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Müdigkeit und permanente Kopfschmerzen

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aaaRt
Beigetreten: 15.08.2007
BlackMember

hey.

ich habe seit einiger Zeit mit enormer Müdigkeit und Kopfschmerzen zu kämpfen und ich merke wie der Zustand in den letzten Wochen immer schlimmer geworden ist. Damit einhergehend, habe ich große Schwierigkeiten mich zu konzentrieren oder generell produktiv zu sein. Das meiste wird sicher mit meinem Lebensstil, meiner Ernährung zusammen hängen allerdings ist es so eine Art Teufelskreis. Je ausgelaugter ich mich fühle, desto schwieriger fällt es mir daran etwas zu ändern. Um euch mal ne Vorstellung zu geben, hier ist grob mein Tagesablauf:

- 10-12 aufwachen, ne Weile im Bett rumlümmeln, Laptop anmachen und forum + interwebs kram durchstöbern.
- nachts schlafe ich idR kaum, max. so 2-3h ansonsten döse ich halt viel rum. hab viele sachen im kopf über, die ich nachdenken muss und das lässt mich nicht einschlafen (seit ca. 2 1/2 monaten)
- nach ca. 1h aufstehen, eine rauchen, kaffee trinken, noch ein wenig nerden und dann duschen gehen
- vor dem duschen, bin ich immer total motiviert irgendetwas zu machen. das verfliegt aber recht schnell, weil ich meine kopfschmerzen wieder spüre.
- je nach dem was so ansteht, verbringe ich recht viel zeit vor'm PC und gehe dann recht häufig abends weg und trinke recht viel. würde nicht sagen, dass ich kein alkoholproblem habe aber ich kann schon ganz ordentlich was trinken und es geht mittlerweile recht automatisch ein bier nach dem anderen ohne wirkliche unterbrechung.
- wenn ich nicht weggehe, gehe ich meistens um 15-16 einkaufen und koche mir etwas. idR mach ich das auch recht aufwändig und nicht nur fertigpizza usw. hab damit allerdings erst vor paar wochen angefangen. ist wohl grad so das einzig positive, wobei ich mich allerdings auch nicht unbedingt ausgewogen ernähre (viel fleisch, rel. wenig obst&gemüse)
- wenn ich abends zuhause bin, dann gucke ich random filme, spiele n bisschen playstation oder surfe recht sinnlos im internet rum.
- da ich mich oft nicht in der verfassung dazu fühle, hab ich in letzter zeit nur sehr wenig gepokert. sicher ist auch wegen EM + Sommer die Motivation grad nicht so hoch aber dennoch ist es geringer als es üblicherweise auch im Sommer war.

hab privat noch ein paar Probleme, die mir ziemlich zu schaffen machen aber das will ich nicht wirklich erläutern. Es ist natürlich trotzdem erschwerend, da ich immer große Probleme hatte mich auf eine Sache zu konzentrieren, wenn ich mir um irgedwas Sorgen machen muss. Allerdings hatte ich auch davor schon Konzentrationsschwächen und Kopfschmerzen. Voellig daran kann es also nicht liegen.

Mein Lebensstil bräuchte eine Generelüberholung, ich weiß nicht so recht, wo ich überhaupt ansetzen soll, da es mir auch schwer fällt den Tag mit wirklich sinnvollen Dingen zu füllen. Mit vor kurzem meinen BSc gemacht und bewerbe mich grad für Masterstudiengänge, daher steht beruflich atm auch nix an. Aber während der Studienzeit hatte ich auch schon so krasse Phasen.

Ich merke grad, dass der Text etwas wirr ist ^^ naja, vlt habt ihr ja n paar gute Tipps.


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53 Antworten
pg89
Beigetreten: 05.04.2008
Oldschool Grinder

Als erstes solltest du auf jeden fall zum arzt gehen! Die kopfschmerzen liegen sicherlich nicht nur an deinem ungeregelten tagesablauf...
Das ist aber der nächste punkt. Stell dir einen wecker und steh dann auch wirklich auf, geh direkt frühstücken und duschen oder ne runde joggen oder so. Sport solltest du nämlich auch in deinen tagesablauf einplanen.
Ansonten, wär es vllt eine option irgendwo zu arbeiten? Guck einfach mal bei seiten wie jobs3000.de oder so, vllt findest du was was dir zusagt, und wenn es nur 1-2 mal in der woche ist.
Wünsche dir auf jeden fall alles gute.


Antwort
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Hab auch in letzter Zeit Schlafstörungen und ich hab da mal bei meinen Eltern nachgefragt, weil die sich sehr mit solchen Sachen beschäftigen. Die antwort von meinem Dad war: Du kommst langsam in das Alter, Such dir ne Freundin.

