Zum Forum springen
Ich suche Argumente...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

[Geschlossen] Ich suche Argumente dagegen....

93 Beiträge
43 Benutzer
0 Reactions
7,719 Ansichten
Hugh57
Beigetreten: 05.07.2005
Elite Grinder

jo, mit Frau nicht unbeding leichter am WE ;)

Aber geht alles


Acidbrain
Beigetreten: 04.02.2007
Elite Grinder

Onlinepoker ist im Grunde nur ein Computerspiel.
Es ist sehr fraglich,ob euch das mit 40 noch erfüllen wird.
man macht halt nichts sinnvolles, trägt nichts zum gesellschaftlichen Leben bei etc.

Ich studier medizin und bin noch nicht so weit, weil ich vorher was anderes studiert habe.
Ich merke einfach, dass es mich abfuckt, wenn ich alte Bekannte treffe und feststelle, dass die gerade ihr Doctorarbeit abgegeben oder ein Auslandprojekt in Dubai geleitet haben oder wieder mal von headhuntern genervt werden.

Wer high stakes winner ist, wird wohl nicht all zu dumm sein.
Ein "Computerspiel " meistern als Lebensaufgabe?


Thorsten77
Beigetreten: 28.05.2006
BlackMember

Original von Acidbrain
Ich merke einfach, dass es mich abfuckt, wenn ich alte Bekannte treffe und feststelle, dass die gerade ihr Doctorarbeit abgegeben oder ein Auslandprojekt in Dubai geleitet haben oder wieder mal von headhuntern genervt werden.

Und das Produzieren von ein Paar Ideen und einer Menge Papier (in der Medizin noch nicht mal das...), eine Projektabwickling oder ein Anruf eines Headhunters sind eine Lebensaufgabe?


Man muss sich halt klarmachen, mit welchem Lebensrückblick man mit 80 einschlafen möchte... dass man etwas erreicht hat, jemand war, oder ein glückliches Leben hatte? Denn allermeistens deckt sich das nicht,


e2e4e5
Beigetreten: 02.05.2007
BlackMember

Denn allermeistens deckt sich das nicht,

... sollte hier nach dem Komma noch etwas kommen?


Acidbrain
Beigetreten: 04.02.2007
Elite Grinder

@Thorsten: So blöd kannst du gar nicht sein, als dass ich das nochmal erläutern müsste :rolleyes:


slowrookie Themenstarter
slowrookie
Beigetreten: 08.08.2007
Elite Grinder

moin nochmal, erstmal danke für die Anregungen besonders @Thorsten

Die finanziellen Aspekte wie Rente, Versicherung und Steuern sind abgedeckt, die soziale Akkzeptanz ist auch gewährleistet ( zumindest von den Menschen, die mir etwas bedeuten).

Zum Thema "Lebensaufgabe" bin ich halt noch am Grübeln, da mein alter Job dies 14 Jahre war (90 Std.die Woche).
Nur Golf spielen ist halt nicht mein Ding und mich jetzt nur noch im Privatleben zu bewegen auch nicht...

muß gerad noch meine Gedanken sortieren und meld mich später nochmal


Thorsten77
Beigetreten: 28.05.2006
BlackMember

Original von Acidbrain
@Thorsten: So blöd kannst du gar nicht sein, als dass ich das nochmal erläutern müsste :rolleyes:

Schlecht geschlafen? Scheinbar bin ich zu blöd zu verstehen was die von Dir gebrachten Beispiele mit einer "Lebensaufgabe" zu tun haben. Letztlich ist das eine normative Entscheidung, aber ich denke man kann durch finanzielle Mittel in jedem Job auch etwas für die Gesellschaft tun - Beispiele wie Barry Greenstein zeigen das.


pKay
Beigetreten: 21.01.2005
BlackMember

Moment - wieviel Prozent aller professionellen Pokerspieler sind Barry Greenstein?

nice


domano
Beigetreten: 04.08.2006
Oldschool Grinder

Original von slowrookie
moin nochmal, erstmal danke für die Anregungen besonders @Thorsten

Die finanziellen Aspekte wie Rente, Versicherung und Steuern sind abgedeckt, die soziale Akkzeptanz ist auch gewährleistet ( zumindest von den Menschen, die mir etwas bedeuten).

