Mietet euch doch einfach einen virtuellen Server. Da ist immer alles im Hochleistungsrechenzentrum gesichert.
Preise bei bsw. https://cloud.google.com ab ca. 5 EUR/Monat bei aktuell 300 EUR Guthaben. Wären also die ersten 5 Jahre kostenlos.
Original von Mofatoy
Doch klar, aber die 70 sind halt on top.
70€ pro Monat für eine gehostete Lösung beim Anbieter klingt eigentlich nach sehr gutem Value, wenn die Performance stimmt und man sich damit nicht nur die Anschaffung und Ersteinrichtung, sondern auch Wartung, Betriebssystem-Updates usw. spart. Erst recht, wenn auch Backup damit schon erledigt ist (muss nicht so sein, aber könnte sein). Gerade bei einer neuen Software, mit der man noch nicht viel Erfahrung hat.
Später mal auf eigene Hardware umsteigen kann man immer noch.
Original von SanchoHH
Später mal auf eigene Hardware umsteigen kann man immer noch.
Wenn sowas geplant sein sollte, müsste das aber vorher noch mit dem Hostinganbieter geklärt werden. Technisch gesehen, wirds kein Hexenwerk sein, praktisch gesehen kanns trotzdem sein, dass die sich quer stellen.
Dennoch ist es für mich ehrlich gesagt nicht nachvollziehbar, wie man denken kann, dass es ne gute Idee ist sowas geschäftskritisches in die Hände eines Amateurs zu geben. (Nix für ungut OP)
Kein Problem, ich bin der Inhaber und habs dementsprechend selber zu verbocken.
Wir haben dem Software-Vertreter dargelegt wie wir es planen und er meinte, das wäre kein Problem und sollte problemlos funktionieren.
Thema Datensicherung etc. was hier nun aufgegriffen wurde und für mich ein guter Denkanstoß ist, wurde da noch gar nicht berücksichtigt.
Haben wir bisher wohl auch stiefmütterlich (selbst das wäre eine Beleidigung) behandelt.
Mofatoy: Da wir selbst keine Ahnung haben, wenn wir im Online-Poker Forum einen Thread aufmachen und dort die Leute, die keine Ahnung von ihrer Software geschweige denn von unserem Business haben, fragen wie wir Ihre Software bei uns im Unternehmen integrieren werden.
Software-Vertreter: Das ist eine sehr gute Idee. So würden wir das auch machen.
Darf ich mal ganz dumm fragen, warum du nicht einfach die Cloud-Lösung von denen nimmst?
Original von topspit
Mofatoy: Da wir selbst keine Ahnung haben, wenn wir im Online-Poker Forum einen Thread aufmachen und dort die Leute, die keine Ahnung von ihrer Software geschweige denn von unserem Business haben, fragen wie wir Ihre Software bei uns im Unternehmen integrieren werden.
Software-Vertreter: Das ist eine sehr gute Idee. So würden wir das auch machen.Darf ich mal ganz dumm fragen, warum du nicht einfach die Cloud-Lösung von denen nimmst?
Mofatoy: Wir haben gesehen, dass ihre Software auf 2 Arten genutzt werden kann. Per Cloud-Service für 70€ netto monatlich oder per eigenem "Server". Unsere Idee war, an der Theke einen Hauptrechner als "Server" zu haben und für die Therapeuten Surfaces bereitzustellen. Die Surfaces greifen dann, wie von Ihnen beschrieben per RDC auf den Hauptrechner zu und jeder Therapeut kann unabhängig voneinander autark im Programm arbeiten, Termine selber im Behandlungsraum mit den Patienten ausmachen, Patienten & Rezepte anlegen, Therapiedoku machen etcpp.
Software-Vertreter: Ja so kann man das machen.
Weil meine Idee war, dass wir sowieso einen Hauptrechner an der Theke benötigen auf dem die Software laufen soll.
Wenn das einzige Hindernis ist, dass der laut Anbieter mindestens 8GB RAM, ne Windows Pro-Version und mind. 100GB SSD-FP-Speicher haben muss, lag der Gedanke nah sich die 1k €/Jahr zu sparen.
Ist ja auch kein Thema und ich habe jetzt hier mehrfach erwähnt, dass ich dankbar für die Denkanstöße bin und mir das definitiv durch den Kopf gehen lasse, es nicht doch von denen machen zu lassen. Könnte deinen gehässigen Kommentar gut verstehen, wenn ich hier völlig beratungsresistent auftreten würde.
Gehe meiner Meinung nach aber auf die konstruktiven Posts gerne ein und habe dadurch ja auch schon wertvolle Tipps bekommen.
Dein Post gehört nicht dazu. Frage mich auch, was dich dazu motiviert aber nun gut, hast anscheinend genug Zeit ![]()
@rmsds & Sancho: danke!
Edit: Habe grade nochmal die Angebote und Info-PDFs durchgeschaut. Ich dachte die 70€ wären ein Fixbetrag. Hatte mich geirrt, gilt für 2 User. Wir brauchen allerdings mindestens 5 User und wären dann bei der externen Lösung schon bei 175€/Monat
Du musst halt einrechnen, dass
der Rechner Geld kostet
die Einrichtung ggf.
die Wartung/Updates ggf.
Ausfälle des Rechners sind nicht wirklich kurzfristig zu kompensieren - das kann in der Cloud auch sein (Internetausfall bspw....)
Backupmaßnahmen ggf. bei Cloud schon inkludiert?
Da musst du halt schauen ob du so viel günstiger bist es lokal, selbst zu stellen, zumal es doch eh Betriebsausgaben sind...
edit: gut 175€/Monat sind schon ne Hausnummer
Das hatte nichts mit "gehässig" zu tun. Ich fand es nur amüsant... Aber gut ich habe auch einen sehr eigenen Humor.
Das Programm scheint ja recht verbreitet in Physio-Praxen zu sein. Was ich auch raten würde: Frag mal Kolleg*innen von dir nach ihren Erfahrungen. Vielleicht gibt es dort ja auch schon welche die eine Migration von On-Premise -> Cloud bzw. Cloud -> On-Premis gemacht haben und können dir dann entsprechende Tipps geben.
Offensicht soll auf dem Rechner am Empfang nur diese eine Software laufen. In dem Fall darf man bei der Kostenbetrachtung auch nicht vernachlässigen dass das einiges an Strom sein wird.
Was ich bei dem Software-Verkäufer auch mal nachfragen würde:
Ist denn auch langfristig geplant die On-Premise Variante zu supporten? Viele Softwarehersteller gehen ja auch her und kündigen den Support für ihre On-Premise Versionen ab weil sie keine Lust haben sich mit der Infrastruktur der Kunden vor Ort zu beschäftigen. Das könnte ggf. auch noch ein wichtiges Entscheidungskriterium sein.
Was du auch mal für dich machen könntest.
Versuche mal die Schadensszenarien monetär zu bewerten die eintreten können:
- Datenverlust: 1 Tag, 1 Woche, 1 Monat. Alles
- Datendiebstahl: Was wenn jemand die Daten stiehlt? Bist du erpressbar?
- Datengeiselnahme. Die Daten werden verschlüsselt und du wirst damit erpresst. Was ist dann? Prinizpiell wie Datenverlust wenn man es verkraften kann
- Reputationsverlust bei Datendiebstahl? Was würden deine Kunden dazu sagen?
Und dann würde ich das mal gegenüberstellen mit der "teuren" Cloud-Lösung: Ist die dann immer noch so teuer?
Mega, vielen Dank nochmal für die Anstöße, versuche da mal möglichst genau drauf einzugehen.
@King:
- Rechner kostet definitiv Geld, brauchen wir aber sowieso, da unser aktueller veraltet ist. Man würde etwas sparen, da man weniger Rechenleistung benötigen würde, da hast du Recht
- Einrichtung aller Komponenten/Arbeitsplätze ist inklusive
- Updates werden dann automatisch bereitgestellt, wenn man den"Software-Service" dazubucht. Egal ob man die Cloud bucht oder nicht. Werde mal erfragen wie das ist, wenn man das nicht bucht bzw. muss schauen, ob das in unserem aktuellen Angebot mit drin ist.
- Definitiv ein Punkt. Bisher sind wir davon verschont geblieben, das muss aber obv nichts heißen. Hierzu heißt es im Cloud-Angebot:
"Das Rechenzentrum wird grundsätzlich auf dem Stand der Technik und rund um die Uhrbetrieben. Wie bei allen komplexen technischen Systemen können Störungen und damit Ausfallzeiten auftreten. Zudem können sich Einschränkungen der Verfügbarkeit durch Installations- und Wartungsarbeiten ergeben."
@topspit:
Werde mal gucken, mein Kollege hat da mehr Kontakt, ist technisch aber noch schlechter als ich. Eine Mitarbeiterin von uns hat schon mit Theorg gearbeitet, aber obv auch keine Ahnung von den technischen Details.
Auf dem Rechner läuft im Prinzip nichts anderes, richtig. Mails werden mal geguckt über Outlook oder so, aber das wars. Der Plan war eigentlich, nach Schließung den Rechner auszuschalten, da es sowas wie Home Office nicht gibt. Evtl. keine gute Idee, den Rechner über Nacht auszuschalten?
Der Software-Support ist in diesem Fall verpflichtend wenn ich das richtig verstanden habe, daher machen sie eigentlich das Gegenteil. Auch wenn man das Thema Server selber übernimmt, zahlt man trotzdem monatliche Gebühren für jegliche Spezifikationen, die man von dem Programm nutzen möchte.
Danke für den letzten Punkt, haben wir bisher auch noch nicht in Betracht gezogen.
Original von Mofatoy
Mails werden mal geguckt über Outlook oder so, aber das wars.
Gerade das macht den Rechner natürlich sehr anfällig für Ransomware. Einmal unbedarft auf einen Anhang geklickt und zack, ganzer Rechner verschlüsselt.
Weiß nicht, ob du's sagen darfst oder willst: Was kosten denn die 5 Benutzerlizenzen an sich, um das mal in Relation zu den 175 Cloudhosting zu setzten?
Das Thema Backup ist ja vielfältiger, als es in der Cloud zu spechern - Cloud heißt ja nur, dass der Rechner nicht an deiner Theke steht, sondern in einem Server, in einem Rechenzentrum läuft. Und Backup bedeutet oder sollte bedeuten, dass es eine physisch getrennte Kopie der Daten gibt.
Da gehts ja auch darum, dass wenn jetzt ein Mitarbeiter/ein Softwarefehler/ ein Unbefugter/ ein Brand oä. deine Daten vernichtet.
Mindestens sollten die Daten redundant gespeichert werden, im besten Fall noch geografisch getrennt (wobei das eben immer ein Aufwands-/Kostenfaktor ist, der hier glaube ich nicht zu vertreten ist).
Original von bumblebeebee
Original von Mofatoy
Mails werden mal geguckt über Outlook oder so, aber das wars.Gerade das macht den Rechner natürlich sehr anfällig für Ransomware. Einmal unbedarft auf einen Anhang geklickt und zack, ganzer Rechner verschlüsselt.
Weiß nicht, ob du's sagen darfst oder willst: Was kosten denn die 5 Benutzerlizenzen an sich, um das mal in Relation zu den 175 Cloudhosting zu setzten?
Kann das denke ich schon sagen, wir würden mit den aktuell für uns benötigten Programmfeatures ca. 120€/Monat zahlen (mit 50% Gründerbonus, sprich nach einem Jahr 240€). On top würden dann eben die 175€ kommen.
@King: Stelle ich mir das zu einfach vor, wenn man abends eine Datensicherung macht, die auf einer externen SSD speichert und entweder mein Inhaber-Kollege oder ich das Ding mit nach Hause nimmt?
Original von Mofatoy
Original von bumblebeebee
Original von Mofatoy
Mails werden mal geguckt über Outlook oder so, aber das wars.Gerade das macht den Rechner natürlich sehr anfällig für Ransomware. Einmal unbedarft auf einen Anhang geklickt und zack, ganzer Rechner verschlüsselt.
Weiß nicht, ob du's sagen darfst oder willst: Was kosten denn die 5 Benutzerlizenzen an sich, um das mal in Relation zu den 175 Cloudhosting zu setzten?
Kann das denke ich schon sagen, wir würden mit den aktuell für uns benötigten Programmfeatures ca. 120€/Monat zahlen (mit 50% Gründerbonus, sprich nach einem Jahr 240€). On top würden dann eben die 175€ kommen.
@King: Stelle ich mir das zu einfach vor, wenn man abends eine Datensicherung macht, die auf einer externen SSD speichert und entweder mein Inhaber-Kollege oder ich das Ding mit nach Hause nimmt?
Klar, das sollte so gehen... ist halt die Frage ob man sich den manuellen Aufwand antun will. Was es da für (günstige) Alternativen gibt kann ich dir aber ehrlich gesagt auch nicht sagen.
Günstige Möglichkeit wäre z.B. ein NAS, das bei dir zu Hause steht und auf das täglich automatisiert übers Internet eine Kopie der Festplatte (oder nur der benötigten Daten) gezogen wird.
Wenn man sich bisschen Zeit nimmt, kann man das anhand von Tutorials auch ganz gut selbst einrichten.
Ok aber das hilft mir ja schon. Man kann laut Theorg eigene Datensicherungen durchführen (auch wenn man die Cloud-Lösung nimmt). Wäre ja schon eine Hilfe, wenn man das automatisieren könnte, z.B. immer abends um 19:50. Dann wäre nur das abstöpseln/anstöpseln als Arbeitsschritt.
Hier mal zur Übersicht, wer Lust hat das mal zu überfliegen:
https://sovdwaer.de/bis-zu-8-pcs
https://sovdwaer.de/hardwareempfehlungen-342#prcl