Naja weiss grad nicht wie alt du bist und ob du ne Freundin hast. Ich bin 29 und hab seit paar Jahren keine Freundin und mein Leben läuft im moment so wie bei dir + das ich Teilweise 3 Tage ohne Schlaf durch komme weil ich einfach nicht schlafen kann. Gibt also 2 Möglichkeiten: Entweder sträubt sich etwas in dir gegen Vereinsamung oder such dir nen Psychotherapeuten/Psychiater. Vllt ist in deinem Unterbewusstsein etwas, dass dich ruhelos macht. Und ein Arzt wäre auch nicht falsch.


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aaaRt Themenstarter
aaaRt
Beigetreten: 15.08.2007
BlackMember

Zu was für einem Arzt geht man denn bei solchen Beschwerden? Ich bin vor paar Tagen 25 geworden, meine letzte Beziehung ist ca. 2 Jahre her. Seit dem hatte ich einige (für mich) ziemlich bedeutungslose Flirts und habe kein Mädel kennen gelernt, mit der ich ernsthaft eine Beziehung eingehen könnte. Ich häng auch noch etwas an meiner Ex-Freundin muss ich gestehen, ich war zwar derjenige, der Schluss gemacht hat aber im Endeffekt habe ich nie aufgehört sie zu lieben. Das war die erste Beziehung, in der ich mich insgesamt sehr wohl gefühlt habe. Sie musste irgendwann zum studieren umziehen, es wurde etwas schwieriger und da mich doch ein paar Sachen gestört haben, habe ich beschlossen Schluss zu machen. Ich bereue das seit einiger Zeit aber ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich tatsächlich mit ihr zusammen sein möchte oder, ob mir mein Unterbewusstsein einen Streich spielt.

Sport ist so ne Sache. Es ist glaub ich grad das letzte, wofür ich mich richtig motivieren kann. Ich war früher sehr sportlich, hab quasi jeden Tag Fußball gespielt und mich sehr gerne bewegt. Das ist aber schon lange her und mir fällt's enorm schwer mich für sowas aufzuraffen, meine Kondition ist voellig am Ende, n bisschen zugenommen habe ich auch aber das liegt wohl eher an der Ernährung (ich bin trotzdem nicht dick oder so). Ne Zeitlang hab ich Fitness gemacht aber ich find's einfach unfassbar langweilig. Irgendein Mannschaftssport wäre mir zwar lieber aber ich will nicht so recht in irgendeinen Verein gehen oder so, das wäre glaub ich grad nix für mich.


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pakm0n
Beigetreten: 29.12.2008
PokerStrategist

Ich denke auch es führt kein Weg dran vorbei. Bei Schlafstörungen heißt die erste Intervention fast immer "mehr Sport treiben". Je aktiver dein Körper tagsüber ist, desto leichter fällt es ihm nachts Ruhe zu finden.
Durch den Sport könnten sich auch deine restlichen Probleme in Luft auflösen. Du lernst neue Leute (Frauen?) kennen. Du hast Ablenkung und mehr soziale Kontakte. Du findest wieder Spaß an der Bewegung, und deine Fitness kommt zurück. Die Bewegung setzt Endorphine frei und du fühlst dich wieder lebendig. Dein Körper wird strapazierfähiger und dein Selbstbewusst gestärkt.

Also, such dir schnellstmöglich einen Verein. Mannschaftssport gibt es eigentlich auf jedem Niveau, frag doch einfach bei den lokalen Vereinen mal nach. Spätestens wenn du den Master anfängst, bietet sich meist durch Uni-Sport eine sehr gute Gelegenheit für den Wiedereintritt in den Sport.


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aaaRt Themenstarter
aaaRt
Beigetreten: 15.08.2007
BlackMember

Naja die Sache ist halt, dass sich meine Motivation aus verschiedenen Gründen extrem in Grenzen hält. Wie gesagt bewerbe ich mich für Masterstudiengänge und ich weiß nicht, wo ich bald leben werde. Wahrscheinlich nicht mehr in Berlin, da die Chancen auf einen Masterplatz hier für mich recht gering sein werden. Diese Ungewissheit ist halt ziemlich beschissen, zudem ist meine Wohnung zu September gekündigt (ging nicht anders, Mitbewohner wollte unbedingt weg, Vermieter akzeptieren keine Untermieter, ich will die Wohnung nicht länger als 1 Monat alleine zahlen).

ich hab grad das Gefühl, dass alles in meinem Leben grad ziemlich ungewisst ist+. Ich weiß nicht, wohin es gehen wird, ich weiß nicht, wo ich in zwei Monaten wohne und das alles ist natürlich auch ne finanzielle Belastung. Ich hab zwar einiges an $ in meinem Leben ergrindet aber davon ist nicht viel übrig, da ich keinerlei andere Einnahmequellen habe, das Leben mit Miete, Versicherung usw. einfach recht teuer ist. Ich hab nicht die dt. Staatsbürgerschaft, meine Eltern leben nicht hier, mein Bruder ist vor 1 1/2 Jahren nach Wien gezogen also ist mein nächstes Familienmitglied praktisch hunderte km entfernt und mein Bruder und ich waren davor nie länger als 1 Woche voneinander getrennt. Das war damals schon ein schwieriger Schlag für mich, nachdem meine Eltern weggezogen sind auch meinen Bruder nicht mehr bei mir zu haben. Meine Wohnsituation fuckt mich bereits auch etwas ab, weil ich mich mittlerweile auch nicht mehr mit meinem Mitbewohner so richtig verstehe. Er hat sich relativ plötzlich entschieden, dass er näher zu seiner Arbeit hinziehen will, wir sind beide latent angespannt aber ich habe absolute keine Lust mit ihm darüber zu reden, weil er mich seit geraumer Zeit ziemlich abfuckt.

