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Kneipendiskussion

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JonKing89
Beigetreten: 03.04.2007
diego666
Beigetreten: 19.02.2006

Original von JonKing89
http://www.zeit.de/sport/2012-11/nazi-neonazi-aachen-braunschweig

Die Verantwortlichen von Eintracht Braunschweig reagierten ähnlich. Nachdem die linken Ultras in einer Broschüre die Taten der Rechten aufgelistet und sich öffentlich gegen Nazis und Rassisten ausgesprochen hatten, wendete sich der Verein mit einer Absage an "politischen Extremismus" an die Öffentlichkeit. Damit meinte die Eintracht nicht die Rechten, sondern die Ultras. "Vereine wollen nicht politisch sein", sagt Dembowski, "sie igeln sich lieber ein".

Genau da liegt das Problem.
Ist wie die ganze Diskussion um die Antifa. Ich kenne ne Menge Leute aus der Szene, hab selber schon ne Menge Diskussionen mit denen geführt, da mir EINIGE in ihrem Denken auch schon wieder viel zu engstirnig und extremistisch sind, ABER und das ist der riesige Unterschied zu den "Gleichsetzern", antifaschist zu sein, bedeutet nicht linksextremistisch zu sein.
Jeder, der das gleichsetzt, ist Bestandteil der Problematik, die oben beschrieben ist.
Man öffnet durch dieses wegschauende Gleichsetzen Tür und Tor für Faschisten, man entzieht Antifaschisten, die etwas in der Kurve und der Gesellschaft allgemein gegen Rassismus und Diskriminierung tun, öffentlich die Unterstützung.
Und das nur, weil es logischerweise in den Szenen, wo man aktiv gegen Nazis vorgeht, auch Leute gibt, die über das Ziel hinausstoßen und selber bedenkliche Ansichten haben.
Und durch diese fehlende Unterstützung zwingt man nicht extreme Antifaschisten sogar noch dazu, sich immer mehr zu solidarisieren.

Diese Haltung artet in passive Hilfe für Nazis aus und inzwischen zähle auch ich jeden, der bei der jeder Diskussion um Nazis gleich mit der Gleichsetzung der linken Szene ankommt, selber zu den latent Rechten.
Es wirkt einfach als Masche.


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Zitat
Stoxx81
Beigetreten: 02.09.2006

Dann zähl mal jeden der der Antifa nichts abgewinnen kann den latent Rechten zu. Das ändert nichts daran, dass es auch Leute gibt die sich auf einem gesunden nicht-extremistischen Mittelweg zu Hause fühlen. Kleine Jungs in schwarzen Hoodies die Steine werfen kann ich nicht unterstützen und dass ein intelligenter, denkender Mensch kein Nazi sein kann müsste jedem klar sein. Aber hier ist ja nicht das Politikforum. ;)


Antwort
Zitat
diego666
Beigetreten: 19.02.2006

Original von Stoxx81
Dann zähl mal jeden der der Antifa nichts abgewinnen kann den latent Rechten zu. Das ändert nichts daran, dass es auch Leute gibt die sich auf einem gesunden nicht-extremistischen Mittelweg zu Hause fühlen. Kleine Jungs in schwarzen Hoodies die Steine werfen kann ich nicht unterstützen und dass ein intelligenter, denkender Mensch kein Nazi sein kann müsste jedem klar sein. Aber hier ist ja nicht das Politikforum. ;)

Wow, das gleich IM NÄCHSTEN Post bewiesen wird, was ich meine, ist erstaunlich. Ich hab ehrlich damit gerechnet, dass man etwas wartet, um wieder auf die Schiene zu kommen, dass jeder, der der Antifa nahe steht als Steinewerfer bezeihnet wird.
Aber danke, so wird mein Post halt noch ein bischen eindrucksvoller.


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Zitat
Allejo
Beigetreten: 12.02.2007

Original von diego666
Lol 3 Beiträge
Hast du dich hier angemeldet für solche Posts?
Das wird immer witziger.

4 minuten später bemerkt :heart:


Antwort
Zitat
Stoxx81
Beigetreten: 02.09.2006

Original von diego666

Original von Stoxx81
Dann zähl mal jeden der der Antifa nichts abgewinnen kann den latent Rechten zu. Das ändert nichts daran, dass es auch Leute gibt die sich auf einem gesunden nicht-extremistischen Mittelweg zu Hause fühlen. Kleine Jungs in schwarzen Hoodies die Steine werfen kann ich nicht unterstützen und dass ein intelligenter, denkender Mensch kein Nazi sein kann müsste jedem klar sein. Aber hier ist ja nicht das Politikforum. ;)

Wow, das gleich IM NÄCHSTEN Post bewiesen wird, was ich meine, ist erstaunlich. Ich hab ehrlich damit gerechnet, dass man etwas wartet, um wieder auf die Schiene zu kommen, dass jeder, der der Antifa nahe steht als Steinewerfer bezeihnet wird.
Aber danke, so wird mein Post halt noch ein bischen eindrucksvoller.

