kann man nicht die unterschicht einfach aussperren?
Original von Toerke79
War klar![]()
Man kann über die Bild denken was man will (ich lese sie auch nicht) aber beweise du mir doch bitte, dass diese Zahlen nicht stimmen. Des Weiteren habe ich diese Quelle lediglich herangezogen, da ja hier einige nicht in der Lage sind, einfach mal zu glauben, dass ich damals für die meisten Dinge des täglichen Lebens auf einmal mehr ausgeben musste.
Und wir wollen mal festhalten, dass ich keine Studenten vorverurteilt habe und das Opfer keine Beschimpfung war, sondern eine Einschätzung zu deiner Person.
Hab ich irgendwo den weiter Link verpasst, ich habe auf der Bild Seite lediglich einzelne Produkte aufgelistet gesehen im Vergleich 1998 und 2008 und um wieviel % ihr Preis gestiegen oder gefallen ist. Nicht berücksichtigt wurde bei den Preisen, die normale Inflation in diesen 10 Jahren.
Aber die Zahlen sagen doch gar nichts aus, da sind einige Produkte die stark gestiegen sind und einige die stark gefallen sind. Unter dieser Box waren dann noch 3 Beispiele: Nudeln, Fischstäbchen und Heizöl. Nudeln und Heizöl sind deutlich teurer geworden, Fischstäbchen deutlich günstiger. Abgesehen davon, dass das Heizöl vom Ölpreis abhängt, der schon immer in Dollar gehandelt wurde, sehe ich da jetzt keinen Beweis für den Teuro.
Original von BayesLaw
Original von tiltingjoe
Tatsache ist das mit der Euro Einführung der Preis erhöht worden ist.Tatsache ist auch, dass sie auch ohne Einführung erhöht worden wären. Viele Unternhemen haben auch vor der Währungsumstellung auf reguläre Preiserhöhungen verzichtet und diese halt dann danach nachgeholt.
Nur weil ein Zusammenhang besteht ist es noch keine Ursache. Der Meeresspiegel steigt und deshalb steigen die Preise... Wobei der Zusammenhang noch schlüssig wäre wegen neuen Umweltvorschriften und so - aber das ist ein anderes Thema.
Kleines Beispiel dazu. Pizzalieferdienst in meiner Stadt hat 2000 auch die Preise erhöht, dafür sind sie aber auch seit 2000 nicht mehr geändert worden.
Zu der Bildzeitung.
Avocado von 0,51 auf 1,49, das macht +192,2%
Finde ich sehr viel. Hätte ne Advocado auf 0,49-0,99 Euro geschätzt.
Ein weiteres Beispiel der Bildzeitung:
Beispiel Heizöl: Während 100 Liter im Mai 1998 23 Euro kosteten, sind es heute im Schnitt satte 94 Euro – ein Anstieg um 308,7 Prozent!
Daran ist also der Euro Schuld? Es will ja keiner bezweifeln das die Preise gestiegen sind. Der Euro ist aber nicht die Ursache.
für Kleingeister zählt immer das Produkt was aktuell gerade gekauft wurde
da man generell keine Zeitung liest, schiebt man alles auf den Euro, denn weiter denken würde ganz doll weh tun im Kopf
Original von Mamasliebling
Original von BayesLaw
Original von tiltingjoe
Tatsache ist das mit der Euro Einführung der Preis erhöht worden ist.Tatsache ist auch, dass sie auch ohne Einführung erhöht worden wären. Viele Unternhemen haben auch vor der Währungsumstellung auf reguläre Preiserhöhungen verzichtet und diese halt dann danach nachgeholt.
Nur weil ein Zusammenhang besteht ist es noch keine Ursache. Der Meeresspiegel steigt und deshalb steigen die Preise... Wobei der Zusammenhang noch schlüssig wäre wegen neuen Umweltvorschriften und so - aber das ist ein anderes Thema.Kleines Beispiel dazu. Pizzalieferdienst in meiner Stadt hat 2000 auch die Preise erhöht, dafür sind sie aber auch seit 2000 nicht mehr geändert worden.
Zu der Bildzeitung.
Avocado von 0,51 auf 1,49, das macht +192,2%Finde ich sehr viel. Hätte ne Advocado auf 0,49-0,99 Euro geschätzt.
Ein weiteres Beispiel der Bildzeitung:
Beispiel Heizöl: Während 100 Liter im Mai 1998 23 Euro kosteten, sind es heute im Schnitt satte 94 Euro – ein Anstieg um 308,7 Prozent!
