Ich habe nie wirklich Zeit gehabt intensiv zu pokern seit ich Januar 06 angefangen habe. Mein Studium war ein duales Studium, mit sehr wenig Zeit (wenn man es ernst nimmt).
Nun arbeite ich bereits und wünsche mir immer wieder aus der Welt der 8-Stunden-Zwanszeit herauszukommen.
Nach mind. 8 Stunden arbeiten pro Tag, vor dem Rechner wohlgemerkt, ist die Motivation sehr klein abends noch zu pokern und noch länger vor dem Rechner zu sitzen. Ich liebe das Spiel, ich mag die Competition, daher kann ich einfach nicht aufhören, bin jedoch weit davon entfernt, mein Poker-Dasein als halbwegs ernst zu betrachten.
Die letzten beiden Wochen habe ich viele Überstunden abgebaut, und so nachmittags viel Zeit gehabt. Die Motivation war riesig, ich habe so viel gespielt wie noch nie. Es war einfach meine Erfüllung. Meinen Job möchte ich nicht aufgeben, die Abwechslung und das viele Reisen machen mir viel Spaß, jedoch würde mir ein Halbtagsjob um Welten besser gefallen als ein Fulltimejob. Jedoch ist dies niemals in meinem jetzigen Beruf möglich.
Ich befinde mich demnach in einem Dilemma. Der Schritt zum Pro ist mir zu groß. Als Alternative bleibt nur, meinen Beruf aufzugeben und nochmals studieren zu gehen, diesmal jedoch an eine Uni.
Ich glaube aber nicht, dass ich dies kann...
Wenn du 5k netto pro Monat sicher hast, dann verstehe ich nicht, warum du den Schritt nicht gehst? Wer von der arbeitennden Masse verdient schon 5k Netto im Monat?
Das Besondere daran ist doch, dass du Pokern weierhin als Hobby betrachten kannst, du bist nicht auf die Einnahmen angewiesen. Mehr Freiheiten kann man sich doch nicht wünschen.