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workys log

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PaRaZzEe
Joined: 20.07.2009

Da du jetzt 4 Wochen keine Beine trainiert hast, würde erstmal wieder nen "normalen" Plan machen. Du kannst deine Bank auch nicht für Smolov till infinity ins Unendliche pushen. Die stetige Kraftsteigerung bekommst du nur hin mit Consistency (mir fällt leider kein passendes deutsches Wort ein) und nem kcal+.


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workah0lic
Joined: 12.08.2006

Jau, danke für den Input, das nehme ich dann doch direkt mal so auf und hab mir daher einen Upper/Lower Plan zurecht gebastelt. Ein bisschen voll ist er noch .. mal sehen. Die nächsten 6 Wochen werde ich jedenfalls versuchen, mich da wieder etwas ins Kniebeugen etc einzuarbeiten und auch mal wieder richtige Bein-Tage zu haben .

Heute hatte ich allerdings direkt den ersten Upper-Day ( :coolface: ) und hab vor dem eigentlichen Programm nochmal versucht schwer zu benchen. Ging direkt sicherer / sauberer als der 100x6 Satz und bin recht zufrieden:

BD 105x4 https://photos.app.goo.gl/CkrfC5HeQSRpm11v5

Nächsten beiden Tage viel zu arbeiten, abends FH, Prüfungen ... werde wohl erst wieder Freitag trainieren. Hoffe die drehen uns jetzt nicht wieder die Gyms zu ..


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Hustlenuss
Joined: 10.02.2006

A propos zudrehen: wie ist der Ausblick so in Restösterreich? Wollte in knapp 2 Wochen im Zillertal Urlaub machen. Wär blöd wenn da dann alles dicht wäre...


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workah0lic
Joined: 12.08.2006

Ufff, da habe ich eigentlich absolut keine Ahnung. Wir haben hier so eine "Corona-Ampel", nach der die Politik dann aber doch wieder nicht wirklich handelt; es wurden jetzt wieder Verschärfungen aller Art erlassen, andererseits geht dennoch weiterhin sehr viel; und was die nächsten Wochen bringen (steigende Fallzahlen sind ja zu erwarten, soweit ich das verstehe) kann ich echt nicht erahnen.

Ich denke mal ... Skihütten-Gaudi wird eher schwer möglich sein diesen Winter bzw. nur unter Auflagen. Wandern oder so könnte ich mir vorstellen, dass relativ problemlos vonstatten geht. Bin aber kein Skifahrer und/oder Wanderer und ignoriere alle Corona-Diskussionen inzwischen (ich halte mich halt an alle Vorgaben in der Großstadt bzw. am Rande davon) und bin Home-Stayer 24/7 (hab jetzt auch nur alle paar Wochen 1-2 Tage im Büro, sonst Homeoffice).

Irgendjemand aus AUT, der hier mitliest, und da genauer Bescheid weiß? :f_drink:


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workah0lic
Joined: 12.08.2006

Heute durch Zufall sogar in meinen Stream gespielt bekommen:


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Netgames999
Joined: 13.11.2006

- Master Data Science (FH)

Also quasi als Spezialisierung für den Beruf, den ich jetzt seit 4-5 Jahren ausübe, bei dem mir aber sehr oft das Netzwerk an Menschen fehlt, die dasselbe machen. Auch die klassischen "How-Tos" / best-practices bzw. halt was bei anderen "üblich" ist - und was mich auf den neuesten Stand bringt, da sich in dem Bereich gerade sehr viel tut.

Ich war also auf der Suche nach etwas, das mir nochmal Selbstvertrauen gibt, das mir hilft mein Netzwerk auszubauen (ich bin nicht so der Typ, der gerne auf Meetups geht und netzwerkt, muss mich da also irgendwie anders pushen), wo ich auch mehr Praxis habe und was mir hilft, in Zukunft den "trust-factor" ein wenig zu erhöhen, wenn ich mich wieder wo bewerbe oder wo consulte (Lehrgang hat obv Mathe+Statistik dabei und heißt ja explizit Data Science - im Grunde hätte ich aber natürlich mit meinem Informatik-Studium, Poker und den zusätzlichen Statistik-Kursen als Freifächer im zweiten Studium schon mehr als genug Mathe/Statistik).

