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[Geschlossen] Avatar James Cameron

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DealmeOut
Beigetreten: 05.01.2008
Oldschool Grinder

es werden Filme nun mal auch bezüglich der Erwartungshaltung bewertet und wenn man vorher hört 500Mio Produktionskosten, viele einem schon sagen "wow toller film", groß verkündet wird es wird DER Film des Jahrzehnts und man dann so maßlos enttäuscht wird - neigt man verständlicherweise auch zu Übertreibungen. (nich zuletzt auch um andere zu warnen)

btw würd ich die Story wirklich auf eine Stufe mit 2012 stellen.

Ich verstehs einfach nicht, gute Drehbuchautoren sind doch nicht teuer... Man hat alles unvorstellbar viel Geld, 2.5h Filmzeit und gute Schauspieler - warum bekommt mans dann nicht hin ne spannende Geschichte zu erzählen, was mMn immernoch das wichtigste in einem Film ist.


Original von Marddin

Original von RoflKartoffel123

Original von DealmeOut
....

Mindestens 100 mal rautiert. Und ich dachte tatsaechlich 2012 sei das schlechteste im Jahre 2009, man kann sich immer irren :).

Dass die Story nicht neu, oder sonderlich gut ist hat auch kaum jemand gesagt. Nur sie auf eine Stufe mit dem wirklich katastrophalen 2012 zu stellen ist auch nicht richtig.

Auch der Film sehr vorhersehbar ist, vermittelt er doch eine wichtige Botschaft (Planeten nicht ausbeuten usw.) die durch die wunderschönen Bilder im Film unterstrichen wird.

Und wie man einen Film, bei dem 90% der Leute mit Gänsehaut und offen stehendem Mund im Kino sitzen, als schlechtesten Film des Jahres bezeichnen kann, ist mir ein Rätsel und spricht nicht gerade für deine Objektivität und dein Urteilsvermögen. Ich bezeichne Avatar keinesfalls als perfekten Film oder "bester Film des Jahrzehnts" aber mit Leuten wie dir zu diskutieren dürfte eh verschwendete Zeit sein.

Ich moechte ja auch nicht mit dir diskutieren.

Erregt ihr euch mal schoen weiter bei solchen Filmen und kriegt Gaensehaut, ich hoffe ich werde niemals einer Person begegnen die in diesen von dir genannten 90% fallen.


Dass die Story nicht neu, oder sonderlich gut ist hat auch kaum jemand gesagt. Nur sie auf eine Stufe mit dem wirklich katastrophalen 2012 zu stellen ist auch nicht richtig. Auch der Film sehr vorhersehbar ist, vermittelt er doch eine wichtige Botschaft (Planeten nicht ausbeuten usw.) die durch die wunderschönen Bilder im Film unterstrichen wird. Und wie man einen Film, bei dem 90% der Leute mit Gänsehaut und offen stehendem Mund im Kino sitzen, als schlechtesten Film des Jahres bezeichnen kann, ist mir ein Rätsel und spricht nicht gerade für deine Objektivität und dein Urteilsvermögen. Ich bezeichne Avatar keinesfalls als perfekten Film oder "bester Film des Jahrzehnts" aber mit Leuten wie dir zu diskutieren dürfte eh verschwendete Zeit sein.

2012 war kurzweiliger als dieser Romantikstreifen ^^.

Danke für die info ich werde daran denken wenn ich demnächst den Mars besuche.

Ich hab letztens zum ersten mal Das Boot gesehen und bei diesem Film bekam ich Gänsehaut. Avatar den ich im Kino gesehn hab, hat mir dieses Gefühl nicht mal Ansatzweise übermittelt. Eine Erstklassige Schauspielerin wie Weaver kam in dem Film eher Zweitklassig rüber. Und wie schon erwähnt waren die Bilder das einzig überzeugende an dem Film.


knuddelhundi
Beigetreten: 26.09.2007
Elite Grinder

Ich verstehs einfach nicht, gute Drehbuchautoren sind doch nicht teuer... Man hat alles unvorstellbar viel Geld, 2.5h Filmzeit und gute Schauspieler - warum bekommt mans dann nicht hin ne spannende Geschichte zu erzählen, was mMn immernoch das wichtigste in einem Film ist.

