Denke auch es ist völlig ok über diesen Aspekt hier zu diskutieren. Auch wenn ich natürlich lieber unseren Auftaktsieg feiern würde
Wir feiern doch nicht bevor wir gewonnen haben, sind ja schließlich nicht Schalke.
Ödegaard wohl mit 2,2 Mio Jahresgehalt bei Real
Damit ist seine Karriere wohl vorbei
Original von nervermore
es ist der FC Bayern Fan-Thread, das Thema betrifft den FC Bayern und seine Fans also wird das auch hier diskutiert, wenn sich irgendjemand davon "genervt" fühlt ist zumindest mir das scheißegal.
this, wo soll man das denn sonst diskutieren.
finde nicht, dass man mit der roten Brille durch die Gegend laufen sollte und wirklich absolut alles akzeptieren sollte. Das richtige Statement wäre gewesen, es abzusagen.
Alternativ war die Vereinigte Arabische Emirate im Gespräch, sicherlich auch kein Land wo Demokratie großgeschrieben wird. Als der FCB darauf verzichtete, nahm der HSV dort seinen Platz ein.
3 deutsche Clubs haben afaik in der Aspire Academy ihr Trainingslager: FCB, RB Leipzig und S04. Die Parade Kon-Clubs der BL eben.
Was mich allerdings wundert, dass obwohl VW daran beteiligt ist, der VfL Wolfsburg selbst in Südafrika ist.
Achja, Frauen dürfen übrigens dort nicht hin. Also zumindest dem FCB Frauenteam dürften Diskussionen erspart bleiben.
hahaha, wie ich erst jetzt nervermores Avatar genau angeschaut habe und ziemlich lachen musste
Wo sollte man eigentlich sonst über dieses Thema diskutieren? Beim Abendessen mit der Familie? Im Stadion? Am Arbeitsplatz mit dem Chef? Oder gehört eine Diskussion über den FC Bayern jetzt plötzlich in den Kneipenthread?
Und ganz ernst: Moral und Geschäft sollten nichts miteinander zu tun haben?! Genau die Einstellung macht die Welt zu so einem Gomorrha. Die Moral sollte gerade Unternehmen (und vor allem solche, die eine große Gefolgschaft haben, wie der FCB), ganz besonders beschäftigen, viel mehr noch als eine Privatperson.
Wenn euch das Trainingslager ja nicht passt als Fan, dann könnt ihr gerne genauso verschwinden,
wie die Leute die nach der "Uli-Geschichte" ihre Mitgliedschaft abgelegt haben.
Wie oft hab ich gehört "bla bla, sowas wird nicht unterstützt. Die können ohne mich weitermachen. bla bla"
Gut, dann bitte genauso raushalten. Aber das geht halt dann auch nicht, weil man lieber jede 2. Woche mit Trikot in der Arena sitzt....
Die Sportabteilung wird unterstützt, aber die Vereinspolitik wird jedes mal kritisiert. So geht es halt auch nicht.....
Original von skedar
Wo sollte man eigentlich sonst über dieses Thema diskutieren?
Es gibt doch gar kein Thema, was zu diskutieren wäre. Hier wurde nur ein sinnloses Fass wegen nichts aufgemacht, weil u.a. dir scheinbar die Winterpause zu lang ist und du dich langweilst. In 2 Wochen spricht niemand darüber und niemand wird sich an den Käse zurückerinnern, weil die Sache einfach null Relevanz hat.
pryce: Deine Sicht auf das Weltgeschehen ist bemitleidenswert. Dass es übrigens sehr wohl ein Thema ist siehst du daran, wie viele hier darüber sprechen wollen.
fleischmo: Muss man auch aus Deutschland verschwinden, wenn man die Regierung kritisiert oder Merkel doof findet? Oder muss man wirklich alles unterstützen was eine Organisation macht, von der man Mitglied ist oder die man mag?
Und natürlich kann man sich zur Sportabteilung, also vor allen den Sportlern, verbunden fühlen, gleichzeitig aber die Vereinsführung oder gewisse Geschäftsgebaren kritisieren. Warum sollte das nicht gehen? Warum sollte es immer nur schwarz oder weiß geben? Warum ist für einige hier differenziertes Denken offensichtlich völlig Tabu?
Original von skedar
pryce: Deine Sicht auf das Weltgeschehen ist bemitleidenswert. Dass es übrigens sehr wohl ein Thema ist siehst du daran, wie viele hier darüber sprechen wollen.
Ich habe dir doch meine Sicht aufs Weltgeschehen gar nicht mitgeteilt, woher willst du dann wissen, dass diese bemitleidenswert ist?
Und hier wollen nur ein paar wenige über das "Thema" sprechen, die meisten sind nur genervt, dass so eine Käse-Diskussion hier angezettelt wurde.
Deine Sicht ist offensichtlich, dass man seine Augen vor dem Geschehen in Katar und Saudi-Arabien verschließen sollte. Ist ja nur ein Werbematch für oppressive Regimes und zum Glück ist das in zwei Wochen wieder vergessen, während die Millionen, die man dafür bekommen hat, noch da sein werden. Aus den Augen aus dem Sinn also.
Das was in diesen Ländern geschieht ist nicht "irgendein Käse". Natürlich unterdrückt der FCB nicht aktiv die Sklaven in Katar, aber indem man da hinreist und als Aushängeschild fungiert sendet man ganz deutlich eine Nachricht: "Uns ist die Ausbeutung in Katar scheissegal."
Was die Gutmenschen hier reden ist ja alles richtig, man sollte die Augen nicht verschließen!
Aber das ganze ist doch so weitgreifend, dass es sinnlos ist, darüber zu diskutieren... Jeder zieht seine Grenze da anders. Wenn hier Leute meinen, man sollte nicht in solche Länder fahren, dann frage ich mich, wo die Grenze für diese Leute ist? Sollte man dann CL-Spiele in Donezk oder Russland auch absagen? Darf man noch in die USA?...
Das bewertet wie gesagt jeder für sich, aber wer bewertet, ob das richtig oder falsch ist? Und das Thema Ausrüster, Kinderarbeit usw will ich hier gar nicht mit einbeziehen.
Versuch du besser nicht irgendwie in einer Fernanalyse meine politischen Haltung in einem Fan-Thread zum Thema Sport auslegen zu wollen. Mich interessiert in dem Zusammenhang einzig der Sport. Über politische Themen debattiere ich in entsprechenden Rubriken und da gibt es momentan auf der Welt weit wichtigeres und diskussionswürdigeres, als ein Trainingsspiel der Bayern in einem arabischen Land.
Die einzigen die das alles als Aushängeschild wahrnehmen, sind Leute wie du, die sich aus so etwas ihre eigene Wahrheit basteln. Die breite Öffentlichkeit hat das alles überhaupt nicht zur Kenntnis genommen und stellt somit auch keine Assoziation her, wie du sie die hier ausdenkst.
Schon lustig, wie ein paar Wochen Entzug einigen "Fans" zusetzen^^
pryce, willst du Skedar eigentlich trollen
Wenn dich Politik wirklich interessieren sollte, würdest du so ein Thema mit Freude aufnehmen. Denn dadurch werden viele Menschen auf eine Problematik aufmerksam, mit der der Sport im Grunde nichts zu tun hat.
Und dann immer diese dämlichen "euch war wohl die Winterpause zu lange ..."-Aussagen. Da kommt man sich fast vor wie im BVB-Thread
Und du scheinst nicht zu verstehen, was wir eine Wirkung der FCB hat. Leute wie skedar und manch andere hier im Thread nehmen das alles sehr bewusst war, also die Auswirkungen etc. Andere nehmen es nunmal nicht so bewusst war. Aber frage mal in 3 Wochen in der Münchner Innenstadt was den Menschen zu Katar einfällt. Die Antworten werden mit Sicherheit nicht sein, dass da die "Gastarbeiter" sterben wie die Fliegen, sondern dass der FCB jedes Jahr dort sein Trainingslager veranstaltet oder dass die WM bald dort sein wird.
Wie kann man sich so dermaßen vor einem solchen Problem verschließen, nur weil der eigene Verein sich etwas schmutzig macht. Und warum zur Hölle ist man gleich ein schlechterer Fan, wenn man nicht alles toll findet?
