Intoleranzen gibts viele, wobei die Ausprägung variiert und die Symptome auch oft eher unspezifisch sind. Aber unabhängig davon gibts auch Studien, die Milch als krebserregend entlarfen, wobei wieder zu hinterfragen ist, um welche Milch es genau geht, um welche Qualität, Quantität, Verunreinigungen, welche Probanden, usw. Es gibt zum Thema Milch Studien, die pro sind, und es gibt Studien, die contra Milch sind. Dabei gehts nicht nur Intoleranzen und Allergien, sondern auch um Krebs und andere Krankheiten.
Hier zB. eine Studie, die kontra Milch ist: http://news.harvard.edu/gazette/story/2006/12/hormones-in-milk-can-be-dangerous/
Einfach als "witzig" abtun kann man das Milchthema also auf keinen Fall. Das Problem ist mmn, dass wir in Europa dem Dogma unterliegen, dass Milch quasi essentiell für uns Menschen sei und man am besten täglich Milchprodukte konsumieren solle. So einfach ist es aber offenkundig nicht, auch wenn ich noch keine Studie gesehen habe, die wirklich an alles gedacht hat, um alle Zweifel auszuräumen.
Ich will mich jetzt aber nicht nur an Milch aufhängen. Es gibt ja auch andere Lebensmittel, die exzessiv konsumiert werden, als gesund gelten und dabei gleichzeitig im Zusammenhang mit Allergien und Krankheiten stehen, zB. Getreide. Auch da gibts Studien, die Getreide gut finden und welche die Getreide schlecht finden, ähnlich wie bei Milch. Und wenn ich mir Grafiken über Diabetes anschau, glaube ich einen Zusammenhang zu sehen, ob kausal oder nicht, ist wie so oft strittig.