Und was ist eindrucksvoll daran, dass du jedem der der Antifa absolut nichts abgewinnen kann unterstellst, latent rechts zu sein? Gar nichts! Beides unnützes Pack, sowohl Antifa als auch Nazis. Hat beides nichts in nem Stadion verloren. Weder die kranke Weltsicht der Menschenhasser, noch die Angewohnheit der anderen jedem zu unterstellen der nicht jeden Tag zweimal brüllt, dass er kein Faschist ist - was man einem normalen Menschen erst mal als status quo zugestehen sollte - als rechts einzuordnen. Wenn man persönlich Naziaufmärsche am 1.Mai und Gegendemos erlebt hat und noch die Umstände eines G8-Gipfels erdulden musste, dann will man positionierungsfrei mit beiden Seiten nichts zu tun haben. Und das waren dann nun mal Idioten mit Glatze und Steinewerfer in Hoodies. Auch wenns nicht in deiner Ansicht entspricht und du wahrscheinlich denkst, dass ich Jugendcamps für die "Neue Heimatfront" organisiere: Ich bin nicht links, rechts oder latent irgendwas...


Antwort
Zitat
diego666
Beigetreten: 19.02.2006

Original von Stoxx81

Original von diego666

Original von Stoxx81
Dann zähl mal jeden der der Antifa nichts abgewinnen kann den latent Rechten zu. Das ändert nichts daran, dass es auch Leute gibt die sich auf einem gesunden nicht-extremistischen Mittelweg zu Hause fühlen. Kleine Jungs in schwarzen Hoodies die Steine werfen kann ich nicht unterstützen und dass ein intelligenter, denkender Mensch kein Nazi sein kann müsste jedem klar sein. Aber hier ist ja nicht das Politikforum. ;)

Wow, das gleich IM NÄCHSTEN Post bewiesen wird, was ich meine, ist erstaunlich. Ich hab ehrlich damit gerechnet, dass man etwas wartet, um wieder auf die Schiene zu kommen, dass jeder, der der Antifa nahe steht als Steinewerfer bezeihnet wird.
Aber danke, so wird mein Post halt noch ein bischen eindrucksvoller.

Und was ist eindrucksvoll daran, dass du jedem der der Antifa absolut nichts abgewinnen kann unterstellst, latent rechts zu sein? Gar nichts! Beides unnützes Pack, sowohl Antifa als auch Nazis. Hat beides nichts in nem Stadion verloren. Weder die kranke Weltsicht der Menschenhasser, noch die Angewohnheit der anderen jedem zu unterstellen der nicht jeden Tag zweimal brüllt, dass er kein Faschist ist - was man einem normalen Menschen erst mal als status quo zugestehen sollte - als rechts einzuordnen. Wenn man persönlich Naziaufmärsche am 1.Mai und Gegendemos erlebt hat und noch die Umstände eines G8-Gipfels erdulden musste, dann will man positionierungsfrei mit beiden Seiten nichts zu tun haben. Und das waren dann nun mal Idioten mit Glatze und Steinewerfer in Hoodies. Auch wenns nicht in deiner Ansicht entspricht und du wahrscheinlich denkst, dass ich Jugendcamps für die "Neue Heimatfront" organisiere: Ich bin nicht links, rechts oder latent irgendwas...

Ist gut, du bist nicht in der Lage zu verstehen, was ich sagen wollte. Alleine der markierte Satz suggeriert ja wieder, dass jeder, der dir negativ da auffiel, in der Antifa ist und jeder Antifa da war.
Lass es gut sein, es steht für sich....

Nur ein Beispiel, dass du vielleicht mal über deine eigene Einstellung nachdenkst. Ich bezweifel es zwar, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/bei-mai-krawallen-festgenommen-polizist-soll-steine-auf-kollegen-geworfen-haben-1797146.html


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diego666
Beigetreten: 19.02.2006

Da er anscheinend wirklich zu doof ist, um google zu benutzen. Hier noch ein Link
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/todesopfer-rechter-gewalt

Wenn du jetzt damit ankommst, dass da AUCH Todesopfer deutscher Herkunft drunter sind und auch in Ostdeutschland, fühl dich virtuell geohrfeigt.
Nicht aus Apathie, einfach zum Wachrütteln.