Ja, mit den Mädels ist das so ne Sache, ich hab in letzter Zeit sehr viele nette Mädels kennen gelernt aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass sie kollektiv hohl sind. Ich mein nett usw. sicherlich aber niemals Beziehungstauglich, die meisten auch 3-4 Jahre jünger als ich und das merke ich dann auch recht schnell in den Gesprächen. Ich lerne leider z.Z. keine Menschen kennen, die in ihrem Leben an der gleichen Stelle sind. Mit 25 denkt man schon darüber nach, wie die Zukunft mit Ehefrau und Kindern aussieht und da kann ich mit 19-21 jährigen, die gerade ihr Abi gemacht haben oder im 3. Semester sind irgendwie nichts anfangen.

Weiß nicht, ist grad irgendwie alles schwierig und überfordernd. Es ist nicht so als hätte ich einfach zu viel Freizeit und wüsste damit nichts anzufangen, ich kann nichts damit anfangen, weil mein Gehirn irgendwie blockiert ist mit allerlei Sorgen.


Antwort
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seppmeier
Beigetreten: 19.10.2005
Elite Grinder

Im Prinzip wurde alles gesagt, ich vermute jetzt auch, dass die Ursache eher psychischer Natur ist. Aber um das zu klären, kann man auch erstmal zum Hausarzt gehen und mit dem die Thematik besprechen. Dann halt evtl. weiter und tatsächlich mal über ne Persönlichkeitsentwicklung (Psychotherapie :)) nachdenken. Sowas kann einem wirklich helfen sich aufzuraffen und was im Leben zu ändern, man muss sich dessen ja auch heutzutage wirklich nicht schämen. Wobei du da natürlich auch Tipps kriegst wie Sport, was tun muss man selber, aber man hat halt eine externe Sicht auf die Dinge, was einen auf jeden Fall weiter bringt.


Antwort
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Habe jetzt alles gelesen. Also zu den ersten Problemen was Schlaf und Kopfschmerzen angeht, kann ich schlecht eine Ferndiagnose stellen. Was fakt ist das es dich stört und du wahrscheinlich was ändern willst. Die Frage ist halt was ist man bereit "aufzugeben".

Ich habe früher auch viel vor dem PC gegammelt ab und zu getrunken und hatte auch einen ungeordneten Tagesablauf. Irgendwann habe ich dann für mich selbst entschieden das ich mich auf Party nicht mehr abschießen will und Sport machen muss(Fitness ftw).

Wegen der Müdigkeit, achtest du darauf das du genug trinkst? Zu deiner Aufsteh Mentalität, es raubt dir unglaublich viel Kraft dieses nicht wirklich aufstehen und abgammeln.

Dieses Gammeln kommt eigentlich davon das du keine genauen Ziele hast, es scheint jetzt jedenfalls so und soll kein Angriff sein.

Zu deinem Letztem Post. Was spricht dagegen umzuziehen, sehe das ganze jetzt nicht so negativ wie du, es beschert dir ja auch viele neue Möglichkeiten, vielleicht triffst du ja in der neuen Studienstadt die Traumfrau schlechthin.
Zu den Finanziellen Problemen und Belastung, du hast doch die Möglichkeit und vermutlich auch den Skill "relativ leicht" Geld zu verdienen, was du dafür brauchst ist halt ein guter Plan und Motivation zum grinden. Ich denke du hast da auch genug Erfahrung um zu wissen und zu planen etc. Ich weiss das viele sagen Pokerwinnings kann man nicht einplanen aber ich bin da anderer Meinung.

No eine andere Idee, was spricht dagegen hier von PS.de mal einen Mental Coach zu buchen und mit ihm über alles zu sprechen, ich denke das Geld wäre vielleicht gut investiert?

Vielleicht konnte ich ein wenig helfen...


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aaaRt Themenstarter
aaaRt
Beigetreten: 15.08.2007
BlackMember

Hey, kurz vorab: Ich sehe hier nichts als einen persönlichen Angriff, ich freue mich sehr über jede ehrliche Meinung und jeden Ratschlag also keine Sorge.

Was meine Ziele anbetrifft, hast du auf jeden Fall recht. Ich bin ziemlich orientierungslos und weiß nicht 100%ig, was ich im Leben will. Ich habe eine grobe Vorstellung dessen, was ich mal gemacht haben will aber aus der ganzen Situation heraus habe ich das Gefühl, dass ich vieles davon irgendwie nicht machen kann. Das ist sicherlich subjektiv aber so fühlt es sich z.Z. an.

