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Neonazi als Arbeitskollege

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Bierb4ron
Beigetreten: 05.04.2009
BlackMember

weil so viele gewaltverbrechen von neonazis ausgehen, stimmts ?
die liegen in den statistiken bestimmt ganz weit vorn !!

wird eigentlich die politische gesinnung anderer gewaltverbrecher auch an erster stelle genannt ?

versteht mich nicht falsch. ich finde fanatismus im allgemeinen nicht gut.
was mich stört, ist der unausgewogene und ziellose umgang mit menschen die fanatismus aus richtung rechts aufweisen.


Antwort
Zitat
draghkar
Beigetreten: 16.08.2006
Oldschool Grinder

Original von JonKing89

Original von draghkar

der neonazi scheint nicht gewaltbereit aufgefallen zu sein, ganz im gegensatz zu dem gemäßigtem linken den ich weiter oben zitiert hab.
mir geht einfach dieses linke, alternative, sich moralisch erhöhende pack auf den zeiger. es gehört ja schon zum guten ton, dass steine mit auf gegendemos genommen wird. oder, wie hier in dem fall, mit fäusten geredet wird. für mich gibt sich das nicht viel, in der tat. beides asoziales pack.

ihr merkt ja nichtmal dass ihr genau das fordert/macht was ihr eben anprangert.

:rolleyes:

Ich möchte dir ja nichts in den Mund legen, aber du musst doch einsehen das dieser Vergleich totaler Umbug ist. Anscheinend hast du schlechte Erfahrungen mit Linken gemacht.

-> aber jetzt vergleich doch mal die Linken SPD Wähler, Linkswähler, Jusos etc. mit NEONAZIS

Du unterscheidest ja nicht mal wirklich zwischen gewaltbereiten Linken und Neonazis, sondern vergleichst sie mit den Linken an sich! Und das ist mehr als nur einer verharmlosung eines NEONAZIS!!!!

dein vergleich hinkt doch genauso wenn du so willst. nicht jeder der die npd wählt ist ein NEONAZI
wie aus dem kontext herauszulesen habe ich das verglichen mit leuten, die steine auf gegendemos mitnehmen, bzw generell gewaltbereit auftreten. und das ist in der linken extreme eben nicht wegzudiskutieren.

um das aber nochmal auf den eigentlichen punkt zu bringen:
ich habe viele linke in meinem umfeld (auch antifa), mit denen ich aber trotzdem normal rede. wieso auch nicht? ich kann deren politische gesinnung in keinster weise nachvollziehen, sage auch deutlich was ich davon halte, aber warum sollte ich mit denen nun partout nicht mehr reden wollen?!


Antwort
Zitat
JonKing89
Beigetreten: 03.04.2007
Oldschool Grinder

@Bierbron

Hör doch einmal auf hier mit einem Strohmann zu Argumentieren, du redest hier von der Unausgewogenheit und der daraus resultierenden Unsachlichkeit, aber begehst mindestens den selben Fehler.

Hier geht es nach Aussagen von Schrank11 um einen Neonazi.
Laut wiki:

Neonazismus (altgr. νέος néos ‚neu, jung‘ und Nazismus[1]) ist die Wiederaufnahme nationalsozialistischen Gedankenguts nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Ende der NS-Diktatur. Vertreter des Neonazismus werden Neonazis genannt; der Begriff steht im Gegensatz zu Altnazis (auch Alt-PG, „Parteigenosse“), den Trägern der nationalsozialistischen Ideologie, die diese bereits während der nationalsozialistischen Herrschaft übernommen hatten.

Wir reden also über jemanden der die NS - Zeit und deren Politik verheerlicht. Also einen menschenverachtenden, gewaltätigen (ob physisch oder psychisch kann ich nicht beurteilen, aber die Ideologie ist ganz klar gewaltätig) Menschen in einer Führungsposition, in der er diese Ideologie propagiert.

