute.


Antwort
Zitat
HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005
Oldschool Grinder

Original von bumblebeebee

Original von HillBilly
außerdem sind die letzten jahrtausende die menschen auch mit viel weniger augekommen,sind satt geworden und mussten noch hart arbeiten.

und haben im Schnitt 20-50 Jahre kürzer gelebt als heute.

die haben aus anderen gründen so kurz gelebt.
hauptsächlich durch das harte leben und durch infektionen soviel kürzer gelebt.
die nahrungsmittel waren wohl kaum der grund fürs kurze leben.

stell dir mal vor unsere zivilisation würde ohne die moderne medizin auskommen müssen.
keine antibiotika,keine zahnärzte etc.,keine medikamente
so früh wie autoimmunerkrankungen,zahnverfall und andere krankheiten bei vielen kindern anfangen,würden viele wahrscheinlich nichtmal die pubertät erreichen


Antwort
Zitat
ZarvonBar
Beigetreten: 21.03.2006
Oldschool Grinder

Original von MarcoH171

Original von ZarvonBar

Original von josch2001

Original von ed78
erst fett, jetzt KH, morgen eiweiss...

siehe oben...

Wenn man alles weglässt nimmt man auf jeden Fall ab, weiß gar nicht was du hast

Was glaubst du warum einige Bäume mehrere hundert Jahre alt werden? Ich denke Photoynthese ist demnächst ganz schwer am kommen!
Im Grunde weiß doch niemand was wirklich gesund ist und was nicht, daher versuche ich einfach einen Mittelweg zu gehen. Da ich Kraftsport betreibe, achte ich auf eine entsprechende Proteinzufuhr, versuche aber auch viel Obst und Gemüse zu essen. Wenn ich allerdings Bock auf eine Pizza oder ne Tüte Chips habe, dann esse ich die eben und habe dabei kein schlechtes Gewissen. Letztendlich macht ja auch immer die Dosis das Gift.

:heart:

Wenn eine Tüte Chips bereits signifikante negative Auswirkungen hat, werde ich das Jahrzehnt wohl nicht überleben. ;(

Original von HillBilly

Original von bumblebeebee

Original von HillBilly
außerdem sind die letzten jahrtausende die menschen auch mit viel weniger augekommen,sind satt geworden und mussten noch hart arbeiten.

und haben im Schnitt 20-50 Jahre kürzer gelebt als heute.

die haben aus anderen gründen so kurz gelebt.
hauptsächlich durch das harte leben und durch infektionen soviel kürzer gelebt.
die nahrungsmittel waren wohl kaum der grund fürs kurze leben.

stell dir mal vor unsere zivilisation würde ohne die moderne medizin auskommen müssen.
keine antibiotika,keine zahnärzte etc.,keine medikamente
so früh wie autoimmunerkrankungen,zahnverfall und andere krankheiten bei vielen kindern anfangen,würden viele wahrscheinlich nichtmal die pubertät erreichen

Das Problem an vielen Statistiken, die die durchschnittliche Lebenserwartung vergangener Jahrhunderte betrachten, ist dass diese die damals wahnsinnig hohe Kindersterblichkeit nicht berücksichtigen, sodass diese die den Wert massiv drückt. Sobald ein Kind ein bestimmtes Alter erreicht hat, wurde es im Schnitt auch nicht viel weniger alt als heutzutage.


Antwort
Zitat
Djax
Beigetreten: 19.08.2006
Oldschool Grinder

Original von TGOAT
Diese komischen Fragen sollen extrem unterschwellig rüberbringen, dass du wenig Ahnung hast wovon du redest. Es ist ja ok, wenn man sich sein Wissen mit ein paar Ernährungsblogs oder Youtube-Videos aneignet, solange man alles kritisch hinterfragt. Aber das tust du nicht! Und wenn man sich hinstellt, als hätte man die Wahrheit für sich gepachtet (so wie du), dann erwarte ich, dass man sich mit den zugrundeliegenden Studien und kritischem Denken gut auskennt.

Du hast jetzt also ein Youtube Video zu einer Studie verlinkt, die deiner Meinung nach beweist, dass nicht nur Kalorien zählen wenn es um Zu- und Abnahme geht. Und weil du zu faul bist, die Studie zu lesen, soll ich dir jetzt erklären, warum die Studie nicht zu deiner Aussage passt. Ok!

Deine selten schlauen Vermutungen und Ferndiagnosen kannst dir in die Haare schmieren. Belanglos.

