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Borussia Dortmund [Fan-Thread]

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BudSpencer8
Beigetreten: 16.06.2008
Oldschool Grinder

Favre ist die perfekte Nummer 2. Niemand fürs Rampenlicht und die Pressekonferenzen. Als taktischer Ideengeber könnte er voll aufblühen, aber nicht als Motivator, Schutz- und Aushängeschild. Er ist einfach zu empfindlich für das ganze und unter Druck macht er zu. Das war schon in Gladbach so und ist jetzt wieder so, sobald es nicht läuft verkrampft er und alles um ihn herum. Er tut einem geradezu leid.


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Zitat
Epikur
Beigetreten: 19.02.2006
Elite Grinder

Original von BudSpencer8
Favre ist die perfekte Nummer 2. Niemand fürs Rampenlicht und die Pressekonferenzen. Als taktischer Ideengeber könnte er voll aufblühen, aber nicht als Motivator, Schutz- und Aushängeschild. Er ist einfach zu empfindlich für das ganze und unter Druck macht er zu. Das war schon in Gladbach so und ist jetzt wieder so, sobald es nicht läuft verkrampft er und alles um ihn herum. Er tut einem geradezu leid.

jo hatte ich auch schon öfters gedacht.. eigentlich ein perfekter Co-Trainer..


Antwort
Zitat
sssssshhh
Beigetreten: 13.11.2010
Poker Player

Dann soll er halt irgendwo am Zürichsee Co-Trainer spielen. Ihm fehlt mMn komplett die competitiveness, wie man so schön auf Hochdeutsch sagt. Mich verwirrt das Inter - Spiel jetzt noch mehr.


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Zitat
cohkka
Beigetreten: 02.11.2006
Oldschool Grinder

die frage mit favre ist glaub ich nur noch das wann. macht mans jetzt und schlägt sich mit einer interimlösung durch die saison oder glaubt man, dass man mit der qualität zumindest die cl erreichen sollte und macht den schnitt nächsten sommer und löst dann einen von den jüngeren up and comern aus ihren vertrag raus oder sowas. klar ist man noch auf tuchfühlung, aber nachdem jetzt doch schon einige partien gespielt sind muss man einfach konstantieren, dass es da kaum welche gab wo man bedingungslos überzeugt hat - da muss man ja eher schon nach halbzeiten suchen. ich wünschte er würde mich lügen strafen, aber der glaube fehlt mir im moment.


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Zitat
BloodyDeath1
Beigetreten: 25.09.2010
PokerStrategist

Diese Saison einfach versuchen sich für die Cl zu qualifizieren und am Ende der Saison einen klaren cut machen und einen neuen Trainer installieren.

Und im Winter unbedingt einen weiteren Stürmer verpflichten, der eine Alternative zu Alcacer darstellt. Diese Falsche 9 Scheiße mit Götze ertrage ich nicht mehr.


Antwort
Zitat
Play4forlife
Beigetreten: 11.12.2007
PokerStrategist

Original von ssssshh
Dann soll er halt irgendwo am Zürichsee Co-Trainer spielen. Ihm fehlt mMn komplett die competitiveness, wie man so schön auf Hochdeutsch sagt. Mich verwirrt das Inter - Spiel jetzt noch mehr.

Was genau verwirrt dich da? Dass man jetzt nicht klar sagen kann, er kann die Mannschaft nicht motivieren?
Ist halt die Frage - will man ihn für die schlechten (vor allem beim Schalke-Spiel war das hauptsächlich eine Kopfsache) Leistungen Favre anlasten? Dann muss man ihm auch gegen Inter sehr starkes Coaching attestieren.
Oder will man den Vorwurf hauptsächlich der Mannschaft machen, die mental offenbar nicht immer in der Lage ist an die Leistungsgrenze zu gehen? Dann müssen wir nicht unbedingt über Favre reden.

Solche Luschenvorstellungen wie gegen Schalke gab es seit Klopps letzter Saison immer und immer wieder (und ich beziehe mich aufs Schalkespiel, weil ich das heute nicht gesehen habe, kann mir aber gut vorstellen, dass auch heute wohl Bayern immer schneller und besser im Zweikampf war als wir).

Jetzt mal angenommen man bekommt irgend eine Trainer-Königslösung im Sommer und solche Auftritte kommen wieder vor, diskutieren wir dann wieder (und immernoch) über die Qualität des Trainers? Ich weiß noch wie selbst Klopps Denkmal angekratzt wurde, weil seine Taktik angeblich ausgerechnet sei und er nichts anderes drauf hätte, aber auch damals war es mMn schon ein Kaderproblem der entweder fußballerisch oder mental limitiert war.