Wo ist es nun "unausgewogen" zu sagen, dass er höchstwahrscheinlich ein drecksschwein ist? -> Das heißt nicht, dass man Ihn auf der Arbeit so behandeln soll, insbesondere weil man nicht zu 100% weiß, wie es heute bei Ihm aussieht, trotzdem ist es gerechtfertigt, sich vorab eine Meinung zu bilden und darauf ausgehend zu handeln.

Und Linksextremismus und Rechtsextremismus ist nicht das gleiche, zum 1000. mal nicht und deswegen kann auch unterschiedlich damit umgegangen werden. Wenn ich sage, dass es NICHT DAS GLEICHE ist, meine ich natürlich nicht, dass das eine GUT ist. Aber diese Diskussion ist nicht Sinn des Threads. Hier geht es um einen Neonazi.

@Draghkar

Wenn man alle Posts von dier hier zusammen nimmt und auch deinen letzten, erschließt sich mir dein vorgegebener Kontext nunmal nicht, insbesondere mit deinem letzten Satz (viele Linke in deinem Umfeld, auch Antifa)

Mein Vergleich hinkt nicht. Denn richtig, nicht jeder der die NPD wählt ist ein Neonazi. Aber ein Neonazi ist ein Neonazi. Das sind die Informationen die wir haben, also halte dich doch daran? Wenn ich von einem Kommunisten rede, bezweifel ich dass du Ihn damit verteidigst, dass nicht jeder Links Wähler ein Kommunist ist (etwas was nie von Op angeführt wurde), sondern meinen Ausführungen glaubst.

Guess whuat, ich habe auch viele Rechte und Konservative in meinem Bekanntenkreis und mit denen Rede und streite ich auch. Mit NEONAZIS ABER!! ist das was anderes. Und ich habe vorhin schon gesagt, dass ich früher auch glaubte man kann mit denen darüber reden, aber es geht nicht und ich sag dir auch warum. Für einen Neonazi gibt es nicht den Menschen an Sich sondern mehrere Formen. Minderwertige und Höherwertige. Sein Weltbild baut auf dieser Vorraussetzung. Während sich Konservative, Linke, Liberale, Grüne oder was auch immer zumindest hier einig sind.

Also du brauchst mich hier nicht kritisieren, dass ich nicht mit Ihnen reden würde. Wenn ich die Chance sehe, tu ich das. Mein einziges Anliegen ist es einen Neonazi nicht mit "linken" an Sich zu vergleichen, da dass Gewaltpotenzial und die Weltanschauung eine komplett andere ist.


Antwort
Zitat
Bierb4ron
Beigetreten: 05.04.2009
BlackMember

Original von JonKing89
@Bierbron

Hör doch einmal auf hier mit einem Strohmann zu Argumentieren, du redest hier von der Unausgewogenheit und der daraus resultierenden Unsachlichkeit, aber begehst mindestens den selben Fehler.

erklär das bitte genauer.
würde gern darauf eingehen, verstehs aber nicht, sry ^^


Antwort
Zitat
JonKing89
Beigetreten: 03.04.2007
Oldschool Grinder

Tut mir leid :) Ich versuche das mal deutlich zu machen :)

Original von Bierb4ron
weil so viele gewaltverbrechen von neonazis ausgehen, stimmts ?
die liegen in den statistiken bestimmt ganz weit vorn !!

Ohne auf den Inhalt des Satzen einzugehen (will nicht dass der Thread ausartet :P), was hat das mit OPs Problem zu tun? Sind Neonazis und deren Ideologie nun gewaltätig oder nicht.

wird eigentlich die politische gesinnung anderer gewaltverbrecher auch an erster stelle genannt ?

Ich weiß hier nicht genau wovon du redest bzw. worauf du hinaus willst, aber man ließt ja nicht nur von Rechtsextremen, auch von Salafisten, Linksextremen, christlichen Fundamentalisten (hauptsächlich USA) ist oft genug die Rede. -> tut nicht viel zur Sache hier

versteht mich nicht falsch. ich finde fanatismus im allgemeinen nicht gut.
was mich stört, ist der unausgewogene und ziellose umgang mit menschen die fanatismus aus richtung rechts aufweisen.