Erstens ist die Studie überhaupt nicht dazu konzipiert, definitive Aussagen über Kalorien und Gewichtsveränderung zu machen. Die Studie sucht nämlich nur nach Korrelationen. Aufgrund dieser Korrelationen könnte man dann Studien designen, die nach Kausalzusammenhängen suchen, aber das ist auch schon der größte Nutzen einer solchen Studie: Ideen für weitere Studien zu generieren, nicht definitive Aussagen treffen. Merk dir das:
Korrelation bedingt nicht Kausalität!

Du bist wohl ein ganz schlauer Pseudoskeptiker. Das ist wohl jedem der über das 1. Semester hinaus ist und gerade aus denken kann klar.

(In manchen Situationen hat man nichts besseres als Beobachtungsstudien und muss dann (leider) daraus Schlüsse ziehen, das trifft aber hier nicht zu)
Es gibt tausende von Störvariablen, die in Beobachtungsstudien nicht berücksichtigt werden (können), und bei der vorliegenden Studie wurden nichtmal die DAten vernünftig gesammelt. Deshalb gibt es viel plausiblere Erklärungen für die Ergebnisse als deine. Die einfachste Erklärung ist, dass die Daten Müll sind.

Klar. So kann man natürlich auch ne Studie mit 373803 Versuchspersonen einfach abwerten. Wie sollen sie die kcal sonst errechnen, bei jedem täglich persönlich daneben stehen und zählen oder was? Klar Mr. ich kenn mich mit Studien aus, ist dann auch so wirklich praktikabel und so...
Mit ner Waage kann man das hinreichend genau machen.
Es ist lächerlich zu behaupten das bei dieser Samplesize alle Fleischesser systematisch über die Zeit falsch gemessen haben.
Die haben die ganzen Ausreiser und implausiblen alle schon rausgenommen
Der Punkt mit der geänderten sportlichen Aktivität ist plausibel aber bei der Samplesize auch eher irrelevant.
Der Muskelweinwand kam auch von der Fleischindustrie, obwohl völlig unplausibel wenn man Testostoronwerte, usw. betrachtet.
Deshalb wurde das Ergebnis mit n=91214 und dem Bauchumfang bestätigt.

Und bevor du dich das nächste mal hinstellst und behauptest "dies und jenes ist genau so und so" solltest du dir genau die Fakten ansehen, die dafür und dagegen sprechen, und nicht nur irgendwelchen Youtube Kaspern nachplappern.

Wenn ich für die Leser ein aufbereitetes Video poste dann ist das ein auch gut so anstatt die Studie.

Naja, wer den Unterschied zwischen 3000 Kalorien Donuts und 3000 Kalorien Kartoffeln nicht sieht der sieht wohl allgemein wenig und denkt wohl der Körper wär ne simple Gasturbine...

Original von ZarvonBar
Das Problem an vielen Statistiken, die die durchschnittliche Lebenserwartung vergangener Jahrhunderte betrachten, ist dass diese die damals wahnsinnig hohe Kindersterblichkeit nicht berücksichtigen, sodass diese die den Wert massiv drückt. Sobald ein Kind ein bestimmtes Alter erreicht hat, wurde es im Schnitt auch nicht viel weniger alt als heutzutage.

Genau so ist es!


Antwort
Zitat
schmandbacke
Beigetreten: 26.10.2007
Oldschool Grinder

wenn die art der datenerhebung fehleranfällig ist wirds nur durch große samplesize nicht immer besser. der normale mensch, der sich wenig mit ernährung befasst, ist einfach überhaupt nicht in der lage seinen konsum zu tracken. das sieht man einfach bei jedem anfänger im muskelfred, sich um über 1000kcal zu veschätzen ist stanni. die 2l softdrink am tag werden auch gern einfach mal völlig weggelassen. und das mendelt sich bei großer sample auch nicht aus wenn der übergewichtige nunmal dazu tendiert seinen aufnahme zu unterschätzen und der dünne eher dazu tendiert seine aufnahme zu überschätzen.

und ohne studie behaupte ich mal einfach der der durchschnittliche veganer sicher sehr viel mehr erfahrung darin hat und viel besser/genauer seinen konsum trackt.


Antwort
Zitat
TGOAT
Beigetreten: 11.02.2006
Oldschool Grinder

Original von Djax
Du bist wohl ein ganz schlauer Pseudoskeptiker. Das ist wohl jedem der über das 1. Semester hinaus ist und gerade aus denken kann klar.