Es geht nicht um die Qualität des Drehbuches sondern darum für so eine Monsterproduktion das größtmögliche Publikum heranzukarren. Dafür wird eben storytechnisch auf alte Konzepte zurückgegriffen und mit einer neuen Dimension der Tricktechnik geschminkt.

Wirklich neue und innovative Handlungen haben immer das Risiko des Flops, auf jeden guten Film kommen 100 schlechte Versuche die kein Mensch sehen will. Dieses Risiko kann man allerdings bei einer 300 Millionen $? Produktion nicht eingehen.

Für mich ist dieser Film nur eine bessere Technikdemo die es ermöglicht dass in Zukunft andere Filmemacher günstig auf die entwickelten Techniken zurückgreifen können um "interessante" Filme mit neuer Handlung zu drehen. Dafür sollte man Cameron danken, für mehr aber auch nicht.

Ich bin ein großer Filmfan, ich gehe (zu) oft ins Kino, schaue mir viele Filme auch in Originalsprache an. Darunter auch Klassiker die vor meiner Geburt gedreht wurden. Allerdings bin ich irgendwann müde geworden mich für die immer besser werdende Tricktechnik zu begeistern weil es eigentlich eine sehr oberflächliche Befriedigung von dem Verlangen nach Unterhaltung ist was nicht lange vorhält. Wenn man Kino nur auf die Effektqualität beschränkt wird man nie wirklich unterhalten werden, man besucht Film um Film mit immer höheren Ansprüchen an die Visualisierung während man den Rest ausklammert.

Ich weiss noch nicht ob ich zu dem Film gehen werde und ob es mir ein paar beeindruckende Landschaftsszenen und Actionsequenzen wert sind um 2 Stunden lang langweilige Dialoge, platte Charaktere und eine fade Handlung zu ertragen.. Wahrscheinlich werde ich aber doch gehen weil ich einfach ein Kinofan bin. Und das in der traurigen Gewissheit dass die Entäuschung über einen mittelmäßigen Film nicht vom Effektfeuerwerk verdrängt werden kann.


MfGOne
Beigetreten: 17.08.2006
Oldschool Grinder

Original von Marddin

Original von RoflKartoffel123

Original von DealmeOut
....

Mindestens 100 mal rautiert. Und ich dachte tatsaechlich 2012 sei das schlechteste im Jahre 2009, man kann sich immer irren :).

Dass die Story nicht neu, oder sonderlich gut ist hat auch kaum jemand gesagt. Nur sie auf eine Stufe mit dem wirklich katastrophalen 2012 zu stellen ist auch nicht richtig.

Auch der Film sehr vorhersehbar ist, vermittelt er doch eine wichtige Botschaft (Planeten nicht ausbeuten usw.) die durch die wunderschönen Bilder im Film unterstrichen wird.

Und wie man einen Film, bei dem 90% der Leute mit Gänsehaut und offen stehendem Mund im Kino sitzen, als schlechtesten Film des Jahres bezeichnen kann, ist mir ein Rätsel und spricht nicht gerade für deine Objektivität und dein Urteilsvermögen. Ich bezeichne Avatar keinesfalls als perfekten Film oder "bester Film des Jahrzehnts" aber mit Leuten wie dir zu diskutieren dürfte eh verschwendete Zeit sein.

quote ftw. leute wie roflkartoffel müssen sich halt immer durch sowas profilieren, aber interessiert eh nicht, sollen sie nicht mehr ins kino gehn und gut ist


romanH
Beigetreten: 15.08.2006
BlackMember

Original von knuddelhundi

Ich verstehs einfach nicht, gute Drehbuchautoren sind doch nicht teuer... Man hat alles unvorstellbar viel Geld, 2.5h Filmzeit und gute Schauspieler - warum bekommt mans dann nicht hin ne spannende Geschichte zu erzählen, was mMn immernoch das wichtigste in einem Film ist.

Es geht nicht um die Qualität des Drehbuches sondern darum für so eine Monsterproduktion das größtmögliche Publikum heranzukarren. Dafür wird eben storytechnisch auf alte Konzepte zurückgegriffen und mit einer neuen Dimension der Tricktechnik geschminkt.

Wirklich neue und innovative Handlungen haben immer das Risiko des Flops, auf jeden guten Film kommen 100 schlechte Versuche die kein Mensch sehen will. Dieses Risiko kann man allerdings bei einer 300 Millionen $? Produktion nicht eingehen.

Für mich ist dieser Film nur eine bessere Technikdemo die es ermöglicht dass in Zukunft andere Filmemacher günstig auf die entwickelten Techniken zurückgreifen können um "interessante" Filme mit neuer Handlung zu drehen. Dafür sollte man Cameron danken, für mehr aber auch nicht.

Ich bin ein großer Filmfan, ich gehe (zu) oft ins Kino, schaue mir viele Filme auch in Orginalsprache an. Darunter auch Klassiker die vor meiner Geburt gedreht wurden. Allerdings bin ich irgendwann müde geworden mich für die immer besser werdende Tricktechnik zu begeistern weil es eigentlich eine sehr oberflächliche Befriedigung von dem Verlangen nach Unterhaltung ist was nicht lange vorhält. Wenn man Kino nur auf die Effektqualität beschränkt wird man nie wirklich unterhalten werden, man besucht Film um Film mit immer höheren Ansprüchen an die Visualisierung während man den Rest ausklammert.

Ich weiss noch nicht ob ich zu den Film gehen werde und ob es mir ein paar beeindruckende Landschaftsszenen und Actionsequenzen wert sind um 2 Stunden lang langweilige Dialoge, platte Charaktere und eine fade Handlung zu ertragen.. Wahrscheinlich werde ich aber doch gehen weil ich einfach ein Kinofan bin. Und das in der traurigen Gewissheit dass die Entäuschung über einen mittelmäßigen Film nicht vom Effektfeuerwerk verdrängt werden kann.

sehr guter post und ne gute Erklärung für den müden Plot.
Hab bisher wohl nie genau genug drüber gedacht.


sarc
Beigetreten: 06.06.2008
PokerStrategist

Was ich hier nicht verstehe: In jeder der drölfmillionen Kritiken, die zu dem Film geschrieben wurden, steht drin, dass man die Story nach ungefähr 5 Minuten vorhersagen kann. Damit sollte für jeden, dem es bei Filmen in erster Linie auf die Story ankommt, klar sein, dass er diesen Film nicht unbedingt sehen muss.
Auch über die Trailer sollte eigentlich klar geworden sein, dass dieser Film von seinen Bildern lebt. Auch der beste Trailer kann keine Story vorgaukeln, wo einfach keine ist. Außerdem sollte sich ein Trailer ja doch eher auf die Stärken eines Films konzentrieren...

In meinen Augen gibts genau zwei Gruppen von Leuten, die enttäuscht aus diesem Film rausgehen:

1. Hardcore-Filmfans, die sich jeden Film, der sie halbwegs interessieren könnte, anschauen, ohne dabei vorher Trailer oder Kritiken anzugucken, weil sie sich ein möglichst unvoreingenommenes Urteil bilden wollen.

2. Leute, die sich vom gewaltigen Marketing haben blenden lassen. All die, die geglaubt haben, dass das in allen Belangen der beste Film aller Zeiten ist und sie unbedingt reinmüssen, weil den ja jeder guckt.

Ich fürchte irgendwie, dass die zweite Gruppe noch deutlich größer ist...

Wer sich den Film bewusst wegen der Effekte, der Technik und den Bildern angeschaut hat (und dabei bewusst in Kauf genommen hat, dass die Story nicht so der Brüller ist), dürfte in meinen Augen deutlich weniger enttäuscht worden sein. Ich wars auf jeden Fall nicht, im Gegenteil.


ich verstehe wirklich nicht, was ihr euch immer so an der story hochgeilt. was erwartet ihr denn? wenn ihr ne superduper story wollt, dann guckt euch die päpstin an oder was weiß ich. tatsache ist, dass die meisten filme mit super story unendlich langweilig sind und die leute (ich eingeschlossen) wollen nunmal nette unterhaltung. dafür taugt der film mehr als genug und die story ist doch ok.

was ist denn mit iceage oder den ganzen bully filmen? story ist da ehr auch schwach . sprechende tiere bringen kleines menschenbaby zurück zu ihren "feinden". wtf? trotzdem sind das gute und sehr erfolgreiche filme die ein millionen publikum in die kinos bringen. spart euch kommentare über bully filme. ich finde die auch nicht gut, aber gehöre da anscheinden zu ner minderheit. also wayne


Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

Ich fand den Film absolut super - und bei Filmen mag ich nunmal (auch) die einfachen Geschichten. Letztlich wird seit den griechischen Dramen eh immer wieder die gleiche Auswahl an 10 verschiedenen Basis-Stories aus der Schublade gekramt - es kommt halt auf die Umsetzung an!


@marco2982: Dafür gibt es unterschiedliche Genre! Soll man dieses Genre jetzt Special Effects nennen??
Die alten StarWars Filme sind für ihre damalige Zeit auch durch die Special Effects bekannt. Trotzdem weisen diese Filme auch andere Qualitäten auf, wie z.B. sehr gute Charactere.
Ich kann mir Star Wars jedes Jahr wieder anschauen und mir wird nicht Langweilig. Bei Avatar wurde mir Streckenweise schon beim ersten mal im Kino gucken Langweilig.

Ich weiss nicht warum dieses Jahrtausend so Effekte lastig ist. Könnte am Matrix Boom liegen oder evtl daran das die Kinos am aussterben sind und man durch Effekte mehr Kunden lockt als mit guten Thrillern/Dramen.
Ich kann mich nicht daran erinnern das gut Filme wie Memento, Snow Cake, Layer Cake, Capote uvm. hier im kino liefen.


sarc
Beigetreten: 06.06.2008
PokerStrategist

Ich weiss nicht warum dieses Jahrtausend so Effekte lastig ist. Könnte am Matrix Boom liegen oder evtl daran das die Kinos am aussterben sind und man durch Effekte mehr Kunden lockt als mit guten Thrillern/Dramen.

Ganz ehrlich? Bei nem Film mit sehr guter Story überleg ich deutlich länger, ob ich ins Kino gehen soll oder nicht, als bei einem mit genialen Effekten.
Der Grund ist ganz einfach: Bei passenden Effekten stellt das Kino noch einen echten Mehrwert dar. Filme wie Avatar wirken einfach nur da so richtig.
Bei nem Film, der hauptsächlich ne herausragende Story aufweist, brauch ich keinen riesigen Saal. Da tuts ne gute Heimkinoanlage (oder auch n größerer Breitbildfernseher) genauso. Auf die DVD kann ich dann schon noch warten, der Film rennt mir ja nicht davon. Mit n paar guten Kumpels macht das auch mehr Spaß als mit nervigen Nachbarn...

Das Modell Kino im Sinne von "wir zeigen neue Filme auf großer Leinwand" ist für mich mittlerweile tot. Zumindest für die lachhaften Preise, die dafür mittlerweile verlangt werden, und die Tatsache, dass ich mir vorher trotzdem noch ewig Werbung antun muss. Darum schau ich mir hauptsächlich Filme an, bei denen das Kino einen echten Mehrwert bringt (sich den aber auch durch saftige Aufschläge bezahlen lässt - wenns bei der Preisgestaltung für 3D-Filme bleibt, wird auch das wohl ein eher seltenes Vergnügen...).


toalsty
Beigetreten: 20.07.2006
PokerStrategist

Fand ihn sowas von geil. werd auch ein zweites mal reingehen.