Heute verfluchen wir halt Favre, obwohl da 16+ Multimillionäre es im Derby nicht schaffen wenigstens bis an die Schmerzgrenze zu gehen, Leidenschaft und Willen vermissen lassen und nur 3-4 Spieler sich zerreißen, wo es auf dem Level dann einfach nicht mehr reicht. Und auf die Nachfrage hier im Thread, was taktisch genau anders hätte gemacht werden sollen um höhere Chance auf einen Sieg zu haben kam natürlich nix, wo man doch aber vorher lauthals auf Favre geschimpft hat.

Damit will ich Favre auch gar nicht vollends in Schutz nehmen, natürlich ist es auchdie Aufgabe des Trainer(team)s die Jungs mental fitter zu machen - aber taktische Kritik sehe ich hier so gut wie nie und finde auch persönlich nicht, dass es unser größtes Manko ist. Die Jungs haben die Lösungen - gegen Pressing, gegen tief stehende Gegner, gegen Unterzahl im Mittelfeld usw. Aber wenn ein Pass über 10-20m nicht genau oder halbhoch kommt, weil es Konzentration und/oder Können nicht anders erlauben, nutzt dir Taktik auch nix mehr. Oder wenn die Bereitschaft fehlt auch abseits des Balles immer zu 100% aufmerksam zu sein, dann ist der Gegner halt immer einen Schritt voraus.

Eigentlich viel zu viel geschrieben für die einfache Aussage: vielleicht ist nicht (nur) Favre das Problem. Das könnte man nur sicher sagen wenn die Jungs sich in jedem Spiel zerreißen und trotzdem auf die Fresse bekommen. So wie sie sich 60 Minuten gegen Inter reingehauen haben - da klappt es dann, oh Wunder, auch mit dem Dreier.


Antwort
Zitat
ed78
Beigetreten: 13.02.2006
BlackMember

Das mit Klopp haben doch nur Leute geschrieben, die die Spiele nicht gesehen haben. Da hat doch die Manschaft fast immer gut gespielt und verloren. Da war doch immer der erste Schuss des Gegners drin, oder erinnere ich mich falsch? Das war einfach nur komisch.
Und wenn Favre Spieler aufstellt, die sich nicht zerreissen, dann ist das doch seine Schuld. Soll er Leute aufstellen aus der Zweiten.
Und wenn er es nicht schafft, daß die frei im Kopf sind, dann ist es doch auch seine Schuld, oder nicht?
Die Frage ist nur, kann es wer besser? Und auch er kann sich weiterentwickeln. Ist ja nicht ausgeschlossen, daß er es hinbekommt. Schlecht ist der bestimmt nicht.


Antwort
Zitat
BloodyDeath1
Beigetreten: 25.09.2010
PokerStrategist
Spoiler

Original von Play4forlife

Original von ssssshh
Dann soll er halt irgendwo am Zürichsee Co-Trainer spielen. Ihm fehlt mMn komplett die competitiveness, wie man so schön auf Hochdeutsch sagt. Mich verwirrt das Inter - Spiel jetzt noch mehr.

Was genau verwirrt dich da? Dass man jetzt nicht klar sagen kann, er kann die Mannschaft nicht motivieren?
Ist halt die Frage - will man ihn für die schlechten (vor allem beim Schalke-Spiel war das hauptsächlich eine Kopfsache) Leistungen Favre anlasten? Dann muss man ihm auch gegen Inter sehr starkes Coaching attestieren.
Oder will man den Vorwurf hauptsächlich der Mannschaft machen, die mental offenbar nicht immer in der Lage ist an die Leistungsgrenze zu gehen? Dann müssen wir nicht unbedingt über Favre reden.

Solche Luschenvorstellungen wie gegen Schalke gab es seit Klopps letzter Saison immer und immer wieder (und ich beziehe mich aufs Schalkespiel, weil ich das heute nicht gesehen habe, kann mir aber gut vorstellen, dass auch heute wohl Bayern immer schneller und besser im Zweikampf war als wir).