Zum Thema "Lebensaufgabe" bin ich halt noch am Grübeln, da mein alter Job dies 14 Jahre war (90 Std.die Woche).
Nur Golf spielen ist halt nicht mein Ding und mich jetzt nur noch im Privatleben zu bewegen auch nicht...

muß gerad noch meine Gedanken sortieren und meld mich später nochmal

hmm wie wärs denn wenn du was anderes machst? also dich selbstständig oder irgendwo einsteigst, dann könntest du schaun dass du genug pokern kannst und dich nich tot arbeitest, kann dich gut verstehn will später auch keine 90 stunde woche und denk da is poker fast besser. außer der job befriedigt einen total aber dann bleibt imo anderes auf der strecke was einen auch wieder unzufrieden werden lässt.


Thorsten77
Beigetreten: 28.05.2006
BlackMember

Original von pKay
Moment - wieviel Prozent aller professionellen Pokerspieler sind Barry Greenstein?

nice

Stimmt, Barry Greenstein ist der einzige Pro der an Charity donated :rolleyes:

Selbst wenn er der einzige wäre, was würde Dich davon abhalten nicht auch einen Monat im Jahr für einen guten Zweck zu spielen. Wer was gutes tun will kann das in jedem Job.


pKay
Beigetreten: 21.01.2005
BlackMember

Anyways...

Es ist einfach nicht von der Hand zu weisen, dass Poker als "Beruf" niemanden glücklich machen wird. Dazu ist es einfach zu sehr entfernt von ursprünglicher Form von Arbeit.

Wer 4 a living pokert wird sich longterm sowieso noch andere Dinge aufbauen, die einem Genugtuung und Befriedigung verschaffen.

Irgendwo versucht man immer drin voll aufzugehen und sich zu entfalten.

Und still und einsam ohne Aufmerksamkeit und bragging und Presse usw. usf. und andere hobbys wird sich niemand lifetime dran erfreuen können Poker zu spielen - auch wenn er multimillionär dadurch wird.


Wer als Millionär unzufrieden ist, dem mangelt es an Kreativität.

Geld gibt Möglichkeiten, nutzen muss mal sie selbst. Wer kein Geld hat, besitzt nur wenig Möglichkeiten und hat es daher schwerer, glücklich zu werden.

Abwechslung ist das halbe Leben. Und mit 4h Arbeit pro Tag ist langfristige Abwechslung leichter zu schaffen als mit 10h pro Tag.


BReWs7aR
Beigetreten: 26.03.2007
Elite Grinder

Original von Rabenstein
Wer als Millionär unzufrieden ist, dem mangelt es an Kreativität.

Geld gibt Möglichkeiten, nutzen muss mal sie selbst. Wer kein Geld hat, besitzt nur wenig Möglichkeiten und hat es daher schwerer, glücklich zu werden.

Abwechslung ist das halbe Leben. Und mit 4h Arbeit pro Tag ist langfristige Abwechslung leichter zu schaffen als mit 10h pro Tag.

#2

Ja, seh ich ungefähr genauso!


e2e4e5
Beigetreten: 02.05.2007
BlackMember

Wer als Millionär unzufrieden ist, dem mangelt es an Kreativität.

Geld gibt Möglichkeiten, nutzen muss mal sie selbst. Wer kein Geld hat, besitzt nur wenig Möglichkeiten und hat es daher schwerer, glücklich zu werden.

Abwechslung ist das halbe Leben. Und mit 4h Arbeit pro Tag ist langfristige Abwechslung leichter zu schaffen als mit 10h pro Tag.

... und das wäre dann ein Argument dafür!


Original von e2e4e5
... und das wäre dann ein Argument dafür!

Ja, ist es... wenn man einen Plan B hat.


Original von BReWs7aR

Original von Rabenstein
Wer als Millionär unzufrieden ist, dem mangelt es an Kreativität.

Geld gibt Möglichkeiten, nutzen muss mal sie selbst. Wer kein Geld hat, besitzt nur wenig Möglichkeiten und hat es daher schwerer, glücklich zu werden.

Abwechslung ist das halbe Leben. Und mit 4h Arbeit pro Tag ist langfristige Abwechslung leichter zu schaffen als mit 10h pro Tag.