Mit dem Umziehen an sich hab ich gar nicht mal so die Probleme. Ganz im Gegenteil, eigentlich freue ich mich auf den Zeitpunkt, wo ich in einer voellig unbekannten Stadt einen Neustart versuchen kann. Mein Studium ist absolut nicht so gelaufen wie ich es mir gewünscht hätte, es stand einfach zu viel im Weg, ich war nie in der Uni, hab kaum Kontakte geknüpft. Dafür bin ich umso motivierter einen exzellenten Master zu machen aber der Weg bis dahin erscheint mir grad so unfassbar schwierig (obwohl es dieser objektiv sicherlich nicht ist). Ich muss erst mal einen Studienplatz finden, dann muss ich innerhalb kürzester Zeit hier alles regeln und mir eine neue Wohnung suchen. Es klingt trivial aber für mich fühlt es sich grad für mich unbewältigbar an. Ich hoffe man kann das iwie nachvollziehen, es ist wie einem Drogensüchtigen zu sagen: "Hör doch einfach auf". Was von außen wie ein Kinderspiel wirken mag, wirkt für den Betroffenen wie der verdammte Mount Everest. Was Poker angeht: ich sagte ja, dass es mir atm sehr sehr schwer fällt zu grinden, ich will nicht spielen, wenn ich die Nacht zuvor nicht geschlafen habe und das ist quasi bisher jede Nacht der letzten 2 Monate gewesen. Ich weiß ohnehin, dass ich sehr emotional reagiere und ich muss mich geistig wenigstens halbwegs fit fühlen, damit es für mich überhaupt einen Sinn ergibt. Probleme mit Tilt hatte ich schon zur Genüge, ich habe viel darüber reflektiert und bin mir im Endeffekt klar geworden, dass ich nie während meiner Pokerkarriere einen tatsächlich ausgeglichen Geist besessen habe und denke, dass das die Wurzel meiner Tiltprobleme war. Jetzt ist das ganze noch stärker aber ich bin mittlerweile einsichtig genug in diesem Zustand nicht zu spielen. (Bis auf 1-2 kleine Sessions, wo ich mich vergleichsweise gut gefühlt habe und meine Gedanken nicht von Zukunftsängsten dominiert waren).


Antwort
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Hier gabs ja schon viele gute Posts.

Ich hatte auch mal über nen längeren Zeitraum täglich Kopfschmerzen - am Ende kam raus, es war das Pfeiffersche Drüsenfieber. Ich glaub allerdings, dass das nicht länger als 3 Wochen anhält, als ich die Diagnose bekam war ich quasi schon wieder gesund. ;-)

Was mir sonst noch einfällt: Hast du ne Brille? Das war bei mir auch mal ein Grund, warum ich oft Kopfschmerzen hatte und müde war - ich hab ne ganz leichte Sehschwäche, die mich nicht stört, aber meine Augen zu sehr anstrengt --> Müdigkeit, Kopfschmerzen, Trägheit --> Teufelskreis.

Was mMn auch oft unterschätzt wird und auch schon erwähnt wurde: genug trinken. Ich konnte mir mit Hilfe einer App angewöhnen, 3 Liter Wasser am Tag zu trinken, davor wars oft nur 1 Liter.

Das bezieht sich jetzt alles auf Müdigkeit und die Kopfschmerzen, aber ich kann mir eben gut vorstellen, dass da ein Zusammenhang zur Trägheit besteht. Was dazu kommt ist die Ungewissheit, wies in Zukunft weitergeht, das hab ich durchgemacht und das zehrt an den Nerven - da hat mir tatsächlich ein Karrierecoach ein wenig weitergeholfen.

Versuch nicht alles auf einmal zu ändern, mach kleine Schritte. Alles Gute!


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maechtigerHarry
Beigetreten: 02.07.2007
Elite Grinder

Ich war mit 25 in ner sehr ähnlichen Situation wie du.

Ich hatte keine Kopfschmerzen und ich hab mein Studium abgebrochen anstatt beendet. Ich hatte allerdings immer relativ viele soziale Kontakte.
Daher war´s in mancher Hinsicht schwieriger, in mancher Hinsicht leichter als bei dir.

Finanziell gings mir ähnlich, ich kam immer gut mit Poker über die Runden, hat aber nie gereicht wirklich größere Rücklagen anzuhäufen so das man für mehrere Monate problemlos abgesichtert war.

Am Ende hab ich immer weniger gespielt aber das Geld ging genauso weiter weg und die BR ist geschrumpft. Hab mich dann sogar staken lassen (müssen) um die Stakes halbwegs zu halten. Das erste Staking lief super, das zweite dann scheiße und meine Motivation war entgültig dahin. Ich denke auch heute noch nicht das ich schlecht gespielt habe, ich hatte einfach keinen Bock auf lange Sessions und wenn mal nen Down kam hab ich halt ewig Pause gemacht. Dazu noch PLO HU wo die Varianz einfach rießig ist.... Im Vergleich dazu hab ich 1,5 Jahre vorher halt nen Rakerace auf Cake mit NL50 only gewonnen und zig 100k Hände in einem Monat gespielt.
Danach habe ich Poker komplett aufgegeben. Spiele jetzt seit 2 Jahren wenig und seit ca. einem Jahr überhaupt nicht mehr.

Ich habe mir dann einen Job gesucht den ich mir vorher gar nicht vorstellen konnte. In der stahlverarbeitenden Industrie. Das war eher Zufall und Anfangs nur als Urlaubsvertretung für 2 Wochen geplant. Aber es war eine komplett neue Erfahrung mal richtig körperlich zu arbeiten. Am Anfang war´s hart - vorallem das Aufstehen was ich so gar nicht mehr gewöhnt war - und der Verdienst war halt erbärmlich im Vergleich zu Poker aber ich hab gemerkt das ich mich gut fühle. Ich hatte jeden Tag mehrere Stunden Bewegung - obv kein Sport aber halt konstant - und vor allem nen festen Tagesplan. Und wenn man dann weniger Freizeit hat bemüht man sich auch bewusster diese zu verplanen und hat mehr davon. Hab das dann über nen halbes Jahr gemacht und nach kurzer Zeit wieder beworben. Jetzt mach ich nen duales Studium und bin viel zufriedener als in der Zeit davor. Wieder ne ganz andere Richtung - Touristik.
Ich habe zwar VIEL weniger Geld als früher aber das ist nur ne kurze Gewöhnungsphase dann kommt man damit gut klar, habe nicht das Gefühl auf viel verzichten zu müssen ehrlich gesagt.

Daher mein Tipp: Such dir nen Job bei dem du wirklich arbeiten musst. Nicht für immer aber für ne Weile. Das entspannt die finanzielle Lage, du hast nen Tagesplan, du hast Bewegung und du kannst Poker wieder als reines Hobby sehen und nicht als Zwang um Kohle zu verdienen (oder wie ich ganz aufgeben, je nach dem was du willst halt).


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ehmjay
Beigetreten: 16.07.2010
PokerStrategist

sinnvolle Beschäftigung ist das A und O ansonsten sitzt du wie ein Hartz4er zu Hause und kommst nich ause puschen un vertrottest immer mehr

Vllt. bist du auch durch das ganze pokergegrinde teilweise depressiv geworden, was sich jetzt erst bemerkbar macht oder du hast einfach nur existenzängste da du zukünftig ohne wohnung bist und keine arbeit hast, niemand familiären in deiner umgebung der dich auffangen könnte oder sonstige motivation...da ist es natürlich klar, dass der geist da total verrückt spielt...außerdem verausgabt sich der körper tagsüber auch nicht wenner nicht in bewegung ist (ist wie nen teilschlaf) und dann ist man nachts halt nicht sonderlich müde und schläft schlecht (ggf. ist dir das früher nicht so aufgefallen da du vllt exsessiv online gepokert hast und dich das geistig tagsüber verausgabt hat und du dann nachts deinen schlaf brauchtest...was dir ja jetzt seit 2.5mon fehlt)

geh am besten zum psychoarzt, man kann dir hier zwar ratschläge geben, aber in solchen fällen ist professionelle hilfe am besten

Und ganz wichtig: Man muss Veränderung wollen


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ViennaFish72
Beigetreten: 30.09.2011
PokerStrategist

Hallo aaaRt!

Es gab hier schon einige sehr gute Posts und ich möchte einige Punkte auch nocheinmal gerne betonen:

Vor allem ist es wichtig die Veränderungen die dich in nächster Zeit (und das mit Sicherheit) ereilen werden, zulassen zu können und zu wollen.
Gerade Member wie du und ein paar andere habt mich damals dazu bewegt pokertechnisch Ziele zu setzen und das solltest du auch für dich tun - im Reallife. Ich denke, dass Ziele und eine gewisse Regelmäßigkeit dir hier viel Motivation bringen werden.

Grundsätzlich kenne ich solch einen Trott und diese Ausgelaugtheit auch in dem du dich gerade befindest. Meiner Meinung nach sind es auch die Sorgen und Probleme, die du nur kurz erwähnt hast, die dich im Moment belasten und damit in diesen Sumpf ziehen. Wichtig ist es zu reden... ja ganz banal. Ich weiß zwar nicht was dich allgemein beschäftigt oder wie tiefgründig deine Probleme sind, aber suche dir jemanden mit dem du darüber reden kannst. Wie schon oft erwähnt: zum Beispiel eine Psychotherapie. Ich denke, dass deine Kopfschmerzen/ Müdigkeit psychische Ursachen hat (Psychosomatik). Aber von Ferndiagnosen halte ich persönlich sowieso nichts.

Aber: so eine Therapie bringt halt nur auf lange Sicht etwas, was sich aber mit dem bevorstehenden Ortswechsel überchneidet und deshalb für den Moment nicht zu empfehlen ist.

Obwohl ich wie gesagt physische Probleme ausschließe, würde ich dir raten das doch erstmal bei einem Arzt abklären zu lassen.