Ich kann deinen Standpunkt verstehen und ich kann mir auch vorstellen wie du diesen Schluss ziehst, der natürlich nicht inkorrekt ist. Aber in diesem speziellen Fall, sehe ich das anders. Es geht nunmal nicht um jemanden "normalen" der mal eben eine rechte Parole nachgeplappert hat und in die rechtsextreme Ecke geschoben wird, sondern um jemanden der diese Propagiert oder Propagiert hat.

Ich hoffe, so geht es besser :f_grin:


Antwort
Zitat
larseda
Beigetreten: 06.08.2006
Elite Grinder

Original von Bierb4ron
weil so viele gewaltverbrechen von neonazis ausgehen, stimmts ?
die liegen in den statistiken bestimmt ganz weit vorn !!

wird eigentlich die politische gesinnung anderer gewaltverbrecher auch an erster stelle genannt ?

du kannst ja gern quellen nennen die das gegenteil belegen oder zumindest suggerieren ...
also alle statistiken die ich kenne sagen ganz klar, dass rechts deutlich schlimmer ist als links
sowohl bei qualität und quantität
und gleichzeitig seh ich immer mal wieder reportagen(Ard o.ä.) das die polizei alles tut, rechtsmotivierte strafttaten als straftaten mit reinpersönlichen motiven umzudeuten

zu 2.
als bei allen berichten die ich so höre wird das motiv dazu genannt oder ist klar ersichtlich
oder wo hörst du von straftaten ohne jedes motiv ?


Antwort
Zitat
larseda
Beigetreten: 06.08.2006
Elite Grinder

Original von diego666

Original von draghkar

Original von diego666
Die ich teilen kann.
Hab dreimal versucht, mit Neonazis zu reden, einfach nur zu diskutieren. End vom Lied war immer, dass ich mir die Fäuste blutig gemacht hab.
Wobei die Diskussion meist so ablief (einmal genauso).
Nazi hat KKK T-Shirt an
Ich frag Nazi, warum hast du so ein T-Shirt an?
Er: Ich hol einen Baseballschläger und hau dich kaputt.
Hat nichtmal auf die Frage geantwortet.

und dann musstest du natürlich direkt zuschlagen! gut gemacht! zeigt ja nur was du für eine ideologie vertrittst.

Nein, an dem Abend war das in einer Disse. Er ging raus und wartete dort auf mich. Als ich nach Hause wollte, sind sie zu 5-10 über mich und Freunde hergefallen.

zeigt einfach nur deine intoleranz ...
du willst das problem halt mit diskutieren lösen, aber sieht nicht, dass er an son schmarn gar nicht glaubt
da geht man halt vor die tür und schlägt so lange auf den anderen ein, bis er nicht mehr zuck ... so wie echte kerle
und dann weiss man wer recht hat
diese rumdisktuieren ist doch was für studenten ... die können ja eh nix ausser labbern ...


Antwort
Zitat
lemslin
Beigetreten: 21.09.2009
Oldschool Grinder

Original von JonKing89
@Bierbron

Hör doch einmal auf hier mit einem Strohmann zu Argumentieren, du redest hier von der Unausgewogenheit und der daraus resultierenden Unsachlichkeit, aber begehst mindestens den selben Fehler.

Hier geht es nach Aussagen von Schrank11 um einen Neonazi.
Laut wiki:

Neonazismus (altgr. νέος néos ‚neu, jung‘ und Nazismus[1]) ist die Wiederaufnahme nationalsozialistischen Gedankenguts nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Ende der NS-Diktatur. Vertreter des Neonazismus werden Neonazis genannt; der Begriff steht im Gegensatz zu Altnazis (auch Alt-PG, „Parteigenosse“), den Trägern der nationalsozialistischen Ideologie, die diese bereits während der nationalsozialistischen Herrschaft übernommen hatten.

Wir reden also über jemanden der die NS - Zeit und deren Politik verheerlicht. Also einen menschenverachtenden, gewaltätigen (ob physisch oder psychisch kann ich nicht beurteilen, aber die Ideologie ist ganz klar gewaltätig) Menschen in einer Führungsposition, in der er diese Ideologie propagiert.