Daran ist also der Euro Schuld? Es will ja keiner bezweifeln das die Preise gestiegen sind. Der Euro ist aber nicht die Ursache.
ja... aber... es ist doch... eine begleiterscheinung, weisstu? so wie wenn was passiert nä... und... was anderes passiert dann auch... so wie mit... ja nä... jetzt wo du es sagt so... ist doch irgendwie, nä?
Mir gehts auch in erster Linie einfach darum, dass es sehr wohl massive Preiserhöhungen gegeben hat. Und das halt in Bereichen, die mich direkt betreffen bzw. zu der Zeit betroffen haben: Gastronomie, Einzelhandel (bedingt!) und kulturelles. Sicher ist es auch so, das einige Dinge nicht direkt teurer geworden sind und sich erst im Verlaufe der üblichen Inflation angeglichen haben. Nur wenn beispielsweise feiern gehe und statt 50 DM auf einmal 50 € legen muss und wenn ich auf einmal umgerechnet ein paar Mark mehr fürs Einkaufen, oder nen Kinobesuch ausgebe, dann läppert sich das nunmal. Da hilft es mir auch nicht weiter, wenn die Miete korrekt umgerechnet wurde, denn dadurch spar ich ja nicht ein, was an anderer Stelle verloren geht.
Mal ehrlich, wer keine Lust hat mit Toerke79 oder tiltingjoe zu diskutieren, soll doch bitte einfach nicht weiterlesen und erst recht nicht schreiben. Ihn sinnlos zu beleidigen zeugt übrigens nicht von geistiger Überlegenheit.
Original von Toerke79
Mir gehts auch in erster Linie einfach darum, dass es sehr wohl massive Preiserhöhungen gegeben hat. Und das halt in Bereichen, die mich direkt betreffen bzw. zu der Zeit betroffen haben: Gastronomie, Einzelhandel (bedingt!) und kulturelles. Sicher ist es auch so, das einige Dinge nicht direkt teurer geworden sind und sich erst im Verlaufe der üblichen Inflation angeglichen haben. Nur wenn beispielsweise feiern gehe und statt 50 DM auf einmal 50 € legen muss und wenn ich auf einmal umgerechnet ein paar Mark mehr fürs Einkaufen, oder nen Kinobesuch ausgebe, dann läppert sich das nunmal. Da hilft es mir auch nicht weiter, wenn die Miete korrekt umgerechnet wurde, denn dadurch spar ich ja nicht ein, was an anderer Stelle verloren geht.
Gut, sogesehen hast du Recht, dass dein Leben deutlich teurer geworden sein könnte.
Im Durchschnitt sind die Kosten nur normal inflationsbedingt gestiegen, aber wenn man als extrem Beispiel, nur Heizöl und Nudeln zum Leben brauchst, hätte man wohl die Arschkarte gezogen. ^^
Theoretisch wäre es also möglich, dass dein Lebenswandel dummerweise genau die Dinge beinhaltet die deutlich teurer geworden sind und du somit deutlich schlechter dastehst als früher.
Aber das hat doch nichts mit dem Euro zu tun, dass einzelne Produkte stärkere Preissteigerungen erfahren mussten als andere.
Original von Toerke79
Original von ernsti
jetzt glaube ich offiziell an eine Verarsche von Toerke ^^gegen Politiker, Euro, Besserverdiener schimpfen, alle Studenten vorverurteilen mit uralten Klischees, Leute als "Opfer" bezeichnen, und dann noch die Bildzeitung als Quelle hernehmen
ich finds echt lustig
![]()
(oder doch traurig?)
War klar
![]()
Man kann über die Bild denken was man will (ich lese sie auch nicht) aber beweise du mir doch bitte, dass diese Zahlen nicht stimmen. Des Weiteren habe ich diese Quelle lediglich herangezogen, da ja hier einige nicht in der Lage sind, einfach mal zu glauben, dass ich damals für die meisten Dinge des täglichen Lebens auf einmal mehr ausgeben musste.
Noch nichtmal dein BILD-Artikel sagt aus, dass insgesamt ein wesentlicher Preisanstieg stattgefunden hat. Da werden nur einige Beispiele für Preise genannt, die gefallen oder gestiegen sind. Davon abgesehen hat das mit einer seriösen Untersuchung der Entwicklung der Lebenshaltungskosten natürlich sowieso nichts zu tun.
Original von bumsgore
Mal ehrlich, wer keine Lust hat mit Toerke79 oder tiltingjoe zu diskutieren, soll doch bitte einfach nicht weiterlesen und erst recht nicht schreiben. Ihn sinnlos zu beleidigen zeugt übrigens nicht von geistiger Überlegenheit.