Der Input kommt vielleicht zu spät und ich habe deinen Lebenslauf bisher nicht verfolgt. Kann also sein, dass hier daneben liegen werden. Falls es so ist, einfach ignorieren.

Das was du beschreibst, wird in meinen Augen nicht durch ein Studium gelöst. Besonders nicht, wenn du bereits einen BA und MA Abschluss hast. Ich lese zwei wesentliche Punkte bei dir heraus:

Ein Netzwerk für deinen Berufsbereich, um
a) mehr Kompetenzen und
b) mehr Möglichkeiten in deinen Berufsbereich zu haben

Zu a)
Mehr Kompetenzen kann dir ein Studium zwar ermöglichen, allerdings denke ich, dass es mit deutlich weniger (zeitlichem) Aufwand möglich ist, das Gleiche zu erreichen. Besonders, wenn du in dem Feld schon aktiv bist und hauptsächlich an ""How-Tos" / best-practices" interessiert bist.

Zu b)
Studenten bilden kein gutes Netzwerk, da sie in der Regel nur andere Studenten kennen. Deine beruflichen Möglichkeiten werden sich hier kaum erweitern. Die Chancen, dass ein Prof. etwas vermitteln kann oder man ein erfolgreiches Startup mit anderen Studenten gründet, sind in meinen Augen sehr gering.

Du sagst zwar, dass du keine Lust auf Meetings hat, aber das solltest du überdenken. Es muss für den Anfang ja keine Veranstaltung sein, bei der du dich aktiv beteiligst. Messen zum Thema Data Science und Big Data gibt es am laufenden Band. Einfach mal auf Google suchen. Idealerweise unterstütz dich dein Unternehmen hier.
Du lernst Leute kennen, die im gleichen Bereich Erfahrung haben. Du lernst Unternehmen kennen, von denen man gar nicht wusste, dass sie in diesem Bereich arbeiten/arbeiten wollen. Du lernst Prozesse und Verfahren kennen die aktiv in Unternehmen gelebt werden.

Auch für potenzielle Bewerbungen 10x interessanter. Person mit Personalentscheidung würden sich lieber über etwas interessantes in dem gesuchten Themengebiet unterhalten, als die Lister der Studienfächer durchzugehen, die man absolviert hat. Finde es sowieso komisch, dass du bei sowas explizit nach Mathematik gefragt wurdest. Wenn ein Bewerbungsgespräch in diese Richtung verläuft, dann würde ich davon ausgehen, dass man sowieso schon fertig ist.


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workah0lic
Joined: 12.08.2006

a) Aufwand für Master-Studium laut ECTS 3000 Stunden - bei dem einen bin ich bislang laut Prognose am Ende eher mit einem Aufwand von 800 Stunden (inklusive Fahrtzeiten) unterwegs; bei dem Data Science Studium kann ich mir vieles anrechnen lassen (Vor-Studien bzw. Berufserfahrung) und kann Projekte gemeinsam mit meinem Unternehmen durchführen (erhoffe mir da also, Duftmarken setzen zu können und dass man dort happy ist, dass ich externes Wissen gratis ins Unternehmen bringe), erwarte also auch hier deutlich weniger als 3000 Stunden als Zeit-Investment. Dadurch verschiebt sich die Rechnung sicherlich deutlich in mehr Wert/investierte Zeiteinheit/wertvolle Erfahrung.

b) Es ist eine berufsbegleitende FH. Die StudentInnen dort stehen also bereits Vollzeit im Berufsleben, bilden (imo) also sehr wohl ein gutes Netzwerk. Es geht mir auch weniger um eine potentielle zukünftige Bewerbung meinerseits (das ist ein Extra, das ich gerne mitnehme), sondern eventuell sogar eher umgekehrt - wie finde ich Leute, die ich zu uns ins Team locken kann und will. Dass mir ein Prof einen Job vermittelt erwarte ich nicht, und ein Startup/Unternehmen habe ich ja bereits mit KollegInnen geründet, also ich suche auch keine MitgründerInnen. Es muss außerdem nicht alles "von heute auf morgen" sein. Ich sehe ja, dass inzwischen viele meiner Bachelor-KollegInnen die ersten 2, 3 Stationen hinter sich haben, und sich mein Netzwerk dementsprechend natürlich schon in einer Form herausgebildet hat. Ist also durchaus auch ein Investment in die Zukunft.

