Ich tippe, dass es einfach keine CG mehr gibt für Deutsche dann
Wieso nicht? Werden dann halt nur noch paar Verirrte spielen und das werden im laufe der Zeit immer weniger weil die dann auch merken wie schnell die Kohln weg ist. Wenn es dann wirklich so einfach ist auf Seiten zu zocken die außerhalb Europas sind und unreguliert, dann gehen die eben dort hin.
Original von glissario
Ich denke, dass die Umsatzanzeige nach dem einloggen bei Stars ein Indiz dafür ist, dass sie eine Lizenz beantragen werden.
CG ist so nicht profitabel spielbar, bei mtts wird Game Selektion wichtiger.
Welche MTTs werden deiner Meinung nach noch spielbar sein? Turbos und Hypers wohl kaum oder?
Original von Dogdo
Wenn wirklich jede Bet besteuert wird dann verschwindet ja alle paar Hände nen Stack am tisch oder irre ich mich da?
Wie aus einem früheren Post hervorgeht, scheint es nicht die Idee zu sein, jede Bet einzeln zu besteuern, sondern das Buy-in. Diese Steuer wird in dem Moment gezahlt, wo du dich an den Tisch setzt, also bevor du auch nur eine Hand gespielt hast. Wenn du dann wieder aufstehst, ohne eine Hand zu spielen, weil dir z. B. die Gegner nicht passen und du keine Möglichkeit hattest, vorher zu prüfen, wer die Gegner sind (es soll keine Tischauswahl mehr möglich sein), dann bekommst du die Steuer nicht zurück. Das ist also anders als bei den anderen Wettangeboten, wo du die Steuer erst bezahlen sollst, wenn du tatsächlich einen Einsatz tätigst. Die Idee dabei soll sein, dass nicht Einsätze am gleichen Tisch wiederholt besteuert werden.
Für den Spieler unattraktiv ist das eine wie das andere.
Original von Wiseguy01
Original von glissario
Ich denke, dass die Umsatzanzeige nach dem einloggen bei Stars ein Indiz dafür ist, dass sie eine Lizenz beantragen werden.
CG ist so nicht profitabel spielbar, bei mtts wird Game Selektion wichtiger.Welche MTTs werden deiner Meinung nach noch spielbar sein? Turbos und Hypers wohl kaum oder?
turbos/hyper sehr schwierig - gibt schon bei aktuellem Rake nicht viele gute games.
Aktuell sind es ja ~10% Rake. Darauf werden dann kA ~16%. Auf 10% ROI werden dann halt 4. Aus 50% ROI 46. Ist halt quasi eine ~6% Rakeerhöhung. Das Storm wird schon profitabel bleiben. Low stakes auch. Mid/Highstakes schon unklar - so sie denn überhaupt aktuell profitabel sind.
Original von camaro3377
Ich versuche zu verstehen, warum seitens der Branche nicht größerer Widerstand kommt. Unter Scheinberg hätte es das nicht gegeben.
Meine Vermutung wäre, den Anbietern ist das Pokerbusiness mittlerweile reichlich egal, zumal bei allen, auch Pokerstars, mittlerweile große Gamingkonzerne dahinter stehen. Oder anders gesagt, ihre anderen Zweige, für die sie rechtssichere Lizenzen brauchen, sind wichtiger, weil sie mehr abwerfen.
erklär mir mal wie du dir diesen widerstand vorstellst, würd mich echt interessieren.
Original von cjheigl
Original von Dogdo
Wenn wirklich jede Bet besteuert wird dann verschwindet ja alle paar Hände nen Stack am tisch oder irre ich mich da?Wie aus einem früheren Post hervorgeht, scheint es nicht die Idee zu sein, jede Bet einzeln zu besteuern, sondern das Buy-in. Diese Steuer wird in dem Moment gezahlt, wo du dich an den Tisch setzt, also bevor du auch nur eine Hand gespielt hast. Wenn du dann wieder aufstehst, ohne eine Hand zu spielen, weil dir z. B. die Gegner nicht passen und du keine Möglichkeit hattest, vorher zu prüfen, wer die Gegner sind (es soll keine Tischauswahl mehr möglich sein), dann bekommst du die Steuer nicht zurück. Das ist also anders als bei den anderen Wettangeboten, wo du die Steuer erst bezahlen sollst, wenn du tatsächlich einen Einsatz tätigst. Die Idee dabei soll sein, dass nicht Einsätze am gleichen Tisch wiederholt besteuert werden.
Für den Spieler unattraktiv ist das eine wie das andere.