Sehr edel. Aber ich für meinen Teil brauche niemanden der mich gegenüber solchen beschränkten und ignoranten Bananenbiegern verteidigt. Trotzdem danke
@Ape
Original von Toerke79
Mir gehts auch in erster Linie einfach darum, dass es sehr wohl massive Preiserhöhungen gegeben hat. Und das halt in Bereichen, die mich direkt betreffen bzw. zu der Zeit betroffen haben: Gastronomie, Einzelhandel (bedingt!) und kulturelles. Sicher ist es auch so, das einige Dinge nicht direkt teurer geworden sind und sich erst im Verlaufe der üblichen Inflation angeglichen haben. Nur wenn beispielsweise feiern gehe und statt 50 DM auf einmal 50 € legen muss und wenn ich auf einmal umgerechnet ein paar Mark mehr fürs Einkaufen, oder nen Kinobesuch ausgebe, dann läppert sich das nunmal. Da hilft es mir auch nicht weiter, wenn die Miete korrekt umgerechnet wurde, denn dadurch spar ich ja nicht ein, was an anderer Stelle verloren geht.
Original von Toerke79
Quatsch doch mal bitte keinen Müll. Das Ding ist einfach, dass ich die Euroeinführung mit 7k DM auch besser verkraftet hätte, als mit den damals 2k DM. Soweit einleuchtend, oder soll ich es für die Waldorf Fraktion hier auch noch vortanzen?
Ich habe das nicht besser verkraftet, sondern trotz gleichen Konsumverhaltens habe ich dasselbe Geld ausgegeben.
Original von Toerke79
Übrigens hier habt ihr mal ein paar von den Zahlen die euch so brennend interessieren:http://www.bild.de/BILD/news/wirtschaft/2008/05/28/bild-preisvergleich/was-wirklich-teuer-wurde.html
Gerechnet ohne Anpassung der Kaufkraft, weil ja jeder noch das von vor 10 Jahren verdient. Keinen Warenkorb zusammengestellt, stattdessen auch Mieten, Kreditzinsen, Dienstleistungen, Versicherungen etc. raus gelassen, so dass man plakativ die Extrembeispiele nennen kann ohne das in der Summe beurteilen zu können.
Am interessant fand ich übrigens, dass die Bildzeitung um 66% teuer geworden ist in den 10 Jahren ...
Original von Lio70
Ich habe das nicht besser verkraftet, sondern trotz gleichen Konsumverhaltens habe ich dasselbe Geld ausgegeben.Und du hattest genau das gleiche am ende des Monats über, wie vorher? Also dann Respekt. Evtl. hängt es aber auch damit zusammen, dass du mit deinen damals schon 30 andere Konsumgewohnheiten hattest?
Auch Autos wurden teurer, im Schnitt um 2,1 % pro Jahr. Experte Prof. Ferdinand Dudenhöffer: „Dafür haben sie allerdings auch bessere Technik und mehr Ausstattung“
aso
Original von Toerke79
Sehr edel. Aber ich für meinen Teil brauche niemanden der mich gegenüber solchen beschränkten und ignoranten Bananenbiegern verteidigt. Trotzdem danke
Das hat nichts mit edel zu tun. Ich mag nur einen solchen Umgangston nicht. Und erst recht nicht wenn Leute andere als dumm beschimpfen und sich gleichzeitig dumm verhalten.
Original von Toerke79
@ApeOriginal von Toerke79
Mir gehts auch in erster Linie einfach darum, dass es sehr wohl massive Preiserhöhungen gegeben hat. Und das halt in Bereichen, die mich direkt betreffen bzw. zu der Zeit betroffen haben: Gastronomie, Einzelhandel (bedingt!) und kulturelles. Sicher ist es auch so, das einige Dinge nicht direkt teurer geworden sind und sich erst im Verlaufe der üblichen Inflation angeglichen haben. Nur wenn beispielsweise feiern gehe und statt 50 DM auf einmal 50 € legen muss und wenn ich auf einmal umgerechnet ein paar Mark mehr fürs Einkaufen, oder nen Kinobesuch ausgebe, dann läppert sich das nunmal. Da hilft es mir auch nicht weiter, wenn die Miete korrekt umgerechnet wurde, denn dadurch spar ich ja nicht ein, was an anderer Stelle verloren geht.
Ich kenne nun deinen Lebenswandel nicht, aber wenn der größte Teil deiner monatlichen Ausgaben aus Restaurant und Disco besteht, kannst du dich wohl kaum als repräsentativ darstellen. Du wirst in fast jedem beliebigen Zeitraum einzelne Produkte oder Dienstleistungen finden, die unverhältnismäßig teurer geworden sind. Daraus jeweils eine allgemeine Entwicklung abzuleiten ist aber kompletter Unfug.