UND: Du brauchst einen PLAN!
Du kannst in diesem Moment schon beginnen etwas zu ändern.

Stecke dir Ziele immer der Reihe nach.

kurzfristig:
-Arzt aufsuchen
-Probleme und Konfliktherde beseitigen mit Gesprächen (vielleicht auch mit Betroffenen)
-Regelmäßigkeit in den Alltag bringen: wenigstens 20-40 Minuten spazieren gehen am Tag an der frischen Luft (bringt deinen Kreislauf in Schwung), mach dir einen Essensplan für die Woche (bessere Ernährung - weil frisch gekocht, regelmäßige Essenzeiten), mach dir schon Unternehmungen für die nächste Woche aus (veranlasst dich dazu deinen Tag spezifisch zu planen!), verzichte weitesgehend auf Alkohol (der zieht dich den nächsten Tag einfach wieder runter), verzichte außerdem auf das Dösen zwischendurch (dein Körper kennt sich ja garnicht mehr aus wann er jetzt auf Ruhe schalten kann und wann nicht, dein Körper muss die Erlebnisse des Tages in der Schlafphase verarbeiten und das kann er ja wohl schlecht bei 2-3h Schlaf...)
- trenne dich mehr von deinem PC solange du in der "Rehabilitationsphase" bist (Kopfschmerzen vielleicht auch weitesgehend davon?)

langfristig:
-Studium: Was willst du denn studieren? Wenn du dich da erkundigst und es dazu spezifische Universitäten für deinen Masterlehrgang gibt, kannst du dir da schon örtliche Vorstellungen machen wo es dich demnächst hinziehen wird.
dann: wo, wann,.. dann erkundigen wegen Aufnahmeprüfungen, etc.

-Umzug: Vielleicht tut es dir gut in der Nähe deiner Familie zu sein? Dein Bruder der z.B. in Wien wohnt, wäre das eine Möglichkeit? zu den jeweiligen Universitäten Städte schauen, ob das für dich eine Möglichkeit wäre dort leben zu können,... Hast du in der Stadt noch Freunde, Verwandte?

Sieh das alles als eine Art Challenge und die gute Planung bringt den Erfolg.

Ich hoffe das hat dir ein bisschen einen Tritt versetzt und ich wünsche dir alles Gute!

ViennaFish72


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pappenheimer
Beigetreten: 05.02.2007
Oldschool Grinder

Ich hole den Thread hier noch mal hoch für eine kleine, evtl unbedeutende Nachfrage.
Du sagtest, du seist nie in der Uni gewesen. Ich bin ein wenig erschrocken aber wie hast du den BA geschafft? Befinde mich zZ in der akuten Situation mein Studium gegen die Wand zu fahren. Habe keine Kontakte an der Uni, daraus resultierend keine Motivation hinzugehen, weil mich Thematik und "Uni-Alltag" immer weniger bis gar nicht mehr reizen/berühren. Und nur durch Selbststudium/selbsterarbeitung nen Abschluss schaffen, das ist für mich kaum begreifbar.

Wie lange hast du gebraucht?

Da fällt mir ein, wollte dich ja eh mal anschreiben.


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aaaRt Themenstarter
aaaRt
Beigetreten: 15.08.2007
BlackMember

Hab insg. 10 Semester für den BSc gebraucht. In einigen davon hab ich halt gar nix gemacht und dann in anderen vlt mal 1-2 Klausuren geschrieben. Eine Woche vor den Klausuren dann angefangen zu lernen, so dass ich praktisch Fächer lernen musste, von denen ich absolut keinen Plan hatte. Spiegelt sich auch entsprechend in den Noten wieder aber durchkommen bin ich doch am Ende doch iwie.


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blubifu
Beigetreten: 01.12.2008
Oldschool Grinder

hi aaaRt,

ein paar Punkte die du angesprochen hast sehe ich auch bei mir.

-Sei es das trinken ( hatte mal vor paar Wochen ne Phase wo ich jeden tag 2-3 Weizen getrunken habe) oder jeden Abend etwas geraucht habe ( Werd ich nie wieder so machen, hat mich 3 Wochen am Stück total aus der Bahn geworfen).

-Kopschmerzen , habe ich seit der Kindheit, früher sehr migräneartig, heute eher stressbedingt und evtl von der Wirbelsäule/Verspannung

-Schlafrhytmus : Komplett im Arsch wenn ich frei habe, 16 Uhr aufstehn 7 Uhr Morgens pennen gehn ist keine Seltenheit, dementsprechend auch unendlich motivationslos

-fast keinen Sport mehr, obwohl ich eig sehr sportlich bin

-Sinnloses Filme/Serien, Internetgesurfe, Rumgezocke

Außerdem habe ich das auch, dass mir soviele Sachen im Kopf herumschwirren, dass ich mich nicht auf das wesentliche konzentrieren kann. Zudem habe ich viel Stress gehabt die letzten Wochen und bin auch zwischen zwei neuen Lebensabschnitten beruflich gesehn.

