Weil gestern abend noch ein Pseudo-Gutmenschen-Post ála "Trauert ihr auch um die armen Kinder in Afrika?!" drin war:
Wann werden Leute, die solche Posts schreiben, einsehen, dass derartige Vergleiche einfach nur hinken und entsprechend unpassend sind?
Man muss die Stars, Berühmtheiten, Menschen des öffentliches Interesses nicht persönlich gekannt haben, um ihren Tod zu bedauern oder um sie zu trauern. Warum? Weil es dennoch eine zumindest einseitig emotionale Bindung gegeben hat.
Wenn der Lieblingssänger, Schauspieler der Liebingssendung oder ein Sportler, dessen Fan man ist/war, etc. stirbt, stirbt damit auch diese Bindung, die es bis daher gegeben hat. Mit dem Lieblingssportler hat man Erfolge gefeiert und über Niederlagen getrauert, der Lieblingsschauspieler brachte uns in der Sitcom zum Lachen und beim Ertönen der Lieblingsband gröhlen wir lautstark im Auto mit.
Ist das so schwer zu verstehen? Oder gehts da bei dem Afrikakinder-Vergleich nur darum, dass man einfach einen unpassenden Spruch wie "Ist mir total egal, tangiert mich nicht" zum Besten gibt um seine Anschauungen zu demonstrieren?