Ich würde ja schreiben, "schon lustig, wie die Medien manchen Menschen zu setzen", wenn es nicht zu traurig wäre
Wenn euch das Thema nicht interessiert ist es doch ok, aber warum muss man dann immer die Leute diffamieren, die sich wirklich differenziert damit auseinander setzen wollen?
Original von AquArii420
pryce, willst du Skedar eigentlich trollen![]()
Da brauch ich nichts für tun, das schafft er schon ganz allein^^
MarseMarsen hat es schon gut auf den Punkt gebracht. Wenn einem wirklich die politische Lage im Zusammenhang mit dem Sport interessiert und entsprechend stört, dann müsste die Moralkeule in einem größeren Radius geschwungen werden, anstatt sich hier auf eine solch lapidare Sache einzuschießen und sich dazu irgendwelche weittragenden Auswirkungen auf die öffentliche Wahrnehmung einzureden, nur damit man die Leere etwas künstlich füllen kann.
Original von MarseMarsen
Aber das ganze ist doch so weitgreifend, dass es sinnlos ist, darüber zu diskutieren...
Halte Diskussionen grundsätzlich immer für sinnvoll. Deswegen halte ich auch den Brief für sinnvoll. Er stößt eine Diskussion an und zwingt Menschen über etwas nachzudenken, was ihnen sonst vielleicht nie in den Sinn gekommen wäre. Ich kann mir spontan kein Szenario vorstellen, in dem es schlecht wäre, wenn die eigene Weltanschauung herausgefordert wird.
Des weiteren: Sport und Politik lassen sich nicht trennen. Das ist vollkommen unmöglich. Das beschreibt auch der verlinkte BBC Artikel ganz gut. Auch Bayern kann sich nicht einerseits Stoiber und co ranholen, oder die Nationalmannschaft Merkel in die Kabine bitten, andererseits dann aber im Ausland behaupten, mit der dortigen Politik habe man absolut nichts am Hut, immerhin spiele man ja nur Fußball. (Warum werden dann die Söhne von irgendwelchen Scheichs bei Trainingsspielen eingeladen oder warum sitzen solche auf Pressekonferenzen rum?)
Übrigens sind sich wahrscheinlich viele einig, dass die WM in Katar ein Fehler ist und zwar nicht nur wegen des heißen Wetters. Aber Vereine wie der FCB haben das erst möglich gemacht. Katar kauft sich Leute wie Pep und Beckenbauer oder Mannschaften wie Barca und Bayern und andere mehr und profiliert sich so als fußballaffines Land, obwohl es mit dem Sport historisch nichts zu tun hat. Wäre Katar nicht vorher schon durch solche Werbegags ein Begriff im Fußball gewesen, hätte man sich auch niemals die FIFA WM kaufen können. Kalle und Co. wissen ganz genau, warum sie Millionen von einem Land dafür bekommen, dass sie dort trainieren. Die sind sich ihrer Strahlkraft sicher bewusst. Deswegen können sich die Funktionäre dann auch nicht mit der Ausrede, man sei ja nur eine Sportmannschaft, vor der Kritik verschließen.
Übrigens ist auch die Aussage "Es gibt wichtigeres" ein Nullargument. Es gibt immer wichtigeres, was aber nicht heisst, dass bestimmte Sachen nicht auch Aufmerksamkeit und Diskussionen verdient haben.
Ich bin hier erst mal raus und schaue erst wieder rein wenn hier wieder über den FCB und seinen Sport geredet wird!
Alles andere gehört in Kneipendiskussionen, Politik und was weiß ich für Threads....
Original von skedar
Übrigens ist auch die Aussage "Es gibt wichtigeres" ein Nullargument. Es gibt immer wichtigeres, was aber nicht heisst, dass bestimmte Sachen nicht auch Aufmerksamkeit und Diskussionen verdient haben.
Warum nimmst du eigentlich an keinen Diskussionen im Politik-Unterforum teil, wenn dich die ganze politische Lage so aufreibt und im Fall der Bayern einen solchen "diskussionsbedarf" in dir auslöst?