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KevinhoStar
Beigetreten: 22.02.2006
Elite Grinder

Original von KevinhoStar
lol?

Hilf mir! Ich werd gelevelt!!


RiF
RiF
Beigetreten: 13.02.2007
BlackMember

caught the verpeilten - wohl leichten rausch oder was?

gibt aber auch schlechte leute


Kahless
Beigetreten: 08.08.2005
Elite Grinder

Das große Problem, das alle anderen Argumente ziemlich in den Schatten stellt, ist einfach, dass die Tische immer tougher werden. Es könnte theoretisch sein, dass es für jemanden, der jetzt gut verdient in 3 Jahren nicht mehr möglich ist vom Pokern zu leben. Und dann steht man auf einmal da. Die Tendenz ist auf jeden Fall da, die Games weden immer tougher. Vielleicht kann man im Moment nur so einfach Geld machen, weil ein riesiger Boom am laufen ist, und ständig neue Fische angelockt werden die Geld einzahlen. Es ist aber fraglich ob das ewig so weiter geht und da liegt einfach das große Risiko, wenn man alles auf eine Karte setzt und Pokerpro wird.


Jan1000
Beigetreten: 02.08.2006
Elite Grinder

Original von Kahless
Das große Problem, das alle anderen Argumente ziemlich in den Schatten stellt, ist einfach, dass die Tische immer tougher werden. Es könnte theoretisch sein, dass es für jemanden, der jetzt gut verdient in 3 Jahren nicht mehr möglich ist vom Pokern zu leben. Und dann steht man auf einmal da. Die Tendenz ist auf jeden Fall da, die Games weden immer tougher. Vielleicht kann man im Moment nur so einfach Geld machen, weil ein riesiger Boom am laufen ist, und ständig neue Fische angelockt werden die Geld einzahlen. Es ist aber fraglich ob das ewig so weiter geht und da liegt einfach das große Risiko, wenn man alles auf eine Karte setzt und Pokerpro wird.

man selbst bleibt natürlich auf nem skilllevel stehn...


Dalcon
Beigetreten: 08.09.2006
Elite Grinder

Original von BlizzyG

Original von proudcastle
Weiterer Punkt: Der Fachidiot! Man wird sich ja nur noch mit Pokern beschäftigen und den ganzen Tag über Odds und Outs plappern. Bei gesellschaftlichen Veranstaltungen z.B. das 10jährige-Abi-Revival wird man von den Freunden von damals hören "Ja und dann haben wir es mit der arithmetisch-degressiven Abschreibung versucht und das...." oder "Du glaubt es nicht, nach 6 Stunden Suche und 20.000 Zeilen Programmcode hab ich das fehlende Semikolon gefunden... was haben wir gelacht.". Auf die Frage "Uuund was machst du so?`" kann man dann nur beschämt antworten "Ich lebe mittlerweile in [beliebiges Land mit 1.000.000 Sonnenstunden pro Jahr] und verdiene in der halben Zeit das doppelte und weiß nicht wohin mit meiner Freizeit und jetzt Fick dich weg, du Homofürst." Ja stimmt.. der Pokerpro wird der Langweiler des Abends, da er ausser Pokerstrategy nichts anderes in seinem Leben zu sehen bekommt.

sorry, dass ich nur den Absatz beantworte :)
Irgendwie verdrehst du da was, mMn.
Ich mein, der Typ, der nach 6 Std. suchen das fehlende Semikolon gefunden hat... DAS ist der Langweiler des Abends. Wer findet es schon spannend, 20.000 Zeilen Programmcode zu durchforsten? Hä?

"Ich lebe in xxx mit xxx Sonnenstunden und verdien in der halben Zeit das doppelte". Genau DAS ist doch das was wir alle wollen! In ner 20 Std Woche das Doppelte verdienen. Wieso sind wir dann der Langweiler des Abends? Wir haben mehr Zeit in der Welt herumzureisen, Zeit auch mal unter der Woche anstatt bis 18.00 im Büro zu sitzen was zu unternehmen etc. etc. Wenn du nicht weisst wohin mit deiner freien Zeit... such dir was :) Pokerpros haben eindeutig mehr Freizeit als z.b. ein kfm Angestellter im Büro oder so.. man muss sie halt nutzen. Wenn man den ganzen Tag daheim sitzt und von 10 Std vorm PC nur 3 Std effektiv was arbeitet (spielt) und den Rest einfach nur rumgammelt, jo, dann dürfte man der Langweiler des Abends sein.

made my day


Thomas6409
Beigetreten: 12.07.2006
BlackMember

@OP: Tu`s nicht!

ich hab selbst 2007 6stellig verdient, allein Ende 2007/Anfang 2008 als Student und Teilzeitpokerspieler über 400h (was bei mir weit über 200k hands sind) ne true hourly von 250$ gehabt. hab leider die DB nicht mehr, sonst würd ich noch den Graph einfügen. hab nur noch nen alten Graph gefunden, den ich Mitte Dezember mal im Poker allgemein gepostet hab (allerdings in ptbb, da ich in öffentlich zugänglichen Foren nicht gern über Geld rede):

ziemlich solid könnte man meinen und ausreichend, um ein Leben als Fulltimepro zu starten?! aber ich wurde eines besseren belehrt, glaub mir, man kann die Varianz gar nicht überschätzen, aber wahrscheinlich wird sie von fast jedem unterschätzt. am 19.1. hab ich meine (vorerst) letzte Klausur geschrieben, am 20.1. noch 10k plus gemacht, aber hier mein graph vom 21.1. bis heute:

als ich mich damals entschlossen habe, fulltimepro zu werden, war ich in allen Limits NL25-NL1k winning player, insgesamt weit über 1 Mio hands, dachte ich hab in 1,5 Jahren sehr intensivem spielen bereits alles erlebt was an up- und downswings möglich ist, hatte wie bereits erwähnt einen Stundenlohn von 250$ über eine (wie ich damals dachte) aussagekräftige samplesize. aber das sagt alles nix über die Zukunft, pokern ist viel zu vielen Unwägbarkeiten ausgesetzt. ich kann dir nicht mal sagen, wieso es jetzt so überhaupt nicht mehr läuft bei mir. vielleicht war alles davor, alle winnings, nur upswing, vielleicht sind die letzten 6 Monate nur downswing, vielleicht ne Mischung aus beidem, vielleicht sind die Gegner besser geworden, vielleicht bin ich schlechter geworden, vielleicht bin ich dem psychischen Druck nicht gewachsen, dem man als pokerpro ausgesetzt ist. ich weiß es nicht. ich weiß nur, dass ich glücklicherweise mein Studium nur unterbrochen habe und es jederzeit wieder aufnehmen kann. hätte ich eine Festanstellung gekündigt, in die ich nicht mehr zurück könnte, würd ich mir jetzt garantiert sowas von gewaltig in den Arsch beißen. wenn du deine bisherigen winnings hälst, was imho sehr unsicher ist, und es selbst dann bei dir keinen finanziellen Unterschied ausmacht, ob du arbeitest oder pokerst, würd ich das Risiko nicht eingehen. vor nem halben Jahr hätte ich sicherlich anders geredet, weil ich auch noch davon ausgegangen bin, meine winrate weiter steigern zu können, aber nach den Erfahrungen, die ich leider machen musste, würd ich dir wirklich nahe legen, dir das ganze sehr genau zu überlegen und bloß die Varianz niemals zu unterschätzen.


KevinhoStar
Beigetreten: 22.02.2006
Elite Grinder

da is einer geheilt

sorry wenn ich so fies grinse aber du hast mich damals teilweise tierisch genervt mit deinen upswing postings


Dalcon
Beigetreten: 08.09.2006
Elite Grinder

280k be zu spielen, kann man nicht mehr auf einem downswing schieben!!!
Du solltest vll weniger Tischen spielen, dich besser konzentrieren und table selection machen. Dann ist es eig. nicht möglich auf nl 400/600 280 k hands be zu spielen. Und wenn das auch alles nichts hilft, vll einfach mal die Seite wechseln, dass bewirkt manchmal wunder