Ja und ich finde es ist ne Schande. Ich fall ja selber darauf rein und gucke mir den Kram im Kino an. Es sind aber Film die gucke ich ein mal und nie wieder!!!
Dadurch das Hollywood damit so Erfolgreich ist, werden wirklich gute Filme zu einer Seltenheit. Klar hin und wieder kommt dann mal ne Komödie oder ne neue Romanze raus (Lückenfüller) und ansonsten werden wir mit Effekten Überhäuft.
Die einzigen Filme die in den letzten Jahren an Klasse zugenommen haben sind die Pixar Animationsfilme.
1 Mal im Jahr kommt von einer Hand voll guten Regisseuren (Coen, Burton, Scorsese usw) nen guter Film raus und das wars.
Das bezieht sich nur aufs Kino!!!

Es gibt dann noch nen haufen anderer guter Filme die man sich dann alle auf DvD holen muss. Oder man begnügt sich dann eben mit Kino.to und co (eher ungern)

Ich war früher nen grosser Kinogänger weil selbst für "Normale" Filme war das Kino schon ein besonderes Erlebnis. Das war in der Regel min. 4mal im Monat.
Jetzt geh ich wenns hoch kommt 1 Mal pro Monat ins Kino.


Thurisaz
Beigetreten: 15.07.2006
PokerStrategist

Durch das ganze Marketing ist mir der Film, dem ich zuvor eigentlich neutral bzw. leicht positiv gegenüber stand, vollkommen unsympathisch geworden... Auch durch dieses Fanboy-Gepushe auf der IMDB, genau so wie bei TDK (der das Lob ja zugegebenermaßen durchaus verdient hat)...

Wenn ich lese, dass Avatar von Leuten gelobt wird, die sich in Filmen mit guter Story langweilen fühle ich mich nur darin bestätigt, nicht zum Kinoerfolg beizutragen. =)

Ich kann das "Wenn ihr nen Film mit guter Story wollt guckt was anderes"-Gelaber nicht mehr hören. Wenn jemand von irgendeinem Horror-Slasher enttäuscht ist, weil lieber eine romantische Liebeskomödie mit Richard Geere sehen will, kann man ja zu Recht sagen "Naja was haste erwartet, Idiot". Aber "Gute Story" ist doch keine eigenständige Filmkategorie! Ich könnte jedes mal Facepalms verteilen wenn ich sowas lese.

Thurisaz


Original von Thurisaz
Wenn ich lese, dass Avatar von Leuten gelobt wird, die sich in Filmen mit guter Story langweilen fühle ich mich nur darin bestätigt, nicht zum Kinoerfolg beizutragen. =)

Ich kann das "Wenn ihr nen Film mit guter Story wollt guckt was anderes"-Gelaber nicht mehr hören. Wenn jemand von irgendeinem Horror-Slasher enttäuscht ist, weil lieber eine romantische Liebeskomödie mit Richard Geere sehen will, kann man ja zu Recht sagen "Naja was haste erwartet, Idiot". Aber "Gute Story" ist doch keine eigenständige Filmkategorie! Ich könnte jedes mal Facepalms verteilen wenn ich sowas lese.

#123689732

Gut, dass ich nicht gestern schon reingegangen bin, die Euros gebe ich lieber für ne gute DVD aus. Seltsam was manche Leute hier für Ansprüche an Filme haben...


story > spezialeffekte

das man mit avatar auch irgendwie versucht eine story anzubieten merkt man ja schon an dem ganzen pr-tamtam der da veranstaltet wird (radiosendungen mit dem sprachforscher der die sprache der pandora-ureinwohner entickelt hat usw.). wenns dann aber wieder nur zu einer aufgewärmten version von romeo und julia reicht finde ich das doch recht dürftig.

