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Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Original von koeniksgeburt
Besser wäre nicht jedem Trottel einen Führerschein zu geben und regelmäßig jeden zu prüfen (Führerschein nur für x Jahre erworben). Gerade Menschen mittleren Alters sind häufig richtig schlecht, weil sie denken sie wären gute Fahrer ("Ich fahre schon x Jahre") und dadurch Regeln gerne missachten.

Der Verband der Fahrschulen begrüßt diesen vorschlag :)

Du musst doch dein Abi auch nich alle 5 Jahre neu Prüfen lassen...


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Zitat
Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

Original von Fantomas741
Du musst doch dein Abi auch nich alle 5 Jahre neu Prüfen lassen...

Der Vergleich ist dein ernst?


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Zitat
Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Ist halt so. Die Schlimmsten auf der Autobahn sind halt die, die 3x im Jahr Autobahn fahren und sonst nur im Dorf rumtuckern. Ständige Spurwechsel ohne Blinker, knappes reinziehen, beim Überholen einschlafen, Rechtsfahrgebot missachten, mit 60 km/h am Anfang der Beschleunigungsspur in die Mitte ziehen, weil am Horizont ein LKW zu sehen ist.
Das sind alles Verhaltensweisen, die ich bei Pendlern oder Leuten, die schneller fahren, überhaupt nicht beobachte. Die fahren zwar schneller, aber deutlich sicherer.
Da wären ein paar zusätzliche Fahrstunden alle paar Jahre schon ganz gut.


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Zitat
berxwedan
Beigetreten: 17.02.2009

Nur mal so interessehalber, aber woher weißt du, wer auf der Autobahn ein Pendler ist und wer nur auf dem Dorf runtuckert?


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Zitat
wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Original von Snookz
Ist halt so. Die Schlimmsten auf der Autobahn sind halt die, die 3x im Jahr Autobahn fahren und sonst nur im Dorf rumtuckern. Ständige Spurwechsel ohne Blinker, knappes reinziehen, beim Überholen einschlafen, Rechtsfahrgebot missachten, mit 60 km/h am Anfang der Beschleunigungsspur in die Mitte ziehen, weil am Horizont ein LKW zu sehen ist.
Das sind alles Verhaltensweisen, die ich bei Pendlern oder Leuten, die schneller fahren, überhaupt nicht beobachte. Die fahren zwar schneller, aber deutlich sicherer.
Da wären ein paar zusätzliche Fahrstunden alle paar Jahre schon ganz gut.

Die Hauptursachen für Verkehrsunfälle sind dir aber bekannt? Und die Hauptgruppe?

Oder meinst du ernsthaft, deren Unfälle kommen überwiegend durch Fehler anderer zustande?

Ich frage mich auch immer, woher ihr die Auto-Biografie (gnihihi) jedes Spasten kennt, der nicht so fährt wie ihr erwartet.


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Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Original von Penishaubize

Original von Fantomas741
Du musst doch dein Abi auch nich alle 5 Jahre neu Prüfen lassen...

Der Vergleich ist dein ernst?

Na klar ich bin mir sicher das du das Abi 5 Jahre nach dem Schulabschluss nicht mehr schaffst... machst du deswegen deinen Job schlechter?

Wenn ich in der Fahrschule lerne was ich alles beachten muss wenn ich nen Wohnwagen ziehen will was ich niemals nicht tun werde und dann wird in der Prüfung gefragt wie sich mein Bremsweg verlängert wenn ich den Wohnwagen anhänge ist für mich völlig irrelevant deshalt jemanden den Lappen abzunehmen find ich schon bisschen fragwürdig.


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Zitat
Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Original von wuerstchenwilli

Original von Snookz
Ist halt so. Die Schlimmsten auf der Autobahn sind halt die, die 3x im Jahr Autobahn fahren und sonst nur im Dorf rumtuckern. Ständige Spurwechsel ohne Blinker, knappes reinziehen, beim Überholen einschlafen, Rechtsfahrgebot missachten, mit 60 km/h am Anfang der Beschleunigungsspur in die Mitte ziehen, weil am Horizont ein LKW zu sehen ist.
Das sind alles Verhaltensweisen, die ich bei Pendlern oder Leuten, die schneller fahren, überhaupt nicht beobachte. Die fahren zwar schneller, aber deutlich sicherer.
Da wären ein paar zusätzliche Fahrstunden alle paar Jahre schon ganz gut.

