Wo sind die Lobbyisten?
Ich will mindestens 8 Tische
Zum anderen hat er Berufung bei dem Pfälzischen Oberlandesgericht Zweibrücken eingelegt. Die Entscheidung ist somit noch nicht rechtskräftig.
https://news.guidants.com/#!Artikel?id=10918574
Insbesondere für Deutschland scheint sich aber herauszukristallisieren, dass die deutsch-lizenzierten Casinos eine untergeordnete Rolle bei der Marktentwicklung spielen. Durch die harten Restriktionen wird der Blick nach Europa für die meisten Spieler jetzt noch interessanter.
Original von camaro3377
https://news.guidants.com/#!Artikel?id=10918574Insbesondere für Deutschland scheint sich aber herauszukristallisieren, dass die deutsch-lizenzierten Casinos eine untergeordnete Rolle bei der Marktentwicklung spielen. Durch die harten Restriktionen wird der Blick nach Europa für die meisten Spieler jetzt noch interessanter.
Ehm, liegt vielleicht daran, dass es die nicht gibt? Kann hier jeder einsehen.
Mit deutsch lizensierten Casinos müssen die offline Casinos gemeint sein. Die online Konzessionen gibt's ja nicht. Die Marktentwicklung der offline Casinos kann man mit der Marktentwicklung von nicht konzessionierten Onlineanbietern vergleichen. So habe ich den Artikel verstanden.
Der niedergelassene Markt spielt eine immer geringere Rolle, die Besucherzahlen schwinden, die großen Spielbanken werden nur noch selten in Form von Events besucht. / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com
Völlig nebenbei:
In der White List ist auch von Gewinnsparen die Rede. Ich musste erst nachlesen, was das ist. Bei der Beschreibung von https://www.gewinnsparen.de/home/ (Volksbankseite) könnte man tatsächlich auf die Idee kommen, dass damit Geld angespart werden kann.
Sparen
Ihr Gewinnsparlos kostet 10,00 € im Monat. Davon sparen Sie 7,50 € pro Los, bei 10 Losen wären dies im Jahr 900 €. Am Nikolaustag wird der gesamte Sparbeitrag auf Ihr Konto gutgeschrieben – oder Sie investieren clever monatlich in moderne Sparformen.
Tatsächlich ist die Investition 1200 Euro (12 Monate * 10 Lose * 10 Euro), wovon dann 900 Euro übrig bleiben, die nicht verzinst werden. Unter "Sparen" bei einer Bank verstehe ich ehrlich gesagt etwas anderes. In der Whitelist läuft das unter "Lotterien mit geringerem Gefährdungspotential". Da wäre es ja noch besser, die 300 für's Lotto auf den Kopf zu hauen und die 900 in etwas zu investieren, das auch etwas bringt. Lotterien verbinden mit der Idee, dass angeblich etwas angespart wird - so erscheint Glücksspiel nicht nur komplett harmlos, sondern auch noch als etwas Gutes. (Oh, und die Ausschüttungsquote der Lotterie ist horrend schlecht bei ca. 30%, unter Berücksichtigung der Spenden eher bei 20%.)
Original von cjheigl
Völlig nebenbei:
In der White List ist auch von Gewinnsparen die Rede. Ich musste erst nachlesen, was das ist. Bei der Beschreibung von https://www.gewinnsparen.de/home/ (Volksbankseite) könnte man tatsächlich auf die Idee kommen, dass damit Geld angespart werden kann.Sparen
Ihr Gewinnsparlos kostet 10,00 € im Monat. Davon sparen Sie 7,50 € pro Los, bei 10 Losen wären dies im Jahr 900 €. Am Nikolaustag wird der gesamte Sparbeitrag auf Ihr Konto gutgeschrieben – oder Sie investieren clever monatlich in moderne Sparformen.