Wie das aber wieder funktioniert. Wir drehen uns wieder nur im Kreis, keiner redet mehr davon, wie man Rechtsradikale aus den Stadien bekommt.
Ich verstehe schon, warum ihr das macht, es funktioniert einfach zu gut.


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Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

So wie man alle Chaoten rausbekommt - Sachen verbieten und bei Verstößen Stadionverbote.

Antifa als Synonym für link(sextrem)e Gruppierungen, die primär das Feindbild Faschismus bekämpfen haben im Stadion ebenso wenig verloren wie die Rechten.


Antwort
Zitat
diego666
Beigetreten: 19.02.2006

Original von FiftyBlume
So wie man alle Chaoten rausbekommt - Sachen verbieten und bei Verstößen Stadionverbote.

Antifa als Synonym für link(sextrem)e Gruppierungen, die primär das Feindbild Faschismus bekämpfen haben im Stadion ebenso wenig verloren wie die Rechten.

Dh. du würdest jemanden, der ein Punkshirt anhat, also Die Ärzte z.B., oder Pennywise, genauso behandeln, wie jemanden, der ein Skrewdriver oder Störkraft T-Shirt anhat.
Oder ist für dich ein Shirt mit einem durchgestrichenen Hakenkreuz das Gleiche, wie ein T-Shirt mit einem Hakenkreuz, oder eindeutigen Runen etc.?


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Apep
Beigetreten: 15.08.2007

Die Diskussion ob die Rechten oder die Linken schlimmer sind, hat doch überhaupt nichts mit dem Thema zu tun. Es wird doch kein Nazi weniger Nazi, weil ein paar Antifas irgendwo Scheiße bauen.

Wenn Nazis weder durch das Tragen (mehr oder weniger) eindeutiger Symbole, noch durch klare Äußerungen als solche in Erscheinung treten, sind die Möglichkeiten für die Vereine sehr beschränkt.
Leute aus dem Stadion schmeißen, weil irgendjemand "Nazi" schreit, ist keine Option.

Die Fanprojekte können Aufklärungsarbeit leisten und gegebenenfalls Tendenzen bei organisierten Fans frühzeitig erkennen. Sie können die Fanclubs dafür sensibilisieren, mit welchen Maschen rechtsradikale Gruppen Leute für sich gewinnen.
Wenn das gut funktioniert und im Stadion keine Nazis in ungewöhnlich hoher Zahl (im Verhältnis zu anderen, nicht politisch besetzten Großveranstaltungen) auftauchen, muss ein Verein auch behaupten dürfen, kein Nazi-Problem zu haben. Ein paar einzelne Spinner wird es immer geben. Die sind ein Problem der gesamten Gesellschaft, das man nicht auf die Fußballvereine abwälzen darf.


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Zitat
diego666
Beigetreten: 19.02.2006

Wirklich eingreifen kann nur die Kurve selber und die, die gegen Faschismus, Rassismus und Diskriminierung vorgehen unterstützen.
Wenn man alle automatisch gleichsetzt, nur weil sie gegen Nazis sind, so wie es hier im Forum ja auch geschieht, dann unterstützt man die, die wirklich versuchen politisch Werbung zu machen.
Selbst, wenn es Gruppen im Stadion gibt, die linksextrem sind, was genau passiert denn dann? Nichts? Wofür wollen sie denn politisch werben? Gegen Sexisismus? Unterstützt hier jeder. Gegen Faschismus? Unterstützt hier jeder.
Gegen Diskriminierung? Unterstützt hier auch jeder.
Gegen Kriegspolitik? Im Prinzip unterstützt das hier auch jeder.
Gegen Kapitalismus? Der gewinnt am Ende eh.

Aber Leute gegen Minderheiten aufzuhetzen, gegen den demokratischen Staat an sich, das ist gefährlich und wer sich so wehrt, dass da Leute aktiv werden, der macht sich halt verdächtig, dass er insgeheim dafür ist.


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Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von diego666

Original von FiftyBlume
So wie man alle Chaoten rausbekommt - Sachen verbieten und bei Verstößen Stadionverbote.

Antifa als Synonym für link(sextrem)e Gruppierungen, die primär das Feindbild Faschismus bekämpfen haben im Stadion ebenso wenig verloren wie die Rechten.

