Hallllllo liebe Leute,
ich war für ein langes Wochenende mit meiner Freundin, ihrer Schwester und ihrem Freund in Berlin. Daher komme ich erst jetzt auf eure Hände zurück. Danke fürs Posten auf jeden Fall
Es freut mich, wenn der Blog aktiv bleibt, auch wenn ich mal weniger spiele.
Jejo:
Generell finde ich es gut, auch mal depolarisiert am River zu betten. Das macht dich zu einem unangenehmen Gegner und nicht selten liegt Value in solchen Spots, wenn Gegner in einer Telefonzelle geboren wurden oder gerne an vor zwei Wochen missglückte Bluffs denken.
Die Frage ist: Neigt Villain generell dazu, dünne Calls zu machen? Seine Range gibt genug Herocalls her, die du noch schlägst, aber ist er auch der Typ, der dich dann wieder bluffen sieht?
Zu deinen Fragen:
1) Das Image am aktuellen Tag ist immens wichtig und wird häufig unterschätzt. Du Intelligenz der Menschen hingegen noch häufiger überschätzt. Was ich damit sagen will: An sich sollte man davon ausgehen, dass er sich an die große Hand von vor 2 Wochen erinnert, aber ich mache das nur, wenn ich mit meiner gesunden Menschenkenntnis davon ausgehe, dass mein Villain sich noch daran erinnern kann, wo er heute Morgen aufgewacht ist.
2) Wenn deine Ranges akkurat sind, bleibe ich dabei: Ich mag depolarisierte, dünne Valuebets.
3) Du beantwortest es selber. Keine 50% ggn die Callingrange = keine Valuebet
Jake:
Stimme Jejo zu: Gegen 2, vor allem mit einem call heavy Maniac, würde ich da schon den Flop aufgeben.
Generell solltest du einen Plan haben, wenn du den Flop bettest: Was machst du, wenn Villain A raist, was wenn Villain B raist? Welche Turns bettest du, wenn einer/beide callen? Dasselbe kannst du schon für den Turn und für den River antizipieren und dir überlegen, wie groß dein durchschnittlicher Gewinn gemessen an allen möglichen Actions und Board-Roundouts ist.
Das ist zwar super komplex, aber mit etwas Übung, Ausdauer und Spaß am Kniffeln kann man damit sein Spiel mMn stark verbessern.