Was ich jedenfalls schon ganz deutlich sagen kann - ich will nicht mehr überdenken, ob ich Lust auf Meeting habe. Grund: ich bin 33 und habe die letzten 15 Jahre "genug" Meetings/Workshops/Konferenzen/Messen/Meetups besucht (ja, alle bekannten im DWH/Data Engineering/Data Science/R/Statistik-Bereich, ich habe auch selbst bei zwei Veranstaltungen in Wien mitgeholfen; und Google und die Suchresultate kenne ich also obv - ok zu 99% waren die Veranstaltungen im deutschsprachigen Raum, darüber hinaus wird/wurde es kaum finanziert).

Ich weiß nicht, ob du selbst im Bereich Data Science/Big Data aktiv bist, aber ich persönlich kann inzwischen überhaupt nicht nachvollziehen, wie man das anpreisen kann (außer man veranstaltet es selbst oder will sich ein paar Tage vor der Arbeit drücken - bewusst plakativ gesagt :f_tongue:):
- Reise: unbequem, aufwändig, mit zusätzlichen Kosten und Genehmigungen verbunden, Wochenende oder Freizeit geht (großteils) unbezahlt drauf, ein Haufen an "Overhead"-Zeit (Packen, Weg zum Flughafen ist bei uns nicht in Reisezeit inkludiert, Konferenz kann man nicht einfach abbrechen wenn es einen nicht überzeugt; Abgeltung für ganzen Tag woanders sein ist gering; bedeutet: ich sitze 8-17 Uhr in einer Halle für 6x50 Minuten Vortrag, dazwischen warte ich - alternativ kann ich zu Hause normal arbeiten gehen und nach der Arbeit 2-3 Stunden in die FH bzw. Nebenprojekte investieren und hab dann noch Freizeit, Freundin/Katze, Sport, Ruhezeit im bekannten zu Hause)
- Vortragende: entweder StudentInnen oder Sales-People oder jemand wird von seiner Abteilung hingeschickt, damit man bisschen Werbung für den Chef machen kann. Koryphäen selten; wenn, dann eben Kurz-Vortrag über Inhalte, über die sie deutlich detaillierter publizieren, was ich mir zu Hause in Ruhe durchlesen könnte statt in einem Raum mit 100 lauten Gästen. Oder eine E-Mail schreiben.
- Inhalte: zumeist oberflächlich, ein paar Slides mit den bekannten "und dann haben wir mit den Sensordaten $$$ gemacht" - auf Details kann schwer eingegangen werden, inwiefern das für meine Branche einsetzbar ist ist fragwürdig (Antwort: kaum)
- KollegInnen im Unternehmen: sind pissed, wenn man jedes Jahr mehrere Tage weg ist und die Arbeit trotzdem von jemandem erledigt werden muss. Weiterbildung wird also eher nicht forciert (sieht natürlich offiziell und seitens des Managements anders aus)
- Prozesse und Verfahren, die aktiv in Unternehmen gelebt werden: ich lerne vor allem kennen, was Unternehmen mir erzählen, aber wie es wirklich aussieht, höre ich dann doch eher von Freunden. So richtige neue Prozesse und Verfahren, da kann ich mir jetzt auch wenig darunter vorstellen in dem Bereich, um ehrlich zu sein... also wovon nicht eh publiziert wird.
- generell: ich bin richtig schlecht darin, mehr als 5-10 Minuten aufmerksam zuzuhören, wenn mich ein Thema nicht hart packt. Auch sonst fällt es mir sehr schwer und ich drifte komplett ab. Eine kurze, knackige Diskussion, danach wochenlang lesen und coden - perfekt. Wenn es schon Audio/Bild sein muss, dann bitte 1.75-2.25x Geschwindigkeit und bei den toughen Stellen halt normal und mehrmals zurück spulen ...