Eine Diagnose wegen dem ganzen kann ich natürlich nicht abgeben, allerdings könnte ich mir vorstellen, dass das ganze psychischer Herkunft ist.

Hier wurden schon viele Punkte genannt. Der wichtigste ist definitiv das mit den Kopfschmerzen abzuklären. Wenn du etwas schlimmere Kopfschmerzen hast, ist der Tag im Eimer, wenn du diese dann auch noch sehr oft hast, kommst du aus diesem Stimmungsloch nicht wirklich heraus, zumal auch wirkliche Krankheiten dahinterstecken können.

Anschließend guckst du mal wies dir geht, solltest du die restlichen Punkte die du genannt hast immer noch haben, könntest du auch mal zum Doc bzgl iwelcher Psychischen Erkrankungen gehen. Ist ja heutzutage keine Seltenheit mehr, bei dem aktuellen gesellschaftlichen Druck.

Naja, wurden schon gute Punkte genannt, mehr fällt mir auch nicht wirklich ein, würde mich aber freuen, wenn du uns hier auf dem Laufenden hältst =)


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pokerwOOt
Beigetreten: 17.06.2006
PokerStrategist

Erstmal musst du auf jeden Fall checken, dass das keine super individuelle Sache ist, so gehts vielen.

Du hast keine Verpflichtungen zur Zeit, somit kaum Struktur, ohne Struktur keinen Rythmus, ohne Rythmus keinen funktionierenden Stoffwechsel usw,
deshalb bist du immer schlapp. Deine sozialen Kontakte beschraenken sich offensichtlich auf regelmaessigen Alkkonsum, wenn ich das richtig verstanden habe. Du machst keinen Sport und isst wschl nicht besonders ausgeglichen und regelmaessig. Das ist ne Kombo, bei der so ziemlich jeder Kopfschmerzen kriegt.

Wschl weisst du ja auch was zu tun ist, kannst dich aber nicht dazu motivieren.
Wuerde dir empfehlen deine Eltern in Georgien zu besuchen, ohne Lappi, ohne alles. Da haengst du dann, Mama kocht, du gehst normal schlafen vllt kannst du dich ausheulen, kp wie ihr das handhabt, Hauptsache reden und die Zeit nicht damit verschwenden nicht die Wahrheit zu sprechen. In der Zeit ueberlegst du dir was du wie angehen koenntest und sammelst Motivation waehrend du emotionales Backup hast.

Die schlimmste Alltagsbremse ist der Bildschirm, den ich und du jetzt ansehen.
Lass ihn aus, du weisst ja selber, wie wenig Mehrwert das Ding hat und nur dazu dient dich vom Reallife abzulenken.

Wie immer funktioniert alles Step by Step am besten.
Wuerde die Idee mit der Reise auf jeden Fall aufgreifen, so ne Alltagsumgestaltung funktioniert aus deiner Lethargie heraus nicht. Bevor du wegfaehrst raeum alles perfekt auf um auch noch motiviert zu sein wenn du wiederkommst

Wenn du wiederkommst an Folgenden Sachen in der Reihenfolge arbeiten.

- Schlafzeiten mit Wecker (im Idealfall hast du dir die in der Reise angewoehnt)
- Fruehstueck ohne Zeitung, Lappi, Ablenkungen jeder Art, in der Kueche essen, gilt auch fuer die anderen Mahlzeiten.
- Kein Alk unter der Woche
- Geh schwimmen oder laufen, Fahrradfahren ist fuer Weicheier und Dicke.
- Fang auf jeden Fall wieder an zu voegeln, du denkst an deine Ex, weil du gerade weak bist und an Zeiten denkst in denen du es in der Form nicht warst.

Und zwischendurch erledige deine Pflichten zu vorher bestimmten Uhrzeiten, keine Tagesplaene a la Scooop obv. Halt dir vor Augen, dass das n Prozess, verbunden mit Arbeit ist, aber definitiv klappen wird, wenn du ihn einhaelst. Mach keine Ausnahmen und halt deine Ideen auf Zettel fest, dann sinds schon Plaene. Halt dir vor Augen, dass auf ps.de yt fb etc nix relevantes passiert. guck bloss keine von diesen albernen Motivationsvideos auf yt, die dir 1 min rushs geben und dann zu weiteren 2h surfen auf yt werden.

Alles wirr runtergeschrieben, muss los, gl!


Antwort
Zitat
R0r5chach
Beigetreten: 16.11.2007
Oldschool Grinder

Original von pokerwOOt
Halt dir vor Augen, dass auf ps.de yt fb etc nix relevantes passiert. guck bloss keine von diesen albernen Motivationsvideos auf yt, die dir 1 min rushs geben und dann zu weiteren 2h surfen auf yt werden.

Alles wirr runtergeschrieben, muss los, gl!

Vor allem rennt es nicht weg.

Irgendwo mal gelesen, dass auch heiß duschen zu Antriebslosigkeit führen kann.

Duscht du sehr heiß?