Dh. du würdest jemanden, der ein Punkshirt anhat, also Die Ärzte z.B., oder Pennywise, genauso behandeln, wie jemanden, der ein Skrewdriver oder Störkraft T-Shirt anhat.
Oder ist für dich ein Shirt mit einem durchgestrichenen Hakenkreuz das Gleiche, wie ein T-Shirt mit einem Hakenkreuz, oder eindeutigen Runen etc.?

Dir ist hoffentlich bewusst, dass das vollkommen unterschiedliche Statements sind, die man mit dem T-Shirt abgibt?

Ich kenne jetzt keine wirklich linken Bands - also keine die soweit links sind wie Störkraft rechts ist. Was von wohl in etwa vergleichen könnte sind Onkelz und Ärzte, und ja...da bin ich der Überzeugung, dass beide ins Stadion gehen sollten :-)

Du machst eben einen gewaltigen Fehler, du unterstellst allen, die die Antifa nicht im Stadion haben wollen automatisch, dass sie pro Faschismus sind und das ist einfach nicht richtig.

Du tust so, als wenn die Antifa irgendwie notwendig wäre, um sich gegen Faschismus zu positionieren...

Pro Antifa sein hat erstmal gar nichts mit der Haltung gegenüber Faschisten zu tun...man kann auch gegen beides sein.

Das ist in etwa so, als wenn du sagst: "Schottern" ist richtig, und wer gegen Schottern ist, ist automatisch pro Atomenergie // stellt sich nicht energisch genug dagegen.


Antwort
Zitat
diego666
Beigetreten: 19.02.2006

Original von FiftyBlume

Original von diego666

Original von FiftyBlume
So wie man alle Chaoten rausbekommt - Sachen verbieten und bei Verstößen Stadionverbote.

Antifa als Synonym für link(sextrem)e Gruppierungen, die primär das Feindbild Faschismus bekämpfen haben im Stadion ebenso wenig verloren wie die Rechten.

Dh. du würdest jemanden, der ein Punkshirt anhat, also Die Ärzte z.B., oder Pennywise, genauso behandeln, wie jemanden, der ein Skrewdriver oder Störkraft T-Shirt anhat.
Oder ist für dich ein Shirt mit einem durchgestrichenen Hakenkreuz das Gleiche, wie ein T-Shirt mit einem Hakenkreuz, oder eindeutigen Runen etc.?

Dir ist hoffentlich bewusst, dass das vollkommen unterschiedliche Statements sind, die man mit dem T-Shirt abgibt?

Ich kenne jetzt keine wirklich linken Bands - also keine die soweit links sind wie Störkraft rechts ist. Was von wohl in etwa vergleichen könnte sind Onkelz und Ärzte, und ja...da bin ich der Überzeugung, dass beide ins Stadion gehen sollten :-)

Du machst eben einen gewaltigen Fehler, du unterstellst allen, die die Antifa nicht im Stadion haben wollen automatisch, dass sie pro Faschismus sind und das ist einfach nicht richtig.

Du tust so, als wenn die Antifa irgendwie notwendig wäre, um sich gegen Faschismus zu positionieren...

Pro Antifa sein hat erstmal gar nichts mit der Haltung gegenüber Faschisten zu tun...man kann auch gegen beides sein.

Das ist in etwa so, als wenn du sagst: "Schottern" ist richtig, und wer gegen Schottern ist, ist automatisch pro Atomenergie // stellt sich nicht energisch genug dagegen.

Nein, ihr macht den Fehler, dass ihr denkt, auf Antifakonzerten würden alle Leute nur so T-Shirts tragen, die mit dem rechten Pendant zu vergleichen wären.
Ärzte z.B. sieht man da ziemlich häufig, viele Bands, die du wahrscheinlich selber hörst, sieht man da.
Auf einem Nazikonzert aber sieht das halt etwas anders aus.

Mir kommts so vor als wenn ihr nie in einem Laden gewesen seid, der aktiv in der Antifa ist.


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Zitat
diego666
Beigetreten: 19.02.2006

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pokezilla
Beigetreten: 12.02.2007

Original von Apep

Die Fanprojekte können Aufklärungsarbeit leisten und gegebenenfalls Tendenzen bei organisierten Fans frühzeitig erkennen. Sie können die Fanclubs dafür sensibilisieren, mit welchen Maschen rechtsradikale Gruppen Leute für sich gewinnen.

Die Fanprojekte haben vor allen in den achtziger und neunziger Jahren sehr gute Arbeit diesbezüglich geleistet. Nur in Aachen war die Situation zwischenzeitlich so, daß sogar die Fanprojektleiterin von rechten Fans aus dem Stadion geschmissen worden ist.Man kann nicht immer auf die Selbstregulierungskräfte innerhalb der Fanszene bauen, besonders wenn engagierte Fans in die Defensive gedrängt werden oder eingeschüchtert werden ( z.b. durch Hausbesuche).