Die Hauptursachen für Verkehrsunfälle sind dir aber bekannt? Und die Hauptgruppe?

Oder meinst du ernsthaft, deren Unfälle kommen überwiegend durch Fehler anderer zustande?

Ich frage mich auch immer, woher ihr die Auto-Biografie (gnihihi) jedes Spasten kennt, der nicht so fährt wie ihr erwartet.

Ja, hat aber mit Tempolimit nichts zu tun:

34 Prozent der Verkehrstoten gehen auf unangepasste Geschwindigkeit zurück
Dass viele Fahrer zu schnell sind, belegen Auswertungen des Statistischen Bundesamtes. So registrierte die Polizei 2017 in 45.058 Fällen unangepasste Geschwindigkeit als Ursache eines Unfalls mit Personenschaden. Lediglich 2.318-mal überschritten Fahrer dabei die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Deutlich häufiger waren Fahrer mit unangepasster Geschwindigkeit unterwegs, ohne dabei das vorgegebene Tempolimit zu überschreiten (42.740 Fälle). 2017 kamen insgesamt 1.077 Menschen bei Geschwindigkeitsunfällen ums Leben – jeder Dritte aller tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmer.
Quelle: https://www.runtervomgas.de/verkehrsteilnehmer/artikel/unangepasste-geschwindigkeit.html

Das heißt, dass nur in 5% der Fälle die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten wurde. In dem Rest der Fälle war die Geschwindigkeit einfach nicht den Verhältnissen angepasst. Wenn die Bahn voll ist, ballert man halt auch nicht mit 200+ drüber.


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Zitat
koeniksgeburt
Beigetreten: 17.10.2013

Wieso sollten Akademiker ein lumpiges Abitur nicht schaffen? Als ob das irgendwie was besonderes war die paar Klausuren zu schreiben. Aber letztlich ist es halt so, dass man das Abi einmalig brauchte, daher könnt ihr es mir ohne Prüfung wegnehmen, keine weitere Verwendung für den Wisch.

Bremsweg ist ein gutes Stichwort, viele Autofahrer haben nämlich tatsächlich keine Ahnung, sonst wären so viele Abstände nicht zu klein und es würden auch nicht so viele Auffahrunfälle passieren.


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Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Original von koeniksgeburt
Wieso sollten Akademiker ein lumpiges Abitur nicht schaffen? Als ob das irgendwie was besonderes war die paar Klausuren zu schreiben. Aber letztlich ist es halt so, dass man das Abi einmalig brauchte, daher könnt ihr es mir ohne Prüfung wegnehmen, keine weitere Verwendung für den Wisch.

Also ich bin Akademiker und bin mir ziemlich sicher das ich nich mal annähernd noch den Schulabschluss packe ok Abi in Bremen evtl. noch mit 4 gewinnt :)


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Zitat
Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Statt mit dem Abi sollte man den Führerschein vielleicht lieber mit einem Kranschein vergleichen (der regelmäßig erneuert werden muss) oder Fluglizenz von Hobbypiloten (die eine gewisse Anzahl an Flugstunden pro Jahr nachweisen muss, um die Lizenz nicht zu verlieren).
Du kannst halt mit 18 den Führerschein machen, 30 Jahre nicht ins Auto steigen und dann mit dem Lambo auf der Bahn 350 fahren.


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Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Das ist ja auch was völlig anderes aber als Berufspendler haste doch die "Flugstunden" für den Nachweis...