Tatsächlich ist die Investition 1200 Euro (12 Monate * 10 Lose * 10 Euro), wovon dann 900 Euro übrig bleiben, die nicht verzinst werden. Unter "Sparen" bei einer Bank verstehe ich ehrlich gesagt etwas anderes. In der Whitelist läuft das unter "Lotterien mit geringerem Gefährdungspotential". Da wäre es ja noch besser, die 300 für's Lotto auf den Kopf zu hauen und die 900 in etwas zu investieren, das auch etwas bringt. Lotterien verbinden mit der Idee, dass angeblich etwas angespart wird - so erscheint Glücksspiel nicht nur komplett harmlos, sondern auch noch als etwas Gutes. (Oh, und die Ausschüttungsquote der Lotterie ist horrend schlecht bei ca. 30%, unter Berücksichtigung der Spenden eher bei 20%.)
Ich kenne "sparen" aus der Vergangenheit auch noch als "Geld auf einem Sparbuch haben und dafür Zinsen bekommen".
Diese Denke ist aber wohl obsolete. Sparen ist heutzutage wohl eher "Geld bunkern ohne Kosten", auch wenn das gleichbedeutend mit Verlust aufgrund von Inflation etc. ist. Aus Perspektive der Suchtprevention könnte man zurecht auch argumentieren, dass ein Teil des ausgegeben Geldes tatsächlich "gespart" (einbehalten und später gutgeschrieben) und nicht einfach verballert (aus Laune/Sucht in eine Lotterie gesteckt) wird.
Für mich ist sparen nicht (mehr) gleich investieren.
Eine Investition hat auch ein gewisses Risiko auf Verlust - eventuell sogar den Gesamtbetrag, kommt halt auf die Investition an. Jemand der gezielt investiert, kann das mittels Diversifikation in einem gewissen Maß steuern. Aber eine Investition garantiert keinen Gewinn.
Dein Beispiel hat mich zuerst voll überzeugt. Nach längerer Abwägung sehe ich es jedoch differenzierter. Aus Sicht des rational denkenden und sich seiner Wahrscheinlichkeiten bewussten Pokerspielers passt dein Beispiel definitiv und ich gehe vollkommen mit. Mit der Perspektive eines Süchtigen finde ich die Kategorisierung durch die Politik aber nicht schlecht. Das Risiko des Totalverlusts wird erheblich verkleinert (geringes Gefährdungspotential) weil nur 25% vom Einsatz in die Lotterie wandern. Man kann das mit BRM vergleichen. Dein Beispiel suggeriert zudem, dass die 300 für die Lotterie auf den Kopf gehauenen IMMER den Verlust bedeuten und die 900 IMMER einen gewissen Gewinn - das ist einfach nicht richtig.
Dass der vermeintlich zu Schützende hier dennoch "ausgebeutet" wird steht außer Frage, aber es ist doch besser als dass ein Casino-zugeneigter Pokerspieler seine gesamte BR im Suff oder ein komplett Süchtiger gar sein gesamtes Vermögen verzockt.
Und dass nochmal 25% von den 25% (so lese ich das) einem gutem Zweck zufließen ist ein positiver Nebeneffekt.
Was will ich eigentlich sagen? Ich weiß es selbst nicht, aber dein Beitrag hat mich zum Nachdenken angeregt und eine andere Sicht dazu ergeben, die ich auch einfach teilen möchte.
Hat hier jemand Zugang zu diesem Spiegel+ Artikel? https://www.spiegel.de/panorama/online-gluecksspiel-geld-zurueck-garantie-fuer-zocker-a-b84553fa-0032-4f28-ac6d-ebd585824ba1
Artikel ist auch in der aktuellen Printausgabe.