KevinhoStar
Beigetreten: 22.02.2006
Elite Grinder

er schiebts ja nicht auf nen downswing, er schreibt doch eindeutig dass es einige gründe sein können und er es einfach nicht weiß

ansonsten stimm ich dir aber völlig zu

umso weniger tische ich speile desto besser waren meine ergebnisse dieses jahr (auch deutlich in zeiteinheiten gemessen)


joosP
Beigetreten: 26.04.2007
BlackMember

:spade:


Nun ja, in der zweiten Jahreshälfte 06 anfangen (korrigier mich) und im folgenden Jahr 6stellig zu cashen, ist imo sehr ungewöhnlich, und man muss vielleicht in Erwägung ziehen, dass dein Skill darunter gelitten hat, dass evtl. fehlerhaftes Spiel durch Varianz erfolgreich wurde.

Werde ja jetzt auch 1-2 jahre "pro" und schaue danach weiter, und denke eigentlich, dass es schon irgendwie drin sein muss, im Durchschnitt seine 2k$ im Monat zu machen (reicht ja break-even wegen rakeback), wenn man vorher über 2 Jahre bis NL2k solide Winrates hatte. Ein totaler Einbruch ist nie unmöglich, aber unwahrscheinlich. Wenn man merkt, dass es nicht mehr geht, kann man ja immer noch die Bremse ziehen.


pKay
Beigetreten: 21.01.2005
BlackMember

Hab ich neulich gerade erst wo gelesen und macht eindeutig Sinn...

Ich denke das wichtigste als pro ist es vor allem Poker nicht mehr als Computerspiel mit Highscores und Egobattle zu sehen sondern KONSTANT, in SOFTEN GAMES, möglichst varianzarm, TILTFREI moneyflow zu kreiren.

Und das ist einfach oft 1-2 lvls unter der eigenen maximalen Komfortzone.


humpf
Beigetreten: 29.07.2006
Elite Grinder
slowrookie Themenstarter
slowrookie
Beigetreten: 08.08.2007
Elite Grinder

@ alle

vielen Dank für die Anregungen

Bei mir stellt es sich wie gesagt da, dass ich knapp 15 Jahre in meinem Job tätig war ( Reisen in der Welt und "nebenher" Projektbetreuung, Abwicklung im touristischen Immobiliengewerbe). Dies hieß mind. 90-100 Std. die Woche, ewig Stress und war trotzdem mein Ding. Bis ich völlig ausgebrannt nach Deutschland zurückkam und mir besagte Auszeit nahm.

Dass ich 2006 erst online anfing mit Pokern anfing, bedeutete jedoch ncit dass ich vorher keine Erfahrung mit dem Metier hatte.

Da ich über ein ausgewogenes Netzwerk verfüge, mache ich mir über mangelnde Perspektiven in meinem alten Job keine Gedanken
( Angebot ab 09/ 08 bis zur WM in SA zu bleiben und in die alte Mühle zurückzukehren).

Die finanziellen Aspekte sind natürlich nicht zu vernachlässigen: meine große ist in 2,5 Jahren (hoffentlich) fertig mit Studium.... , die beiden Kleinen kommen halt in 1 Jahr in die Schule...
Der "normale Lebensunterhalt" ist durch Immobilien gesichert
( ca 5k netto), und in meiner fürs "Pokerleben" vorgesehenen Bankroll befinden sich 300K, was ich als absolutes Minimum für ein Leben als Pro ansehe um die Varianz zu bestehen. Und ein normaler Arbeitsplan ist selbverständlich; d.h. neben Arbeitszeiten im Casino oder Casino ganz normale Ausgleichszeiten mit 2. Hobby und Freizrit mit der Familie


@humpf

Poker ist halt ein Spiel der Statistik, die man mit Skill beeinflussen kann. Gute Spieler sind Teil einer Statistik, schlechte auch. Die, die wirklich ganz groß rauskommen, sind die guten Spieler, die -zusätzlich- noch statistisch begünstigt sind. Das kann auch irgendwann enden, muss aber nicht zwangsweise deren Untergang bedeuten, da sie immer noch gut sind. (bezogen auf die Pros).

