Es geht in der Wissenschaft immer darum wie der aktuelle Stand ist und ob man mit Experimenten und Vorhersagen eine Theorie testen und belegen kann. Wenn das zu erwartende Ergebnis immer wieder gleich ist und von anderen an anderer Stelle reproduziert werden kann, dann gilt es auch erst mal als bewiesen. So funktioniert unsere Physik.
Es wurden keine weiteren Dimensionen bewiesen als die 4 (Zeit ist eine Dimension), zumindest so weit ich weiß. Es gab also weder Beobachtungen oder Belege die darauf hindeuten. Wäre es so und gäbe es eine momentane Vermutung, wie auch immer, das Quantenfluktuationen mit einer anderen Dimension zusammenhängen könnten, dann würde man in der Wissenschaft nicht sagen das bewiesen wurde das virtuelle Teilchen aus dem Nichts auftauchen und dann wieder unter Planck Zeit verschwinden.
Die sollten also aus keiner anderen Dimension kommen und dahin zurückgehen.
Seriöse Wissenschaft hat auch überhaupt kein Problem damit zu sagen "Wissen wir noch nicht" Wissenschaftler haben ja Spaß daran Fragen zu beantworten.
Beispiel dafür sind die Quantenverschränkungen unter Teilchen. Also wenn Zwei Teile Quantenverschränkt sind. Dann wissen sie immer was das andere Teilchen macht. Dreht sich Teilchen A nach links, dann dreht sich Teilchen B auch nach links, ändern wir die Richtung von Teilchen A dann tut automatisch Teilchen B das Gleiche. Problem an der Geschichte ist nicht nur wie die miteinander verbunden sind, sondern das die Änderung unendlich schnell also ohne Zeitverlust passiert.
Ist Teilchen A auf der Erde und Teilchen B eine Milliarde Lichtjahre entfernt, dann wird Teilchen B sofort, ohne das Zeit vergeht, seine Drehrichtung ändern sobald es Teilchen A ebenfalls tut.
Die Wissenschaft weiß bis heute nicht wieso das so ist und wie das funktioniert.
Original von Froned
@paxis
Wie anerkannt ist denn die Theorie des Laplaceschen Dämon?
Kurz: Der Laplacesche Dämon ist die Veranschaulichung der erkenntnis- und wissenschaftstheoretischen Auffassung, nach der es im Sinne der Vorstellung eines geschlossenen mathematischen Weltgleichungssystems möglich ist, unter der Kenntnis sämtlicher Naturgesetze und aller Initialbedingungen wie Lage, Position und Geschwindigkeit aller im Kosmos vorhandenen physikalischen Teilchen, jeden vergangenen und jeden zukünftigen Zustand zu berechnen und zu determinieren. Nach dieser Aussage wäre es theoretisch möglich, eine Weltformel aufzustellen.
Steht dem Zufall ja entgegen.
Gut das du das schreibst weil mit der Theorie dieses Dämons wollte ich mich eh schon länger mal genauer beschäftigen. Hab ich aber noch nicht, daher kann ich dazu nichts sagen.
Aber ich kann dir sagen das echter Zufall auf Quantenebene nachgewiesen wurde.
Wenn du einen halbdurchlässigen Spiegel nimmst gehen 50% der Photonen (Licht) durch diesesn Spiegel und 50% werden reflektiert, deswegen eben halbdurchlässig. Das interessante ist das man nicht vorhersagen kann welches Photon hindurch geht und welches nicht. Jedes Photon ist absolut gleich und es entscheidet sich erst am Spiegel ob es durch geht oder nicht. Die Experimente dazu sind sehr kompliziert aber diese haben bewiesen das es wirklich Zufall ist.