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Wer sollte verzichten?

48 Beiträge
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Original von DarkZonk

Original von marc0506

nun zu deinem problem.
ich würde an deiner stelle den master in hamburg machen. wenn deine freundin grundschullehramt (in flensburg?) macht, dann habt ihr 3 jahre (6 semester sollten reichen!), in denen ihr euch
a. jedes wochenende sehen könnt (ist ja keine entfernung) (vielleicht hat ja einer von euch montag oder freitag frei, dann sind's sogar lange wochenenden...)
b. jedes semesterferien sehen könnt (was ja das halbe jahr ist...;))
c. bei unvorhergesehenen problemen in 1-1.5h stunden bei dem anderen sein könnt.
d. wenn sie nach 3 jahren fertig ist (du dann wohl auch?) entscheidet ihr neu (promotion für dich? sie muss dann wohl ins ref?)

das ist nicht einfach, aber möglich.

leider nicht gant so einfach

a) jo

b) semesterferien hat man als chemiker eigtl nie, man hat in der zeit immer praktika

c) jo

d) promotion is als chemiker eigtl pflicht und die sollte dann obv am besten auch in hamburg sein

b) ja aber SIE hat doch semesterferien und ist dann bei DIR...;) und wenn sie halt mal ein schulpraktikum machen muss, ok, wird schwierig. aber solche zeiten übersteht man auch!
d) naja, sie ist ja in 3 jahren fertig und dann muss man eh alles neu sehen/bewerten. so weit im voraus kannst dein leben sicher nicht planen!

hatte auch für 1 jahr oder bissle länger ne fernbeziehung. und zwar einiges weiter! nicht jedes wochenende gesehen und so... ist nicht toll, aber geht (wäre auch länger gegangen).


Antwort
Zitat

Original von tiltnit

Original von Denz

Ich finde übrigens auch, dass die Phase um 18-22 wie eine zweite Pubertät ist und eben ein ganz neuer Lebensabschnitt. 90% der Leute werden mit mitte, ende 20 nur lachen, wie hart sie in dem zeitabschnitt beziehungstechnisch gefailed sind.
Ganz ehrlich: Bei der ersten richtigen Freundin/Liebe macht man soviel mist, redet sich soviel schön, will Dinge unbedingt anders sehen als sie sind...eben weil man nicht die Erfahrung hat.

+1

Ein Großteil der "negativen" Meinungen sind nunmal ganz einfach Erfahrungswerte.
Von all den Leuten, die vor fast 10 Jahren mit mir Abi machten, ist noch genau EINER übrig, der mit der damaligen Partnerin noch zusammen ist.

...

kannst du so halt echt nicht verallgemeinern! aus meinem engsten freundeskreis sind 3 von 4 (inkl. mir) und aus dem engsten kreis meiner frau auch 3 von 4 (inkl. meiner frau) heute mit dem partner aus abizeiten verheiratet...
ja, spiessig.


Antwort
Zitat

Ganz einfaches DIng :

Wenn eure Beziehung die Fernbeziehung aushält und ihr es schafft, damit umzugehen, heiratet ihr wahrscheinlich irgendwann.

Wenn die 160km bereits nen Todesstoss sind, good riddance. Ihr hättet es eh nicht sehr weit geschafft.

Hört sich brutal an, aber so ist die Realität.


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eplc
Beigetreten: 23.01.2005
Elite Grinder

1,5 h Fahrt sind doch auch gar keine Distanz. Ihr wohnt einfach nicht zusammen. Besonders, wenn man sieht, wie oft ihr euch momentan trefft., kann das doch nicht das ausschlaggebende Kriterium sein.


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Medio
Beigetreten: 30.11.2007
PokerStrategist

Studium > Freundin :coolface:


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Schorscheee
Beigetreten: 09.06.2007
Elite Grinder

Original von Medio
Studium > Freundin :coolface:

:facepalm:


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StefanNRW
Beigetreten: 15.08.2007
Oldschool Grinder

Ich schreib dir, weil ich diese Situation kenne. Meine Freundin und ich sind das einzige Paar, dass aus Schulzeiten übrig geblieben ist und mittlerweile seit 8 Jahren zusammen (an Verlobung haben wir allerdings nie gedacht - sind jetzt 25/24). Es ist also möglich, aber eben auch nicht so wahrscheinlich und deshalb sollte man sein Leben nicht danach ausrichten.

Nach der Schulzeit war für uns klar, dass wir an unterschiedlichen Universitäten studieren würden (auch ca. 1,5 Std Entfernung) und ich musste außerdem noch Zivildienst machen. Wir sind beide nicht egoistisch und achten beide sehr auf den anderen... aber genau aus diesem Grund war für uns selbstverständlich, dass keiner von uns seine Ziele verändern würde, nur um keine Fernbeziehung führen zu müssen, die mit 1,5 Std ja auch gar nicht so fern ist.

Die Verantwortung (obwohl ich das für das falsche Wort halte, denn es wäre komplett verantwortungslos) dass sich jemand anderes so stark für mich einschränkt (oder umgekehrt) möchte ich jedenfalls nicht tragen und es kann auch keiner Beziehung zuträglich sein, denn bei jedem Streit oder Schwierigkeiten mit dem Studium kann es dann zu Schuldzuweisungen kommen...

Ich wohne übrigens jetzt seit 2 Jahren mit meiner Freundin in der Stadt zusammen, in der sie ursprünglich studierte und jetzt ihr Diplom macht. Aber nicht, um ihr einen Gefallen zu tun, sondern weil es für meine Lebens- und Studiumssituation gut war.

Lange Rede kurzer Sinn: Niemand von euch sollte verzichten! Selbstverwirklichung beider ist die Basis für eine gute Beziehung.

Vielleicht noch ein paar Anregungen zu dem, was mir grad noch im Gedächtnis ist:

Du schreibst, dass Promotion für Chemiker Pflicht ist und du deshalb noch länger an die Uni Hamburg gebunden bist. Ich weiß nicht wie es bei Chemikern speziell ist, aber zumindest für eine wissenschaftliche Laufbahn ist es immer hilfreich nicht Bachelor + Master + Promotion an derselben Uni gemacht zu haben.

Ihre Eltern MÜSSEN sie finanziell unterstützen. (Ich persönlich kann mir irgendwie auch kein gutes Verhältnis zu Eltern vorstellen, die mich nicht unterstützen würden, obwohl sie es könnten)

Beste Uni Deutschlands ist immer übertrieben. Am Ende gibt es ganz tief in der Forschung an vielen Unis gute Leute - das ist nur so speziell, dass man wenig davon wahrnimmt.

Ihr seht euch im Moment doch auch nicht viel häufiger!


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CassiusKlay
Beigetreten: 11.04.2010
Legacy Member

Leute, hört mal bitte auf mit : "Ihre Eltern müssen zahlen".
Ich kenn das prob zu gut, und ich will denjenigen sehen, der mal eben
seine eigenen Eltern verklagt...


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