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Moderator
cjheigl
Beigetreten: 10.04.2006

Original von Snookz

34 Prozent der Verkehrstoten gehen auf unangepasste Geschwindigkeit zurück
Dass viele Fahrer zu schnell sind, belegen Auswertungen des Statistischen Bundesamtes. So registrierte die Polizei 2017 in 45.058 Fällen unangepasste Geschwindigkeit als Ursache eines Unfalls mit Personenschaden. Lediglich 2.318-mal überschritten Fahrer dabei die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Deutlich häufiger waren Fahrer mit unangepasster Geschwindigkeit unterwegs, ohne dabei das vorgegebene Tempolimit zu überschreiten (42.740 Fälle). 2017 kamen insgesamt 1.077 Menschen bei Geschwindigkeitsunfällen ums Leben – jeder Dritte aller tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmer.
Quelle: https://www.runtervomgas.de/verkehrsteilnehmer/artikel/unangepasste-geschwindigkeit.html

Das heißt, dass nur in 5% der Fälle die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten wurde. In dem Rest der Fälle war die Geschwindigkeit einfach nicht den Verhältnissen angepasst. Wenn die Bahn voll ist, ballert man halt auch nicht mit 200+ drüber.

Zunächst mal heisst das, dass vielleicht ein Haufen davon das Tempolimit nur deshalb nicht überschritten haben, weil gar keines da war. Es wird nicht danach aufgeteilt, welcher Teil davon auf Strecken ohne Geschwindigkeitsbeschränkung unterwegs war und welcher auf Strecken mit Tempolimit. Man kann aber vermuten, dass Leute, die auf Strecken mit Tempolimit unangepasst zu schnell fahren, das auch auf Strecken ohne Tempolimit tun. Wenn die mit Tempolimits etwas eingebremst würden, dann würde ihnen das schon helfen und anderen auch.

Unabhängig davon geht es aber bei Tempolimits nicht darum, wie sich das auf Fahrer auswirken würde, bei denen es keinen Unterschied macht. Es geht darum, wie es sich auf Fahrer auswirken würde, bei denen es einen Unterschied macht. Tatsache ist: mit Tempolimits geht die Zahl der Unfälle zurück.


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Zitat
wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Und weniger Staus, und weniger Drängeln (Nötigung), und weniger Abgase.

Aber wie gesagt: wenn die Bahn frei ist fahre ich auch gerne schnell (bzw bin ich früher auch gerne schnell gefahren).

Trifft aber eben in den allerseltensten Fällen zu. Schon per Definition.


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Zitat
dak113
Beigetreten: 25.04.2009

Original von koeniksgeburt
Wieso sollten Akademiker ein lumpiges Abitur nicht schaffen? Als ob das irgendwie was besonderes war die paar Klausuren zu schreiben. Aber letztlich ist es halt so, dass man das Abi einmalig brauchte, daher könnt ihr es mir ohne Prüfung wegnehmen, keine weitere Verwendung für den Wisch.

Bremsweg ist ein gutes Stichwort, viele Autofahrer haben nämlich tatsächlich keine Ahnung, sonst wären so viele Abstände nicht zu klein und es würden auch nicht so viele Auffahrunfälle passieren.

Als Berliner solltest du nicht mitdiskutieren wenn’s um Abiturprüfungen geht. Wir anderen sprechen da nämlich nicht von malen nach zahlen :coolface:


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Zinsch
Beigetreten: 01.02.2008

Original von Snookz
Das heißt, dass nur in 5% der Fälle die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten wurde. In dem Rest der Fälle war die Geschwindigkeit einfach nicht den Verhältnissen angepasst. Wenn die Bahn voll ist, ballert man halt auch nicht mit 200+ drüber.

Ist die Statistik nicht der beste Beweis FUER Tempolimits? Die Leute halten sich an das Tempolimit, fahren es aber auch, wenn es nicht angebracht ist. Wenn es also kein Tempolimit gibt, fahren sie viel zu schnell fuer die Verhaeltnisse.


