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vlt abschließend noch zusammengefasst meine sicht: tue mich schon schwer damit einzusehen, dass ich die $11 refunden soll, weil ich obv (sonst würd ich mich nicht verteidigen) in der situation dachte korrekt zu handeln. wenn das mein verschulden sein sollte und nicht lediglich aufgrund schlechter kommunikation oder ähnlichem zustande gekommen ist, und ich die ansicht das stakers nachvollziehen könnte würde ich die Forderung nach $162 dennoch für sehr unangemessen halten (= den einen verbotenen Teil hinnehmen und den Profit daraus als refund verlangen, aber mit dem 2. genauso verbotenen Teil nichts zu tun haben wollen...)


Antwort
Zitat

Habe in keinem Satz versucht dich anzufeinden. Allerdings musst du damit leben, dass wenn du Position beziehst du dann auch Gegenwind bekommst.
Gilt für alle meine Posts hier, die zwar affirmativ vorgetragen allerdings in keinem Fall beleidigend sein sollen!

@blackaces. Frechheit war vllt etwas übertrieben, habe das ganze mit dem letzten Thread von kamikaze assoziiert was wohl mein Fehler war.

Hoffe ihr bekommt das geregelt.

Grüße


Antwort
Zitat

falls ich was in die richtung in meinem post habe, war das hauptsächlich auf die ungleiche betrachtung der 2 "verbotenen" turniere bezogen, die du ja obv auf verschiedene weise (eben für eine seite bevorteilend) ausgelegt hast. kann mich gerade nicht genau erinnern und mag nicht alles nochmal lesen, aber wenns so ist, wars auch nicht zwingend persönlich gemeint ;)


Antwort
Zitat

Habe eigentlich alles für mich relevante gehört.

Stakee: hat im Rahmen des Stakings den sat für ein (in seinen Augen) den gestakten Turnieren zuzurechnendes Turnier gespielt. Ist hier busto. Passiert.

=> Wenn der Staker das akzeptieren kann, ist mE alles i.O.

Staker: Sieht das anders, da seiner Meinung nach sats für diesen Tag ausgeschlossen waren.

=> Lassen wir ungelegte Eier beiseite, bleibt also ein Stakee der unerlaubt 11$ Roll verblasen hat und ein mit einem eventuellen Cash und dessen Teilung (ungelegte...) verbundener Vertrauensverlust.

Mögliche Ergebnisse:

A) Es ist nichts gravierend ungerechtes passiert, dann müssen für die Zukunft die zu spielenden Turniere nochmal (evtl. Namentlich) im Vertrag ergänzt werden.

B) Das Vertrauen zwischen den Vertragsparteien ist gebrochen. Ausstieg aus dem Vertrag und Rückerstattung von 11$.

C) Duell mit Pistolen (Ich weise darauf hin, das dies in fast allen zivilisierten Ländern per Gesetz verboten ist). :evil:


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meine ausführliche antwort wird sich aus diversen gründen ein wenig verzögern. soll aber kein zeichen von ignoranz sein.

vielleicht der kernpunkt:

es wird hier viel mit moral etc. argumentiert - über die ich - im gegensatz zu dem gros der pokerspieler tatsächlich für eine person meines alters/situation/intelligenz etc. so konkrete vorstellungen zu haben glaube wie die wenigsten. ich verstehe aber nicht so wirklich, warum darüber hier jeder argumentiert.

die nachricht, die robinjo erhalten hat, zeigt das glaube ich recht deutlich: ich wusste einfach nicht, was ich machen soll, in der situation. wer war schonmal in einer solchen situation? wer wusste sofort, was zu tun ist?

warum fast niemand ins zentrum der argumentation das paar vertrag und vertragsbruch stellt, ist mir einigermaßen schleierhaft. der sinn von einem solchen ist eben, genau für diese fälle etwas zu haben, an das man sich ZWEIFELSFREI halten kann. wofür schreib ich den vertrag denn, wenn ich dann hinterher interpretieren, moralisch beurteilen etc. muss?


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daberndl
Joined: 24.03.2008

da ist aber nicht zweifelsfrei festgelegt worden, was in so einem fall passiert, sondern nur, dass es zu so einem fall gar nicht kommen sollte. zumindest in dem teil den du hier reinkopiert hast.

und unter anderem deswegen muss man auch interpretieren, aber auch nicht nur. es geht eben auch darum, was du mit diesem vertrag machen willst als möglicher profiteur dessen. du kannst ja der meinung sein ein recht auf die 162$ zu haben und trotzdem sagen, dass es kein großes ding ist, der stakee potential hat und du lieber dieses eine mal drüber hinwegsiehst, als es dir mit ihm zu verscherzen, sodass er dann vielleicht gar nicht mehr für dich spielen will.

und die meinung, dass dir laut dem vertrag 162$ zustehen scheinst du ohnehin relativ exklusiv zu haben, wenn ich mir die bisherigen posts hier so anschaue.

finds aber sehr löblich zu versuchen hier andere meinungen einzuholen, anstatt sich gegenseitig die köpfe einzuschlagen, nur sollte man dann halt auch dazu bereit sein sich der wohl mehrheitlichen meinung zu beugen, ansonsten macht der ganze thread auch wieder keinen sinn. ich kann das hier obv nicht fordern oder dergleichen, ist nur ein tipp. hast ja auch geschrieben, dass du noch ausführlicher antworten willst, das solltest du auf jeden fall noch machen, aber es macht halt wie gesagt keinen sinn andere parteien mehr oder weniger schlichten zu lassen und sich dann nicht daran zu halten. hab allerdings ja auch schon geschrieben, dass ich den fall für nicht einfach halte und deswegen ist es auch nicht ausgeschlossen, dass mich das evtl überzeugt, was du schreibst.


Antwort
Zitat

Ihr spielt zusammen um hunderte von Dollar und pissed euch an wegen 11 $ .
Habt ihr keine anderen Sorgen ?


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Zitat
Zander99
Joined: 28.11.2008

Hallo Jojaeger,

es geht ja nicht nur um die $11, sondern auch um T$162, da das Sat geshippt wurde und den möglichen Gewinn.
Daher finde ich die Diskussion berechtigt ;)

Gruß Zander


Antwort
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Siedepunkt
Joined: 08.10.2008

vorab: ich habe zwar keine Erfahrungen mit Stakings

- der Stakee hat hier ein Sat gespielt, dass nach den Rahmenbedingungen nicht erlaubt war. Eine mündliche Genehmigung durch den Staker liegt nicht vor und ist auch nachträglich nicht erfolgt. Dass der Stakee dies irrig für zulässig gehalten hat, geht zu seinen Lasten und kann dem Staker nicht zugerechnet werden.

Da der Stakee ein 162$ Ticket gewonnen hat, fließt dieser Vermögenswert in die Staking-BR. Der Wert der Staking-BR erhöht sich um diesen Betrag. Der Stakee war nach den Rahmenbedingungen nicht berechtigt, das Hauptturnier zu spielen. Eine Erlaubnis oder nachträgliche Genehmigung durch den Staker liegt nicht vor. Damit hat er unberechtigt das Ticket und damit den entsprechenden Wert von 162$ eingesetzt. Diesen Betrag muss er entsprechend ersetzen. Ausnahme: eine Abmeldung für das Hauptturnier war nicht mehr möglich.

Falls der Stakee das Hauptturnier gewonnen hätte, hätte der Staker dieses Fehlverhalten nachträglich genehmigen können und das Preisgeld wäre in die zu verteilende BR geflossen.


Antwort
Zitat
Django3
Joined: 16.10.2009

Original von Siedepunkt
vorab: ich habe zwar keine Erfahrungen mit Stakings

- der Stakee hat hier ein Sat gespielt, dass nach den Rahmenbedingungen nicht erlaubt war. Eine mündliche Genehmigung durch den Staker liegt nicht vor und ist auch nachträglich nicht erfolgt. Dass der Stakee dies irrig für zulässig gehalten hat, geht zu seinen Lasten und kann dem Staker nicht zugerechnet werden.

Da der Stakee ein 162$ Ticket gewonnen hat, fließt dieser Vermögenswert in die Staking-BR. Der Wert der Staking-BR erhöht sich um diesen Betrag. Der Stakee war nach den Rahmenbedingungen nicht berechtigt, das Hauptturnier zu spielen. Eine Erlaubnis oder nachträgliche Genehmigung durch den Staker liegt nicht vor. Damit hat er unberechtigt das Ticket und damit den entsprechenden Wert von 162$ eingesetzt. Diesen Betrag muss er entsprechend ersetzen. Ausnahme: eine Abmeldung für das Hauptturnier war nicht mehr möglich.

Falls der Stakee das Hauptturnier gewonnen hätte, hätte der Staker dieses Fehlverhalten nachträglich genehmigen können und das Preisgeld wäre in die zu verteilende BR geflossen.

Ich halte das für ne sehr eigenartige Auslegung. Er spielt 2 Turniere, die nicht erlaubt waren - das was er shippt gehört im Nachhinein zum Staking und das wo er busted nicht? Und wenn er nicht gebusted wäre, würde es doch wieder zum Staking gehören? Ist für mich irgendwie nicht gerade schlüssig.

Meine Sicht ist eher die:
Der Stakee hat sich $11 aus der Staking-BR genommen, damit 2 Turniere gespielt, die nicht zum Staking gehören und am Ende nix gewonnen. Blöd gelaufen. Die verlorenen $11 ersetzen und in Zukunft besser absprechen was gespielt werden darf und was nicht.


Antwort
Zitat
MLP123
Joined: 30.05.2006

Original von Django3

Original von Siedepunkt
vorab: ich habe zwar keine Erfahrungen mit Stakings

- der Stakee hat hier ein Sat gespielt, dass nach den Rahmenbedingungen nicht erlaubt war. Eine mündliche Genehmigung durch den Staker liegt nicht vor und ist auch nachträglich nicht erfolgt. Dass der Stakee dies irrig für zulässig gehalten hat, geht zu seinen Lasten und kann dem Staker nicht zugerechnet werden.

Da der Stakee ein 162$ Ticket gewonnen hat, fließt dieser Vermögenswert in die Staking-BR. Der Wert der Staking-BR erhöht sich um diesen Betrag. Der Stakee war nach den Rahmenbedingungen nicht berechtigt, das Hauptturnier zu spielen. Eine Erlaubnis oder nachträgliche Genehmigung durch den Staker liegt nicht vor. Damit hat er unberechtigt das Ticket und damit den entsprechenden Wert von 162$ eingesetzt. Diesen Betrag muss er entsprechend ersetzen. Ausnahme: eine Abmeldung für das Hauptturnier war nicht mehr möglich.

Falls der Stakee das Hauptturnier gewonnen hätte, hätte der Staker dieses Fehlverhalten nachträglich genehmigen können und das Preisgeld wäre in die zu verteilende BR geflossen.

Ich halte das für ne sehr eigenartige Auslegung. Er spielt 2 Turniere, die nicht erlaubt waren - das was er shippt gehört im Nachhinein zum Staking und das wo er busted nicht? Und wenn er nicht gebusted wäre, würde es doch wieder zum Staking gehören? Ist für mich irgendwie nicht gerade schlüssig.

Meine Sicht ist eher die:
Der Stakee hat sich $11 aus der Staking-BR genommen, damit 2 Turniere gespielt, die nicht zum Staking gehören und am Ende nix gewonnen. Blöd gelaufen. Die verlorenen $11 ersetzen und in Zukunft besser absprechen was gespielt werden darf und was nicht.

Siedepunkt diskutiert hier juristisch und du nach Gefühl oder Rechtsempfinden. In der Juristerei gibt es halt eine Erlaubnis und eine nachträgliche Genehmigung.


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Zitat
SeekaysD
Joined: 20.01.2009

Original von Django3

Original von Siedepunkt
vorab: ich habe zwar keine Erfahrungen mit Stakings

- der Stakee hat hier ein Sat gespielt, dass nach den Rahmenbedingungen nicht erlaubt war. Eine mündliche Genehmigung durch den Staker liegt nicht vor und ist auch nachträglich nicht erfolgt. Dass der Stakee dies irrig für zulässig gehalten hat, geht zu seinen Lasten und kann dem Staker nicht zugerechnet werden.

Da der Stakee ein 162$ Ticket gewonnen hat, fließt dieser Vermögenswert in die Staking-BR. Der Wert der Staking-BR erhöht sich um diesen Betrag. Der Stakee war nach den Rahmenbedingungen nicht berechtigt, das Hauptturnier zu spielen. Eine Erlaubnis oder nachträgliche Genehmigung durch den Staker liegt nicht vor. Damit hat er unberechtigt das Ticket und damit den entsprechenden Wert von 162$ eingesetzt. Diesen Betrag muss er entsprechend ersetzen. Ausnahme: eine Abmeldung für das Hauptturnier war nicht mehr möglich.

Falls der Stakee das Hauptturnier gewonnen hätte, hätte der Staker dieses Fehlverhalten nachträglich genehmigen können und das Preisgeld wäre in die zu verteilende BR geflossen.

Ich halte das für ne sehr eigenartige Auslegung. Er spielt 2 Turniere, die nicht erlaubt waren - das was er shippt gehört im Nachhinein zum Staking und das wo er busted nicht? Und wenn er nicht gebusted wäre, würde es doch wieder zum Staking gehören? Ist für mich irgendwie nicht gerade schlüssig.

Meine Sicht ist eher die:
Der Stakee hat sich $11 aus der Staking-BR genommen, damit 2 Turniere gespielt, die nicht zum Staking gehören und am Ende nix gewonnen. Blöd gelaufen. Die verlorenen $11 ersetzen und in Zukunft besser absprechen was gespielt werden darf und was nicht.

Seh ich auch so.
Alles andere wäre die selbe Logik wie die vom Staat. Pokern verbieten und unter Strafe stellen, aber an Gewinnen mitverdienen.


Antwort
Zitat
Django3
Joined: 16.10.2009

Original von MLP123
Siedepunkt diskutiert hier juristisch und du nach Gefühl oder Rechtsempfinden. In der Juristerei gibt es halt eine Erlaubnis und eine nachträgliche Genehmigung.

Ich bin nun wahrlich kein Fachmann, was diese Juristerei angeht und kann daher nur meine persönliche Meinung beitragen.

Mich würde aber mal interessieren, wie das mit so einer nachträglichen Genehmigung funktioniert. Die Turniere waren ja nicht genehmigt und entsprechend nicht Teil des Vertrages. Warum kann der eine Vertragspartner (evtl. ohne Zustimmung des anderen) dann im Nachhinein sagen, dass der Vertrag auch für diese Turniere gilt?

Wenn ich mir Geld von einem Kumpel klaue, der sich mit mir früher mal nen Lottoschein geteilt hat, mir davon jetzt selber einen Lottoschein kaufe und das dem Opfer meines Diebstahls erzähle, dann kann er mir das, nachdem ich zufälligerweise 6 richtige hatte, nachträglich Genehmigen und mit abkassieren? Intuitiv hätte ich gesagt, dass er mich zwar verklagen kann, weil ich ihm das Geld geklaut habe, aber kein Anrecht auf den Lottogewinn hat.


Antwort
Zitat
MLP123
Joined: 30.05.2006

Original von Django3

Original von MLP123
Siedepunkt diskutiert hier juristisch und du nach Gefühl oder Rechtsempfinden. In der Juristerei gibt es halt eine Erlaubnis und eine nachträgliche Genehmigung.

Ich bin nun wahrlich kein Fachmann, was diese Juristerei angeht und kann daher nur meine persönliche Meinung beitragen.

Mich würde aber mal interessieren, wie das mit so einer nachträglichen Genehmigung funktioniert. Die Turniere waren ja nicht genehmigt und entsprechend nicht Teil des Vertrages. Warum kann der eine Vertragspartner (evtl. ohne Zustimmung des anderen) dann im Nachhinein sagen, dass der Vertrag auch für diese Turniere gilt?

Wenn ich mir Geld von einem Kumpel klaue, der sich mit mir früher mal nen Lottoschein geteilt hat, mir davon jetzt selber einen Lottoschein kaufe und das dem Opfer meines Diebstahls erzähle, dann kann er mir das, nachdem ich zufälligerweise 6 richtige hatte, nachträglich Genehmigen und mit abkassieren? Intuitiv hätte ich gesagt, dass er mich zwar verklagen kann, weil ich ihm das Geld geklaut habe, aber kein Anrecht auf den Lottogewinn hat.

der von dir geschilderte Sachverhalt ist ein anderer.


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Zitat
Krach-Bumm-Ente
Joined: 01.05.2006

finde auch, dass die 11$ zurückgezahlt werden sollten, alles andere wäre imo absurd.
das sat gehört nicht zum staking deal, also hat er 11$ aus der BR genommen die er zu erstatten hat. ist für mich nicht nachvollziehbar, warum die 162$ gewinn aus einem nicht genehmigten turnier in die BR einfließen sollten.
die auslegung vom staker ist ein dreistes freeroll. was, wenn er das sat gebrickt hätte? staker hätte die 11$ zurückverlangt, weil das turnier eben nicht teil des stakings ist. den gewinn von 162$ will er jetzt aber plötzlich doch haben?

edit: die (naive?) ansicht des stakees, dass er die 11$ nicht zurückerstatten sollte weil das sat seiner auffassung nach teil des stakings war ändert daran nichts. imo ist es sogar so, dass wenn das sat zum staking gehören würde, der staker tatsächlich ein anrecht auf die 162$ hat. sat gehört zum staking -> gewinn gehört zum staking. dass der gewinn nicht ausgezahlt werden kann sondern automatisch in das b162 fließt hätte vom stakee vorausgesehen werden müssen. finde den fall nicht ganz eindeutig tbh wenn das sat zum staking gehören würde. dann ist die frage, gehört das b162 zum staking, bzw. kann man sat vom zielturnier trennen? ist aber in diesem fall völlig egal, da das sat eindeutig nicht zum staking gehört bleibt es bei den 11$.


Antwort
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meyerlein25
Joined: 19.10.2009

Original von MLP123

Original von Django3

Original von Siedepunkt
vorab: ich habe zwar keine Erfahrungen mit Stakings

- der Stakee hat hier ein Sat gespielt, dass nach den Rahmenbedingungen nicht erlaubt war. Eine mündliche Genehmigung durch den Staker liegt nicht vor und ist auch nachträglich nicht erfolgt. Dass der Stakee dies irrig für zulässig gehalten hat, geht zu seinen Lasten und kann dem Staker nicht zugerechnet werden.

Da der Stakee ein 162$ Ticket gewonnen hat, fließt dieser Vermögenswert in die Staking-BR. Der Wert der Staking-BR erhöht sich um diesen Betrag. Der Stakee war nach den Rahmenbedingungen nicht berechtigt, das Hauptturnier zu spielen. Eine Erlaubnis oder nachträgliche Genehmigung durch den Staker liegt nicht vor. Damit hat er unberechtigt das Ticket und damit den entsprechenden Wert von 162$ eingesetzt. Diesen Betrag muss er entsprechend ersetzen. Ausnahme: eine Abmeldung für das Hauptturnier war nicht mehr möglich.

Falls der Stakee das Hauptturnier gewonnen hätte, hätte der Staker dieses Fehlverhalten nachträglich genehmigen können und das Preisgeld wäre in die zu verteilende BR geflossen.

Ich halte das für ne sehr eigenartige Auslegung. Er spielt 2 Turniere, die nicht erlaubt waren - das was er shippt gehört im Nachhinein zum Staking und das wo er busted nicht? Und wenn er nicht gebusted wäre, würde es doch wieder zum Staking gehören? Ist für mich irgendwie nicht gerade schlüssig.

Meine Sicht ist eher die:
Der Stakee hat sich $11 aus der Staking-BR genommen, damit 2 Turniere gespielt, die nicht zum Staking gehören und am Ende nix gewonnen. Blöd gelaufen. Die verlorenen $11 ersetzen und in Zukunft besser absprechen was gespielt werden darf und was nicht.

Siedepunkt diskutiert hier juristisch und du nach Gefühl oder Rechtsempfinden. In der Juristerei gibt es halt eine Erlaubnis und eine nachträgliche Genehmigung.

Im Prinzip hat Siedepunkt juristisch betrachtet vielleicht Recht (kenne mich da nicht so gut aus), aber ein wesentlicher Punkt wurde nicht berücksichtigt:

-da das Turnier für welches das Sat gespielt wurde bereits mit Ende des Sats gestartet war, bestand zu keinem Zeitpunkt die Möglichkeit den Gewinn aus dem Sat auszahlen zu lassen.
Daher ist der einzig mögliche Rückschluss meiner Meinung nach, dass das Satellite und das Big 162 als zusammenhängendes Turnier gewertet werden müssen.

Wird also ein nachträgliche Genehmigung erteilt das Satellite zu spielen, darf auch Big 162 gespielt werden. Beide oder keins.
Daher komme ich wie die meisten hier zum Lösungsvorschlag die $11 zu refunden und das Staking abzubrechen.


Antwort
Zitat

Original von Krach-Bumm-Ente
edit: die (naive?) ansicht des stakees, dass er die 11$ nicht zurückerstatten sollte weil das sat seiner auffassung nach teil des stakings war ändert daran nichts. imo ist es sogar so, dass wenn das sat zum staking gehören würde, der staker tatsächlich ein anrecht auf die 162$ hat. sat gehört zum staking -> gewinn gehört zum staking. dass der gewinn nicht ausgezahlt werden kann sondern automatisch in das b162 fließt hätte vom stakee vorausgesehen werden müssen. finde den fall nicht ganz eindeutig tbh wenn das sat zum staking gehören würde. dann ist die frage, gehört das b162 zum staking, bzw. kann man sat vom zielturnier trennen? ist aber in diesem fall völlig egal, da das sat eindeutig nicht zum staking gehört bleibt es bei den 11$.

im selben zuge wie ich dachte, dass das sat mit ins staking einfließt ging ich natürlich auch davon aus, dass das zielturnier mit einfließt... ansonsten häte ich das sat nicht gespielt... da ich anscheinend bei beiden eine falsche erwartung hatte waren wohl beide gleichermaßen verboten


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DasWodka
Joined: 25.11.2009

Original von blackaces24

Zu spielende Turniere:
- FO, Normal bis $55 (sunday majors ggfs. nach Rücksprache per satellite)
- FO, Turbo bis $33 (ausnahme hotter 44)
- Rebuy bis $11 / $22 Cubed

imo bedeutet dieser Absatz (auch "jusristisch"), dass wenn sats gespielt werden, die winnings dazu genutzt werden, dass Turnier zu spielen. Daher # zu meyerleins Beitrag


Antwort
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Werd das höchstwahrscheinlich noch ein paar mal editieren, weil der Thread lang ist und ich höchstwahrscheinlich nicht auf alles im ersten Entwurf eingehen werde. Anwort erst jetzt, da ich letzte Woche verhindert war.

1. Eine Grundlage der Argumentation von vielen hier ist, dass fest davon auszugehen sei, dass ich potenzielle Gewinne aus dem Zielturnier auf jeden Fall verlangen würde. Woher wollt ihr das denn wissen? Nehmen wir doch mal an, meine Integrität sei käuflich und der Preis dafür sei 0 $. Dann ist der EV von dem turnier (1+roi%/100%)*BI. Hier eine Fallunterscheidung zu machen, halte ich für groben Unfug. (macht alles nur sinnlos kompliziert). Für den Extremfall, dass das, was hier alle als gegeben annehmen, "klaue" ich meinem Stakee also 162 $ +roi. Das ist aber reine Spekulation und dient hier nur rhethorischen Zwecken. Wie das im Vergleich mit den TATSÄCHLICH eingetretenen Vertragsbrüchen eine Frechheit etc. darstellt, versteh ich selbst für dieses Extrembeispiel nicht. Dies wird in zukünftigen Stakings (7.) als Pönale im Vertrag drinstehen.

2. Unter der Annahme, dass es verboten war, das Sat zu spielen und daher alle Profits/Losses aus dem Sat (bzw. den Sats - es wurden mehrere gespielt) dem Stakee gehören, ist in sich schlüssig. In diesem Fall sind die Buyins der Sats zu refunden. - Das scheint sich mit der Meinung der meisten hier zu decken.

3. Warum es sich entlastend für den Stakee auswirken soll, dass er ein Turnier spielt, das er nicht spielen darf, um damit ein weiteres Turnier zu spielen, das er ebenfalls nicht spielen darf, weil er sich nicht mehr unreggen kann, ist mir nicht begreiflich.

4. Interpretiert man wie robinjo, dass er das Sat spielen durfte (die Absprache bzgl. Sats generell sei nich eindeutig genug gewesen), das Zielturnier aber nicht (entspricht nicht der Konditionen des Vertrags, wenn er die T$ nicht nimmt statt das Turnier zu spielen), folgt daraus automatisch meine ursprüngliche Forderung.

5. Sämtliche Unterstellungen bzgl. meiner Integrität etc. halte ich für unsachlich und der Entscheidungsfindung nicht dienlich. Es sei daran erinnert, dass diese sich auf einen Fall beziehen, der überhaupt nicht eingetreten ist (!) und zudem reine Spekulation sind.

6. Zu dem Punkt der Freude über das Resultat des geshipten Sats: Hält sich sehr in Grenzen aus mehreren Gründen (auch nicht dienlich(lol resultatorientiert), aber ich möchte es kurz kommentieren):
a) Wie soll ich eine geschäftliche Beziehung aufrecht erhalten, bei der eindeutige Bedingungen, auf die sich beide geeinigt haben, nicht berücksichtigt werden?
b) Bringt mich das in die mehrmals angesprochene moralische Zwickmühle. Ein direktes, klares Statement meinerseits, durch die wohlbemerkt ZUFÄLLIGE Kenntnisnahme während das Turnier noch lief, wäre die beste Lösung gewesen.
c) Der Stakee hat in 800ish gespielten Turnieren ca. 340 abis verloren. Da über 6,5 abis Sat-Luck (abzgl. Kosten für die gebrickten Sats) ein Loch in den Bauch zu freuen, fällt mir schwer.

7. Als Konsequenz aus diesem insgesamt sehr unerfreulichen Ereignis ist zu ziehen, dass es anscheinend unausweichlich ist, in einen derartigen Vertrag nicht nur aufzunehmen, was alles zu tun und zu lassen ist, sondern auch noch, was zu tun ist, wenn das zu Lassende getan wird. Ich werde mir hier Formulierungen überlegen und die auch ggf. posten. Sie werden allerdings eindeutig aus offensichtlichen Gründen NICHT zu Gunsten des Vertragsbrechers ausfallen.

Zusammenfassend:

Danke für die rege Diskussion und die konstruktiven Beiträge!

Ich habe zwar nicht gezählt, aber es scheint sich eine eindeutige Mehrheit für die unter 2. beschriebene Lösung zu finden. Ich werde genau das robinjo vorschlagen.

Das Staking wurde aufgrund des beschriebenen Disputs pausiert und wird jetzt noch formal beendet.

Weitere Kommentare oder Vorschläge konstruktiver Art sind willkommen!

Nachtrag: Wo kommt eigentlich her, dass das Sat 11 $ gekostet hat?


Antwort
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Original von blackaces24
4. Interpretiert man wie robinjo, dass er das Sat spielen durfte (die Absprache bzgl. Sats generell sei nich eindeutig genug gewesen), das Zielturnier aber nicht (entspricht nicht der Konditionen des Vertrags, wenn er die T$ nicht nimmt statt das Turnier zu spielen), folgt daraus automatisch meine ursprüngliche Forderung.

???

wie ich schon hier irgendwo gesagt habe ging ich davon aus, dass die sats mit ins staking gehörten.

* ok, weiteres erstmal privat über skype...


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