Jetzt mal angenommen man bekommt irgend eine Trainer-Königslösung im Sommer und solche Auftritte kommen wieder vor, diskutieren wir dann wieder (und immernoch) über die Qualität des Trainers? Ich weiß noch wie selbst Klopps Denkmal angekratzt wurde, weil seine Taktik angeblich ausgerechnet sei und er nichts anderes drauf hätte, aber auch damals war es mMn schon ein Kaderproblem der entweder fußballerisch oder mental limitiert war.

Heute verfluchen wir halt Favre, obwohl da 16+ Multimillionäre es im Derby nicht schaffen wenigstens bis an die Schmerzgrenze zu gehen, Leidenschaft und Willen vermissen lassen und nur 3-4 Spieler sich zerreißen, wo es auf dem Level dann einfach nicht mehr reicht. Und auf die Nachfrage hier im Thread, was taktisch genau anders hätte gemacht werden sollen um höhere Chance auf einen Sieg zu haben kam natürlich nix, wo man doch aber vorher lauthals auf Favre geschimpft hat.

Damit will ich Favre auch gar nicht vollends in Schutz nehmen, natürlich ist es auchdie Aufgabe des Trainer(team)s die Jungs mental fitter zu machen - aber taktische Kritik sehe ich hier so gut wie nie und finde auch persönlich nicht, dass es unser größtes Manko ist. Die Jungs haben die Lösungen - gegen Pressing, gegen tief stehende Gegner, gegen Unterzahl im Mittelfeld usw. Aber wenn ein Pass über 10-20m nicht genau oder halbhoch kommt, weil es Konzentration und/oder Können nicht anders erlauben, nutzt dir Taktik auch nix mehr. Oder wenn die Bereitschaft fehlt auch abseits des Balles immer zu 100% aufmerksam zu sein, dann ist der Gegner halt immer einen Schritt voraus.

Eigentlich viel zu viel geschrieben für die einfache Aussage: vielleicht ist nicht (nur) Favre das Problem. Das könnte man nur sicher sagen wenn die Jungs sich in jedem Spiel zerreißen und trotzdem auf die Fresse bekommen. So wie sie sich 60 Minuten gegen Inter reingehauen haben - da klappt es dann, oh Wunder, auch mit dem Dreier.

Endlich mal ein konstruktiver Beitrag. :f_drink:

Dieses Motitvations - Gelaber von den Leuten über Favre geht mir so auf den Sack. Nur weil Favre nach Außen ruhiger wirkt, schließen die Leute daraus er eine Mannschaft nicht einstellen/erreichen kann. Das weiß doch im Endeffekt keiner und muss von den Führungskräften vom BvB gewertet werden. Anstatt mal über das Offensichtliche, z.B. taktische Fehler seitens Favre zu diskutieren, und die gibt es, hängt man sich jedesmal an diesem Motivationsgelaber auf. Muss wohl daran liegen, dass der Fußballsachverstand bei einigen hier nicht groß ausgeprägt ist.


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koeniksgeburt
Beigetreten: 17.10.2013
Poker Player

Ist doch kein Wunder, dass der Verein ne Verlierermentalität entwickelt, wenn die Fans nach jeder Niederlage den Trainer rausschmeißen wollen. Ständig liest man wer alles raus muss und viel zu schlecht ist, aber die Fans stellen sich immer nur ins Licht, wenn es läuft. Mit Klopp sind sie alle gekommen und jetzt können sie alle nur rumkreischen, wenn der erwünschte Erfolg ausbleibt. Irgendwo gefangen zwischen den Erfolgsansprüchen der Bayern und dem Mindset der Blauen. Für mich nur logisch, dass sich das auf weitere Teile des Vereins überträgt. Die Folge sehen wir auf dem Platz, verunsicherte und verkrampfte Spieler, die keinen Pass über 3m zum Mitspieler kriegen.


Antwort
Zitat
Play4forlife
Beigetreten: 11.12.2007
PokerStrategist

Original von ed78
Das mit Klopp haben doch nur Leute geschrieben, die die Spiele nicht gesehen haben. Da hat doch die Manschaft fast immer gut gespielt und verloren. Da war doch immer der erste Schuss des Gegners drin, oder erinnere ich mich falsch? Das war einfach nur komisch.
Und wenn Favre Spieler aufstellt, die sich nicht zerreissen, dann ist das doch seine Schuld. Soll er Leute aufstellen aus der Zweiten.
Und wenn er es nicht schafft, daß die frei im Kopf sind, dann ist es doch auch seine Schuld, oder nicht?
Die Frage ist nur, kann es wer besser? Und auch er kann sich weiterentwickeln. Ist ja nicht ausgeschlossen, daß er es hinbekommt. Schlecht ist der bestimmt nicht.