Antwort
Zitat
koeniksgeburt
Beigetreten: 17.10.2013

Original von dak113

Original von koeniksgeburt
Wieso sollten Akademiker ein lumpiges Abitur nicht schaffen? Als ob das irgendwie was besonderes war die paar Klausuren zu schreiben. Aber letztlich ist es halt so, dass man das Abi einmalig brauchte, daher könnt ihr es mir ohne Prüfung wegnehmen, keine weitere Verwendung für den Wisch.

Bremsweg ist ein gutes Stichwort, viele Autofahrer haben nämlich tatsächlich keine Ahnung, sonst wären so viele Abstände nicht zu klein und es würden auch nicht so viele Auffahrunfälle passieren.

Als Berliner solltest du nicht mitdiskutieren wenn’s um Abiturprüfungen geht. Wir anderen sprechen da nämlich nicht von malen nach zahlen :coolface:

Habe nicht in Berlin Abitur gemacht. Aber Glückwunsch, dass du im Studium eine Vorlesung länger als der Rest mitgekommen bist :coolface:


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Zitat
Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Original von cjheigl

Original von Snookz

34 Prozent der Verkehrstoten gehen auf unangepasste Geschwindigkeit zurück
Dass viele Fahrer zu schnell sind, belegen Auswertungen des Statistischen Bundesamtes. So registrierte die Polizei 2017 in 45.058 Fällen unangepasste Geschwindigkeit als Ursache eines Unfalls mit Personenschaden. Lediglich 2.318-mal überschritten Fahrer dabei die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Deutlich häufiger waren Fahrer mit unangepasster Geschwindigkeit unterwegs, ohne dabei das vorgegebene Tempolimit zu überschreiten (42.740 Fälle). 2017 kamen insgesamt 1.077 Menschen bei Geschwindigkeitsunfällen ums Leben – jeder Dritte aller tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmer.
Quelle: https://www.runtervomgas.de/verkehrsteilnehmer/artikel/unangepasste-geschwindigkeit.html

Das heißt, dass nur in 5% der Fälle die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten wurde. In dem Rest der Fälle war die Geschwindigkeit einfach nicht den Verhältnissen angepasst. Wenn die Bahn voll ist, ballert man halt auch nicht mit 200+ drüber.

Zunächst mal heisst das, dass vielleicht ein Haufen davon das Tempolimit nur deshalb nicht überschritten haben, weil gar keines da war. Es wird nicht danach aufgeteilt, welcher Teil davon auf Strecken ohne Geschwindigkeitsbeschränkung unterwegs war und welcher auf Strecken mit Tempolimit. Man kann aber vermuten, dass Leute, die auf Strecken mit Tempolimit unangepasst zu schnell fahren, das auch auf Strecken ohne Tempolimit tun. Wenn die mit Tempolimits etwas eingebremst würden, dann würde ihnen das schon helfen und anderen auch.

Unabhängig davon geht es aber bei Tempolimits nicht darum, wie sich das auf Fahrer auswirken würde, bei denen es keinen Unterschied macht. Es geht darum, wie es sich auf Fahrer auswirken würde, bei denen es einen Unterschied macht. Tatsache ist: mit Tempolimits geht die Zahl der Unfälle zurück.

Meinst du?
Ob ein Unfall auf einem Streckenabschnitt mit gültiger zulässiger Höchstgeschwindigkeit stattgefunden hat oder nicht, lässt sich sehr leicht erfassen:
- Innerhalb geschlossener Ortschaften gilt grundsätzlich 50 wenn nicht anders angegeben
- Auf Landstraßen gilt grundsätzlich 100 wenn nicht anders angegeben
- Auf Autobahnen gilt die Beschilderung
- Auf Autobahnen gilt auf Abschnitten ohne Beschilderung (da existiert die zulässige Höchstgeschwindigkeit per Definition dann nicht, es gilt die Richtgeschwindigkeit) 130

Gäbe es also nun besonders viele Unfälle wegen unangepasster Geschwindigkeit auf Abschnitten ohne Begrenzung, denkst du nicht, dass die Seite "runtervomgas.de" das auch anführen würde? Ich meine, es wäre denkbar, dass von den 42.740 Unfällen, die mit unangepasster Geschwindigkeit ohne Überschreitung des Tempolimits passiert sind, alle auf Autobahnabschnitten ohne Tempolimit passiert sind.
Da könnte ich dann natürlich sagen:
"100% der Unfälle aufgrund von unangepasster Geschwindigkeit passierten auf Streckenabschnitten ohne definierte zulässige Höchstgeschwindigkeit."