Für das alles kann man Gegenargumente finden und sicherlich sehe ich vieles einfach zu picky. Wie gesagt, habe ich aber hier meine Erfahrungen sammeln dürfen, und inzwischen weiß ich einfach, dass ich sehr ungerne den Tag verschwende damit, irgendwo rumzusitzen, wo ich mich nicht wohl fühle, keine Kontrolle über die Geschwindigkeit des Vortrags oder den Detailgrad habe, und zwischendurch nur mit Einsteigern oder Sales-Personen ins Gespräch komme (oder von mir aus mit einem Experten, dem ich aber sehr selten eine spezifische Frage stellen kann, weil ich halt nicht auf seinem Gebiet Experte bin oder ... es mir auch einfach durchlesen könnte/sollte).

Ich bin kein besonders spontaner Fragesteller, zumindest in der breiten Öffentlichkeit. Ich hab vor allem auch genug davon, 100 fremde Menschen gleichzeitig zu sehen und mir den Stress anzutun - nicht immer, aber immer öfter. Es ist für mich emotional/kognitiv/mental ziemlich belastend und ich brauch dann direkt ein paar Tage komplette Ruhe (ich weiß, dass das ganz viele Menschen überhaupt nicht verstehe - ich kann nur sagen, dass ich im Home Office DEUTLICH produktiver bin und mich am Ende des Tages nicht "komplett zerstört" fühle). Ich denke, den "Luxus", mich von dem Trubel des Smalltalks und dem richtigen Verhalten in der Öffentlichkeit entfernen zu dürfen, darf ich mir inzwischen einfach zugestehen. Bei meinen ArbeitskollegInnen, aber auch meinen Freunden, die weiter gemacht haben Richtung PhD, sehe ich genau dasselbe - da interessiert es einfach keinen mehr, auf die 1000. Konferenz zu fahren, weil einfach viel zu wenig Input dabei rum kommt. Wer will denn da wirklich noch auf irgendeine Veranstaltung mit x Leuten und Lärm?

Ich finde ja außerdem, es gibt 1000 Arten, sich etwas beizubringen. Manche lernen eben besonders gut, wenn sie in so einem Raum sitzen und sich Vorträge gönnen. Manche in den "gemütlichen" Gesprächen danach beim Buffet. Es gibt Bücher, es gibt coursera/udemy/datacamp/..., es gibt Skripten, es gibt Internetforen, Docs, Github, kaggle, Youtube, autodidaktisches trial n error ...... ist mir alles bewusst, benutze ich alles von Zeit zu Zeit, ich verwehre mich bei nichts davon komplett. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass es für mich ganz gut passt, wenn ich alle 1-4 Wochen Input bekomme von jemandem, der Erfahrung hat (eben zB Profs an Uni/FH), mir dann selbst weitere Literatur suche, herumprobiere - und dann meine Arbeit vor mehreren Leuten präsentiere und direkt Feedback erhalte (und wieder weiter mache).

Die StudentInnen hier sind zwar aus anderen Branchen, aber dafür sehe ich auch ständig, was sie machen - inklusive Sourcecodes, und es sitzen 30 Leute in einem Raum mit unterschiedlichen OS und IDEs und Sprachen und Hintergrund, und ich kann mir genau ansehen, wie wer welche Spalte warum transformiert hat, was er insgesamt damit erreichen will... aber eben auch "das große Ganze". Nachher bin ich im gleichen Slack-Channel oder kann über Foren oder E-Mail noch weiter gehende Fragen stellen (in Ruhe, mit 2-3 Tagen Abstand). Welcher online-Kurs bietet mir eine solche Betreuung in der Tiefe, Dauer und Professionalität? Für (quasi, wir sprechen von 15 EUR ÖH-Beitrag pro Semester) lau?

Vielleicht hilft es so auch noch - ich beherrsche meine Programmiersprachen soweit, ich kann SQL/R/Python (und noch bisschen was) jeweils ganz ok bis (sehr) gut, ich kann mir selbst lineare Algebra noch besser beibringen, ich weiß, welche Methoden in ML es gibt, ich führe selbst Projekte bei uns im Unternehmen durch ... das alles kann man sich super selbst beibringen über Plattformen und Lesen und Ausprobieren. Sich wirklich tief in was reinfuchsen, und seine Herangehensweise im Großen verteidigen müssen und Input in einer Diskussion zu erhalten, das kriegt man online kaum (zumindest nicht in der Länge, Tiefe und um den unschlagbaren Preis eines Studiums in Österreich), und ich habe eben die Erfahrung gemacht, dass es in den meisten Unternehmen hier auch noch eher düster aussieht, was tatsächliche Geschäftsmodelle oder sinnvolle Einsatzzwecke der ganzen Zauberei hier anbelangt. Das 10000. Tutorial oder das 40000. Show-Reel kann mir also gestohlen bleiben (auch wenn ich natürlich trotzdem oft genug eines ausprobiere). Ich versuche also einfach, mein Learning zu "beschleunigen", und neben all den erwähnten Dingen denke ich auch, dass ein spezialisiertes Studium in dem Bereich also Sinn macht (bislang macht es mir auch Spaß).

