Original von Nani74
prädikatsexamen + auslandsaufenthalte = 2,4k brutto
ich wechsle im März und gebe meinen Job auf, was ich in einem jahr mit meinem job verdient habe, habe ich nebenberuflich mit pokern in einem monat verdient.
Naja man darf ja auch nicht alle Studienabschlüsse gleichsetzen.
Uni != FH etc.
Und keine Ahnung was du unter "Examen" verstehst. Diplom oder Bäääächelorrrr?
Also in meinem Umfeld haben alle BWLer (TU München) die bisher nen Vertrag gekriegt haben mehr als 50k € pto Jahr + Dienstwagen bzw. andere Vermögenswirksame Leistungen gekriegt. Die einzige ich kenne und 2,4 k brutto kriegt ist ne Freundin die auf der FH ihren Abschluss gemacht hat und jetzt in ner Agentur arbeitet in der sie einfach noch viel lernen kann. Und selbst dann sind 2,4k voll in Ordnung. Einstiegsgehalt ist ja definitiv nicht das Ende.
Ich würde für kein Geld der Welt nicht studieren um zu pokern. Und pokern macht mir definitiv sehr viel Spass.
Du musst einfach vergleichen:
Situation 1
Du pokerst nur und musst damit Geld verdienen weil du sonst nix zu essen hast.
Du machst es 8 Stunden täglich und 6 Tage die Woche. Es ist kein Spass mehr sondern Beruf! Du musst spielen egal ob du willst oder nicht. Und zwar dein Leben lang. Dann ist die Frage wieviele Frauen so jemand als Partner wollen der seine Familie durch Pokerspielen hoffentlich ernährt. Desweiteren wirst du so gut wie keine sozialen Kontakte haben, da sich die jetzigen Freunde wohl ein neues Umfeld suchen wenn sie eine Arbeitsstelle haben und du mit ihnen sowieso keine Gesprächsthemen mehr hast. du machst ja nichts außer Pokern. Kannst dich nichtmal über die teuren Spritpreise mit unterhalten da du ja eh nie außer Haus gehst.
Zumal kommt hinzu, dass sich die rechtliche Lage jederzeit ändern kann. Und was willst du als intelligenter Studienabbrecher mit 31 für nen Arbeitsplatz kriegen?
Situation 2
Du studierst. Kriegst nen mehr oder minder gut bezahlten Job. Hast nen festes Gehalt. Zahlst in die Rentenkasse ein und bist auch sonst sozial wesentlich besser abgesichert (man denke nur an Lohnfortzahlung im Krankheitsfall).
In deiner Freizeit kannst du wann du willst deinem Hobby nachgehen und damit noch gut geld verdienen. Ich denke der Lohn von 40 Stunden Arbeit die Woche + 12 bis 20 Pokern ist weit größer als von 50 Stunden Pokern pro Woche. Und vorallem kann dich die Varianz mal gern haben.
Ganz ehrlich, ich denke Profipokerspieler ist für 99% der Leute die überlegen diesen Schritt zu wagen die definitiv falsche Entscheidung und sie werden es bitter bereuen.