Also als Inhaber der Domain runtervomgas.de würde ich das schon so machen, wenn es denn so wäre.


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Zitat
Moderator
cjheigl
Beigetreten: 10.04.2006

Die können auch nur angeben, was das Statistische Bundesamt veröffentlicht. Und da ist es nun mal so, dass das Amt nicht erfasst, welcher Teil der Unfälle mit Personenschäden durch unangepasste Geschwindigkeit auf Strecken mit Geschwindigkeitsbegrenzung stattfanden und welche ohne. Das hier ist die fragliche Tabelle:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Verkehrsunfaelle/Tabellen/fehlverhalten-fahrzeugfuehrer.html

Ansonsten gibt es noch eine Publikation mit ausführlicheren Tabellen. Da findest du, dass auf Autobahnen 12600 von insgesamt 18700 Unfällen auf Strecken ohne Geschwindigkeitsbegrenzung stattfanden (ohne Baustellen, die werden gesondert erfasst).

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Verkehrsunfaelle/Publikationen/Downloads-Verkehrsunfaelle/verkehrsunfaelle-jahr-2080700187004.pdf?__blob=publicationFile
Seite 92

Immerhin 2/3. Wenn du eine bessere Tabelle findest, nur zu. Ich denke, es wäre besser gewesen, wenn du selbst recherchiert hättest, anstatt irgendwelche Vermutungen in den Raum zu stellen, was alles hätte veröffentlicht werden können, wenn es Leuten mutmasslich in den Kram gepasst hätte.


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camaro3377
Beigetreten: 11.03.2007

Es ist nur noch grotesk, was bspw. SPON zu diesem Nicht-Thema seit Tagen raus ballert. Der neueste Erguss:
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/tempolimit-umweltministerin-svenja-schulze-auf-konfrontationskurs-zum-verkehrsminister-a-1302967.html

Irgendwelche wackeligen Civey "Studien" als eindeutigen Beleg anführen... :yaoming:
Und die Kommentarfunktion explodiert bereits wieder.
Besonders peinlich von der SPD, das Thema jetzt wieder aufzuwärmen, nachdem man zuvor gegen den Antrag gestimmt hat. Projekt 5 % ist auf gutem Weg. :f_thumbsup:


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weissnich
Beigetreten: 28.01.2008

hab gerade mal die kommentare durchgelesen.. lustige menschen in D

die schulze ist doch die die mal sonen einkaufsbeutel stolz in ne kamera gehalten hat als ob das die neuste erfindung der welt wäre, oder? die finde ich toll weil sie ja mit nem esmart durch die gegend fährt ach nee stop ist nen hybrid 7er.. und sie fährt auch nicht selbst und auch nicht 130 - egal..

diese ganze diskussion könnte man doch einfach lösen.. bei der nächsten bundestagswahl gibts nen zusatzettel - "umfrage zum tempolimit auf deutschen autobahnen" auf dem könnte jeder wahlberechtigte dann ankreuzen ob er will oder nicht und was er dann will.. daraus errechnet man die lösung die am meisten zufriedenstellt und fertig.. das wäre demokratie - wobei gefährlich das dann die 85jährige omi ohne führerschein ankreuzt das tempolimit muss sein - weil der nette mann im ÖR fernsehen das ja so gesagt hat.

mir könnte es eigentlich egal sein - ich fahre quasi nie mehr autobahn.. aber tempolimit wäre natürlich gut das die leute besser ihre whatsapp bei der fahrt schreiben können und lustige bildchen senden..
deutschland verblödet immer mehr

aber der weg des spd in die völlige bedeutungslosigkeit nimmt weiter fahrt auf - nice work


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