Dass insgesamt eine Teuerung stattgefunden hat, wird hier wohl auch nicht bestritten. Die ist aber ganz bestimmt nicht die Schuld des Euro, sondern ist sogar niedriger als in den Jahren vor der Währungsumstellung.
Fakt ist nunmal, dass die Euroeinführung in manchen Bereichen für massive Preiserhöhungen genutzt wurde. Das ist einfach nicht von der Hand zu weisen. Und was anderes versuche ich auch seit Stunden nicht zu erklären.
Das stimmt, aber für den normalen Bundesbürger hat sich durch die Euro-Einführung nichts verschlechtert und schon gar nicht so drastisch wie du es ausdrückst. Es gibt sogar Sachen die billiger geworden sind (Internet, Handy und einiges mehr noch).
Alles in allem +/- 0 und wenn man doch irgendwo mehr ausgeben musste hat das nix mit dem Euro zu tun. Und man kann keine Preise 1:1 vergleich mit vor 10 Jahren, das geht einfach nicht.
Diese unterschichtige Euro-Gejammere ist einfach dumm, die Gründe für die Preissteigerungen liegen woanders.
Und was du lernen sollltest ist nicht immer deine Realität als die einzig mögliche hinzustellen, jeder Mensch hat nen anderen Standard und unterscheidet sich vom Durchschnitt.
Original von Toerke79
Original von Lio70
Ich habe das nicht besser verkraftet, sondern trotz gleichen Konsumverhaltens habe ich dasselbe Geld ausgegeben.Und du hattest genau das gleiche am ende des Monats über, wie vorher? Also dann Respekt. Evtl. hängt es aber auch damit zusammen, dass du mit deinen damals schon 30 andere Konsumgewohnheiten hattest?
Offensichtlich repräsentativere ... denn der Verbraucherpreisindex zeigt ja dasselbe wie bei mir.
Original von ernsti
Das stimmt, aber für den normalen Bundesbürger hat sich durch die Euro-Einführung nichts verschlechtert und schon gar nicht so drastisch wie du es ausdrückst. Es gibt sogar Sachen die billiger geworden sind (Internet, Handy und einiges mehr noch).Alles in allem +/- 0 und wenn man doch irgendwo mehr ausgeben musste hat das nix mit dem Euro zu tun. Und man kann keine Preise 1:1 vergleich mit vor 10 Jahren, das geht einfach nicht.
Diese unterschichtige Euro-Gejammere ist einfach dumm, die Gründe für die Preissteigerungen liegen woanders.
Und was du lernen sollltest ist nicht immer deine Realität als die einzig mögliche hinzustellen, jeder Mensch hat nen anderen Standard und unterscheidet sich vom Durchschnitt.
Was du zuerst mal lernen solltest, ist ein respektvollerer Umgangston, ansonsten kann ich dir den wirklich gerne beibringen, das ist kein Problem. Dann übernehm ich liebend gern mal den Job deines Vaters und erzieh dich, mein Junge.
Davon mal abgesehen, ist es beileibe kein Unterschichtengejammer. Ich arbeite seit 10 Jahren in einer Finanzbehörde und wir verdienen alle nicht schlecht. Trotzdem teilt jeder meine Meinung was den "Teuro" angeht. Und auch in meinem Freundeskreis verdient jeder gutes Geld und teilt ebenfalls meine Ansicht über den ach so segenreichen Euro. Demzufolge kann meine Wahrnehmung so subjektiv nicht sein und eine Beschränkung auf deine heißgeliebte Unterschicht scheidet ergo auch aus.
Original von Lio70
Original von Toerke79
Original von Lio70
Ich habe das nicht besser verkraftet, sondern trotz gleichen Konsumverhaltens habe ich dasselbe Geld ausgegeben.Und du hattest genau das gleiche am ende des Monats über, wie vorher? Also dann Respekt. Evtl. hängt es aber auch damit zusammen, dass du mit deinen damals schon 30 andere Konsumgewohnheiten hattest?
Offensichtlich repräsentativere ... denn der Verbraucherpreisindex zeigt ja dasselbe wie bei mir.
Sorry aber ich kann mich da nur wiederholen. Bei 7000 Steinen im Monat und anschließend knappen 3600 € würde mir der ein oder andere Hunderter auch nicht auffallen und ich könnte erzählen wie toll damals alles war. Aber es freut mich persönlich für dich, wenn bei dir alles schmerzfrei gelaufen ist.