Natürlich gäbe es noch "idealere" Fälle, also dass die Unternehmen an sich weiter sind, oder dass man in einem arbeitet, in dem schon mehrere Experten sitzen, die quasi diese Mentoring-Rolle übernehmen und fordern und fördern ... andererseits: in meiner Branche kann ich mir nicht jedes Unternehmen aussuchen (Monopol-Stellung) und so habe ich eben auch die Möglichkeit, selbst voran zu schreiten und das ganze tatkräftig mitzuentwickeln. Es hat alles seine Für und Wider ;)

Jedenfalls - ich persönlich sehe das Thema "Zeitverschwendung" in Bezug auf Studium vs Meetups also absolut nicht so wie du. Bin mir aber ganz sicher, dass sich das für viele andere anders darstellt.


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workah0lic
Joined: 12.08.2006

Hat jemand noch einen guten Tipp, wo man entweder

- eine Trapbar mit Aufnahme für 30 mm Gewichte oder
- 50 mm Gewichte im allgemeinen

Mit einer Lieferzeit bekommt, der man vertrauen kann? Finde die Trapbar schon kaum, und Gewichte obv alle mit 40-72 Tagen Lieferzeit oä. Vllt hat ja noch jemand Ideen - habs offensichtlich wieder verschlafen -,-


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Hustlenuss
Joined: 10.02.2006

Wenn die Gyms bei euch geschlossen sind: vielleicht einen Gyminhaber nett drum bitten, ihm Gewichte ausleihen zu dürfen?


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workah0lic
Joined: 12.08.2006

@Hustlenuss, eigentlich ein genialer Tipp, daran hätte ich gar nicht gedacht.

Hatte dann aber sensationelles Glück - nachdem ich tagelang gesucht habe, wurde mir ein Angebot in meinen FB-Stream gespült, bei dem ich zugreifen musste - 25 kg, 50 mm Loch, mit Grifflöchern, 45cm Durchmesser, gummiert. Genau sowas wollte ich. 40 EUR!!! Hab mir direkt 6x25=150 kg für etwa 240 EUR gegönnt. Lieferkosten auch nochmal 40 EUR, sehr ok.

Die Scheiben kamen tatsächlich heute an und so hatte ich endlich einen Grund, um meinen Trainingsraum zu entrümpeln und auf Vordermann zu bringen. Hab mir auch noch ein paar Matten, Schnellverschlüsse, Desinfektionsmittel (falls mich mal jemand besucht) etc geholt - ein Latzug ist noch unterwegs.

Als Boden unterm Kreuzheben / Trapbar habe ich ein paar Bodenbretter vom Erdgeschoss her genommen, wo ich alles herausgebrochen habe. Funktioniert genau so, wie ich mir das vorstellt habe.

Einziger Wehmutstropfen - neben den 25er Scheiben gab es keine anderen. Daher kann ich jetzt nur mit 70, 120 oder 170 kg Trapbar-Kreuzheben. Vielleicht finde ich mal wo 10er oder 15er für einen anständigen Preis, hab jetzt wieder nur irre dreistellige gesehen.. Never.

Sonst habe ich ja noch die 30 mm Stange und doch insgesamt ca 140 kg dafür - also mit Stange etwa 165 kg, mit denen ich Kniebeugen kann. Einfach mega.

Hoffe ihr bleibt gesund und findet auch Wege, um zu trainieren - hab heute jedenfalls mein rustikales Keller-Gym mal mit einem neuen Kh Trapbar PR - 170/8,10,7 - eingeweiht :)

Vorher/Nachher Bilder, Kreuzheben: https://photos.app.goo.gl/jAh29XnMKdYmXfxg8


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Bone1984
Joined: 30.08.2006

Sehr sehr geiles Gym. Fuck bin ich neidisch....


