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workah0lic Themenstarter
workah0lic
Beigetreten: 12.08.2006

Cut-Progress

Gewicht Total: 93.7 -> 91.5

Sieht so aus, als würde ich insgesamt länger als 10 Wochen dabei bleiben :ayfkm:
Esse momentan sehr ok finde ich, übertreibe es nicht und komme (grob geschätzt) auf meine kCal/Protein-Zielwerte.
Hab hie und da etwas Cardio gemacht, sonst wird geliftet, paar trainingsfreie Tage gibt es auch wegen Arbeit etc

Kraftwerte passen:
Kniebeugen 145/4 https://photos.app.goo.gl/MhgmupxJuyV8H9xm7

Fühle mich fit. Schulter hält. Alles läuft :)

Mal sehen wie es weitergeht!


Antwort
Zitat
workah0lic Themenstarter
workah0lic
Beigetreten: 12.08.2006

Training
Seit langem wieder mal Kreuzheben Sumo+Conv (mache sonst ja nur noch mit Snatch Grip, stehend):
https://photos.app.goo.gl/XH7nKnYLbx1NF268A

Sumo 160/3, Conv 120/3, sonst bisschen herangetastet / geübt
Plane keine bestimmte Progression, werde einfach alle 7 Tage 1x Kreuzhebe-Tag machen und bin einfach glücklich, dass ich momentan echt gut in die Position fürs Conventional komme - hat mich richtig überrascht. Stand allerdings vor paar Tagen bei anderen Übungen vorm Spiegel und habe testweise versucht, in die Ausgangsposition zu kommen und es ging richtig easy - eventuell waren einfach meine Hamstrings immer super tight? Was weiß ich, aber jetzt siehts gut aus.

Cut
Geht voran, die letzten Tage oft auswärts gegessen, dafür bin ich zum ersten mal unter 91,x kg gewesen - 90,5 kg. Liege im Grunde genau im erwarteten Schnitt und bin gespannt auf die nächsten Milestones (Bauchumfang sollte dann auch schön langsam anfangen, messbar zu sinken).

Heute geht's ans Benchen, freu mich schon :)


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SteveWarris
Beigetreten: 28.03.2007

unterer Rücken vielleicht noch leicht nach vorne gewölbt ist aber durch die perspektive schwer zu sehen. rücken bleibt sonst sehr stabil. stange schein mittig über dem Fuß als startpunkt zu sein. so mach ich das auch.

finde es macht schon viel aus einen spiegel seitlich zu haben und genau gucken zu können ob die Startposition stimmt. meist schleicht sich auf dauer ohne spiegel ein leichte rundung im rücken ein. mit gürtel kann das auch nochmal schneller passieren, weil man iwie weniger spürt ob alles da ist wo es sein sollte. geht zumindest mir so.

zweiter punkt bei mir ist, das man gerne mal das gewicht einfach eher aus dem rücken hochreißt, anstatt sich drauf zu konzentrieren mit den füßen sich weg zudrücken und die hüfte ab kniehöhe einfach reinzuknallen. dann spürt man auch das glutes und hams mehr bei aktiviert werden und im idealfall fliegt im warmup 60kg hoch als wäre es nix

find dein gymoutfit iwie witzig. sieht so nach 08/15 Neujahr-Anmelder aus und dann werden 160x3 sumo gehoben als wäre man in einer Bibliothek.


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Zitat
workah0lic Themenstarter
workah0lic
Beigetreten: 12.08.2006

Jo also Neujahrs-Anmelder gibt's scheinbar kaum. Zumindest war ich heute von 07-08:30 morgens trainieren und im gesamten Squat+Bench+Kurzhantelbereich der einzige für lange Zeit, erst nach und nach sind dann 2, 3 Leute gekommen :f_cool:

Konnte dadurch auch endlich mal Bench von der Seite aufnehmen und bin ganz zufrieden:
https://photos.app.goo.gl/MFYUdtTM6zGTbjBNA

Hab die letzten Wochen gestartet mit 80 / 5x3 mit jeweils 1-3 sek Pause (oder wenigstens "akzentuierter" Pause unten) und bin heute bei 95 / 5x3 angelangt. Läuft ganz gut soweit, fühle mich recht sicher und hoffe, dass das noch ein bisschen weitergeht - die 100 für 5x3 kontrolliert drücken wäre schon sehr fein.

Gerade was BD angeht, bin ich jetzt echt stärker als vor meiner Schulter-Verletzung, was mich immer noch überrascht. Bin aber einfach stabiler, wärme mich bewusster und gewissenhafter auf, positioniere mich besser, usw usf ...

Beim Cutten habe ich nach den ersten 1-2 Wochen dann keine Wahnsinns-Sprünge mehr gemacht bislang, bin aber dennoch zufrieden (esse besser als sonst, und es geht ja dennoch ein bisschen voran):
Gewicht: 93.7 (Ende Dezember) -> 90.7 (heute morgen), gleichzeitig nehme ich seit 2-3 Wochen wieder täglich Kreatin.
Bauchumfang 2cm über Bauchnabel / am Bauchnabel / 2cm drunter: 98,100,101 -> 97,99,100 (ja, specki)

Ansonsten zerstöre ich mich gerade mit Curls ohne full ROM, versuche den Bizeps immer aktiviert zu lassen - mal schauen, ob das was bringt. Hab gerade Arme jedenfalls immer viel zu sehr schleifen lassen und muss mich da ein wenig bewusster dazu zwingen, auch Abs .. 2020 das Jahr des Discopumpens obv :f_cool:

Alles Gute und haut rein :)


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otb11
Beigetreten: 05.08.2009

Sieht gut aus. Denke aber, dass da alleine durch legdrive noch ne Menge Luft ist.
Mein cut stagniert grade auch. Zu inkonsequentes essen von Weihnachten, gab ich im Januar leider nicht rausbekommen.


