Zum Forum springen
Maklerprovision zu ...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

[Geschlossen] Maklerprovision zu bezahlen?

46 Beiträge
22 Benutzer
0 Reactions
3,674 Ansichten
Straty
Beigetreten: 04.09.2009
Oldschool Grinder

Auf papamuja den Deppen gehe ich gar nicht mehr ein.. Wenn du so ein geiler Macker bist kannste mir mal schreiben wenn du mal beim gleichen live Event. Ist, ich poste meist in den entsprechenden threads im live-Bereich ;)

Original von lego
danke für die vielen nützlichen beiträge, vor allem das mit der verhandlungsunterbrechung etc. werd ich mir vielleicht nochmal ansehen, evtl den anwalt prüfen lassen.

@ alle die meinten, dass ich den makler nicht um seine verdiente kohle bringen soll:
das hängt leider nicht nur von uns ab. der potentielle käufer hat letztens anklingen lassen, dass er die sache ohne makler ablaufen lassen will.
wir reden hier auch nicht von einer provision in höhe von 3 monatsmieten einer kleinen wohnung. alleine die provisionskosten sind so hoch, dass grob geschätzt 80% der leute hier im forum dafür einen kredit aufnehmen müssten um sie zu bezahlen.
da auch der kaufinteressent teilweise eine bankfinanzierung braucht kann sowas u.U. zum platzen des gesamten kaufes führen.

Was für eine Provision soll das sein? 3 Monatsmieten bei einem Verkauf? Bei einem Verkauf ist es ein bestimmter %-Satz..
IdR sind Makler in solchen Fällen bereit mit ihrer Provision runterzugehen, oft mehr als die Hälfte, sprich ihn drauf an.
Man muss das ganze immer aus 2 Perspektiven sehen..
Makler sind nicht immer die Immobilienhaie, die sich viele Leute vorstellen.
Oft steckt sehr viel Arbeit dahinter ein Objekt zu vermitteln und auch (hohe) kosten entstehen.. Wenn ich für ein Objekt lange brauche können die kosten für Zeitungsanzeigen, immoscout, werbeschilder etc. 4-stetig werden.. Dann muss ich steuern zahlen.. Von einer "dicken" Provision bleibt also nicht immer so viel übrig wie manche denken..
Wenn der Makler viel reingesteckt hat wäre es nicht sehr fair an den Käufer zu verkaufen, den er besorgt hat und ihn auf seinen kosten sitzen zu lassen.. Von der wäre es fair, es auszuhandeln, zB er bekommt die Hälfte und Käufer / Verkäufer teilen sich das ganze, dann wird sicherlich kein Kauf an den maklerkosten scheitern ;)


micha1100
Beigetreten: 08.02.2006
PokerStrategist

Original von lego
...ich hab jetzt selber auch nochmal geforscht, einmal wird gesagt dass verjährung bereits nach einem jahr sein kann, manchmal 3, es war auch schon von bis zu 9 jahren (bei einem einkaufszentrum) die rede. scheinbar ist das von fall zu fall unterscheidlich und man müsste es darauf ankommen lassen und es auf eine gerichtsverhandlung anlegen.

wieder mal typisch. einerseits wird rumgejammert, dass wegen jedem mist die gerichte belangt werden und der staat so viele kosten hat, auf der anderen seite dann wieder mal gesetze, die so eindeutig sind wie ein rorschachtest.

Um das vielleicht nochmal aufzuklären - die Verjährung dürfte immer drei Jahre betragen. Darauf kommt es hier aber nicht an, denn verjähren kann der Anspruch erst, wenn er entstanden ist, und das ist wohl erst bei einem Vertragsabschluß der Fall, den es bisher ja offenbar noch gar nicht gab.

Bei den unterschiedlichen Zeiten geht es um etwas anderes, nämlich darum, inwieweit der Zeitablauf dazu führt, daß die Vermittlung durch den Makler nicht mehr als ursächlich für den Vertragsabschluß anzusehen ist (denn nur bei Ursächlichkeit der Vermittlung gibt es einen Provisionsanspruch). Hierzu hat der BGH entschieden, daß nach Ablauf eines Jahres nicht mehr automatisch die Ursächlichkeit bejaht werden kann. Trotzdem kann natürlich ein Vertragsabschluß auch nach längerer Zeit (ggf. erst nach neun Jahren) noch auf der ursprünglichen Vermittlung beruhen, und dann muß die Provision gezahlt werden.

