Original von domde
meiner meinung nach ist es überhaupt nicht in ordnung.
was für einen charakter hat dieser mensch?
soll jemand der es sich da leicht gemacht, durchgemogelt hat, eine führungsposition einnehmen?
da bin ich absolut gegen!
für mich ist was er gemacht hat betrug, nix anderes.
Interessant wird es jetzt, da Guttenberg - der bisher jede Krise mit seiner aal-glatten Art und seinem ihm vorauseilenden Ruf abschütteln/bewältigen konnte - das erste mal in einer Situation ist, in der er die Schuld nicht auf andere abwälzen kann.
da siehts du doch was für ein egoistischer kerl das ist.
Ich hab ja auch nicht gesagt, dass das in Ordnung wäre, oder ich das gut fände,... aber so sieht nun mal die Realität aus,... und das nicht nur in der Politik.
Mit Ehrlichkeit und edlen Motiven alleine kommt man nicht weit.
Original von AyCaramba44
Ist das nicht normal, dass man aus vielen Quellen etwas zusammenschreibt? Und wenn man 1000 Quellenangaben macht und 25 vergisst bzw. nicht ordnungsgemäß angibt, dann ist das doch vollkommen egal. Verstehe die Aufregung nicht.
Wenn man alle arbeiten sorgfältig durchgeht, wie bei Guttenberg, dann werden wohl 80% "erwischt" werden. In anderen Ländern kann man sich die Titel auch so kaufen.
Also eine Diplomarbeit oder Dissertation ist kein Aufsatz den man auf dem Gymnasium an einem Tag schreibt. Für sowas nimmt man sich mehrere Wochen oder Monate Zeit und schreibt sie Stück für Stück, ca. 0.5 Seiten / Tag. Da ist es überhaupt kein Problem ordentlich zu zitieren, bzw. mit Quellen zu belegen. Davon abgesehen gibt es in Word sogar Funktionen die das noch zusätzlich vereinfachen, fast schon automatisieren.
Wenn es dann doch mal sporadisch passieren sollte, das einzelne Sätze evtl. vergessen wurden oder einfach nur zufällig gleich formuliert wurden, dann kräht da auch keine Krähe nach,... aber in Guttenbergs Arbeit ist das fast schon systematisch, nicht nur mit einzelnen Sätzen, sondern teilweise mit seitenlangen Absätzen passiert. Da kann nicht mehr von Zufall/Oberflächlichkeit die Rede sein.