Das bedeutet dann wohl, dass du es nicht über das 1. Semester hinaus geschafft hast.
Keine Angst, wenn du dich anstrengst, kann trotzdem ein schlauer Pseudoskeptiker aus dir werden.
Dann wirst auch du begreifen, dass Korrelationsstudien unmöglich etwas beweisen können.

Klar. So kann man natürlich auch ne Studie mit 373803 Versuchspersonen einfach abwerten. Wie sollen sie die kcal sonst errechnen, bei jedem täglich persönlich daneben stehen und zählen oder was? Klar Mr. ich kenn mich mit Studien aus, ist dann auch so wirklich praktikabel und so...

Nettes Strohmann Argument. Wo genau hab ich behauptet, dass sowas möglich wäre?
Ist immer einfach sich über Aussagen lustig zu machen, die man dem Gegenüber in den Mund gelegt hat.

Mit ner Waage kann man das hinreichend genau machen.

Na wenn du das sagst, dann können wir natürlich Wasserschwankungen und ungenaue Messungen vernachlässigen. Was hat die Waage überhaupt gemessen? Ach ja, dass die wenig-Fleisch-Esser am meisten zugenommen haben. Also bevor die Daten statistisch "aufbereitet" wurden, um die gewünschten Ergebnisse zu erhalten. Das bedeutet wohl, dass Fleisch vorm Zunehmen schützt, oder?

Es ist lächerlich zu behaupten das bei dieser Samplesize alle Fleischesser systematisch über die Zeit falsch gemessen haben. Die haben die ganzen Ausreiser und implausiblen alle schon rausgenommen

Natürlich haben die Fleischesser nicht systematisch über die Zeit falsch gemessen. Sie haben ein paar Fragebögen ausgefüllt. Und daraus wurden dann die Kalorien für die nächsten Jahre extrapoliert. Und wenn im Schnitt die Vielfleischesser 5kcal zu wenig angegeben haben und die Wenigfleischesser 5 kcal zu viel, oder wenn der Verbrauch beim Sport falsch berücksichtigt wurde, lassen sich die Studienergebnisse erklären. Passt auch gut damit zusammen, dass in der wenig-Fleisch Gruppe durchschnittlich dünnere Menschen waren, die ihren Verbrauch eher überschätzen und umgekehrt, wie schmandbacke schon richtig bemerkt hat. Aber halt, es wurden ja nur die "besten" Daten verwendet. Es wurden ja nur Leute berücksichtigt, deren Angaben bei (geschätztem) Grundumsatz*1,14-2,1 lagen, gegen diese wissenschaftliche Präzission sind meine Einwände natürlich wertlos :rolleyes:

Der Punkt mit der geänderten sportlichen Aktivität ist plausibel aber bei der Samplesize auch eher irrelevant.

Stimmt, plausible Erklärungen die nicht deiner Meinung entsprechen sind irrelevant, da verlasse ich mich doch gerne auf deine sicherlich große Erfahrung im Statistikbereich.

Der Muskelweinwand kam auch von der Fleischindustrie, obwohl völlig unplausibel wenn man Testostoronwerte, usw. betrachtet. Deshalb wurde das Ergebnis mit n=91214 und dem Bauchumfang bestätigt.

Keine Ahnung was du damit sagen willst, aber egal. Vergiss das mit den Muskeln, sollte nur ein Beispiel dafür sein, dass auch exotischere Erklärungen möglich wären.

Wenn ich für die Leser ein aufbereitetes Video poste dann ist das ein auch gut so anstatt die Studie.

Ok, ich wollte nur sichergehen, dass in Zukunft jedem klar ist dass du keine Ahnung hast wovon du redest.

Naja, wer den Unterschied zwischen 3000 Kalorien Donuts und 3000 Kalorien Kartoffeln nicht sieht der sieht wohl allgemein wenig und denkt wohl der Körper wär ne simple Gasturbine...

Gewisse Ähnlichkeiten zwischen Körper und Gasturbine gibts schon, zum Beispiel gehorchen beide den Gesetzen der Physik und aus deinem kommt auch hauptsächlich heiße Luft...

Du kannst die Studie verteidigen so viel du willst, die Daten sind niemals präzise genug, um deine Aussage zu belegen ("Der Aberglaube das nur Kalorien zählen ist zwar weit verbreitet aber einfach falsch."). Und wenn die Studie nicht zufällig mit deinen Überzeugungen übereinstimmen würde, wärst du der erste, der mir zustimmen würde. DAbei haben wir über das Hauptproblem noch gar nicht gesprochen. Wir reden hier nur über eine Studie. Eine Studie, die belegen soll, dass hunderte anderer, teils extrem gut kontrollierter Studien falsch sind. Lächerlich!


