graph sieht doch gut aus, sind das 304,5 big blinds gewinn oder dollar?
liebe grüße
graph sieht doch gut aus, sind das 304,5 big blinds gewinn oder dollar?
liebe grüße
Ich glaube ja, mit ner Winrate von 138 BB/100 würde sich der Post etwas anders lesen ♦
Der Übergang von NL2 nach NL5 hat sich zunächst katastrophal gestaltet. Obwohl ich mich allmächtig und unschlagbar gefühlt habe, konnte ich in 1500 Hände 7 BI verlieren. Der Verlust an sich ärgert mich nicht, eher die Tatsache, dass ich einfach schlecht gespielt habe.
Zum Glück hat sich das alles stabilisiert und sei dem bin ich in etwa break even.
Zwei aktuelle Probleme zu Zeit:
A) Wenn alles Stricke reissen und ich nicht weiter weiß, falle ich zurück auf die Einsteigerstrategie. Das kann aber nicht das Default auf dauer sein. Ich weiß nicht wie ich strategisch sauber einen Spielplan aufbauen soll.
B) Content? Einfach unstrukturiert Content aufsaugen und versuchen zu durchdringen scheint nicht zielführend zu sein.
c) Feedback? Wenn ich vom Ergebnis absehe, wie bekomme ich ein ein Gefühl ob ich mich in die richtige Richtung entwickle. Gerade bei relativ geringem Volumen?
Hey bigdog63,
zu a) hier könntest du z.B. vom Poker Tracker Gebrauch machen und die Hand einfach markieren und für ein späteres Review abspeichern.
Wenn die Roll für NL10 reicht und du dich zum Spielen auf NL2 entscheidest, hast du ja noch Puffer in der Bankroll. Hier würde sich imo ein Coach anbieten, jemand der sich die nachweislich die Limits hochgespielt hat (lass dir einfach Beweise senden) und dessen Gedankengänge du bzgl. Poker gut folgen kannst.
Mit ihm kannst du dann gezielt an Stärken und Schwächen arbeiten und ihm solche Hände senden und gemeinsam mit ihm durchgehen. Jemand, der kein Blatt bzgl. deiner Leaks vor den Mund nimmt, dir den Bullshit austreibt und Strategien an die Hand gibt, die auf den Limits funktionieren.
Neben den technischen Aspekten des Pokerspiels ist die Arbeit an der mentalen Verfassung auch nicht zu verachten. Beim Thema "Ironie" bin ich echt nicht gut, daher weiß ich nicht ob die Aussage "obwohl ich mich allmächtig und unschlagbar gefühlt habe" Ironie ist oder tatsächlich ernst gemeint ist. Letzteres kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Was meinst du damit?
Viel Erfolg weiterhin.
Hey grindmore,
selbstverständlich war das mit der Allmächtigkeit usw. ernst gemeint, lol.
Der Rat zum Coach ist sicher nicht schlecht, ich habe in der Vergangenheit auch mit dem einen oder anderen gearbeitet und große Frotschritte gemacht. Man muss es sich aber auf Dauer leisten können und wenn die Winrate nicht so zunimmt um den Bedarf an Coaching zu covern, wird es schwer.
Bin zwar kein Coach und selbst noch weit weg vom "perfekten Spiel", aber ich würde sagen dass ich jemanden der bis einschließlich NL10 am struggeln ist zumindest noch ein paar wertvolle Tipps auf den Weg geben kann.
Daher mein Angebot: einfach mal eine Session von ca 30 Minuten Zoom aufnehmen, Limit egal, am besten aber dein höchstes Limit das du momentan spielst.
Mir zukommen lassen und dann quatschen wir mal drüber....
Sehr gerne. Danke, ich werden eine Session aufnehmen und Dir schicken.
Freundschaftanfrage ist raus. Würde dir dann einen Link schicken für das Video.
Trotz bescheidener Ergebnisse und dem NL5 Downswing fühle ich mich insgesamt nicht schlecht.
Durch kurze Sessions gelingt es mir bislang Autopilot zu vermeiden und nur relativ gut konzentriert zu spielen.
Highlight war GG, wo ich mal wieder min dem Bonus 109$ Ticket nach Day geschafft habe. Wird einen schönen Cash geben und vielleicht habe ich Glück wie zuletzt im Sunday Million mit ein paar KO's
Na ja, der NL5 Downswing war doch etwas heftiger. 22 BI über 10k Händen. Kombinaitn aus Tilt und permanent schlechten Runouts. Trotz kurzer Sessions.
Jetzt krieche ich langsam zurück. Wäre cool wenn es mir gelänge einen Comback Graphen zu zeigen.
Also Geduld
Du hast recht. Rechner ist jetzt schon aus. Die meisten größeren Hände sind derzeit ziemlich eindeutig. Aber, wenn plötzlich Draws ankommen, Top set gegen middle set ausbezahlt wird, AK mal Flips gewinnt, und vorher eben nicht, dann änder es schon massiv einen Trend. Das läppert sich zusammen.
Werde bei der nächsten Gelegenheit was raussuchen.
auf die Schnelle wenig meiner üblichen schlechten Calls gefunden. Wenn es gut läuft, kommt man kaum in solche Situationen und foldet dann halt.
Hier der Raise am Flop ist noch recht klein, daher der Call in Ordnung.