Wo ist es nun "unausgewogen" zu sagen, dass er höchstwahrscheinlich ein drecksschwein ist? -> Das heißt nicht, dass man Ihn auf der Arbeit so behandeln soll, insbesondere weil man nicht zu 100% weiß, wie es heute bei Ihm aussieht, trotzdem ist es gerechtfertigt, sich vorab eine Meinung zu bilden und darauf ausgehend zu handeln.

Und Linksextremismus und Rechtsextremismus ist nicht das gleiche, zum 1000. mal nicht und deswegen kann auch unterschiedlich damit umgegangen werden. Wenn ich sage, dass es NICHT DAS GLEICHE ist, meine ich natürlich nicht, dass das eine GUT ist. Aber diese Diskussion ist nicht Sinn des Threads. Hier geht es um einen Neonazi.

@Draghkar

Wenn man alle Posts von dier hier zusammen nimmt und auch deinen letzten, erschließt sich mir dein vorgegebener Kontext nunmal nicht, insbesondere mit deinem letzten Satz (viele Linke in deinem Umfeld, auch Antifa)

Mein Vergleich hinkt nicht. Denn richtig, nicht jeder der die NPD wählt ist ein Neonazi. Aber ein Neonazi ist ein Neonazi. Das sind die Informationen die wir haben, also halte dich doch daran? Wenn ich von einem Kommunisten rede, bezweifel ich dass du Ihn damit verteidigst, dass nicht jeder Links Wähler ein Kommunist ist (etwas was nie von Op angeführt wurde), sondern meinen Ausführungen glaubst.

Guess whuat, ich habe auch viele Rechte und Konservative in meinem Bekanntenkreis und mit denen Rede und streite ich auch. Mit NEONAZIS ABER!! ist das was anderes. Und ich habe vorhin schon gesagt, dass ich früher auch glaubte man kann mit denen darüber reden, aber es geht nicht und ich sag dir auch warum. Für einen Neonazi gibt es nicht den Menschen an Sich sondern mehrere Formen. Minderwertige und Höherwertige. Sein Weltbild baut auf dieser Vorraussetzung. Während sich Konservative, Linke, Liberale, Grüne oder was auch immer zumindest hier einig sind.

Also du brauchst mich hier nicht kritisieren, dass ich nicht mit Ihnen reden würde. Wenn ich die Chance sehe, tu ich das. Mein einziges Anliegen ist es einen Neonazi nicht mit "linken" an Sich zu vergleichen, da dass Gewaltpotenzial und die Weltanschauung eine komplett andere ist.

# this


Antwort
Zitat
Bierb4ron
Beigetreten: 05.04.2009
BlackMember

Original von JonKing89
Tut mir leid :) Ich versuche das mal deutlich zu machen :)

Spoiler

Original von Bierb4ronweil so viele gewaltverbrechen von neonazis ausgehen, stimmts ?die liegen in den statistiken bestimmt ganz weit vorn !!Ohne auf den Inhalt des Satzen einzugehen (will nicht dass der Thread ausartet :P), was hat das mit OPs Problem zu tun? Sind Neonazis und deren Ideologie nun gewaltätig oder nicht. wird eigentlich die politische gesinnung anderer gewaltverbrecher auch an erster stelle genannt ?Ich weiß hier nicht genau wovon du redest bzw. worauf du hinaus willst, aber man ließt ja nicht nur von Rechtsextremen, auch von Salafisten, Linksextremen, christlichen Fundamentalisten (hauptsächlich USA) ist oft genug die Rede. -> tut nicht viel zur Sache hierversteht mich nicht falsch. ich finde fanatismus im allgemeinen nicht gut. was mich stört, ist der unausgewogene und ziellose umgang mit menschen die fanatismus aus richtung rechts aufweisen.Ich kann deinen Standpunkt verstehen und ich kann mir auch vorstellen wie du diesen Schluss ziehst, der natürlich nicht inkorrekt ist. Aber in diesem speziellen Fall, sehe ich das anders. Es geht nunmal nicht um jemanden "normalen" der mal eben eine rechte Parole nachgeplappert hat und in die rechtsextreme Ecke geschoben wird, sondern um jemanden der diese Propagiert oder Propagiert hat.