Ich dachte irgendwo hieß es, das Spiel beginnt erst wenn man Karten erhält und endet wenn man aufsteht. Wird dann auch ein rebuy besteuert? Man könnte ja an Tisch, eine Runde aussetzen, anschauen, wenns passt min buyin. Und nach erster Hand rebuy auf maximum. Naja wird wohl nicht gehen.
Das ist das Ende von legalem online poker cg in Deutschland. Für Turniere hab ich keine Zeit. Bliebe wohl nur aufzuhören oder auf ne Seite ohne deutsche Lizenz zu wechseln.
Abstrus ist ja, das Poker einerseits als Glücksspiel zählt, andererseits aber den Sonderstatus hat, dass man hier seine Gewinne versteuern muss. Man wird also doppelt besteuert. Da hab ich ne andere Vorstellung von recht. Wär schön, wenn sich hierzu mal ein Anwalt äußern könnte.
Hat Fabian Graske schon getan: https://www.pokerstrategy.com/de/forum/thread.php?threadid=1817009
Wenn ich das richtig verstanden habe betrachtet das Steuerrecht die Dinge eben losgelöst von den anderen Gesetzen und kann daher widersprüchliche Forderungen stellen. Wenn du jeden Monat so viel im Lotto gewinnen würdest, dass du davon leben könntest, dann würde dir das Finanzamt wahrscheinlich auch irgendwann eine Gewinnabsicht unterstellen und du müsstest plötzlich deine Lottogewinne versteuern.
Original von schmandbacke
erklär mir mal wie du dir diesen widerstand vorstellst, würd mich echt interessieren.
Na genau wie früher. Auf den Standpunkt stellen, man hat eine gültige Lizenz in der EU und erwartet sehr gelassen Klagen seitens Deutschlands, während man wie bisher operiert und keinerlei Einschränkungen umsetzt.
Immerhin hat es sie jahrelang nicht interessiert, dass sie faktisch im Deutschland illegal oder im Graumarkt operiert haben.
und wann hätte das geschehen sollen? also jeder anbieter hat grundsätzlich interesse daran legal in deutschland auftreten zu dürfen. dafür gabs jetzt ja auch eine recht lange übergangsphase in der die anbeiter gewissen regeln schon umsetzen sollten, was gemacht wurde weil man eben eine lizenz will. als sie das getan haben, war aber noch lange nicht klar, was fürn schwachsinn sich zur besteuerung ausgedacht wird. und jetzt möchtest du, das diese firmen, für die deutschland einer der wichtigsten märkte ist, den aufstand proben während sie nach wie vor auf eine lizenz hoffen?
Es gab halt kein Gesetz für die Übergangsphase und von dieser Phase die Vergabe von späteren Lizenzen abhängig zu machen ist wahrscheinlich nicht EU Rechtskonform. Aber trotzdem haben sich alle daran gehalten die eine EU Lizenz haben und dann in DE weitermachen wollen. Ist für den Laien alles nicht so richtig zu verstehen. Auch nicht warum Stars dann plötzlich doch den Button vom Tisch wieder weggemacht hat nach dem sie ihn nicht gut implementiert bekommen haben. Das wirkt dann ja so als ob es doch nicht so wichtig wäre alles richtig umzusetzen.
Nein, sie sollen sich auf den Standpunkt stellen, wie imo bisher auch, dass eine Lizenz in der EU reicht, um im Rahmen der Freizügigkeit ihre Leistungen in D anbieten zu dürfen.
Und auf keinen Fall der ohnehin sehr fragwürdigen Mafiamethoden nachgeben, sich einem Gesetz schon dann unterzuordnen unter Androhung zukünftiger Nachteile, wenn es noch gar nicht gilt.
Dass das Gesetz weder im Sinne der Anbieter noch der Kunden sein würde, war ja absehbar.
Gleichzeitig hätte man für den Fall des Inkrafttretens und möglicher Nichtlizenzierung direkt Klagen vorbereiten sollen.
Sehe ich im Prinzip ja wie du aber kenne mich da auch mit dem EU Recht nicht aus. Und wenn eine EU Lizenz reicht, wieso haben dann Spanien, Italien und Co einen eigenen und zum Teil abgeschotteten Markt?
nachdem jetzt erste spieler vor gericht recht bekommen haben und ihre verkuste erstattet bekommen wenn sie "nur" mit MGA lizenz unterwegs sind? das sind doch rechtliche risiken denen sich solche konzerne nicht aussetzen können.