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workah0lic Themenstarter
workah0lic
Beigetreten: 12.08.2006

Cutting (Halbzeit 8/16 Wochen)

Höchstes Gewicht: 93,7 kg
Niedrigstes Gewicht: 88,5 kg
Average der letzten 7 Tage: 89.3 kg
... ergo ~4.4 kg Gewichtsverlust auf etwa 8-9 Wochen
KFA (geschätzt bzw. nach Caliper): 21 % -> 17 %

Erhoffe mir also weitere -4.5 kg in den nächsten 8 Wochen, um bei ~85 kg zu landen und etwa ~13 % KFA. Damit sollte ich in Schlagweite für eine Sommerfigur sein.

Am Bauchumfang passiert derweil noch nicht viel, insgesamt stalle ich immer wieder für einige Tage. Hatte aber jetzt auch 8 Tage Trainingspause (viel zu tun in Arbeit, Probleme mit dem Handgelenk, geplanter Deload = direkt einfach mal Auszeit genommen) und nehme seit Beginn des Cuts wieder Kreatin.

Bin also nicht unzufrieden, möchte aber dann in den kommenden Wochen dennoch wieder etwas "braver" sein - sowie ich keine Protein-Riegel oder Protein-Cookies zum naschen zu Hause habe, mache ich mich doch ganz einfach zu oft über Schoki etc her ;)

Training
Wie gesagt, leichte Probleme mit meinem Handgelenk, nehme Ibuprofen und verwende Kältepacks + Schonung. Wird schon wieder.

Ansonsten überlege ich, ob ich mit einem eigenen Programm weitermache (hätte mir eigentlich schon was zusammen gestellt) oder ob ich hier mitmache: https://www.reddit.com/r/weightroom/comments/f45pgb/program_party_v3_average_to_savage_2/?utm_medium=android_app&utm_source=share (Anmeldung bis 23. Februar möglich, für Interessierte!)

LG & GL

PS: @otb absolut, momentan 0 Legdrive drin, beim nächsten mal in den Regionen will ich da natürlich auch wieder mehr Aufmerksamkeit drauf legen :)


Antwort
Zitat
Hustlenuss
Beigetreten: 10.02.2006

Cool, habe mich letzte Woche auch bei der program Party auf Reddit angemeldet. :) Wenn ich bis dahin wieder squatten kann, zieh ich es durch.

BTW gute abnehmleistung, 0.5kg/Woche ist ne ziemlich optimale kadenz :f_thumbsup:


Antwort
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workah0lic Themenstarter
workah0lic
Beigetreten: 12.08.2006

Original von Hustlenuss
Cool, habe mich letzte Woche auch bei der program Party auf Reddit angemeldet. :) Wenn ich bis dahin wieder squatten kann, zieh ich es durch.

Bist du wieder fit? Für welches Template / welche Version hast du dich entschieden (normal, reps til failure, RIR), wie oft gehst du (2x-6x) und wie sieht dein Trainingsplan aus (ubungsauswahl)? Und steuerst du 4-6 Sets per exercise an oder die 6-8? So viele Fragen

Bin selbst schon vor ein paar Tagen eingestiegen und war gerade Tag 4/5 absolvieren. Bisher gefällt es mir echt gut. Zum einen endlich wieder mal zu mehr Sets zwingen, zum anderen die ganzen assistance lifts entrümpeln und dadurch auch mal wieder frisch aus dem Studio kommen.

Bin hoart motiviert :)


Antwort
Zitat
Hustlenuss
Beigetreten: 10.02.2006

Gute Sache! Ich würde Reps to failure 3x pro Woche mit 4-6 Target Sets machen denke ich. Muss aber weiterhin ohne Squats auskommen, was einen Programmstart im Moment für mich nicht sinnvoll macht. :|
Dürfte aber nicht mehr allzu lange dauern bis ich wieder squatten kann, dann kann es für mich auch losgehen. Dir schon mal viel Erfolg mit dem Programm, scheint auf jeden Fall Laune zu machen! :)


Antwort
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workah0lic Themenstarter
workah0lic
Beigetreten: 12.08.2006

Servus! Es wird mal wieder Zeit für ein Review und einen Ausblick ;)

Corona

Nach den Schulter-Troubles im letzten Jahr konnte ich dann ja wieder ganz gut einsteigen, und ich hatte mich für ein Trainings-Template von Greg Nuckols entschlossen (das hat mir recht gut gefallen). Nach den ersten 2 Wochen wurde ich leider krank; noch dazu kam zu dem Zeitpunkt dann Corona in den Medien auf und meine Freundin vom Skifahren in Lech am Arlberg zurück. Ergo: Vorsorglich 2 Wochen Selbst-Quarantäne! :f_drink:

Obwohl ich immer dachte, dass ich genau der Typ Mensch bin, der in den Häfn geht und nach einem Jahr dann mords-auftrainiert wieder raus kommt, hat mich die Corona-Krise definitiv eines besseren belehrt. Anfangs habe ich noch versucht, Konservendosen zu curlen :ayfkm:, Tische zu bankdrücken :ayfkm: :ayfkm: und unsere Couch zu deadliften :ayfkm: :ayfkm: :ayfkm:, aber irgendwie war alles sehr mau.