Ich hoffe, so geht es besser :f_grin:

in der tat ;)

dann versuche ich es noch weiter zu konkretisieren.

ich halte es allgemein eben nicht für unterscheidungswürdig, ob jemand etwas initiiert oder nur mitläuft.
im zweifel sind am ende alle mitläufer gewesen.

wenn man es schafft, alle potenziellen mitläufer zu immunisieren, dann haben auch die initiatoren niemanden mehr, an den sie sich richten können. es gibt also keinen sinnvollen politischen kampf gegen personen, sondern gegen ideen, sofern man diese tatsächlich ablehnt.
überzeugung ist an dieser stelle meiner meinung nach das weitaus bessere mittel als verbote oder gewalt. auch wenn der dialog wahrscheinlich länger braucht, um seine wirkung zu entfalten, so ist diese trotzdem nachhaltiger. dialoge sind demokratisch und lassen raum für meinungsfreiheit.

es ist auch wichtig, jedes einzelne problem auch konkret zu benennen und zu entschärfen, bzw. jede ungewünschte idee konkret zu zerstreuen, bzw. initiatoren durch konkrete zielgerichtete zerstreuug der einzelnen ideen zu entwaffnen.
sollte man im dialog die schlechteren argumente haben, sollte man auch seine eigenen überzeugungen in frage stellen.

wenn man ein problem mit rassismus hat, sollte man leute wegen ihrer rassistischen gedanken/äußerungen kritisieren.
wenn man ein problem mit nationalismus und/oder sozialismus hat (nazi = nationalsozialist), sollte man auch das kritisieren. unbestritten ist dabei, dass die bisher dokumentierten nationalsozialistischen initiativen deutlich mit rassismus verbunden waren/sind.
ich kenn aber auch menschen, die sich selbst als durchaus national orientiert betrachten, aber zb. der linken weit aus näher stehen als zb. der NPD und sich selbst nicht als rassisten verstehen. ganz sicher sind diese leute auch keine antidemokraten.

selbst wenn gesichert ist, dass sich jemand einen sozialismus wünscht, der vorallem angehörigen seiner eignen nationalität zugute kommt und offen eine ablehnung gegen menschen anderer nationalitäten oder rassen formuliert, so hat derjenige noch kein schwerverbrechen im sinne des strafgesetzbuch begangen.
dennoch wird immer wieder rechte gesinnung unmittelbar mit gewaltverbrechen in verbindung gebracht, bzw. rechte/nazis (whatever) als gewaltverbrecher dargestellt.
ich kann mir aber nicht vorstellen, dass der großteil von gewaltverbrechen von menschen mit rechtem politischem hintergrund verübt werden, bzw, dass bei denen dann auch jedes mal die gesinnung der auslöser für das verbrechen ist.

dieser undifferenzierte umgang gerät doch letztlich fast immer zu einem persönlichen gemetzel, in dem der focus auf das, was einem doch das wirkliche anliegen ist, verloren geht.

dadurch bietet man der "gegnerischen" seite selbst ne riesen angriffsfläche im dialog. es erweckt immer den eindruck, als würde man ohne große ahnung einfach mal zum rundumschlag ausholen. betroffen sind meistens die leute, die eventuell als mitläufer oder teilsympathisanten durchgehen könnten. aber auf diese ungerechtfertigten rundumschläge können und werden sich auch die initiatoren berufen und sich selbst als opfer darstellen.

diese undifferenzierten angriffe, die nazis, rassisten, antidemokraten, whatever ins abseits stellen sollen, stattdessen aber nur ne große bühne erschaffen, machen diese szene außerdem zusätzlich interessant für soziale verlierer, bzw. allgemein gesellschaftliche außenseiter.