War imo noch kein Thema als das im Oktober kam und hat einer von denen die Recht bekommen haben ihr Geld auch schon zurückbekommen? Wenn eine EU Lizenz besteht und das von einem nationalen Gericht so entschieden wird muss es ja noch nicht rechtskräftig sein. Dann kann die Seite doch auch vors EU Gericht ziehen?
das sind teilweise börsennotierte unternehmen, da gehts nicht nur darum ob sie evtl in einem jahr recht bekommen. im oktober haben auch alle gedacht man findet mit deutschland ne vernünftige lösung, vorschläge gabs es genug. dann ist doch klar das man er mal versucht compliant mit den vorschriften zu sein. ist jetzt halt maximal scheiße gelaufen, aber da kann man den anbietern keinen vorwurf machen. als rational denkender mensch (die geschäftsführungen/vorstände) erwartet man halt irgendwie noch immer (aber immer weniger) das auf stichhaltige argumente und studien zur besteuerung gehört wird und sich die finanzämter nicht ihre wunsch einnahmen erwürfeln ohne einen plan vom business zu haben.
Leute, Leute, lest euch den Gesetzentwurf doch einfach mal durch. Dann seht ihr auch was tatsächlich besteuert wird. Die Pokersteuer ist nämlich, wenn man sich das mal durchrechnet und mit dem gezahlten rake vergleicht, nur ein kleiner Anteil.
Das ist einfach nur eine Meinung die du da verlinkt hast und die muss nicht stimmen wie er selbst schreibt:
Das ganze mal einem Beispiel dargestellt. Ich betrete den Tisch mit 100 Dollar und verlasse diesen mit 50 Dollar. Dann werden die Steuern auf die 50 Dollar erhoben. Verlasse ich den Tisch mit 200 Dollar, dann wird die Steuer auf 200 Dollar erhoben. Verlasse ich den Tisch mit 0 Dollar, wird auch keine Steuer erhoben.
Allerdings ist hier auch eine andere Interpretation möglich, nämlich dass grundsätzlich immer 5,3 Prozent auf den am Anfang des Spiels vorhandenen Stack erhoben wird. Für wahrscheinlicher halte ich jedoch die zuerst beschriebene Variante.
Btw. ist eine 5,3% Steuer auf den Stack der am Ende übrig bleibt trotzdem schlecht weil es ja nicht gecappt ist und es keine Rolle spielt ob du Verlust am Tisch erzielt hast oder nicht. Wenn du nur paar Hände an einem Tisch spielst weil er dann tot ist, dann versteuerst du halt den kompletten Reststack ohne groß gespielt zu haben. Das ist eine Absurde Besteuerung die schon fast an Betrug grenzt wenn man weiß wie Pokerspielen funktioniert.
Mit 100€ an den Tisch, 5 Hände gespielt +-0 rausgegangen, Tisch ist aber tot und man muss sich einen neuen Tisch suchen = 5,3€ weg
Original von Paxis
Mit 100€ an den Tisch, 5 Hände gespielt +-0 rausgegangen, Tisch ist aber tot und man muss sich einen neuen Tisch suchen = 5,3€ weg
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Aber nicht von Deinem Geld, sondern der Pokerraum muss zahlen.
Eigentlich ist das ganze nichts weiter als Mischkalkulation für die Pokerräume. Und das sollte nun wirklich nicht schwer sein.
Original von webfuchs
Original von Paxis
Mit 100€ an den Tisch, 5 Hände gespielt +-0 rausgegangen, Tisch ist aber tot und man muss sich einen neuen Tisch suchen = 5,3€ weg
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Aber nicht von Deinem Geld, sondern der Pokerraum muss zahlen.
Eigentlich ist das ganze nichts weiter als Mischkalkulation für die Pokerräume. Und das sollte nun wirklich nicht schwer sein.
Das übernimmt doch kein Pokerraum, vor allem wenn nicht mal was oder nur wenig geraked wurde. Entweder steigt der Rake im Gegenzug auf das Doppelte oder das wird vom Spieler einbehalten.
Der ganze Entwurf ist eine einzige Schnapsidee, offensichtlich entwickelt von Leuten, die keinerlei Ahnung haben, wie das Geschäft läuft. Statt ganz einfach mit einer normalen Steuer die Gewinne des Anbieters zu versteuern, die mit deutschen Spielern gemacht wurden, kommt man mit sowas um die Ecke. Das Grund könnte offensichtlich Dummheit sein, eher aber volle Absicht, um das Angebot unattraktiv zu machen. Dafür wird Spielerschutz vorgeschoben.