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workah0lic
Joined: 12.08.2006

https://photos.app.goo.gl/ELqCYMRz2Q3Vjcwi7 es wird, es wird. Ein Heizkörper hängt schon (ist aber noch nicht angeschlossen - hab also noch Elektro-Heizkörper rumstehen, brauch sie aber eh kaum beim Training); ansonsten habe ich noch die Ringe aufgehängt, einen alten Spiegel vors Rack gelehnt; paar Kabel rausgesucht (eines schon zerstört); Desinfektionsmittel für alle Fälle equipped ... und heute kam endlich die Safety Squat Bar (meine Schultern werden es mir danken) und nochmal 2x15 kg Platten an!

Damit kann ich jetzt statt 20, 70, 120, 170 kg etwas "feiner" beladen - 20, 50, 70, 100, 120, 150, 170, 200 kg auf die 50mm Trapbar (oder Safety-Squat Bar). Geile Sache!

Probiere noch etwas herum zwecks einer Trainingsroutine ... hab mich noch nicht wirklich festgelegt, was ich als nächstes angehe. Vermutlich jeweils ein schwerer Tag (Kniebeugen oder Trapbar low-handle) und ein "Pumper"-Tag (Safety-Squats oder Trapbar hi-handle) ... vielleicht auch mal Belt Squats (hab ich mal ausprobiert und haben sich eigentlich sehr gut angefühlt).

Ungeordnetes Training, um mal alles durch zu probieren: https://photos.app.goo.gl/iASxVq1rdSpEfJ5x8

Hab natürlich gerade gut zu tun in der Arbeit, FH/Uni, Haus ... aber auch keinen besonderen Stress. Durch Lockdown gehe ich ohnehin nur 1x pro Woche einkaufen und verlasse sonst eigentlich nicht das Haus. Perfektes life für mich :f_cool:


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workah0lic
Joined: 12.08.2006

- Heizkörper sind angeschlossen, auch sonst geht's am Haus voran (Bleirohre ausgetauscht, Böden abgebrochen, Estrich, Veranda verputzt, ...)
- konnte nochmal beim Gewicht-Kauf zuschlagen und habe nun etwa 270 kg für 50 mm (250 kriege ich glaube ich maximal auf die Trapbar)
- Training nur 1x / Woche, habe viel zu tun mit Arbeit, Consulting, FH, Uni ... aber bin sehr zufrieden und kann mich gut austoben
- Trapbar die letzten Trainings: 200x5 gehen jetzt schon sehr gut dahin, heute mal die 220 ausprobiert (war doch schwerer als gedacht): https://photos.app.goo.gl/q6E8vRjSt8koNxew5

Bleibt gesund & bis bald
worky


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workah0lic
Joined: 12.08.2006

Jahres-Recap

Das Jahr ist bald 'rum und war sicherlich für alle von uns ein denkwürdiges. Persönlich konnte ich relativ gut auf die neuen Umstände reagieren und adaptieren - von dem "legitimierten Zuhause-Bleiben" habe ich im Großen und Ganzen fast nur profitiert. Mir ist dabei auch noch klarer geworden, dass ich mein Potential am besten ausschöpfen kann, wenn ich öfter den Mut hätte, klar und deutlich auszusprechen, welche Arbeitsumgebung und -bedingungen ich mir wünschen würde. Zu oft habe ich da ein schlechtes Gewissen oder befürchte, jemanden vor den Kopf zu stoßen. :rolleyes:

Ich bin also scheinbar wirklich ein großer Fan davon, eigenständig, selbstverantwortlich und in Ruhe produktiv werkeln zu können. Für Meetings und Absprachen wäre (maximal) ein Tag in der Woche im Büro eigentlich ideal - da könnte ich meine 4-5 Präsentationen halten, auf die ich mich super vorbereiten kann; und dabei ein bisschen von meiner Energie an mein Umfeld abgeben und mit allen "socializen". :heart:

An sich möchte ich meine Freizeit aber abseits meiner ArbeitskollegInnen genießen und tue das durch die Pandemie jetzt eben noch mehr via Internet (in Form von Chats oder laaangen Textnachrichten) als zuvor. Der reale Kontakt geht mir dabei kaum ab, ich sehe die Leute am Bildschirm und berühre sie ja sonst auch kaum, daher ist es (für mich) fast genau so wie vorher. Ich bin viel flexibler und generell geht es mir mit dem ruhigeren Takt viel besser; mein Schlaf ist besser, ich fühle mich nicht so gehetzt und unter dauernder Beobachtung von allen Seiten. :f_drink:

Finanziell bzw. wirtschaftlich gesehen hat mich die Pandemie allerdings leider zunächst eher um eine Chance gebracht - da hatten ein Freund von mir und ich eigentlich schon viel Zeit und Mühe in gemeinsames Projekt gesteckt. Daraus wurde dann aufgrund der ausbleibenden Auftragslage zunächst erstmal nichts, und ich habe das daher auch als Input genommen, um mich anderweitig zu orientieren und weiterzuentwickeln - daher habe ich mich auch auf zig andere Herausforderungen gestürzt. Im Trübsal habe ich dieses Jahr also jedenfalls schon mal nicht gebadet. :f_thumbsup:

Nun denn, was waren die großen Themen 2020 für mich:

Investitionen & Konsum
- Hauskauf & Sanierung (inklusive Handwerken, körperlicher Arbeit und Planungen)
- Auto gekauft, in einen Griller investiert, endlich mal wieder vernünftige Kleidung besorgt
- zum ersten mal so etwas wie einen ETF gekauft (150 EUR 1x :f_p:)
- eigenes Büro und eigenen Fitnessraum eingerichtet

Beruf & EPU
- seit März im Home-Office mit gelegentlichen Terminen bei KundInnen
- bei Freund ins Unternehmen schnuppern dürfen, viel hinsichtlich Marketing gelernt
- Bewerbungen & neuen Job angenommen inkl. deutlichem Upgrade
- nebenbei als EPU consulted und ersten beiden Aufträge an Land gezogen
- Steuerberater-Learnings und Administratives fürs eigene Business in jeder Hinsicht

Sport und Gesundheit
- Training vor, während, nach und wieder während der Pandemie
- Ernährung deutlich abwechslungsreicher und "gesünder" gestaltet
- Gewicht: gegenüber Ende 2019 (~93.7 kg) tendenziell in etwas besserer Form (~93 kg), dennoch ausbaufähig
- rauchfrei und auch sonst sehr brav geblieben (insgesamt eventuell 4-5 Radler, 2-3x ein Bier beim Essen mit Freunden getrunken)

Persönliche Weiterentwicklung
- Pandemie zu Hause mit Freundin sehr gut ausgekommen, insgesamt einer der wenigen "Glücklichen"
- viel gelernt (Uni, FH, Bücher, Tutorials, Consulting, Beruf, Hobbies, Unterstützung von Freunden bei Bewerbungen ...)
- meinen Kater Chester verabschiedet, ein noch besseres Verständnis für meine zweite Katze Pina gewonnen

Nun zu den Herausforderungen und möglichen Wachstumsfeldern für 2022:

- Hygiene (regelmäßiger Zähneputzen, 2x Mundhygiene im Jahr, öfter duschen, regelmäßig rasieren / eventuell mal einen Barbershop aufsuchen, mal ein paar neue Produkte entdecken bzw. ausprobieren, eventuell nach Jahren wieder ein neuer Haarschnitt)
- Gesundheit (monatlicher Arzt-Termin @Therapeut, Vorsorge-Untersuchungen, Augen/Brille, Zahnarzt, Medikamente rechtzeitig und verlässlich besorgen und nehmen ...)
- Persönliches: für komplett freie Zeiten am Wochenende sorgen, mit Freundin im Auto herumfahren (sie beim Absolvieren des Führerscheins unterstützen), die Zeit mit meiner Katze genießen
- EPU: Büro so herrichten, dass ich darin gerne und produktiv arbeiten kann; Aufträge als EPU abwickeln, wenn es sich "lohnt" (Learnings, Energie, erst an letzter Stelle monetär)
- Sport: fitnesstechnisch endlich wieder an einen "Peak" kommen (Kondition, niedrigeres Körpergewicht, mehr Pullups, stärker im Bank/Schulterdrücken, Kniebeugen/Kreuzheben wieder Anschluss finden, Oberarme weiter attackieren)
- Kreatives: vermutlich keine Musik, stattdessen weiter Photoshop Skills, Illustrator Skills entwickeln (hab mir ein Surface gegönnt)
- FH & Uni: solange Zeitinvest/Outcome passt und ich Spaß daran finde - zielstrebig fortführen
- Beruf: Umfeld zufrieden stellen, eigene Vision verwirklichen, flexibel bleiben