über die feiertage werd ich mir das mal ansehen hoffentlich taugts was, wenn nicht wäre das echt schade man.


nebukadneza
Beigetreten: 09.01.2008
PokerStrategist

Knuddelhundi hat absolut recht, Filme mit Standardhandlung, bekannten Schauspielern und großem Budget sind so gut wie immer ein Erfolg. Filme mit ungewöhnlicher Handlung können auch trotz hohem Star Aufgebot floppen. Bestes Beispiel ist Lucky Number Slevin, soppelt so viel Hollywood Stars als in den meisten Filmen, Top Kritiken aber trotzdem ein Flop. Ich bin mir im Moment gar nicht sicher ob der in Deutschland nicht sogar ein Direct to DVD Release war.

wenn ihr ne superduper story wollt, dann guckt euch die päpstin an oder was weiß ich. tatsache ist, dass die meisten filme mit super story unendlich langweilig sind und die leute (ich eingeschlossen) wollen nunmal nette unterhaltung. dafür taugt der film mehr als genug und die story ist doch ok.

Du gehst auch zu Mario Barth ins Stadion oder?

Wenn ein Film langweilig ist hat er doch nicht automatisch eine "super Story", ganz im Gegenteil.

Ich denke du verstehst die Leute die sich über die Story beschweren falsch. Die meisten hier werden ja auch nur normale Filmfans sein und keine Freaks die sich nur französische Kunstfilme im Originalton anschauen.

Das Problem bei Avatar ist einfach, dass alles so simpel ist. Der Manager ist nur geldgeil und sonst nichts, der Colonel ist nur kriegsgeil und sonst nichts, die Na´vi sind alle edel, mutig und naturverbunden und sonst nichts...
Es hätte ja schon viel gebracht, wenn der Colonel oder der Manager einmal was gutes und ein paar von den Na´vis einmal was böses getan hätten.

Aber wie gesagt, da wäre wohl das Risiko zu groß gewesen.

Bei den besseren Mainstreamfilmen ist ja im Normalfall auch vorhersehbar, dass der Held den Film überlebt und die Bösewichte bekommen was sie verdienen. Aber es ist halt nicht jedes Detail vorhersehbar und das war bei Avatar leider der Fall.


GerwingC
Beigetreten: 11.08.2007
Oldschool Grinder

Ich finde deine Ansprüche auch seltsam fasteddie...

Meine Ansprüche waren gut unterhalten zu werden. Und dies ist Cameron zu 150% gelungen. Wenn ich anspruchsvolle Filme gucken will, dann geh ich nicht ins Kino, sondern kauf mir die DVD...dann hab ich auch ewig was davon.

Wenn ihr euch im Vorfeld oder wann auch immer einen Film kaputt reden wollt, dann schafft ihr es auch zu 99%. Ihr müsst lediglich während des Films eure gesamte Konzentration den negativen Seiten widmen...schön brav alles dokumentieren, damit ihr nachher was rumzumeckern habt...das klappt, versprochen!

Ich bin einfach ins Kino gegangen, um mir einen aufwändig-gemachten Film anzusehen. Ich wollte mich einfach überraschen lassen, was Cameron mit seinem Budget gemacht hat. Wie ich das gesehen habe waren 95% einfach nur sprachlos und überwältigt, wie auch ich. Ich hab mir nichts kaputt machen lassen (auch wenn ich im Vorfeld schon ne Menge negativer Kritiken aufgrund der Story gehört habe), und durfte einen schönen und wunderbaren Film genießen.


domi222
Beigetreten: 27.10.2007
Oldschool Grinder

was is nu? geil oder scheisse? ich fand 2012 genauso scheisse wie district 9. Also is der auch nix für mich, oder???


Ich hatte halt riesige Erwartungen als ich den trailer sah. Allein schon weil er von James Cameron ist. So ein Meilenstein wie damals T2 oder Aliens2. Und das entäuscht einen einfach masslos.Was ich dann gesehen habe, war nen modernes Pokahontas im Jahre ~2200. Unterhaltsam, keine Frage, aber mehr auch nicht. Hinzu kam dann noch dass das mein erster 3d Film war, den ich im Kino gesehen habe. Und die 3D effekte haben mich auch nicht vom Hocker gerissen...da hätte man durchaus mehr draus machen können. Mit der großen Erwartung und was ich dann letztendlich gesehen habe gibts von mir nur 6/10...


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