Zum Arbeiten gab es außerdem auch weniger (ich arbeite im Sportwetten-Bereich und ohne Spiele/Sport gibt es für mich auch sehr wenig zu tun); umziehen konnten wir zu der Zeit auch nicht - daher habe ich meine Zeit kurzerhand hauptsächlich ins Absolvieren von Uni-LVAs und das Lesen von Büchern investiert.

Bin mit den Ergebnissen auch sehr zufrieden, über 50 ECTS und vor allem einen Haufen an Input mitgenommen - ich wäre mal wieder bereit für ein paar produktive Monate :f_cool:

Projekt: Haus

Jo, wie sieht es nun aus - ich konnte inzwischen doch umziehen und bewohne nun ein Haus in einem Vorot von Wien, das ziemlich sanierungsbedürftig ist. Von daher habe ich die letzten Wochen damit verbracht massig müll aus dem Haus zu entfernen und passend zu entsorgen; aber auch damit, die Wände von den Wänden zu stemmen :rage:; die Möbel ab/aufzubauen; Sachen herumzutragen; den Garten mal grob begehbar zu machen; usw usf ...

Das wird auch noch eine ganze Weile so sein. Ich muss zB noch Decken/Böden "herausnehmen" (wie auch immer das geht ?(). Ein Handwerker bin ich ja nicht, aber solange Dinge kaputt gehen dürfen, kann man mich halbwegs einsetzen, denke ich.

Das heißt gleichzeitig aber auch: ich besitze nun endlich ein kleines Eck im Keller, in dem ein Squat-Rack des Vorbesitzers steht :heart: mit 140 kg an Gewichten. Ok, die Bank ist nicht ideal, aber ansonsten bin ich sehr zufrieden, ich habe Spotting-Stangen die ich verstellen kann, kann Pullups am Rack machen und mit den ganzen Bändern kann ich mir schon ein Trainings-Programm zusammen stellen. Die Spotting-Stange durfte auch bereits einmal beweisen, dass a) sie mich retten kann :| und b) Corona zu einer Umverteilung der Masse geführt hat: :facepalm:

Konnte gestern beim ersten mal Kreuzheben auf jeden Fall Sumo 140/3 und Bench 90/1 pausiert recht easy machen, also extrem weit weg bin ich jetzt sicher nicht. Kniebeugen sicherlich schon, mein Knie zwickt auch etwas durch das untätige rumsitzen am PC, aber ich bin halbwegs zufrieden soweit und hab ja jetzt ein Rack zu Hause :profit:

Projekt: Fahrrad

Trotzdem überlege ich, weiterhin immer wieder ins Studio auch zu fahren (ich trainiere mit vielen Freunden, und werde in Zukunft sicherlich auch wieder in Wien arbeiten, daher ohnehin öfter dort wo trainieren). Ich bin ja bei einer Fitness-Kette, und mit dem Rad komme ich von meinem zu Hause nun innerhalb von 10 Minuten zur nächsten Filiale (laut Google). Das Problem ist nur, bislang habe ich Fahrrad-Fahren echt GEHASST. Die Treterei wurde mir mit 15 einfach irgendwann zu blöd (hab in einem Vorort am Ende der Welt gelebt und musste gefühlt jedesmal eine Stunde fahren, bis ich bei Freunden war). :yaoming:

Nun lässt es sich aber wohl erstens nicht vermeiden, dass ich etwas mobiler werde, zweitens kann/will ich mir keinen Scooter, ein Moped oder ein Auto leisten, drittens nutzen in der Stadt hier scheinbar wirklich sehr viele Leute ein Fahrrad! Es gibt wunderschöne Wege an Bächen entlang, die Gefahr ist gering, dass ich mich am restlichen Straßenverkehr beteiligen muss (ich bin auch kein guter Autofahrer) ... also wollte ich am Wochenende dann spontan ein Fahrrad haben. :milord:

Hab mir so überlegt, was ich bereit wäre, dafür auszugeben - bis zu 150 EUR - und gedacht, dass man da ja wohl mit der ganzen Konkurrenz im Internet sicherlich einige Angebote findet. Naja, als Ergebnis wurden mir Einräder und Tretroller angezeigt. :pcuser:

Dementsprechend war ich erst frustiert, hab mich dann aber einfach dazu entschlossen, stattdessen in ein gebrauchtes Rad zu investieren, das mir hoffentlich nicht gestohlen wird, sich aber dennoch fahrtüchtig zeigt und mir die Strecke von 2x10 Minuten in Zukunft ermöglicht:

Ich hoffe, ich wurde dabei nicht allzusehr abgeripped, ich habe nämlich nicht mal mehr verhandelt und kenne mich auch Nüsse aus, was Fahrräder angeht. 90 EUR habe ich bezahlt, inzwischen konnte ich dank YouTube und Fahrrad-Foren schon einige Sachen richten :megusta: und bei Amazon habe ich mir jetzt noch eine neue Klingel, Reflektoren vorn/hinten/Katzenaugen, elektrisches USB-Licht, ein Schloss und eine Pumpe gekauft (nochmal 70 EUR).

Damit bin ich mit 160 EUR knapp über dem Ausgangs-Budget von 150 EUR und vermutlich muss ich noch in irgendetwas investieren (man braucht doch sicherlich mal Öl oder sowas? Ich hab echt so gar keine Ahnung). :truestory:

Bin jedenfalls gespannt, wie es radfahr- und trainingstechnisch so dahingeht die nächsten Monate :f_love:

Ausblick

Jobsuche, Haus-Sanierung, Trainings-Wiedereinstieg - und ab Herbst dann noch ein zweites Studium. Es wird ein engagiertes Jahr, aber ich freue mich sehr drauf und fühle mich mental topfit und allen Herausforderungen gewachsen. Mal schauen, wie es dahin geht!

Bleibt gesund und kommt gut durch den Sommer,
LG workah0lic


Antwort
Zitat
PaRaZzEe
Beigetreten: 20.07.2009

Da haste ja einige Eisen im Feuer :f_thumbsup:

Warum nochmal ein zweites Studium, wenn man fragen darf?

Spoiler

Spoiler

:coolface:


Antwort
Zitat
SteveWarris
Beigetreten: 28.03.2007

Wenn der Rahmen noch total vergammelt ist, sind die 90€ OK.

Kämpfe mich auch langsam wieder an meine Form. OK ist schon fast wieder dran, UK wird noch etwas brauchen. :why:


Antwort
Zitat
workah0lic Themenstarter
workah0lic
Beigetreten: 12.08.2006

// sry wird lang. Cliffs: ich zweifle an mir selbst, will breiter aufgestellt und gleichzeitig spezialisierter werden, lerne gerne und es ist sehr günstig, zu studieren

Spoiler

Ich habe als Jungspund zunächst zwei Semster Publizistik studiert, währenddessen dann aber mit Poker ganz gut zu verdienen begonnen und mich im Laufe der weiteren Entwicklung dann also auch gegen mein eigentliches "Interessensgebiet" (das Schreiben / Literatur, Medien & Politik) und stattdessen für ein technisches Studium neben dem Pokern entschieden (mit der Vorstellung, dass ich dann nach der Poker-Karriere einen ganz okayen Schreibtischjob haben kann - ein Wahnsinnsziel). Fertig studiert habe ich daher:

- Bachelor Informatik (mit Ausprägungsfach Medieninformatik)
- Master (Medien-)Informatik

Für Medieninformatik habe ich mich ehrlicherweise entschieden, da ich ja schon einige Kurse in Publizistik absolviert hatte, die ich dann interdisziplinär anrechnen lassen konnte (waren grad mal 15 ECTS). Ansonsten hätte mich wohl, im Nachhinein gesehen, Wirtschaftsinformatik viel mehr angesprochen.

Ich hab auch eher mäßige Erfahrungen mit dem Begriff "Medieninformatik" gemacht, da die Leute (bei Bewerbungen, Arbeitskollegen etc) dabei scheinbar meist an Flyer-designen in Photoshop denken. In der Realität beschäftigt man sich mit Netzwerkprotokollen, Komprimierungs-Formaten/Algorithmen, Signaltheorie und Metainformations-Extraktion durch Machine Learning (früher durch hardcoding in Matlab, R etc). Also eigentlich sehr theoretisch, trotzdem hab ich dann oft gehört "und war da Mathe überhaupt auch dabei, ist ja nur Medieninformatik". Das ist leider eine große Schwäche von mir, ich nehme mir solche Aussagen oft zu Herzen und hab generell immer ein offenes Ohr dafür, wenn sich irgendwo die Möglichkeit zu (auch ungerechtfertigter) Selbstkritik findet. Andererseits ist es eben oft auch eine Stärke von mir, schwierig zu beurteilen.

So richtig warm geworden bin ich jedenfalls nie mit Informatik (also weder Forschung innerhalb der Medieninformatik, noch Programmieren an sich oder gar IT-Infrastruktur oä), die Beschäftigung mit Informatik/PCs war im Laufe meiner Jugend einfach nur eine Möglichkeit, neben der Schule noch an zusätzliches Geld und interessantere Informationen zu kommen. Am Ende meiner Poker-Zeit und meines Studiums stand ich dann also mit einem fertigen Dipl.-Ing., aber ohne nennenswerte Arbeitserfahrung in dem Bereich da. Noch dazu bin ich sehr ungern der unmotivierte Idiot in der Runde (vor allem unmotiviert bin ich äußerst ungern, der Idiot zu sein hängt vom Niveau der anderen ab, und da kann man ja auch recht gut was dazu lernen, wenn es tatsächlich so ist).

Hab dann nach einem Gang durchs Jammertal und einigen Umwegen irgendwann in der Glücksspielbranche angefangen (in der IT im Bereich Datenbanken/Analyse/BI) und als Berufsbezeichnung dann den "Data Scientist" erhalten. Dadurch war/bin ich aber erst recht in einem Bereich gelandet, in dem die Leute nicht so recht wissen, was genau ich jetzt kann (inklusive mir selbst). Je nachdem, wie selbstbewusst ich mich gerade durchs Leben bewege und welche Menschen ich dabei kennen lerne, kann ich also recht interessante Untersuchungen über Monate hinweg anstellen - oder ich werde als einfacher Daten-Klauber ge-micro-managed. Die Bezahlung ist so oder so immer eine Ansichtssache, mit den Traum-Gehältern bei FAANG Companies in den USA oder kompetitiveren Umfeldern hat es jedenfalls hier in AUT für die meisten nichts zu tun. Will sagen: es sollte einem schon Spaß machen, was man da tut, und man sollte sich wohl fühlen.

Im Laufe meiner Unternehmensgründung und der Entwicklung unseres esports-Produktes habe ich jedenfalls dann gemerkt, dass mir eigentlich viel Wissen im Bereich BWL, aber auch Jus fehlt und hab mich daher nach einem passenden Lehrgang umgesehen (wichtig war mir nur, keinen teuren MBA, sondern halt an einer normalen Uni). Hab daraufhin ein passendes Masterstudium gefunden, mit dem ich bislang auch sehr zufrieden bin - gerade durch Corona kann ich da extrem viel von zu Hause aus selbstständig lernen, hab aber einen umfassenden Lehrplan, an dem ich mich gut orientieren kann, und der mich auch dazu zwingt, mir Sachen anzusehen, die ich sonst aus Faulheit eventuell überspringen würde. Das Studium heißt:

- Master Recht und Wirtschaft für TechnikerInnen

Da bin ich jetzt etwa zur Hälfte durch und eigentlich hätte ich den im nächsten Jahr neben der Arbeit fertig gemacht. Vermutlich verschiebt sich das jetzt um 1 Jahr, da ich ab Herbst noch an einer FH berufsbegleitend studierte (Di-DO 18-21 Uhr, ab und zu Block-LVAs):

- Master Data Science (FH)

Also quasi als Spezialisierung für den Beruf, den ich jetzt seit 4-5 Jahren ausübe, bei dem mir aber sehr oft das Netzwerk an Menschen fehlt, die dasselbe machen. Auch die klassischen "How-Tos" / best-practices bzw. halt was bei anderen "üblich" ist - und was mich auf den neuesten Stand bringt, da sich in dem Bereich gerade sehr viel tut.

Ich war also auf der Suche nach etwas, das mir nochmal Selbstvertrauen gibt, das mir hilft mein Netzwerk auszubauen (ich bin nicht so der Typ, der gerne auf Meetups geht und netzwerkt, muss mich da also irgendwie anders pushen), wo ich auch mehr Praxis habe und was mir hilft, in Zukunft den "trust-factor" ein wenig zu erhöhen, wenn ich mich wieder wo bewerbe oder wo consulte (Lehrgang hat obv Mathe+Statistik dabei und heißt ja explizit Data Science - im Grunde hätte ich aber natürlich mit meinem Informatik-Studium, Poker und den zusätzlichen Statistik-Kursen als Freifächer im zweiten Studium schon mehr als genug Mathe/Statistik).

Von daher: im Grunde habe ich Informatik studiert mit allen erforderlichen Inhalten, spezialisiert habe ich mich dabei auf Datenanalyse und den Einsatz von Machine Learning im Sportwettenbereich. Für meinen persönlichen Horizont und etwaige Unternehmungen (wie Firmengründungen, aber auch Beratung im Bereich Marketing zB) studiere ich noch Recht & Wirtschaft für TechnikerInnen, um mich breiter aufzustellen. Und zur weiteren Spezialisierung und um den Anschluss nicht zu verlieren und meine Kompetenz zu festigen und zu untermauern, Data Science. Ich möchte also generalisierter, aber auch spezialisierter sein, also eine eierlegende Wollmilchsau. Das muss man nicht verstehen.

Letztlich hätte ich dann Erfahrungen an 2 Unis und 1 FH in 2 Städten gemacht und dann vllt noch etwas zusätzliche Lehr-Erfahrung gesammelt - ich habe bereits als wissenschaftlicher Mitarbeiter, aber auch als Tutor und als Poker-Coach gearbeitet, scheinbar gefällt es mir, das lernen+lehren zu verbinden. Vielleicht lande ich ja doch nochmal an einer Uni, also beruflich. Ich schließe auch nicht aus, dass ich in ein paar Jahren dann auch doch noch Publizistik fertig mache (oder ein anderes geisteswissenschaftliches Studium). In AUT zahlt man halt nicht wirklich fürs Studium (an der FH schon, und auch, wenn man länger benötigt - aber wir reden hier von etwa 385 EUR pro Semester).

Zuguterletzt war meiner Familie Bildung immer das höchste Gut. Mag daran liegen, dass sie immer broke war :coolface: und man sich so vorgestellt hat, den Gap schneller/besser überwinden zu können, und für meine Eltern/Onkel ist dies auch der Fall gewesen. Mein Opa hatte grade mal 4 Jahre Volksschule in Jugoslawien und hat immer der Möglichkeit nachgetrauert, ein "studierter Fiskal" zu werden (2. Weltkrieg, Donauschwabe) - seine Familie konnte und wollte es sich damals auch einfach nicht leisten, Feld zu verkaufen, um ein Kind studieren zu lassen (das waren 12 Geschwister und ganz andere Zeiten und Probleme).

In Österreich hat er dann nach dem Krieg als Schlosser am Hochofen gearbeitet und wollte immer, dass alle lernen und studieren, was geht. Meine Mutter ist Volksschullehrerin, meine Schwester Kindergartenpädaogin - ich bin also ein klassisches Lehrerkind und wurde früh gefördert. Lernen macht mir Spaß, wobei mir Noten egal sind und ich oft ein Problem mit Autoritäten habe. Als Schüler war ich daher in vielen Fächern irgendwann nur noch desinteressiert und habe gerade genug getan, um unbehelligt durch den Schul-Alltag zu kommen (nachts wurde zu Hause dann ja am PC gearbeitet). Poker war da natürlich genau richtig für mich, zu Hause in der Boxershorts analysieren und punktuell mit anderen über Skype etc weiter bilden. Ein Studium ist also anonym genug für mich, gleichzeitig kann man super gefordert werden, wenn man sich Profs sucht, die einem als Mentor alle paar Monate in einem kurzen Gespräch ein paar neue Perspektiven aufzeigen können. Studieren ist einfach klasse!

Gegen ein Doktorat habe ich mich fürs erste entschieden, weil ich hier wieder sehr "lost" wäre, und für mich alleine arbeiten kann ich ja eh schon ganz gut. Zum anderen findet man nur schwer Betreuer, die an der Schnittstelle IT/Glücksspiel etwas machen wollen - ich habe hier viel Ablehnung und Abneigung erfahren, und mir schon mit meiner Masterarbeit über Sportwetten (in AUT KEIN Glücksspiel) schwer getan. Über Glücksspiel publizieren geht hauptsächlich in Jus oder Psychologie. Dann sehe ich außerdem, wie meine Freunde im Doktorat ausbluten und als billige Arbeitskräfte herhalten müssen, den Druck den sie haben ... und als Ergebnis ist man erst recht wieder ein Spezialist, der sich für seine Schlag-Richtung rechtfertigen muss. Ich weiß nicht, ob ich mir das antun will, dafür sehe ich keinen Grund (tatsächlich, so sehr ich mich immer für meinen Lernwillen und meine Studiengänge rechtfertige, können mir die Titel als Informatiker obv scheißegal sein).

Für mich ist jedenfalls klar, dass ich das quasi-"gratis" Bildungsangebot nutzen möchte, soweit das geht; dass ich ohnehin in meiner Freizeit immer irgendetwas lernen oder tun will; dass ich mich zwar spezialisieren will, aber schon auch noch über den Tellerrand blicken und die Perspektiven wechseln können will; und dass die meisten Dinge in meinem Leben schon seit Kinderschuhen irgendetwas mit Glücksspiel, kompetitivem Spiel und Sport zu tun haben ... und dass ich deswegen diese Bereiche in meinem Leben genauer beleuchten will (daher zB auch Datenanalyse von Geräten im Sport oä).

Hab jetzt ausführlich geantwortet, weil ich doch schon oft darüber nachdenke und es gut tut, das alles mal geordnet(er) loszuwerden.


Antwort
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workah0lic Themenstarter
workah0lic
Beigetreten: 12.08.2006

So richtig bin ich noch nicht wieder ins Training reingekommen, es gab sehr viel am Haus zu tun (und dann habe ich mich zwischenzeitlich auch noch geschickt selbst außer Gefecht gesetzt und mir ein Holzbrett ins Gesicht gezimmert).

Trotzdem 2-3 gute Einheiten hinter mich gebracht in den letzten beiden Wochen:

https://photos.app.goo.gl/RA94N6T5wZP9wiZf6
- KH Sumo 150/1, 165/3, KH Trapbar 125/7

Nicht 100% dort, wo ich war (Technik, Feeling, Geschwindigkeit, Kraft) - aber doch recht gut und daher auch zufrieden. Mir gefällt das Studio, benötige leider doch wieder je eine halbe Stunde hin/retour, und zu Hause im Keller ist noch nicht alles ready fürs Training. Wird sich aber die nächsten Wochen schon einrenken.


Antwort
Zitat
PaRaZzEe
Beigetreten: 20.07.2009

Mirin' die Waden


Antwort
Zitat
workah0lic Themenstarter
workah0lic
Beigetreten: 12.08.2006

Ufffffff die Hitze, nicht meine Klimazone. Geht aber hier wohl eh gerade allen so, soweit ich gelesen habe :f_drink:

Weiterhin nur alle 3-4 Tage Training, dafür dann jedesmal Vollgas. Heute zum ersten seit längerem mal wieder "richtig" Kniebeugen:
https://photos.app.goo.gl/p5t1WZ99vCfS6vrs8

- Kniebeugen 120/1 pausiert, 130/1 p., 140/1 p., 130/3 normal
- Kreuzheben Trapbar 130/8
- Bankdrücken auf 95/1 hoch-ge-single-d
- Rest: Pulldowns, Flys, T-Bar, Curls, Kabelrudern, Trizeps am Seilzug, Cable Rear Delt Flys

Macht grad echt Spaß. Hab mir heute endlich eine neue Wasserflasche gegönnt (bei der alten ist der Verschluss seit 3 Wochen kaputt und ich verschütte ständig überall Wasser), da passen jetzt 2.2 Liter rein :megusta: also nur noch 2x pro Training nach-holen ab jetzt :coolface: (Citrulin Malat = die Überschwitze). Und Kreatin in Tabletten-Form, da ich das Pulver morgens nicht runter kriege und es dann zu oft einfach ignoriere. Auf dass die Wiedereinstiegs-Gains daher purzeln.

Wünsche euch allen kühle Brisen und funktionstüchtige Ventilatoren -
worky


Antwort
Zitat
workah0lic Themenstarter
workah0lic
Beigetreten: 12.08.2006

Läuft. Hab noch frei und daher (neben bisschen Handwerken am Haus) relativ viel Zeit fürs Training - und fühle mich fit!

Letzten Results:
- Kniebeugen bisschen pausiert gebeugt 105 / 3x4
- Kreuzheben hauptsächlich Trapbar, auf 150 / 10 raufgearbeitet (und paar Reps noch drin gehabt oO wie geht das denn)
- Bench 90x3 pausiert, das heißt die 100 kg sind eigentlich sogar drin
- Schulterdrücken 52 / 4 (bin noch vorsichtig nach den Schulter-Troubles (vor-)letztes Jahr, aber geht auch ganz gut)

Kniebeugen 105/4 + Trapbar 150/10 (super Winkel, hatte kurzfristig das Handy umpositioniert damit ich keinen störe ... great):
https://photos.app.goo.gl/DcJbJJHKdpfh1FvJ8

Bin nicht am Kalorien-zählen, aber doch wieder am "besser essen" und tendenziell am cutten. Aktueller Stand etwa 89-90 kg.


Antwort
Zitat
workah0lic Themenstarter
workah0lic
Beigetreten: 12.08.2006

Inzwischen habe ich den Griller eingeweiht, mal sehen wie sich das auf das Gewicht auswirkt :f_tongue: hab dafür eigentlich nichts mehr Süßes daheim.

Trainingstechnisch bin ich begeistert, es geht weiterhin sehr gut voran. Fühle mich gut und fit:

- KB paar Singles 120-150 kg
- Trapbar KH 160/8
- gutes Pumpen für Arme, hintere Schultern etc

Video: https://photos.app.goo.gl/VHip7dnomNke3ZEn8

Werde die Wiedereinstiegs-Gainz melken, solange es geht :f_thumbsup:


Antwort
Zitat
SteveWarris
Beigetreten: 28.03.2007

sieht geil aus!


Antwort
Zitat
workah0lic Themenstarter
workah0lic
Beigetreten: 12.08.2006

Recap Wiedereinstieg nach Corona

Nachdem ich im August noch gut Zeit hatte fürs Training, habe ich mich da recht konsequent wieder an schwerere Gewichte gewöhnt und im Eifer des Gefechts dann doch oft "ausgemaxt", vor allem beim Trapbar-Kreuzheben. Irgendwann hat dann die Hüfte zu Zwicken begonnen, und nachdem ich bislang beim Krafttraining ja immerhin von Bein/Hüfte/Unterkörper-Verletzungen verschont geblieben bin, wollte ich es auch nicht herausfordern.

An sich hat es aber gepasst, also:
- Kniebeugen: 150/1 pausiert bzw. 140 speedy Reps waren jeweils immer locker als Warmup drin
- Kreuzheben Trapbar: 150/10, 160/8 ... hat Spaß gemacht und war auch noch nicht am absoluten Limit
- Schulterdrücken: 52/4, bin ich noch vorsichtig angegangen, eher in hohen Reps und mit Kurzhanteln/Kabeln gepumpt

Neuausrichtung Zielsetzung: Bankdrücken

Hab mir dann also stattdessen vorgenommen, erstmal mein Bankdrücken endlich auf Vordermann zu bringen - ich hab ja jetzt doch die letzten zwei Jahre wegen Schulterproblemen und Stress im Job, Krankheiten und natürlich Corona hier einfach nicht mehr drauflegen können. Maximalwerte waren wohl mal so 100 kg x3, aber im Normalfall habe ich immer mit 50-90 kg trainiert (bzw. Floorpress, Kurzhanteln, Schrägbank ...) und bin nur selten mal an eine BD LH Flachbank 100 x1 Single herangekommen (aus Angst wegen der Schulter). Hie und da habe ich es natürlich schon probiert und auch immer gemeistert.

Nun habe ich allerdings gar keine Probleme mehr und ja auch viel Zeit investiert, um das alles wieder zu stärken und verschiedene Bankdrück-Styles auszuprobieren (Griffweiten, wie ich die Stange heraushebe, aber vor allem Tempo beim Absenken und Stabilität des Brustkorbs in der untersten Position). Daher auch meine ausführlichen Überlegungen immer im allgemeinen Muskelaufbau-Thread, verstehe aber natürlich absolut, dass das in die Richtung overthinking abdriftet (Kniebeugen oä ist wenigstens einfach nur runter/rauf für mich im Kopf). Jedenfalls fühle ich mich daher nun endlich wieder recht wohl, was benchen angeht :f_drink:

Smolov Junior Bankdrücken

Nach einigem Hin und Her habe ich mich dann dazu entschieden, tatsächlich endlich mal eines der Programme auszuprobieren, um die ich schon lange herum getänzelt bin, weil mir im Internet immer davon abgeraten wurde ("zu hohes Volumen, zu hohe Intensität, macht die Schulter kaputt, .."): Smolov Jr.