#2

Ja, seh ich ungefähr genauso!

#3. Ich könnte gut damit leben 2-4h max. pro Tag zu Pokernund mcih sonst in andere Themen wie z.B. Politik reinzuhängen. Gesellschaftliches Engagement ist doch eigentlich immer irgendwo in einem Beriech möglich der einem Spaß macht^^

Mfg, Jaro


Jan1000
Beigetreten: 02.08.2006
Elite Grinder

Original von Rabenstein
Wer als Millionär unzufrieden ist, dem mangelt es an Kreativität.

Geld gibt Möglichkeiten, nutzen muss mal sie selbst. Wer kein Geld hat, besitzt nur wenig Möglichkeiten und hat es daher schwerer, glücklich zu werden.

Abwechslung ist das halbe Leben. Und mit 4h Arbeit pro Tag ist langfristige Abwechslung leichter zu schaffen als mit 10h pro Tag.

so true!!!, genau mein motto, problem ist aber dass mir son bisschen die ballz fehlen und alles abzubrechen, ausserdem hängt mir mein sport und einige leute mir sehr am herzen.
Eure idee mit norditalien find ich sehr nice und sowas wär für mich in zukunft auch auf jedenfall ne option und ich hab mir schon ewig gedanken drüber gemacht.
Glücklich , kann man imo sicherlich eher werden,falls man es mit pokern schafft, als wenn man nen 8-10h bürojob hat. so kann man einfach mehr freizeit nutzen ggf für ne vorhandene familie und wer mit soviel freizeit sein leben nicht lebt, der ist selbst schuld.
genau das gleiche mit den sozialen kontakten, sportvereine, ggf vllt mal casino, freundeskreis usw, sind doch soviele möglichkeiten.


Was mir hier immer wieder auffällt. Gerade bei solchen Themen... der Großteil geht irgendwie davon aus, dass die negativen Punkte des Pokerlebens direkt positive Punkte beim "normalen" Job sind. Liegt vielleicht daran, dass ein Großteil noch nicht gearbeitet hat?

Das man professionelles Pokern nicht ohne einen Plan B betreiben sollte und ausreichend Rücklagen braucht, ist doch klar. Wer sich überlegt mit nem 20 Stacks BRM Poker-Pro zu werden, würde wahrscheinlich auch in der Arbeitswelt klanglos untergehen.

Den "Job" aber als das nonplusultra anzusehen, find ich übertrieben. Es wird sicherlich kaum jemand die totale Erfüllung in seinem Job finden, aber die suchen wir ja auch nicht im Pokern. Woher wissen denn hier so viele, dass sie in 40 Jahren nicht mehr Pokern wollen, aber den Job, den sie nachher machen, den .. ja den... da könnte man ruhig nochmal 20 Jahre draufpacken! Nagut.. gefühlt ist das dann auch so ;) Okay - man wird selten den einen Job bis zur Rente machen. Aufgabenbereiche ändern sich ja und ggf. auch der Arbeitgeber, aber nach ein paar Monaten kehrt auch wieder der Alltag ein.

Gerne liest man auch, dass man total vergammelt. Man sieht seine Freunde nicht mehr, weil man ja dann arbeitet, wenn andere Zeit haben. Bei einer Arbeitszeit von 20 Stunden pro Woche, findet man sicherlich noch Zeit sich sportlich zu betätigen und man muss ja auch nicht jeden Tag pokern. Flexible Arbeitszeiten ftw?! Wenn man sich unter der Woche um 1:00 Uhr an die Tische setzt, wird sicherlich kein Freund böse sein, weil man keine Zeit hat... der wird nämlich da schon im Bettchen liegen, da morgens um 7:00 Uhr der Wecker klingelt. Des Weiteren kann man die sozialen Kontakte während der Arbeit auch mit Sex im Knast vergleichen. Was man will, kriegt man nicht und was man kriegt, will man nicht. Wer mal nen Choleriker als Chef bekommt, wird sich sicherlich über diesen sozialen Kontakt freuen. Ach ja.. Mobbing gibts ja auch noch. Hier sind ja immerhin einige Nerds dabei, da muss man auch sowas beachten. "Hey, dir hat jemand in den Kaffee gepisst." "Ja den trink ich gerne so."