Ziele sind nicht smart, nicht priorisiert, geordnet, strukturiert oder sonstwas - ich bin mit den letzten paar Jahren wirklich sehr zufrieden, evaluiere ohnehin laufend neu und möchte diesen Thread einfach dafür nutzen, dass ich alle heiligen Zeiten nachschauen kann, was mich wann jeweils beschäftigt hat.

Zu guter letzt - ich wünsche euch allen ein besseres, glücklicheres Jahr 2021!

RIP Chester


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workah0lic
Joined: 12.08.2006

Servus, mal ne Frage abseits des Trainings: Pokert hier noch jemand :coolface: ? Kann jemand eine gute Video-Serie, -Seite oder anderen Content zu PLO 6max empfehlen? Oder hat jemand andere Vorschläge bezüglich noch spielbarer Varianten (bin noch offen für alles, hab paar Jahre nicht wirklich gezockt)?

Verfügbare Zeit so 60-100 Stunden im Monat, gerne auch viel Theorie, etwas Vorwissen (FL, NL, PLO, HU/6max) bereits vorhanden, bereit für Theorie, Solver etc. Falls da jemand was dazu sagen hat, auch gerne einfach per Community-Tool schreiben :)

Vielen Dank!

worky


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Bone1984
Joined: 30.08.2006

Machst du das einfach so zum Spaß oder steckt da ein anderes Motiv dahinter?


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workah0lic
Joined: 12.08.2006

Einfach so zum Spaß mache ich eigentlich kaum etwas, das habe ich wohl verlernt. Motiv ist daher eher eine Kombination aus "es nochmal probieren", herausfinden was state-of-the-art ist und besser werden, und idealerweise - sofern 2021+ noch möglich für mich - (mittel- langfristig) (etwas) zusätzliches Geld zu lukrieren.

Bin durch meinen Job jetzt nicht direkt auf das Geld angewiesen, kann mich also vorerst mal ohne Druck voll auf Theorie & BR-Building fokussieren.

Ändert die Antwort etwas an möglichen Vorschlägen deinerseits? :)


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Bone1984
Joined: 30.08.2006

Ich hab keine wirkliche Antwort mich interessieren meist nur die Motive der Leute. Überlege selbst schon länger wieder mal PLO auszuprobieren um es mir selbst zu beweisen. Hab hier noch zwei alte Bücher von vor 5 Jahren oder so rumliegen und denke mir so 1x pro Monat ach warum probierst es nicht mal wieder finde aber nie die richtige Motivation anzufangen


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otb11
Joined: 05.08.2009

Rip Cutze:f_cry: Herzliches Beileid


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SteveWarris
Joined: 28.03.2007

Klick aktuell NL5 6max auf stars for fun. Ja kaum rakeback aber die meisten russen sind weg und es spielen jetzt viele südamerikaner da. hab GTO+ und auch paar solde preflop charts. in einige spots hab ich die kleineren betsizes eingeführt die mit den solvern aufkamen. aber zumindest auf diesem limit gegen die aktuelle Kundschaft ist vieles noch genauso wie 2010.

und nach wie vor willst du komplette fische abspielen oder regs mit relativ starren und vorhersehbaren strats (aber kein echtes got) als gegner. ist dann "eigentlich" easy game. das harte besonders wenn man etwas schlauer ist, ist es wirklich so stumpf runter zu spielen und nicht denken "ja irgendwann muss der doch mal adapten" nö machen 8fast) sie nicht.

wie das in die hose gehen kann wenn man sich zu sehr ne birne macht sieht man ja in miiwiin´s blog wo auf nl10 frequenzy calls gemacht werden.... no hate.


Antwort
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