Am Turn ist Fold sicher eine Überlegung wert. Ein Gegner mit solchen Stats, kann aber locker auch schwächeren Ax. Ich muss allerdings zugeben hier insta-gecallt zu haben

Ich denke der call am Flop geht noch in Ordnung aber spätestens am Turn sollte das auf dem Board ein easy fold sein. Ich sehe da keine schlechteren Ax die der da so spielt auch wenn er loose unterwegs ist.
Du hast da maximal nen spilt pot, wirst aber zumeist in two pair oder ein Set rennen.
Ich gebe Dir jetz im Nachhinein recht. Die gute Nachricht ist, dass ich nur noch wenige solche Calls derzeit einschleichen. Sonst permanent, und zu insta!
Original von bigdog63
Der Übergang von NL2 nach NL5 hat sich zunächst katastrophal gestaltet. Obwohl ich mich allmächtig und unschlagbar gefühlt habe, konnte ich in 1500 Hände 7 BI verlieren. Der Verlust an sich ärgert mich nicht, eher die Tatsache, dass ich einfach schlecht gespielt habe.
Zum Glück hat sich das alles stabilisiert und sei dem bin ich in etwa break even.
Zwei aktuelle Probleme zu Zeit:
A) Wenn alles Stricke reissen und ich nicht weiter weiß, falle ich zurück auf die Einsteigerstrategie. Das kann aber nicht das Default auf dauer sein. Ich weiß nicht wie ich strategisch sauber einen Spielplan aufbauen soll.
B) Content? Einfach unstrukturiert Content aufsaugen und versuchen zu durchdringen scheint nicht zielführend zu sein.
c) Feedback? Wenn ich vom Ergebnis absehe, wie bekomme ich ein ein Gefühl ob ich mich in die richtige Richtung entwickle. Gerade bei relativ geringem Volumen?
Dieser Post von dir ist zwar schon etwas älter, aber ich hatte das noch im Browser geöffnet und dachte mir, ich schreib mal was dazu. Also genauer gesagt was zu Punkt B).
Das Thema mit dem unstrukturiert lernen beschäftigt mich auch derzeit. Daher biete ich dir jetzt nur meine Sichtweise an, ohne zu wissen, wie du es derzeit tatsächlich angehst.
Mich haben sehr sehr oft so Sachen interessiert, wie ich richtig bluffe, wie ich den Turn bzw. den River bette/calle usw usf. Mir ist jetzt nach 1,5 Jahren aufgefallen, dass ich viel zu wenig cbette. Also: Lerne die Basics! Also die Sachen von denen du denkst, dass du sie beherrschst. Wenn du das denkst, beschäftige dich noch bewusster damit. Und zwar so lange bis du wirklich den richtigen 3bet-Wert/Cbet-Wert erreicht hast. Dann gehst du zur nächsten Street usw.
Ich glaube, dass wir uns viel zu oft von unseren Ergebnissen beeinflussen lassen. "Oh, schon wieder ein all-in am River verloren. Also lerne ich besser bluffcatchen/bluffen... und gucke mir Riverspots an". Die Weichen dafür stellst du aber schon Preflop und logischerweise am Flop. Da müssen die Gedanken, die dir beim Handreading helfen sitzen. Welche Positionen sind im Spiel, welcher Gegnertyp, wie beeinflussen diese Annahmen meine Entscheidungen Preflop und später.... Naja, und bluffen/bluffcatchen ist ja auch eigentlich der Thrill beim Spiel und daher vielleicht auch interessanter zu lernen.
Viel Erfolg weiterhin.
Danke für die Rückmeldung.
Du hast nicht unrecht, allerdings hängt auch alles mit allem zusammen.
Wenn man mehr cbettet, ist beim nächsten Entscheidungsknoten die Range des Gegners wenn er gecallt hat stärker, unsere relative Handstärke also möglicherweise schwächer, etc.
Wenn man nur an einer Schraube dreht verändert man die Randbedingungen für alles was folgt. Wenn man sich dort nicht anpaßt kann sich das im Ergbnis negativ auswirken. Daraus folgt negatives Feed-back bzgl. der urspünglichen Änderung.
Unterm Strich ist es wohl am wichtigsten, dass man am Ball bleibt und sich permanent versucht zu verbessern.
die AK Hand ist nh. nen Fisch raist auf Axx. kannnst dir ja mal paar saulo costa vids angucken. da ist in dem spot so viel müll dabei, was der Fisch raist. das solltest du nicht folden.
Original von manic0712
die AK Hand ist nh. nen Fisch raist auf Axx. kannnst dir ja mal paar saulo costa vids angucken. da ist in dem spot so viel müll dabei, was der Fisch raist. das solltest du nicht folden.
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zumal die Line vom Gegner auch nicht wirklich nach Value aussieht. Das Set shippt eigentlich keiner over pot size am Turn auf so einem trockenen Board.
Hintergrund der Frage ist, dass ich mir versuche Heristiken zu erarbieten wie ich am Flop mit einem Sizing spielen soll.
Nun habe ich eine Frage zum Verständnis der Solver-Ausgabe.
Spot: SB 3bet gegen BTN Flop 9♣:8♦::3♠: rainbow vs. 9♣:8♣::3♠: 2-tone
GTO+ (mit Adorno Ranges) hat auf dem 2-tone board 39% Check vs. 32% auf dem Rainbow. Dies scheint intuitiv richtig zu sein, da mit FD nut BTN viel mehr callen kann als ohne
ABER: Gleichzeit wird aber auf dem Rainbow board mehr groß gebettet als auf dem FD
Das kann ich mir nicht intuitiv erklären kann mir da jemand helfen?