Weiterer Punkt: Der Fachidiot! Man wird sich ja nur noch mit Pokern beschäftigen und den ganzen Tag über Odds und Outs plappern. Bei gesellschaftlichen Veranstaltungen z.B. das 10jährige-Abi-Revival wird man von den Freunden von damals hören "Ja und dann haben wir es mit der arithmetisch-degressiven Abschreibung versucht und das...." oder "Du glaubt es nicht, nach 6 Stunden Suche und 20.000 Zeilen Programmcode hab ich das fehlende Semikolon gefunden... was haben wir gelacht.". Auf die Frage "Uuund was machst du so?`" kann man dann nur beschämt antworten "Ich lebe mittlerweile in [beliebiges Land mit 1.000.000 Sonnenstunden pro Jahr] und verdiene in der halben Zeit das doppelte und weiß nicht wohin mit meiner Freizeit und jetzt Fick dich weg, du Homofürst." Ja stimmt.. der Pokerpro wird der Langweiler des Abends, da er ausser Pokerstrategy nichts anderes in seinem Leben zu sehen bekommt.

Man kann sicherlich ewig so weiter schreiben. Wenn der Job Spaß macht, ist ja auch alles prima. Ich hab z.B. nen netten Chef, lustige Kollegen und meine Aufgaben machen mir auch mehr oder minder Spaß. Gehalt könnte höher sein, aber ansonsten ist alles wunderbar.... auch wenn der Text hier anderes vermuten lässt ;) - Trotzdem würde ich, wenn ich durchs Pokern mehr Geld und mehr Freizeit hätte, ein Leben als Pokerpro wählen. Die Rahmenbedingungen wie Rücklagen, Plan B etc. müssten natürlich stimmen.


Original von proudcastle
Weiterer Punkt: Der Fachidiot! Man wird sich ja nur noch mit Pokern beschäftigen und den ganzen Tag über Odds und Outs plappern. Bei gesellschaftlichen Veranstaltungen z.B. das 10jährige-Abi-Revival wird man von den Freunden von damals hören "Ja und dann haben wir es mit der arithmetisch-degressiven Abschreibung versucht und das...." oder "Du glaubt es nicht, nach 6 Stunden Suche und 20.000 Zeilen Programmcode hab ich das fehlende Semikolon gefunden... was haben wir gelacht.". Auf die Frage "Uuund was machst du so?`" kann man dann nur beschämt antworten "Ich lebe mittlerweile in [beliebiges Land mit 1.000.000 Sonnenstunden pro Jahr] und verdiene in der halben Zeit das doppelte und weiß nicht wohin mit meiner Freizeit und jetzt Fick dich weg, du Homofürst." Ja stimmt.. der Pokerpro wird der Langweiler des Abends, da er ausser Pokerstrategy nichts anderes in seinem Leben zu sehen bekommt.

sorry, dass ich nur den Absatz beantworte :)
Irgendwie verdrehst du da was, mMn.
Ich mein, der Typ, der nach 6 Std. suchen das fehlende Semikolon gefunden hat... DAS ist der Langweiler des Abends. Wer findet es schon spannend, 20.000 Zeilen Programmcode zu durchforsten? Hä?

"Ich lebe in xxx mit xxx Sonnenstunden und verdien in der halben Zeit das doppelte". Genau DAS ist doch das was wir alle wollen! In ner 20 Std Woche das Doppelte verdienen. Wieso sind wir dann der Langweiler des Abends? Wir haben mehr Zeit in der Welt herumzureisen, Zeit auch mal unter der Woche anstatt bis 18.00 im Büro zu sitzen was zu unternehmen etc. etc. Wenn du nicht weisst wohin mit deiner freien Zeit... such dir was :) Pokerpros haben eindeutig mehr Freizeit als z.b. ein kfm Angestellter im Büro oder so.. man muss sie halt nutzen. Wenn man den ganzen Tag daheim sitzt und von 10 Std vorm PC nur 3 Std effektiv was arbeitet (spielt) und den Rest einfach nur rumgammelt, jo, dann dürfte man der Langweiler des Abends sein.


Teilen: