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otb11
Beigetreten: 05.08.2009

Original von blackaces24
Werd das höchstwahrscheinlich noch ein paar mal editieren, weil der Thread lang ist und ich höchstwahrscheinlich nicht auf alles im ersten Entwurf eingehen werde. Anwort erst jetzt, da ich letzte Woche verhindert war.

1. Eine Grundlage der Argumentation von vielen hier ist, dass fest davon auszugehen sei, dass ich potenzielle Gewinne aus dem Zielturnier auf jeden Fall verlangen würde. Woher wollt ihr das denn wissen? Nehmen wir doch mal an, meine Integrität sei käuflich und der Preis dafür sei 0 $. Dann ist der EV von dem turnier (1+roi%/100%)*BI. Hier eine Fallunterscheidung zu machen, halte ich für groben Unfug. (macht alles nur sinnlos kompliziert). Für den Extremfall, dass das, was hier alle als gegeben annehmen, "klaue" ich meinem Stakee also 162 $ +roi. Das ist aber reine Spekulation und dient hier nur rhethorischen Zwecken. Wie das im Vergleich mit den TATSÄCHLICH eingetretenen Vertragsbrüchen eine Frechheit etc. darstellt, versteh ich selbst für dieses Extrembeispiel nicht. Dies wird in zukünftigen Stakings (7.) als Pönale im Vertrag drinstehen.

2. Unter der Annahme, dass es verboten war, das Sat zu spielen und daher alle Profits/Losses aus dem Sat (bzw. den Sats - es wurden mehrere gespielt) dem Stakee gehören, ist in sich schlüssig. In diesem Fall sind die Buyins der Sats zu refunden. - Das scheint sich mit der Meinung der meisten hier zu decken.

3. Warum es sich entlastend für den Stakee auswirken soll, dass er ein Turnier spielt, das er nicht spielen darf, um damit ein weiteres Turnier zu spielen, das er ebenfalls nicht spielen darf, weil er sich nicht mehr unreggen kann, ist mir nicht begreiflich.

4. Interpretiert man wie robinjo, dass er das Sat spielen durfte (die Absprache bzgl. Sats generell sei nich eindeutig genug gewesen), das Zielturnier aber nicht (entspricht nicht der Konditionen des Vertrags, wenn er die T$ nicht nimmt statt das Turnier zu spielen), folgt daraus automatisch meine ursprüngliche Forderung.

5. Sämtliche Unterstellungen bzgl. meiner Integrität etc. halte ich für unsachlich und der Entscheidungsfindung nicht dienlich. Es sei daran erinnert, dass diese sich auf einen Fall beziehen, der überhaupt nicht eingetreten ist (!) und zudem reine Spekulation sind.

6. Zu dem Punkt der Freude über das Resultat des geshipten Sats: Hält sich sehr in Grenzen aus mehreren Gründen (auch nicht dienlich(lol resultatorientiert), aber ich möchte es kurz kommentieren):
a) Wie soll ich eine geschäftliche Beziehung aufrecht erhalten, bei der eindeutige Bedingungen, auf die sich beide geeinigt haben, nicht berücksichtigt werden?
b) Bringt mich das in die mehrmals angesprochene moralische Zwickmühle. Ein direktes, klares Statement meinerseits, durch die wohlbemerkt ZUFÄLLIGE Kenntnisnahme während das Turnier noch lief, wäre die beste Lösung gewesen.
c) Der Stakee hat in 800ish gespielten Turnieren ca. 340 abis verloren. Da über 6,5 abis Sat-Luck (abzgl. Kosten für die gebrickten Sats) ein Loch in den Bauch zu freuen, fällt mir schwer.

7. Als Konsequenz aus diesem insgesamt sehr unerfreulichen Ereignis ist zu ziehen, dass es anscheinend unausweichlich ist, in einen derartigen Vertrag nicht nur aufzunehmen, was alles zu tun und zu lassen ist, sondern auch noch, was zu tun ist, wenn das zu Lassende getan wird. Ich werde mir hier Formulierungen überlegen und die auch ggf. posten. Sie werden allerdings eindeutig aus offensichtlichen Gründen NICHT zu Gunsten des Vertragsbrechers ausfallen.

Zusammenfassend:

Danke für die rege Diskussion und die konstruktiven Beiträge!

Ich habe zwar nicht gezählt, aber es scheint sich eine eindeutige Mehrheit für die unter 2. beschriebene Lösung zu finden. Ich werde genau das robinjo vorschlagen.

Das Staking wurde aufgrund des beschriebenen Disputs pausiert und wird jetzt noch formal beendet.

Weitere Kommentare oder Vorschläge konstruktiver Art sind willkommen!

Nachtrag: Wo kommt eigentlich her, dass das Sat 11 $ gekostet hat?

Aus deinem 6a, folgt imo Dein Punkt 2 und damit scheint der Refund des Sat Betrags + Beendung des Stakings die logische Konsequenz.
Der Betrag 11dollar wurde das erstemal im Beitrag von DaBerndl erwähnt. Woher er den hat, k.a


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