Antwort
Zitat

Original von diego666

Original von FiftyBlume
So wie man alle Chaoten rausbekommt - Sachen verbieten und bei Verstößen Stadionverbote.

Antifa als Synonym für link(sextrem)e Gruppierungen, die primär das Feindbild Faschismus bekämpfen haben im Stadion ebenso wenig verloren wie die Rechten.

Dh. du würdest jemanden, der ein Punkshirt anhat, also Die Ärzte z.B., oder Pennywise, genauso behandeln, wie jemanden, der ein Skrewdriver oder Störkraft T-Shirt anhat.
Oder ist für dich ein Shirt mit einem durchgestrichenen Hakenkreuz das Gleiche, wie ein T-Shirt mit einem Hakenkreuz, oder eindeutigen Runen etc.?

ja, ist das gleiche

für extremismus sollte im stadion kein platz sein


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diego666
Beigetreten: 19.02.2006

Original von SevenTwoOff

Original von diego666

Original von FiftyBlume
So wie man alle Chaoten rausbekommt - Sachen verbieten und bei Verstößen Stadionverbote.

Antifa als Synonym für link(sextrem)e Gruppierungen, die primär das Feindbild Faschismus bekämpfen haben im Stadion ebenso wenig verloren wie die Rechten.

Dh. du würdest jemanden, der ein Punkshirt anhat, also Die Ärzte z.B., oder Pennywise, genauso behandeln, wie jemanden, der ein Skrewdriver oder Störkraft T-Shirt anhat.
Oder ist für dich ein Shirt mit einem durchgestrichenen Hakenkreuz das Gleiche, wie ein T-Shirt mit einem Hakenkreuz, oder eindeutigen Runen etc.?

ja, ist das gleiche

für extremismus sollte im stadion kein platz sein

Die Ärzte sind für dich ne extremistische Band? Und Pennywise, deren Bro Hymn Song in Stuttgart im Stadion gespielt wird, wenn Stuttgart ein Tor schießt?
OOOOkaaaaaay.


Antwort
Zitat
daberndl
Beigetreten: 24.03.2008

Original von diego666

Original von FiftyBlume
So wie man alle Chaoten rausbekommt - Sachen verbieten und bei Verstößen Stadionverbote.

Antifa als Synonym für link(sextrem)e Gruppierungen, die primär das Feindbild Faschismus bekämpfen haben im Stadion ebenso wenig verloren wie die Rechten.

Dh. du würdest jemanden, der ein Punkshirt anhat, also Die Ärzte z.B., oder Pennywise, genauso behandeln, wie jemanden, der ein Skrewdriver oder Störkraft T-Shirt anhat.
Oder ist für dich ein Shirt mit einem durchgestrichenen Hakenkreuz das Gleiche, wie ein T-Shirt mit einem Hakenkreuz, oder eindeutigen Runen etc.?

natürlich nicht lol, es ist aber auch nicht jeder der ein ärzte oder ein pennywise t-shirt trägt bei der antifa oder sympathisant. ärzte hab ich früher zb selber auch ganz gern gehört und ich kenn alleine 3 leute, die ärzte t-shirts haben und noch nichtmal sonderlich links sind.

das galt vielleicht vor 20 jahren, dass leute die mit nem ärzte t-shirt rumliefen links bis linksradikal sind, aber mittlerweile sind die doch absolut im mainstream, sodass man von einem ärzte t-shirt absolut nicht auf die politische gesinnung schließen(obv is es selten rechtsradikal und auch eher nich fdp/union).

ansonsten gehts doch auch gar nich mal so sehr um die ziele die jetzt nazis oder antifa haben als darum, wie sie gewillt sind diese ziele zu erreichen. mir ist ein nazi der nur in seiner bude hockt und über irgendwelche ausländer die er grad im fernseher sieht beleidigt und niemanden gefährdet auf alle fälle mal lieber, als so n antifa heini der mit pflastersteinen oder sonstwas um sich wirft.

ich finde pflastersteinwerfende antifaler auf jeden fall ähnlich behindert wie nazis und brauch beide nicht im stadion.

jemand der n ärzte-shirt trägt, gehört aber noch lange nicht zu dieser gruppierung, genauso wenig wie der leicht ausländerfeindliche bayerische rentner, der in der allianzarena sitzt, seine wurst frisst und sein bier säuft und ansonsten die fresse hält.


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