Hallo!
Ich komme aus Wien, bin 21 Jahre alt und Student. Früher habe ich öfter mit Freunden sowie online um Spielgeld gespielt, was mir anfangs viel Spaß gemacht hat, jedoch irgendwann zu langweilig wurde. Da ich damals nicht um echtes Geld spielen wollte, war das Thema Poker für mich jahrelang erledigt. Durch einen Freund bin ich dann wieder darauf gestoßen und spiele jetzt seit ca. 2 Monaten. Und ja...jetzt bin ich hier
Lektion 1:
Frage 1: Aus welchen Gründen spielst du Poker?
Da ich Karten- und Strategiespiele sehr mag spricht mich Poker sehr an und macht mir auch dementsprechend viel Spaß. Außerdem mag ich Herausforderungen und bin sehr ehrgeizig. Es mir geht es dabei weniger ums Geld also darum mir selbst zu beweisen, dass ich erfolgreich Poker spielen kann.
Frage 2: Was sind deine Schwächen beim Poker?
Eine meiner Schwächen ist wohl meine teilweise Unkonzentriertheit. Das betrifft vor allem die Phasen, in denen ich nicht aktiv am Spielgeschehen beteiligt bin. Anstelle meine Gegner weiter zu beobachten und mir so einen Vorteil für später zu verschaffen, schweifen meine Gedanken ab und ich passe nicht mehr wirklich auf.
Weiters fällt es mir sehr schwer eine Session zu beenden, wenn ich Verluste gemacht habe, da ich das irgendwie als persönliche Niederlage ansehe (obwohl mir bewusst ist, dass das manchmal nicht zu vermeiden ist). Ich will dann meine Verluste wieder ausgleichen und spiele somit weiter, obwohl ich müde bin und somit mehr Fehler mache. Aus diesem Grund setze ich mir in letzter Zeit vor einer Session immer ein Zeitlimit, was bis jetzt auch ganz gut funktioniert. Das Gefühl meine Zeit verschwendet zu haben, weil ich keinen Gewinn gemacht habe, bleibt jedoch.
Frage 3: Was heißt es, tight-agressive zu spielen?
Tight-agressive zu spielen bedeutet nur ausgewählte Hände zu spielen, bei diesen jedoch dann durch Setzen und Erhöhen die Initiative zu übernehmen und so das Spielgeschehen zu bestimmen.
Durch die tighte Spielweise vor dem Flop hält man am Flop oft die beste Hand und bringt sich so seltener in schwierige Spielsituationen, wodurch eigene Fehler verringert werden. Aggressiv spielt man, um einerseits möglichst viel aus seinen guten Händen herauszuholen, und andererseits um die Gegner unter Druck zu setzten, wodurch diese häufiger Fehler machen.