wenn OP der meinung ist, eine genaue vorstellung davon zu haben, welche ansichten villain hat und vertritt und damit ein problem hat, welches er geklärt haben möchte, dann führt kein weg am dialog vorbei.
allerdings sollte OP die möglichkeit in betracht ziehen, dass villain auf jede frage eine antwort hat und jedes argument von hero entkräften kann. das ist die gefahr bei jeder auseinandersetzung.... man kann verlieren. es gibt aber nichts zu gewinnen, wenn die auseinandersetzung (der dialog) vermieden werden. sowohl gewalttätigkeiten als auch rückzug/ignorieren würden eine vermeidung der tatsächlichen auseinandersetzung mit dem problem bedeuten.


Antwort
Zitat
Rubnik
Beigetreten: 12.02.2006
Oldschool Grinder

Original von Bierb4ron
weil so viele gewaltverbrechen von neonazis ausgehen, stimmts ?
die liegen in den statistiken bestimmt ganz weit vorn !!
....

Rechte Gewalttaten werden nur als solche erfasst, wenn es beim Täter entweder einen eindeutigen rechten Hintergrund gibt oder bei der Tat eine rechte Gesinnung nachweislich ausschlaggebend war.
Also nicht jeder Deutsche, der einen Ausländer angreift gilt als rechter Straftäter. War ja auch korrekt ist, man weiss es ja nicht.

Und trotzdem kommt man je nach Statistik auf ca. 180 Morde in den letzten 25 Jahren mit eindeutig (!) rechtem Hintergrund!

Wenn man nach Morden von linken sucht bleibt eigentlich nur die RAF. Oder man geht zurück in die Weimarer Republik.


Antwort
Zitat

Obv. aus den alten Bundesländern... Wie die Entnazifizierung hier einfach nicht stattgefunden hat!

Es muss sich niemand rechtfertigen, weil er keinen Bock auf Nazis hat.

Den Kollegen halt direkt drauf ansprechen und gut is.

Hier im Pott sacht man: "Direkt gewinnt"


Antwort
Zitat
_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Schade, draghkar, daß du mir nicht geantwortet hast.
Es ist wirklich putzig, daß du von all den verschiedensten Reaktionen, die mir spontan durch den Kopf gegangen sind, und die ich als Frage gestellt hatte, dir eine einzige rauspickst, um mich in eine Schublade zu stecken, um mir dann vorzuwerfen, daß ich in Schubladen denke.

Hijacker: zum Googeln hatte ich ja schon was gesagt - wenn du dich danach noch dazu äußerst, dann beziehe dich doch bitte auf meine Antwort darauf.

Es gab viele unaufgeregte Posts mit konkreten Ratschlägen, daß ich die Geschichte erstmal ruhig und normal angehen soll - und an diese zivilisierte Gelassenheit werde ich mich halten.

Diskutieren wäre auch eine tolle Idee - ich diskutiere wirklich gern: aber wenn ich mir so vorstelle, daß ich in der Mittagspause auf den zugehe und sage - eh Alter, ich hab gehört, du bist ein Neonazi, und du hast da so einige Neonazi-Organisationen gegründet, und das finde ich echt blöd, und warum machst du denn sowas - käme mir das ziemlich absurd und vor allem blauäugig vor ..

Es ist auch wirklich nicht meine Aufgabe, irgendwelche Leute allgemein von was auch immer zu überzeugen ... wenn er straffällig geworden ist, ist das Sache der zuständigen Behörden --- ich muß einfach nur da sein, wenn er das vor meinen Augen tut und hoffen, daß ich dann die richtige Antwort weiß


Antwort
Zitat
JonKing89
Beigetreten: 03.04.2007
Oldschool Grinder

:f_thumbsup:


Antwort
Zitat

Ich würde ihn an deiner Stelle drauf ansprechen. Sagst halt, du bist zufällig auf den wiki-Artikel gestoßen. Der wird dir dann nicht eine reinkloppen, sondern irgendwas sagen. Dann kannste immer noch darauf reagieren. Nicht durch Hetztiraden und Beleidigungen, sondern ganz einfach, indem du ihm sagst, dass du das anders siehst und es dir Angst machst, dass vllt. einige deiner Freunde seiner Ansicht nach minderwertig sind.
Neonazis sind auch Menschen und prügeln sich nicht alle durch die Weltgeschichte. Und wenn, dann sicher nicht nüchtern auf der Arbeit.
Wenn du ihn aber darauf ansprichst, musst du halt auch mit der Konsequenz leben, dass du da nicht mehr gerne arbeiten möchtest ;)

Ich find's aber schon ziemlich krass, wie einige hier so "tolerant" sind. So einen wiki-Eintrag kriegt man nicht mal eben so. Ich kann verstehen, dass der Gedanke unheimlich ist, dass du mit jdn. arbeitest, der tief in der rechten Szene ist. Man kennt ja selbst Menschen, die nicht in deren Weltbild passen.
Mit Gewalt und Beleidigungen bewirkt man aber eigtl. nie was. Dann rutschen die Leute noch mehr rein und es festigt ihr Weltbild noch weiter. Siehe z.B. wie Naziaussteigerorganisationen arbeiten: Die bringen rationale Argumente. Und auch wenn sie nicht ankommen - damit hat man mehr Erfolg als mit der Hau Drauf-Mentalität.


Antwort
Zitat

Hab den Fred jetzt nur mal so überflogen und ich muss sagen ich bin wirklich erschüttert. OP wird hier dazu geraten mit einem führenden Rechtsextremen das Gespräch zu suchen und zu diskutieren. Und was erzählt ihm der Nazi dann? Wohl nix anderes als alle Nazis die offen auf ihre Einstellung hin angesprochen werden. Dass das ja alles gar nicht so sei, dass sie ja diesen Hitl0r gar nicht so cool finden und sie ja auch nicht die bösen Glatzenschläger sind sondern einfach einen "Umschwung" in Deutschland suchen, dass es den armen Deutschen endlich wieder besser geht etc blaaa^^ Solche Leute sind geschult andere Leute einzulullen und irgendwelche Argumente zu erfinden die ihre verbrecherische, menschenunwürdige "Einstellung"" rechtfertigen.
Deswegen kann ich echt nicht verstehen wie hier manche ernsthaft glauben diskutieren wäre die Lösung. Es handelt sich hier ja nicht um den sächsischen 16 jährigen Ronny, den seine Hauptschul Kumpels mal ne Landser CD geschenkt haben und der jetzt den dicken Nazi Skin markiert. Wenn ich es so weit in rechtsextremen Vereinigungen bringe, dann nur wenn ich durch und durch von der Ideologie des Nationalismus überzeugt bin und durch eine vorhandene überdurchschnittliche Intelligenz (auch wenn es mir schwerfällt diese solchen Leuten zuzugestehen).
Nennt mich ignorant, dumm oder einfältig, aber ich würde sofort meinen Chef darüber unterrichten was er da für menschlichen Abschaum beschäftigt. Selbstverständlich auch sofort jeglichen Kontakt abbrechen.
Wie man hier noch dazu raten kann, man solle ihm klarmachen das man seine Einstellung zwar tolleriere aber nicht akzeptiere kann ich nicht verstehen.


Antwort
Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006
Elite Grinder

Woher weißt du denn, dass er nicht schon raus aus der Szene ist?