Nach der Darstellung im OP gehe ich auch davon aus, daß hier wohl noch eine Ursächlichkeit gegeben sein dürfte. Um die Provision zu vermeiden, müßte man ggf. einem Gericht glaubhaft schildern können, daß der aktuelle Kontakt überhaupt nichts mehr mit der früheren Vermittlung zu tun hat. Inwieweit das möglich ist, kann ich nicht beurteilen. Denkbar wäre aber z.B., eine Anzeige in die Zeitung zu setzen und dann so zu tun, als ob der neue Kontakt erst hierdurch zustande gekommen ist.


lego Themenstarter
lego
Beigetreten: 08.03.2005
Oldschool Grinder

Original von Straty
Was für eine Provision soll das sein? 3 Monatsmieten bei einem Verkauf? Bei einem Verkauf ist es ein bestimmter %-Satz..

lies nochmal genau, ich wollte nur zum ausdruck bringen, dass es sich hier nicht um ein paar hundert euro dreht sondern etwas größere dimensionen hat

Original von micha1100
Nach der Darstellung im OP gehe ich auch davon aus, daß hier wohl noch eine Ursächlichkeit gegeben sein dürfte. Um die Provision zu vermeiden, müßte man ggf. einem Gericht glaubhaft schildern können, daß der aktuelle Kontakt überhaupt nichts mehr mit der früheren Vermittlung zu tun hat. Inwieweit das möglich ist, kann ich nicht beurteilen. Denkbar wäre aber z.B., eine Anzeige in die Zeitung zu setzen und dann so zu tun, als ob der neue Kontakt erst hierdurch zustande gekommen ist.

morgen gibts ein treffen mit dem interessenten und ich werde ihn mal fragen, warum er wieder auf uns zurückgekommen ist, es könnte nämlich sogar gut möglich sein, dass er auf ein zeitungsinserat reagiert hat, wir wissen es allerdings nicht


micha1100
Beigetreten: 08.02.2006
PokerStrategist

Original von lego
... es könnte nämlich sogar gut möglich sein, dass er auf ein zeitungsinserat reagiert hat, wir wissen es allerdings nicht

Ihr hattet sogar schon inseriert? Das ist natürlich günstig. Wenn man belegen kann, daß länger als ein Jahr Funkstille war und dann im zeitlichen Zusammenhang mit einem Inserat der erneute Kontakt zustande kam, dürfte es für den Makler schwer sein, einen Provisionsanspruch zu begründen.


hör aber auf keinen fall auf anton (straty), denn wenn du mit dem geldgeilen makler rumhandelst, wittert er seine chance.
er hat dir niemanden vermittelt und der kunde kam erneut von sich aus wieder, damit hat der makler nichts zu tun, da es ja zum abbruch der gespräche kam.
mit der zeitung ist ein guter vorwand wenn ihr euch absprecht.

ps: gibt sicher auch faire makler, die nehmen aber keine monatsmieten als provision ;) und findet man öfter in den neuen bundesländer als in den alten wo die wohnungsknappheit schamlos ausgenutzt wird.


Straty
Beigetreten: 04.09.2009
Oldschool Grinder

Original von BackdoorBandit
hör aber auf keinen fall auf anton (straty), denn wenn du mit dem geldgeilen makler rumhandelst, wittert er seine chance.
er hat dir niemanden vermittelt und der kunde kam erneut von sich aus wieder, damit hat der makler nichts zu tun, da es ja zum abbruch der gespräche kam.
mit der zeitung ist ein guter vorwand wenn ihr euch absprecht.

ps: gibt sicher auch faire makler, die nehmen aber keine monatsmieten als provision ;) und findet man öfter in den neuen bundesländer als in den alten wo die wohnungsknappheit schamlos ausgenutzt wird.

Lol, Anton?

Der Makler hat damit gar nichts zu tun? Ohne ihn wäre der Kauf jetzt wohl nicht da ;)

Mit ist es auch egal, ich bin froh, dass ich selten so etwas habe..


Teilen: