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realistischer Weg zum Profi?

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mosofi1987
Beigetreten: 06.01.2013
PokerStrategist

das klingt so demotivierend, hatte echt vor kurzem mir vorgenommen nach 3 Jahren Online Poker jetzt richtig gas zu geben und mein Game auf eine höhere Ebene zu bringen in meinen kommenden Semesterferien.Hatte vorgehabt in meinem Leben das zu machen was mir spass macht und das ist halt eben Poker.Wenn man das alles so liest und hört,vor allem den Abschlusspost von Siete777 ist das echt heftig.Aber man kann doch immer noch mit etwas harter Arbeit viel besser im vergleich zu vielen anderen sein und in den Micro und Low Stakes oder im Casino 1/2 - 2/4 ,MTT 80-200 euro gut Kohle machen und sich das ein oder andere Leisten können was ohne gutes Poker nicht möglich wäre,weil halt eben diese Limits gut zu schlagen sind und ich mir sicher bin, dass da in den nächsten Jahren keine grosse veränderung kommt.Vielleicht reicht es ja um ein Teilzeitpokerpro zu sein oder man kann sich den ein oder anderen Urlaub leisten oder mal ein grosses MTT mitspielen.Gibt sovieles womit Poker einem gut tun kann wenn man die harte Arbeit ins Spiel investiert.
Ich will einfach nur sagen das nicht alle Hoffnung verloren ist und es sich doch lohnt an seinem Game zu Arbeiten,man weiss ja auch bekanntlich nie was kommt,nur sollte man nicht alles auf eine Karte setzen


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Pokamon
Beigetreten: 15.04.2006
Elite Grinder

spannendes thema.

ich sehe es wie die meisten hier. es ergibt sich, oder nicht. eine karriere ist in diesem feld zu unwägbar, als dass man sie von null planen sollte und auch die aussichten sind zu schlecht.


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limpinbarney
Beigetreten: 12.02.2009
BlackMember

Nach 3 Jahren Onlinepoker jetzt richtig Gas geben? Das ist so, als wenn Du sagst ich spiele nur deswegen in der Kreisliga Fussball weil ich bisher keinen Bock hatte in der Regionalliga zu spielen. Motivation ist nichts was man erzwingen kann. Kein Profi plant eine Pokerkarriere von NL2 bis NL5k. Man geht seinen Weg oder eben nicht. Ist wie im Fußball. Aber auch dort kann man sich ab Verbandsliga ein nettes Zubrot verdienen. Das ist bei Poker nichts anderes.
Totale Abhängigkeit von diesem Spiel und (lukrativer) Nebenverdienst sind 2 paar Schuhe.


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mosofi1987
Beigetreten: 06.01.2013
PokerStrategist

Naja habe einfach gemerkt das sich mein Game nur schleppend entwickelt hat,gelernt fürs poker habe immer schon immer,soll Nicht so klingen als würde ich jetzt nach 3 Jahren loslegen wollen endlich was fürs pokern zu machen.Manchmal ergeben sich die dinge nicht nur sondern man muss auch was dafür machen um es sich zu verdienen


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Diddy81
Beigetreten: 14.09.2005
Oldschool Grinder

Du kannst immer noch durch harte Arbeit mit Poker etwas erreichen. Das Ding ist nur, dass viele imo einfach total unterschätzen wie lange und hart man dafür arbeiten muss, wie eintönig es teilweise ist, jeden Tag mehrere Stunden zu grinden, und welche Entbehrungen man im sozialen Bereich eingeht.

Sprich der Preis, den du für eine erfolgreiche Pokerkarriere bezahlen musst, ist um ein vielfaches höher als sich die meisten vorstellen. Das ist leider den wenigsten bewusst und wird auch ganz bewusst von der Pokerindustrie (z.B. auch Pokerstrategy) falsch dargestellt. Einmal Semesterferien am Game arbeiten wird halt z.B. nicht reichen, um von NL10 auf NL50 zu kommen. Ich persönlich denke auch, dass du den Preis langfristig nur bezahlen kannst, wenn du Bock auf das Spiel hast. Geld als einziges Motivationsmittel wird da langfristig nicht reichen, um den Preis zu rechtfertigen.


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fjoere
Beigetreten: 18.11.2009
Oldschool Grinder

Habe ich einen Rechenfehler oder sonstigen Denkfehler oder wieso wurde hier mehrfach gesagt, dass eine Hourly von 20USD schwierig erreichbar ist?
Angenommen Hero spielt NL50 mit 3bb/100 mit 4 Zoom-Tischen. Ergibt rund 1000 Hände pro Stunde und 30bb Gewinn = 15 USD. Die übrigen 5 USD kommen vom Rakeback.
Dabei denke ich, dass NL50 für einen Pro mit 3bb/100 gut schlagbar sein sollte und auch die 1k Hände pro Stunde sind für einen Pro nicht zu viel. Oder?

ABER: um vom Poker leben zu können (wollen), würde ich eine deutlich höhere Hourly ansetzen. Die sollte meiner Meinung nach eher um die 70 - 100USD liegen, damit auch noch genügend Zeit für Theorie, Vor- und Nachbereitung einer Session ist.


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DerIkeaElch
Beigetreten: 16.05.2010
Oldschool Grinder

1. spricht er von 20 Euro pro Stunde, nicht Dollar
2. rechnet OP so, dass er 40 Stunden pro Woche "arbeitet", also er hat keine Theoriestunden in seine Rechnung....wie du sagst, müsste es dann entsprechend mehr sein
3. NL50-Zoom zu viertablen mit 3BB/100, dafür benötigst du schon viel Zeit (und Theorie)
4. Musst du ja auch Downswings in Kauf nehmen. OP benötigt also mal eine größere Roll, um Downswings abzufangen. Ich weiß nicht, ob er das miteinrechnet oder glaubt, dass er sich jeden Monat einfach 3000 Euro Gewinn auscashen kann....


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limpinbarney
Beigetreten: 12.02.2009
BlackMember

1k Hands mit 3bb auf zoom sind imo völlig unrealistisch. Entweder man zieht ne Edge aus jedem Spot (nur so kommt man auf 3bb) und spielt dementsprechend weniger Hände oder man spielt besagte 1k Hands und ist weit weg von 3bb. Die Diskussion um mögliche Winrates gab es hier schon mal und nur ein ganz kleiner Teil des Pools (auch auf höheren Limits) kommt überhaupt in die Region 2bb+.
Auch immer diese Einschränkung "als Pro 3bb". Nur weil jemand von etwas lebt heißt das nicht, dass er viel besser in etwas ist. Das spiegelt nur den zeitlichen Aufwand wider. Picassos Post nochmal genau lesen. Pokerpros sind idR Chaoten. Die strukturierten sind diejenigen, die auf die HS und Nosebleeds kommen.

Wer longterm an die 100$€/h reiner Spielzeit heranreicht, beatet die Midstakes schon sehr gut. Die wirkliche hourly ist noch niedriger, wird aber oft überschätzt. Die Preise, die Coaches verlangen sollen ja angeblich die hourly widerspiegeln. Das ist idR fernab dessen.


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alwayswinning1111
Beigetreten: 22.07.2008
Oldschool Grinder

Original von limpinbarney
Pokerpros sind idR Chaoten. Die strukturierten sind diejenigen, die auf die HS und Nosebleeds kommen.

das wage ich zu bezweifeln


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Epikur
Beigetreten: 19.02.2006
Elite Grinder

Original von Tackleberry
Was ist denn dein Backup-Plan, wenn du in fünf Jahren feststellst, war nix? Wie willst du das jemandem erklären? 5 Jahre Selbstfindung in einem tibetischen Kloster? ;)

warum nicht?
einen Mann der 5 Jahre in nem tibetischen Kloster war würde ich insta engagieren :)


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limpinbarney
Beigetreten: 12.02.2009
BlackMember

Original von alwayswinning1111

Original von limpinbarney
Pokerpros sind idR Chaoten. Die strukturierten sind diejenigen, die auf die HS und Nosebleeds kommen.

das wage ich zu bezweifeln

Das es Chaoten sind oder das die strukturierten auf die HS und Nosebleeds kommen?


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livergraf
Beigetreten: 25.11.2008
Oldschool Grinder

selbst mit geld das für die nächsten 10 jahre reicht würde ich nicht nur auf poker setzen sondern mir nen plan b zurechtlegen. selbst wenn man ein jahr 36000 gewinnt kann eine pechsträhne kommen und was dann


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alwayswinning1111
Beigetreten: 22.07.2008
Oldschool Grinder

Original von limpinbarney

Original von alwayswinning1111

Original von limpinbarney
Pokerpros sind idR Chaoten. Die strukturierten sind diejenigen, die auf die HS und Nosebleeds kommen.

das wage ich zu bezweifeln

Das es Chaoten sind oder das die strukturierten auf die HS und Nosebleeds kommen?

ich kenn halt so viele leute die so diszipliniert usw grinden und von denen spielt keiner highstakes bzw nosebleeds. ist halt schon sehr schwer nach ganz oben zu können, da musste auch in richtigen zirkeln unterwegs sein/die richtigen freunde haben oder halt nen "besonderen zugang" zu poker haben.

vllt definieren wir highstakes ja aber auch anders. für mich ist highstakes wenn man 10 20 40 im bellagio grindet oder ab NL 2k reg oder wenn man regulär up to scoop Hs oder zumindest super tuesday spielt. und auf so n level kann nicht jeder engagierte grinder kommen imo. man kann auch drunter ordentlich kohlen machen, so ist das ja nicht.


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Palmero92
Beigetreten: 23.05.2010
Elite Grinder

Zumindest was Turniere angeht: Ich kenne jede Menge Chaoten, die eben jene "Highstakesturniere" spielen. Würde auch behaupten die Merhheit der ST/scoop HR-regs lassen sich zu den typischen mtt-chaoten zählen. Imo muss man ganz klar zwischen der Variante unterscheiden. Um 40/20 im Bellagio for a living spielen zu können braucht es ganz andere Vorraussetzungen (guter Livespieler, mit nem Leben in Vegas klar kommen, Bereitschaft halbes Leben im Casino zu verbringen) als ein mixed game Highstakesspieler (Kontakte zu anderen mixed game crushern, Fähigkeit eigenständig gute Gedanken zu fassen), ein Highstakes sng'ler (gute Grindskills, immer A-Game spielen) oder ein Highstakesmttspieler (Bereitschaft/Möglichkeit für 16std Sessions, gutes B-Game, Varianz in kauf nehmen, gutes exploitive und schnell adaptives Spiel). Wo ich zustimmen würde ist, dass gerade Highstakes cg'ler jene erwähnte strukturierte Herangehensweise notwendigerweise brauchen. Ohne sein eigenes Spiel und das der Gegner in- und auswendig zu kennen und immer wieder zu analysieren, wird man da imo nicht weit kommen.


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DerIkeaElch
Beigetreten: 16.05.2010
Oldschool Grinder

Ich kann mir schwer vorstellen, dass jemand 10 Tische spielt stundenlang jeden Tag und trotzdem ein Chaot ist...wie soll denn das zusammenpassen?


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Original von dingoberg
ich habe nicht ausschließlich vom pokern gelebt. hauptsächlich vom baccarat und sportwetten.

In einem anderen Thread schreibst du das du kaum Baccarat gespielt hast. :f_confused:


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dingoberg
Beigetreten: 13.04.2011
PokerStrategist

musst du dich verlesen haben.


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Palmero92
Beigetreten: 23.05.2010
Elite Grinder

vllt verstehen wir unter "Chaoten" und unter strukturierter Herangehensweise an Poker unterschiedliche Sachen, aber... kein mtt'ler spielt jeden Tag. Der Sonntag ist Pflicht, der geht auch gerne mal 16 std. Am Montag ist man entsprechend am Arsch, pennt lange und der Umfang an sinvollen Tätigkeiten denen man noch nachgeht ist eher gering. Ab und zu muss man um 20:00 am Montag auch wieder zurück an die Tische wegen day2, die ganz Motivierten legen noch ne Session drum rum. Dienstags wird dann meist auch gegrindet, gerade die Highstakesleute wegen entsprechender Turniere. Damit kommt man dann auf seine knapp ~30h poker die Woche, wenn keine Turnierserie ansteht. Manche nehmen noch ne Session mit (meist Donnerstag oder Samstag), andere machen einen Abend content, manche evtl beides oder gar nichts. Würde behaupten, dass >50% der mtt'ler mehr content während einer Skypession durch Austausch machen als in Selbstarbeit und Analysen nach dem Spiel. Dann gibts natürlich die Serien, da wird schon 4 mal die Woche gespielt. Oder ein Livestop mitgenommen, wo man sich dann 2 Wochen in 80% der Wachzeit mit Pokern beschäftigt (die anderen 20% mit saufen). Das ganze wird begleitet von einem zerstörten Schlafrythmus und einem ungeregelten Tagesablauf. Ich mein, was ich beschreibe hat auch eine gewisse Struktur^^. Und Chaot ist nicht negativ gemeint, das alles gehört halt dazu wenn man Turniere spielt. 6 mal die Woche 6 Stunden grinden und 3 mal 2 Stunden Content machen geht halt so einfach nicht. Die Vorstellung, dass mtt'ler mit regelmäßigen 6-digit Years einen tip-top strukturierten Tagesablauf haben, monatlich über 20h in ihr Spiel in Selbstarbeit investieren, ausgeschlafen und mit vorgekochtem Essen in ihren Grind starten und 4 mal die Woche Sport machen um einen 16-stunden Grind top konzentriert durchzuziehen, ist halt imo einfach falsch (das trifft vllt auf 10% der Leute zu).


Antwort
Zitat

Original von dingoberg
musst du dich verlesen haben.

Ganz sicher nicht.


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Schlaf
Beigetreten: 01.09.2011
PokerStrategist

Hab dir mal ne Freundschaftsanfrage geschickt.

Können dann alles weitere über Privatnachricht besprechen ;-)


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