Als Elternteil wuerde ich den Zugeheirateten doch nicht so in Schutz nehmen. Außer die Schwester wars und er kuemmerte sich nur um die Entsorgung und jetzt schuetzen alle eigentlich die Schwester.
Aber em ehesten kam er hacke vom feiern heim, legte sich hin weil seine Frau nichts schieben wollte mit der Schnapsleiche. Spaeter war sie weg, er wollte pissen, sieht die kleine im Bad und das Unglueck nimmt seinen lauf. Schnell eingewickelt und abtransportiert. Irgendwo unsicher abgeladen und wieder heim. Danach einen Tag lang Zweifeln, ob man alles gut gemacht hat und dann nochmal hin um wirklich alle Spuren verschwinden zu lassen.
Hab jetzt nicht alle Details, aber wenn die Mutter gegen 7:15 Uhr anruft und das Handy ist noch an, dann lebt das Maedchen vielleicht noch. Ich denke, dass man das Handy des Opfers erst nach der Tat abschaltet und nicht davor - außer es war von langer Hand geplant.
Das heißt, um 8:25 Uhr war sie demnach tot. Die Mutter spricht mit dem Schwager per Telefon (dieses Telefonat sollte ja leicht belegbar sein) und er befindet sich zu diesem Zeitpunkt noch zu Hause. Hat aber spaetestens nach dem Telefonat realisiert, in welche Lage er sich gerade gebracht hat. Ist es realistisch, dass er dann noch zwei Stunden braucht von seinem Haus bis zu der Kamera auf der Autobahn? Wie groß ist da die Entfernung? Ich denke in der Situation moechte man so schnell wie moeglich ins Auto und weg.
Persoenlich fand ich die Theorie mit den Fotos zu Beginn ja gut. Das waere wohl der einzige im Moment plausible Grund, wieso sie selbststaendig sehr frueh das Haus verlassen hat. Wuerde ein Date um diese Uhrzeit zwar ausschließen, aber wenn sie wirklich fotografieren wollte, koennte das schon die Masche eines Perversen gewesen sein mit dem Date im Morgengrauen.
Aber das Handy laesst sie natuerlich never ever Zuhause.
Im Endeffekt muss man sagen, da wo ihr Handy ist, ist auch der Tatort. +-2 Meter. So ist das heute nunmal.