Zum ersten Absatz: Klopp hat schon herbe Kritik einstecken müssen iirc. Und das er ein "one-trick-pony" ist kam sinngemäß auch desöfteren auf. Ist ja auch völlig normal wenn man nach den Meisterschaften, Pokalerfolgen und dem guten Abschneiden in der CL plötzlich auf Platz 18 zu verorten ist.

Zum Zweiten: ist das wirklich seine Schuld bzw. kann er vorher wirklich wissen wer dann in den 90 Minuten vielleicht nicht die vollen PS auf die Strecke bringt? War er dann im Umkehrschluss gegen Mailand auch einfach ein hervorragender Coach der alles aus den Jungs rausgekitzelt hat?

Wir können die Psychologie dahinter eh nicht beurteilen, keiner hier sitzt in der Kabine und bekommt mit wie gut oder schlecht Favre die Jungs einstellt.
Das was wir beurteilen können ist letztlich nur was wir sehen und da bin ich der Meinung, dass Favre viel Gutes erarbeitet hat.
Wir finden viel bessere Lösungen gegen hoch pressende Gegner als es zum Beispiel unter Tuchel der Fall war, wir stehen defensiv oft gut gestaffelt und kompakt und zwingen die meisten Gegner entweder über Flanken oder Weitschüsse zu kommen - im Umschalten von Offensive auf Defensive haben wir allerdings oft enorme Probleme, dort sehe ich allerdings auch das größte Manko im "Wo verlieren wir den Ball" und im "Wie verlieren wir den Ball".
Das ist nur ein Gefühl, aber ich würde wetten gut 60%+ der Ballverluste sind ohne Not in dieser Saison, seien es unnötige Dribblings oder riskante/ungenaue Pässe oder für den Mispieler schwer zu kontrollierende Pässe (was dann zu hohem Gegnerdruck führt).
Dadurch bringen wir uns immer wieder in die Situation, dass alle sich in der Vorwärtsbewegung sortieren und dann natürlich unsortiert die Verteidigung beginnen müssen.

Ein weiteres Manko ist das schonmal erwähnte Verhalten abseits vom Ball/am Gegner ohne Ball. Wenn unsere Gegner dort hellwach und zu 100% konzentriert sind und auf zweite Bälle lauern etc. dann haben sie bisher immer eine Edge gegen uns generieren können. Paradebeispiel war das Schalkespiel, wo jeder Schalker immer bereit und in Alarmbereitschaft war, während wir erst reagiert haben NACHDEM etwas passiert ist. Ist das Favre? Oder sind das die Spieler? Ich weiß es nicht, wahrscheinlich eine Mischung aus beidem.

Im Interspiel hat man ja gesehen was passiert wenn wirklich jeder in Bereitschaft ist - da waren alle Anspielstationen einfach zugestellt wie der Ball verloren wurde und wenn Inter hoch schlagen musste, dann waren wir eben auch die ersten die losrennen um die Chance auf den Ballgewinn zu maximieren. War das Favre? Oder waren das die Spieler? ;)

Sonst müssen sie sich eben nen richtigen Kracher-Mental-Coach leisten, wenn Favre das nicht sonderlich gut kann. Wird bei den möglichen Gehältern doch möglich sein.


Antwort
Zitat
rossoneri06
Beigetreten: 13.11.2006
PokerStrategist

Ich finde es definitiv auch zu einfach, die ganze Schuld bei Favre zu suchen. Das Spiel in München hat doch schon mit so einer dummen Geschichte angefangen, als nach einer Minute und einem Pressschlag o.ä. Lewa fast frei vor Bürki war. Das war sicherlich Pech in dem Moment, aber dann eben auch nicht hilfreich fürs Selbstvertrauen.

Das ganze Spiel (bzw. hab ich nur die erste HZ gesehen, aber imo wurde es später nur schlimmer) war doch wirklich von unnötigen Fehlpässen und anderen Fehlern bestimmt. Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass das dann am Trainer bzw. der übermittelten Motivation liegt. Noch weniger natürlich an der Taktik, da diese technischen/mentalen Mängel im Prinzip jede Taktik über den Haufen werfen. Was helfen denn die besten Spielzüge (die die Jungs möglicherweise einstudiert haben), wenn der erste Pass schon im Fuß des Gegners landet.

Unter Umständen könnte in diesen Situationen eine Auszeit helfen, so dass man die Jungs beruhigen und neu fokussieren kann, aber im Fußball gibt's das nicht. Wenn man auch gleich wieder ein Tor nach der Pause fängt, ist's ja eh schon gelaufen. Dass die Roten nach ihrer eigenen Klatsche etwas gutzumachen hatten, war sicherlich auch nicht hilfreich für uns. Es lief halt so ziemlich alles gegen uns in dem Spiel.

Aber klar, wenn das Selbstvertrauen nach dem ersten Fehler schon flöten geht, hilft vielleicht ein Mentaltrainer. Keine Ahnung, inwieweit man mit so was arbeitet. Aber alles dem Trainer anzulasten ist doch Quatsch und viele der Probleme haben wir ja wirklich schon seit längerem...


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Zitat
KingGani
Beigetreten: 08.06.2007
Oldschool Grinder

Denke das ist sehr wohl die Aufgabe des Trainers.
Klar Glück/ Pech ist nicht beeinflussbar... Alles andere aber schon!
Wenn einzelne Spieler nicht die Leistung bringen muss eben geschaut werden warum und wenn der Trainer es nicht schafft das diese Leute ihre Leistung abrufen oder die Spieler nicht in der Lage dazu sind, dann müssen die entsprechenden Konsequenzen gezogen werden.
Natürlich sind manche Spieler von Natur aus kompetetiver als andere usw. Aber der Trainer hat sehr wohl einen Anteil daran wie sich die Spieler geben und wenn die permanent zu weit vom Gegner wegstehen oder was auch immer dann trägt er dafür die Verantwortung in erster Linie. Egal ob das die Taktik, fehlende Motivation oder die falsche Einstellung war.

Was die letztlichen Gründe für das Versagen sind muss und kann nur intern vollends geklärt werden, aber der Kritik muss man sich stellen.


Antwort
Zitat
cohkka
Beigetreten: 02.11.2006
Oldschool Grinder

so enttäuschend das bayern-spiel (leider wieder) war, es liegt doch nicht nur daran. man muss sich doch angucken, was da seit der winterpause zusammengespielt wird. dass man nicht jedes spiel beherrscht ist ja schön und gut, aber die anzahl der dürftigen partien haben doch ein viel zu großes ausmaß angenommen. noch dazu schwafelt die führung von meisterschaft (ich fands btw völlig albern die letzte saison dermaßen überzubewerten), dann dürfen sie sich nicht wundern wenn genauer hingeguckt wird.


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AvantiC
Beigetreten: 07.04.2007
Poker Player

Original von rossoneri06
Das ganze Spiel (bzw. hab ich nur die erste HZ gesehen, aber imo wurde es später nur schlimmer) war doch wirklich von unnötigen Fehlpässen und anderen Fehlern bestimmt. Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass das dann am Trainer bzw. der übermittelten Motivation liegt.

Das geht doch schon die ganze Saison so, ganz unabhängig von dem Spiel am Wochenende.
Vielleicht bin ich ja naiv, aber: Warum trainiert man diese Scheiße nicht bis zum Erbrechen? Hab neulich irgendwo gelesen, dass Guardiola beim Training auf genau solche Sachen - saubere Pässe in den starken Fuß des Mitspielers - geachtet hat und wenn du nen simplen Pass verkackst, gibts halt ne Ansage, fertig.
Klar, dafür muss man das entsprechende Standing bei den Spielern haben - keine Ahnung, ob Favre das hat.
Aber es kann doch nicht sein, dass so vermeintlich hochbegabte Leute wie Brandt es nicht gebacken kriegen, mal 3 fehlerfreie Pässe am Stück zu spielen.


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Schattenlord
Beigetreten: 22.02.2010
PokerStrategist

Ich hab es bisher nicht übers Herz gebracht nach dem Spiel hier reinzusehen. War in München und habe einfach nur eine Mannschaft gesehen, die Fußball spielen wollte. Leider war es die, die kein gelb trug. Sehe ehrlich gesagt auch nicht, dass es an Favre liegt, genauso wenig, wie es in München an Kovac lag. Wenn zwischen 1:5 und 4:0 eine Woche liegt, hat da kein Trainer der Welt den Unterschied gemacht, dann war es einfach nur reine Arbeitsverweigerung. Ähnlich der Unterschied zwischen Dienstag und Samstag.
Kann mir doch keiner erzählen, dass Favre den Spieler gesagt hat: "Heute passt ihr jeden Ball zum Gegner und Zweikämpfe braucht ihr keine führen"...


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Zitat
KingGani
Beigetreten: 08.06.2007
Oldschool Grinder

Ihr habt nie selbst Sport auf einem einigermaßen leistungsorientierten Niveau betrieben?
Wenn die Spieler die Leistung auf dem Platz verweigern, dann trägt der Trainer doch auf jeden Fall eine (mit)schuld. Es ist doch auch die Aufgabe des Trainers die Spieler entsprechend einzustellen.
Wie erklärt man sich sonst Mannschaften die grottenschlecht spielen und nach dem Trainerwechsel auf einmal wie ausgewechselt aufspielen (mehr als ein Spiel natürlich).


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StoniMahoni77
Beigetreten: 17.03.2008
Oldschool Grinder

Es mag daraus resultieren, aber das liegt ja wohl weniger an den Qualitäten der Trainer, sondern der Einstellung und in Folge Einsatz der Spieler

Bspw war Bayern gegen Frankfurt ja wohl eher grottig weil sie die Arbeit verweigert haben und nicht weil Kovac so schlecht ist

Als wäre flick>Kovac, lol
Soll er die Fähigkeiten von Löw haben oder wo her


Antwort
Zitat
Play4forlife
Beigetreten: 11.12.2007
PokerStrategist

Original von KingGani
Ihr habt nie selbst Sport auf einem einigermaßen leistungsorientierten Niveau betrieben?
Wenn die Spieler die Leistung auf dem Platz verweigern, dann trägt der Trainer doch auf jeden Fall eine (mit)schuld. Es ist doch auch die Aufgabe des Trainers die Spieler entsprechend einzustellen.
Wie erklärt man sich sonst Mannschaften die grottenschlecht spielen und nach dem Trainerwechsel auf einmal wie ausgewechselt aufspielen (mehr als ein Spiel natürlich).

Sehe ich ja im Grunde auch so, aber so richtig steig ich immer noch nicht dahinter, was dann gegen Inter der Fall war...
Vielleicht hat ja auch irgendein Spieler ne kleine Ansprache gehalten und damit was ausgelöst was Favre selbst nicht ausgelöst bekommt!?

Sei es wie es sei, wenn man das Potential einmal gesehen hat verstehe ich trotzdem nicht, dass es gegen Schalke und Bayern so herbe Defizite in puncto Einstellung gab. In solchen Spielen braucht es eigentlich keinen Motivator.


Antwort
Zitat
matusow
Beigetreten: 24.10.2006
Oldschool Grinder

Original von StoniMahoni77
Es mag daraus resultieren, aber das liegt ja wohl weniger an den Qualitäten der Trainer, sondern der Einstellung und in Folge Einsatz der Spieler

Bspw war Bayern gegen Frankfurt ja wohl eher grottig weil sie die Arbeit verweigert haben und nicht weil Kovac so schlecht ist

Als wäre flick>Kovac, lol
Soll er die Fähigkeiten von Löw haben oder wo her

Ist es kein Zeichen von Qualität die Mannschaft auf seiner Seite zu haben? Ein Trainer ist keineswegs die Summe seiner taktischen Spielzüge, sondern viel mehr. Dazu zählt auch, wie er mit den Spielern kommuniziert und wie er sich Gehör verschafft.

Flick ist vielleicht nicht > als Kovac, aber gleich schlecht werden sie schon sein. Offensichtlich hat Flick andere Qualitäten.


Antwort
Zitat
Qinii
Beigetreten: 03.01.2012
PokerStrategist

"Du hast keine Chance, wenn die Spieler auch nicht für dich spielen. Natürlich spielen sie viel für sich aber die letzten 4-5 Prozent, die dann auf dem Niveau entscheidend sind, Spiele zu gewinnen oder eine Runde weiterzukommen. Und wenn es dann anstrengend wird, dann schaut ein Spieler auch mal raus und sagt, laufe ich jetzt für den da draußen mit oder laufe ich nicht mit. Und wenn sie nicht für dich mitlaufen, dann kannst du schon mal deinen Rollkoffer packen."

Finde das trifft es recht gut. Bei Dortmund seh ich noch ein paar andere Probleme als Kovac sie bei Bayern hatte. Glaube trotzdem nicht, dass Favre die Saison überlebt.


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