Antwort
Zitat
DaJoker1988
Beigetreten: 11.11.2008
PokerStrategist

Original von FatVicious
Hab den Fred jetzt nur mal so überflogen und ich muss sagen ich bin wirklich erschüttert. OP wird hier dazu geraten mit einem führenden Rechtsextremen das Gespräch zu suchen und zu diskutieren. Und was erzählt ihm der Nazi dann? Wohl nix anderes als alle Nazis die offen auf ihre Einstellung hin angesprochen werden. Dass das ja alles gar nicht so sei, dass sie ja diesen Hitl0r gar nicht so cool finden und sie ja auch nicht die bösen Glatzenschläger sind sondern einfach einen "Umschwung" in Deutschland suchen, dass es den armen Deutschen endlich wieder besser geht etc blaaa^^ Solche Leute sind geschult andere Leute einzulullen und irgendwelche Argumente zu erfinden die ihre verbrecherische, menschenunwürdige "Einstellung"" rechtfertigen.
Deswegen kann ich echt nicht verstehen wie hier manche ernsthaft glauben diskutieren wäre die Lösung. Es handelt sich hier ja nicht um den sächsischen 16 jährigen Ronny, den seine Hauptschul Kumpels mal ne Landser CD geschenkt haben und der jetzt den dicken Nazi Skin markiert. Wenn ich es so weit in rechtsextremen Vereinigungen bringe, dann nur wenn ich durch und durch von der Ideologie des Nationalismus überzeugt bin und durch eine vorhandene überdurchschnittliche Intelligenz (auch wenn es mir schwerfällt diese solchen Leuten zuzugestehen).
Nennt mich ignorant, dumm oder einfältig, aber ich würde sofort meinen Chef darüber unterrichten was er da für menschlichen Abschaum beschäftigt. Selbstverständlich auch sofort jeglichen Kontakt abbrechen.
Wie man hier noch dazu raten kann, man solle ihm klarmachen das man seine Einstellung zwar tolleriere aber nicht akzeptiere kann ich nicht verstehen.

#


Antwort
Zitat
JonKing89
Beigetreten: 03.04.2007
Oldschool Grinder

Original von meistermieses
Woher weißt du denn, dass er nicht schon raus aus der Szene ist?

Gegeben du wüsstest, dass er noch drin ist, würdest du dann so reagieren wie FaTVivcious


Antwort
Zitat
kelric
Beigetreten: 16.11.2007
PokerStrategist

Original von FatVicious
Deswegen kann ich echt nicht verstehen wie hier manche ernsthaft glauben diskutieren wäre die Lösung. Es handelt sich hier ja nicht um den sächsischen 16 jährigen Ronny, den seine Hauptschul Kumpels mal ne Landser CD geschenkt haben und der jetzt den dicken Nazi Skin markiert. Wenn ich es so weit in rechtsextremen Vereinigungen bringe, dann nur wenn ich durch und durch von der Ideologie des Nationalismus überzeugt bin und durch eine vorhandene überdurchschnittliche Intelligenz (auch wenn es mir schwerfällt diese solchen Leuten zuzugestehen).

Die Einstellung - "der ist so, der bleibt so" - ist eine, die ich schwer nachvollziehen kann. Müsste einem auch in Hinblick auf einen selbst, ganz unabhängig vom Nazithema, zu denken geben.

Z.B. ist EXIT, eine Naziaussteigerorganisation, von einem ehemalig führenden Neonazi gegründet wurden. Ohne solche "Insider" hätte eine solche Organisation sicherlich weniger Erfolg.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ingo_Hasselbach
http://www.stern.de/politik/deutschland/nazi-aussteigerprogramm-exit-vor-dem-aus-zwingt-den-staat-zum-kampf-gegen-rechts-1986317.html

Ob dein Arbeitskollege da immer noch drin steckt oder sich mitlerweile gewandelt hat ist also in meinen Augen nicht unbedingt klar. Eine Empfehlung zu deinem Verhalten ihm gegenüber kann ich trotzdem schwer abgeben. Wenn du vermutest, dass er da immer noch drin steckt ist Kontakt reduzieren oder ansprechen (gibt dir Sicherheit, ob du den Kontakt reduzieren solltest) sicher nicht das falscheste.


Antwort
Zitat
_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von meistermieses
Woher weißt du denn, dass er nicht schon raus aus der Szene ist?

Ich weiß es nicht. Hatte ja auch im OP gesagt, daß ich das nicht ausschließe.

Es wurde ja mehrfach der Vorschlag gemacht, daß ich den Arbeitgeber informieren soll.
Das möchte ich nicht - und was soll denn der Arbeitgeber machen? Ist das ein Kündigungsgrund?
Und selbst wenn, würde ich das nicht wollen -


Antwort
Zitat
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