Antwort
Zitat
IgNoRaNt
Beigetreten: 18.03.2006
Oldschool Grinder

Wie schon oft gesagt, kann man Dir nur den Gang zum Hausarrzt empfehlen und das weitere Vorgehen besprechen. Zeigst zumindest Symptome für eine depressive Verstimmung.

Da gerade bei Psychotherapeuten elend lange Wartezeiten die Regel solltest Du definitiv schonmal mit der Akutversorgung beginnen. Bewegung an der frischen Luft ist wie gesagt das wichtigste und Antidepressivum Nummer 1!

Ein weiterer möglicher Weg für Dich wäre die Meditation. Dafür müsstest Du einfach mal ne gute Viertelstunde pro Tag Dich an einen ruhigen Ort setzen (gerade, aber nicht verkrampfte Haltung), wenns Dir hilft die Augen schliessen und einfach nur Deinen Atem beobachten (nicht kontrollieren!). Nichts weiter. Driften Deine Gedanken ab, mach Dir das bewusst und kehre wieder zum Atem zurück. Am Anfang musst Du einfach nur am Ball bleiben, auch wenn Dir Gedanken aufkommen, dass es Zeitverschwendung o.Ä. ist. Ob der Weg Dir hilft, wirste mit der Zeit selbst erkennen. Er muss nicht, aber kann!


Antwort
Zitat
Tiltberger
Beigetreten: 23.06.2005
Oldschool Grinder

ich glaube zu den meisten dingen wurde schon was gesagt... ich widme mich daher dem gebiet wo ich mich auskenne... kopfschmerzen!
ich leide seit kindesalter daran... in der pubertät gingen sie komplett weg und seit ich studiere und pokere hab ich sie wieder! Leie unter verspannungskopfschmerzen und histaminintolernanz! hab so ziemlich jeden scheiß schon ausprobiert und war bei drölf millionen ärzten und hab schon jeden erdenklichen medizinischen test und auch einige alternative dinge hinter mir! bis man das findet was einem wirklich hilft (außer der fast tägliche griff zu schmerztabletten) kann es Zeit brauchen und man muss einige Dinge ausprobieren!

Ich glaube bei dir könnte es mit den Kopfschmerzen vorallem auch mit Schlafmangel zusammenhängen und obv den Kopfschmerzen die ein Pokerspieler und Student sehr oft hat -> Verspannungskopfschmerzen -> Zieht es bei dir vom Nacken hinauf?

Könnte auch an deiner Ernährung liegen -> Lebensmittelintoleranzen könnten genauso Kopfschmerzen auslösen! naja und halt drölf andere Dinge... Man kann auch einfach so kopfschmerzen haben und du wirst nie den grund dafür herausfinden!

Wie stark sind deine Schmerzen wenn ich fragen darf? Skala 1-10 und welche Schmerztabletten nimmst du?

Ich hab es mittlerweile geschafft mit weniger Poker, mehr Sport, besserer Ernährung und täglichen Spaziergängen meine Kopfschmerzen auf ca. 1 bis max. 2 tage die woche einzuschränken!

An deiner Stelle würd ich mal folgende Ärzte aufsuchen:
Hausarzt
-> Weiterleiten an Neurologie -> Kopfschmerzambulanz -> mal abklären was du eig. hast -> Migräne, Verspannungskopfschmerzen, andere Kopfschmerzen zb. hervorgerufen durch Lebensmittelintoleranz oder Schlafmangel oder was auch immer...
Psychotherapeut -> du musst deine Depression in den Begriff bekommen wenn du es nicht selbst schaffst dann musst du dir halt Hilfe holen -> Zahlt ja auch die Kasse normalerweise -> das würde sich auch total positiv auf dein Stresslevel, Schlafqualität, Kopfschmerzen und auf dein privates Glück auswirken!

Vielleicht auch beim Hautarzt einen Lebensmittelunverträglichkeitstest machen!

Persönlich kann ich dir nur ans herz legen einen vernünftigen Tagesablauf zu haben!

Mind. 7-8h Schlaf pro Nacht
Sport oder Spaziergehen vor dem Schlafen gehen -> man bekommt den Kopf frei
Schwimmen bzw. Laufen -> aber nicht superhart dass du dich überanstrengst sondern halt kondition aufbaust -> schwimmen stärkt noch dazu den Rücken wenn du es richtig machst!
Gesünder ernähren -> Junkfood nur 1-2 max. pro woche -> auch mal gemüse, fisch, und hochwertiges fleisch!
Kannst ja auch essen gehen wenn du nicht kochen willst oder dir nicht nur junkfood liefern lassen!
Stuhl und Schreibtisch anpassen dass du ergonomisch sitzt -> ist anfangs super super anstrengend und ich schaffs z.b. immer noch nicht länger als 15-20 min pro stunde gerade zu sitzen!

Falls du mit Kopfschmerzen weiterhin probleme hast schreib hier einfach rein! auf dem thema kenn ich mich ein klein wenig aus durch meinen langen weg damit!


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