6digits innerhalb von 2 Jahren ist ok, aber bei ihm waren es <3/2 Jahre, wenn er bereits innerhalb 07 alleine 100k gecasht hat. Ich habe ihn auch durch (mMn) Upswing-Statements in Erinnerung, daher kann es durchaus sein, dass der Skill nicht mit den Stakes mitgehalten hat.

Bei deinen übrigen Punkten stimme ich dir zu; selbst ich als Noch-Student male mir keineswegs eine sichere Röschenwelt aus, sobald ich in den Beruf gehe. Das ist genauso Krieg ums Überleben wie Poker auch, nur, dass man im Beruf einen Knüppel, mit Poker eine Railgun in der Hand hält.

Ich denke das wichtigste als pro ist es vor allem Poker nicht mehr als Computerspiel mit Highscores und Egobattle zu sehen sondern KONSTANT, in SOFTEN GAMES, möglichst varianzarm, TILTFREI moneyflow zu kreiren.

Vollste Zustimmung, pkay.


KevinhoStar
Beigetreten: 22.02.2006
Elite Grinder

c) Kenne jetzt viele Post von Vollpros deren Winrates total einbrechen oder die dem psychologischen Druck nicht standhalten. Wenn deine psychologische Komponente Schaden nimmt ist man einfach am Arsch. Poker ohne starke Psychologie ist unvorstellbar.

beispiele?

die leute die mehr oder weniger ausbrennen (taylor, sbrugby) haben aber auch so viel erreicht dass sie sich fürs gesamte leben was aufgebaut haben, ich finde das eigtl genau richtig, dass man sich anderen dingen zuwendet (die ja auch noch pokerbezogen sein können) wenn man genug geld mit poker gemacht hat anstatt weiter jeden tag 10h zu grinden und zu degenerieren


humpf
Beigetreten: 29.07.2006
Elite Grinder

Original von slowrookie

Der "normale Lebensunterhalt" ist durch Immobilien gesichert
( ca 5k netto), und in meiner fürs "Pokerleben" vorgesehenen Bankroll befinden sich 300K, was ich als absolutes Minimum für ein Leben als Pro ansehe um die Varianz zu bestehen. Und ein normaler Arbeitsplan ist selbverständlich; d.h. neben Arbeitszeiten im Casino oder Casino ganz normale Ausgleichszeiten mit 2. Hobby und Freizrit mit der Familie

300k ist mehr als genug.

Ich empfehle für Vollzeitpros mit Plan B 100 Buy-Ins sowie 3 Monate Lebensunterhalt getrennt von der Bankroll. Bei niedrigen Limits, hohen Ausgaben etc. vielleicht auch mal 150 Buy-Ins. 300k ist mehr als genug.

Du kannst ja gemütlich Nl1k spielen, deinen Skill ausbauen und dann auf Nl2k und Nl5k wechseln.

Und nachdem ich Rabensteins Post gelesen habe vermute ich auch das dein Skill unterentwickelt ist. Nur 1,5 Jahre Erfahrung und ein großer Turniercash um die Bankroll zu pushen ist einfach suboptimal (siehe Grimstar). Du bist kein schlechter Spieler, aber wahrscheinlich nur für Nl400 oder Nl1k skilled genug. Genauer kann man das aus der Entfernung aber nicht diagnostizieren.
Ich spiele ja auch auf hohen Limits und keine Sau weiß ob ich gut genug bin (meiner Meinung komme ich bestens zurecht). Aber ich habe keinerlei Verpflichtung und will es jetzt wissen.
Als Pokerpro sollte man aber solider spielen, mehr grinden und eine gute Skilledge haben statt einfach zu gamboooooln.

Und @Kevin:
Von den kleineren mittelprächtigen Pros hört man ja nichts. Aber wenn sehr gute Spieler die einfach so ehrgeizig und wettbewerbsorientiert und intelligent sind wie die genannten schon ausbrennen, dann werden das auch kleine Nl200 Pros tun, die allerdings ohne das man von ihnen hört dahinscheiden.


2ptbb = 4bb mit SSS? hä? Wasn das für ne Welt? Also dass DAS so weitergeht, darauf würde ich mich auch nicht verlassen! Das ist ne ganz klare Warnung


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