Ich habe mir vorgenommen, meine Einheiten - soweit möglich - jeweils aufzunehmen und immer recht ehrlich zu mir zu sein, ob irgendwo etwas zwickt. Im Zweifelsfall habe ich auch mal 3 Tage Pause statt 1 dazwischen gehabt; und ich habe in der gesamten Zeit jetzt sonst nichts mehr für Brust und Trizeps gemacht. Einheiten bestanden quasi nur aus Warmup, Benchen, Rear Delt Flys oder Facepulls, Egyptian Lateral Cable Raises, eventuell mal KH Hammer Curls, T-Bar Rudern mit hohem Ellbogen, Chest Supported Rows oder an der Pulldown-Maschine.

Soweit möglich, habe ich die exzentrische Phase bewusst langsam ausgeführt und unten kurz pausiert. Viele "bumpy" Reps waren also in der Zeit nicht dabei. Bei der Griffweite wäre ich etwas breiter stärker gewesen, aber dann kann ich die Stange bei schweren Gewichten über 90 kg nicht mehr "sicher" genug für mich rausheben, daher bin ich jetzt beim "engeren" Griff geblieben.

Eingestiegen bin ich mit Werten ausgehend von einem 1RM von 100 kg - ich hätte aber sicherlich auch zu Beginn schon 2-3 Reps mit 100 kg geschafft (aber garantiert nicht so stabil):

Woche 1
Einheit 1: 70 kg 6x6
Einheit 2: 75 kg 7x5
Einheit 3: 80 kg 8x4
Einheit 4: 85 kg 10x3

Woche 2
Einheit 1: 75 kg 6x6
Einheit 2: 80 kg 7x5
Einheit 3: 85 kg 8x4
Einheit 4: 90 kg 10x3

Woche 3
Einheit 1: 80 kg 6x6
Einheit 2: 85 kg 7x5
Einheit 3: 90 kg 8x4
Einheit 4: 95 kg 10x3

Woche 4
Allout-Test mit 100 kg

Ergebnisse

Leider hatte keiner Zeit zum spotten, daher habe ich einen aus dem Studio fragen müssen und bin daher nicht "ans Limit" gegangen. Ich habe dadurch auch etwas gerushed und die Reps waren eher touch-n-go-lastiger - ist aber absolut ok, ich bin zufrieden. Generell habe ich keine Rep in den 3-4 Wochen gefailed und ich bin mir nun wesentlich sicherer, was den Barpath angeht. Legdrive setze ich kaum ein (ich rutsche auf dem Boden in dem einen Studio leider auch massiv), hier kann ich sicher noch gut was rausholen.

Link Test heute: https://photos.app.goo.gl/wJ6jTSKwzvnhXDHt5 100x6
Ergebnis: BD LH 100 kg x6

Start: 24.08.2020
Startwert: 100x1 @7-8, e1RM 100-110 kg
Ende: 16.09.2020 (Test am 19.09.2020)
Endwert: 100x6 @8-9, e1RM 120-125 kg

Alle protokollierten Einheiten (paar fehlen):
https://photos.app.goo.gl/QajrofME3ey6SnEs9
https://photos.app.goo.gl/aAkdpgxMXtue4QwZ8
https://photos.app.goo.gl/JLBm8fpz7XD1GTzX7
https://photos.app.goo.gl/bduhQwbaY7gNBqan7
https://photos.app.goo.gl/P5A1U4g3PMhdSi7JA
https://photos.app.goo.gl/3Vf7Dq243kgahYce9
https://photos.app.goo.gl/n6g78WGBkAEzt13f6
https://photos.app.goo.gl/148QESnBnSYZeBSp9
https://photos.app.goo.gl/TaJEEy53wCUWNk5g8
https://photos.app.goo.gl/A28wK4kcw1gsn4oD7
https://photos.app.goo.gl/wJ6jTSKwzvnhXDHt5 br>

Resumée

Ich bin mega zufrieden, dass sich alles so gut anfühlt, und hoffe, ich kann die nächsten 1-2 Wochen noch ein paar mal die 100 kg direkt sicher 3-8x reppen (vielleicht geht ja noch was). Werde zum Teil auch mal versuchen, mit 105 kg 3-5 "sichere" Reps rauszuschmeißen.

Ansonsten bin ich jetzt etwas lost, wie es weitergehen soll. Cutten wäre natürlich eine Idee (wiege inzwischen wieder etwas mehr, etwa ~92 kg), Arme nachziehen, Schulterdrücken wieder stark werden ... am liebsten wäre mir aber eigentlich, beim Benchen drauf zu bleiben und hier irgendwann die 140 kg auch drücken zu können.

Irgendwelche Vorschläge von MitleserInnen, wie ich da weiter vorgehen soll? Nichts verkomplizieren, einfach irgendeinen Plan machen, alles geben und abwarten? Ein anderes "Spezialisierungsprogramm" für Bench, das euch getaugt hat oder das passen könnte? Einfach noch so einen Smolov-Cycle dranhängen (und zB mit 77 kg in Woche 1 einsteigen, ...)?

Bleibt gesund,
worky


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