-Spieler klagte erfolgreich Roulette-Verluste ein, die er bei bwin im online live Casino eingefahren hat
-bwin verweist auf gültige Lizenz in Malta hin und die Tatsache, dass die spieler aufgeklärt wurden zu prüfen, ob es im Heimatland erlaubt ist
-olg Frankfurt lehnt Berufung ab mit dem Hinweis, dass dem Spieler nicht auferlegt werden kann, dass er sich über die komplizierte Rechtslage im Vorfeld informiert. bwin hatte zuvor argumentiert, dass es für den Anbieter zu kompliziert sei, dies bei jeder Anmeldung zu übernehmen. Gericht sagt, wenn es der Anbieter nicht schafft, dann ist es dem Spieler auch nicht zuzumuten. Die Folge ist, dass der Spieler nicht hätte spielen dürfen...also Geld zurück.
sobald ein Casino jedoch eine gültige Lizenz in Deutschland hat, ist diese Argumentation natürlich hinfällig. Streitsumme waren 1k€
Frage mich ob mehr drin gewesen wäre wenn die Regulierung Spielerfreundlicher umgesetzt worden wäre und dadurch auch mehr Plattformen mitgemacht hätten bei der Regulierung
Die Frage ist aber, wie teuer die Aufwendungen für die Behörde (Infrastruktur, Mitarbeiter etc.) war. Hat jemand dazu Infos?
Statista
2020 wären es bei 477 Mio. Einsatz davon 5,3%, also ca. 26 Mio. gewesen.
...im Sommer 2021 hat das Land Hessen bis zu 20 Millionen Euro an Steuereinnahmenerzielt....
Bis zum Jahresende 2021 flossen demnach insgesamt 188,1 Millionen Euro aus der virtuellen Automatensteuer und 13,6 Millionen Euro aus der Online-Pokersteuer
Wegen der dummen Automatenspieler trinken die da oben halt erstmal ein Sektchen auf die erfolgreiche Aktion
Wenn 2021 insgesamt 200 Millionen Euro virtueller Automatensteuer und Online-Poker-Steuer generiert wurden, wären das knapp 4 Milliarden Euro Umsatz an Online Glücksspielen.
Bei 477 Millionen Euro in 2020 wäre das eine Steigerung um 700 Prozent. Irgendwas kann doch da nicht stimmen? Was übersehe ich?
Original von ElHive
Wenn 2021 insgesamt 200 Millionen Euro virtueller Automatensteuer und Online-Poker-Steuer generiert wurden, wären das knapp 4 Milliarden Euro Umsatz an Online Glücksspielen.Bei 477 Millionen Euro in 2020 wäre das eine Steigerung um 700 Prozent. Irgendwas kann doch da nicht stimmen? Was übersehe ich?
Ertrag <> Umsatz
Original von franziskus
Original von ElHive
Wenn 2021 insgesamt 200 Millionen Euro virtueller Automatensteuer und Online-Poker-Steuer generiert wurden, wären das knapp 4 Milliarden Euro Umsatz an Online Glücksspielen.Bei 477 Millionen Euro in 2020 wäre das eine Steigerung um 700 Prozent. Irgendwas kann doch da nicht stimmen? Was übersehe ich?
Ertrag <> Umsatz
Ah, ok, das ergibt Sinn. Also müsste man auf die 477 Millionen € aus 2020 noch die Gewinnauszahlungen an die Spieler addieren und dann von dieser Summe die 5,3% Steuer berechnen um auf eine vergleichbare Zahl zu kommen.
Kann ich in Deutschland ohne Probleme Acr und diverse Poker apps spielen und ganz normal steuern auf meine Winnings bezahlen oder könnte ich probleme bekommen ?
Wird 5,3% Steuer automatisch in Poker-Software abgegeben, und der Spieler muß sich nicht um die rechtzeitige Abgabe kümmern ? Oder, muß Spieler eine Steuererklärung schreiben und außerhalb von Poker-Software selbst das Geld an Finanzamt überweisen ?
Afaik handelt es sich um eine Steuer die vom Betreiber gezahlt werden muss, somit wird sie auch direkt einbehalten. Sollte demnach bei allen lizensierten Anbietern so sein. Bitte korrigieren, wenn falsch...