Original von krush22
bin zu faul mir 4 seiten flames durchzulesen von irgendwelchen gutmenschen, die am besten für "reichtum für alle" sind ....finde die idee, Hartz4 zu kürzen, dafür einen höheren Freibetrag sowie die erlaubniss mehr dazuzuverdienen zu dürfen genial! Es kann doch nicht sein, dass leute ihr leben lang sparen (20 Jahre oder so) mit kleinem Einkommen, all ihr erspartes aufgeben müssen in kürzester Zeit um dann genauso dazu stehen wie einer der 40 Jahre gemütlich auf der Couch gessesen hat.
Und derzeit ist Hartz4 obv zu hoch, da wenn ssehr wenig verdient, also bspw. als Kassierer/in , nicht mehr real raus hat , als ein Hartz4 Empfänger. Der Anreiz zur Arbeit ist fast nicht gegeben.
Und jdm Hartz4 Empfänger dasselbe zu geben und den Behörden aufwand zu reduzieren ist ja wohl sehr gut!
fakt ist, dass die harz4- bezüge alles andere als an den wahren kosten orientiert sind und bestenfalls ein vegetieren ermöglichen - was soll man da noch kürzen - reichen jahrzehntelange nullrunden nicht - bei gleichzeitig explodierender kostenentwicklung - die reelle inflation lässt grüßen.
mir fällt bei deiner meinung direkt wieder der begriff "wirtschaftsfaschismus" ein, den ich eben zuvor bei einem quote angebracht habe.
nur weil die untere schicht mittlerweile gleichwohl gläsern, als auch versklavt ist - und von ihrem einkommen schon lange nicht mehr existieren kann und der staat zum EXISTENZMINIMUM aufstocken muss, kann das doch nicht heißen, dass dem bedürftigen h4-empfänger das selbe (wir reden hier wohlgemerkt über ein existenzielles minimum, welches sowieso schon keines ist) gekappt werden soll.
also wirklich: dann kann man keinem einen vorwurf machen, wenn er kriminell wird um zu überleben. was für verhältnisse sollen das eigentlich sein - bzw. werden?
wieso macht man´s dann nicht wenigstens konsequent und erlaubt insta-erschießungen, wenn jemand dann aus überlebenstrieb etwas zu essen gestohlen hat?
was geht nur in euren hirnen vor, muss man sich fragen..
euch ist schon klar, dass die leute deswegen zu sklaverei gezwungen sind, weil der staat jegliches maß für menschenwürdige löhne verloren hat und gar in diese extremform zwingt und die unternehmen in jobs, die ersetzbares personal haben, da sie geringere qualifikationen erfordern, ihre gewinne durch menschenunwürdige lohnzahlungen maximieren ... dabei jegliches maß für soziale verantwortung verloren haben - das grenzt schon an zwangsarbeit, wie wir sie damals schon hatten - das hat der staat auch unterstützt, die hatten auch weniger als das minimum zum existieren - gut, ne erklährung, wieso sie das nicht lange getan haben und abgekratzt sind - nach ca. 2 wochen im schnitt.
armut btw. macht krank - wenn man sich schon nicht mehr richtig ernähren kann, ist man nach einigen jahren sowieso schon unten durch, da der körper so gut wie zerstört ist - das gilt übrigens auch für - ich hoffe, zumindest DAS will und wird hier keiner abstreiten - unschuldige kinder (ohne nur auf die tränendrüse drücken zu wollen, zwecks generation von verständnis und zustimmung).
das denken vieler junger menschen hier und anderswo bereitet mir größte sorge. solche meinungen kann man doch nicht allen ernstes haben, auch wenn man nicht zur leidensgruppe gehört - das ist purer radikalismus.
hier geht es um die sicherung der bloßen existenz, wer den menschen im lande das verweigert entbehrt jeglicher menschlichkeit (hier: im positivem sinne).
sehr bedenklich und gefährlich (und ausgesprochen traurig).
ihr habt ja gar keine ahnung, wie schnell das gehen kann, dass man selbst so abrutscht und da nie wieder rauskommt - das sind nicht alles faule säue, wie die lobbies propagieren (anders kann ich das nicht ausdrücken) -- das ist bloße hetze, die schon damals funktioniert hat und wohl so lange es diese verkommene menschheit geben wird wohl immer funktionieren wird.
absolute katastrophe.