Antwort
Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006
BlackMember

Wie hier jeder Thread über Ernährung ausartet


Antwort
Zitat
schmandbacke
Beigetreten: 26.10.2007
Oldschool Grinder

Original von josch2001
Wie hier jeder Thread über Ernährung ausartet

so siehts aus, wurde auch gestern von nem kumpel angesprochen der sich ins thema ernährung einlesen wollte hier im forum und den das dauernde ausgearte nur getiltet hat.
daraufhin hat ers natürlich gelassen.

wäre schon geil wenn es ein fred gäbe wo "diskutiert" wird, aber seh nicht wirklich wie sich das einhalten lässt. ist halt schade weil ich diese "diskussionen", auch so wie sie geführt werden, durchaus interessant finde. aber um dem folgen zu können brauch man echt schon selber einiges an ahnung von der materie, vor allem wenn man rausfiltern will was quatsch ist. :f_biggrin:


Antwort
Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006
BlackMember

Jeder denkt halt, dass das was er sich angeeignet, gelernt oder studiert hat das richtige ist. In gewisser Weise natürlich verständlich. Ich denke aber auch, dass viel zu vieles von Leuten die keine Ahnung haben einfach nachgeplappert wird. Dann hört mans da und dort, weils diese Meinung halt auch grad "in" ist und schon wird irgendein Schwachsinn als wahr betrachtet.
Aktuell ist das die Kohlenhydratphobie. Keine Ahnung wo die herkommt, ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen,dass KH per se schlecht sind. Mag sein, dass der durchschnittliche Deutsche im Schnitt zuviel zu sich nimmt. Durch Softdrinks, Süßigkeiten etc. kommt ja einiges zusammen. Davor wird dann gewarnt und aus oben genannten Gründen ists dann soweit, dass die einzelne Portion Spathetthi als "böse" dargestellt wird, was sie natürlich nicht ist.
Ich denke alles in allem sollte man erst mal seine Kalorienzufuhr im Auge behalten, dann wird man in der Regel schon mal nicht adipös. Wenn man sich dann noch einigermaßen ausgewogen, sprich abwechslungsreich, ernährt kanns doch gar nicht so falsch sein. Dann braucht man auch auf nix verzichten und kann sich solche einseitigen Diäten sparen.


Antwort
Zitat
IgNoRaNt
Beigetreten: 18.03.2006
Oldschool Grinder

Das tolle an der Ernährung ist ja, dass es für alles und jeden Studien und Experten gibt, die die jeweilige Ernährungsweise unterstützen. Gibt ja so gut wie keine allgemein anerkannten Ernährungsempfehlungen und teilweise wird sogar gegen die Thermodynamik argumentiert :)

Und im Endeffekt zeigt genau dieser Umstand, die Komplexität der ganzen Geschichte und dass es wohl schlichtweg sowas wie einfache, allgemein gültige Aussagen nicht gibt. Ergo soll doch einfach jeder selber gucken, was ihm gefällt und für den spezifischen Fall hilfreich ist. Dass man sich überhaupt mit dem Thema und seiner Ernährung bewusst auseinandersetzt, gibt wohl gegenüber dem Rest der Bevölkerung eine gute Edge.

Bei Djax paart sich halt mieses Halbwissen mit einer extremen Klugscheisserei. Das er hier ein Eigentor nach dem anderm schiesst, machts zumindest noch halbwegs lustig.


Antwort
Zitat
schmandbacke
Beigetreten: 26.10.2007
Oldschool Grinder

jo mit dem was josch wär man schon weit vorne dabei.

ich persönlich halt mich auch eigentlich nur an eine handvoll regeln:
- saisonal und regional (hat schon seinen grund wieso im winter keine ananas in deutschland wächst)
- so gut wie kein rafinierter zucker (ich nasche eh kaum und softdrinks trink ich höchstens am we zum alk :f_biggrin: )
- bei fleisch und fisch besonders auf die qualität achten (dadurch wird allein durch den preis der verzehr drastisch eingeschränkt)
- sehr wenig milchprodukte

^^ dadurch fällt kh arm auch schon mal völlig weg, sind bei mir sicher so um die 70% der kcal die aus kh kommen. aber was für die chinesen (nach TCM) und viele andere hochkulturen die letzten paar tausend jahre gut funktionierte sollte für mich auch klappen :f_cool:

für kurzfristige diäten mögen LC, high fat und co gut funktionieren, aber für eine dauerhafte ernährungsumstellung halte ich es für sehr ungeeignet.


Antwort
Zitat
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