"Das" kommt bei der Suche nicht.
Jetzt möchte ich gerne, dass Du deine Aussage prüfst und du machst das nicht.
Da steht, dass die Ordergebühr anfällt, wenn Dividenden "in Form von Aktien" gezahlt werden.
Das ist etwas anderes als eine Bardividende als Gutschrift auf dem Verrechnungskonto.
Original von LastHero89
Möchte demnächst auch in Einzelwerte zusätzlich zu ETFs investieren. Verlangt Comdirect wirklich 9,90 Gebühren wenn ich eine Dividende ausgezahlt bekomme ?
Soweit ich es verstehe nur, wenn Aktien als Dividende eingebucht werden. Bei "normalen" Dividendenzahlungen sollte keine Gebühr anfallen. Bin aber selbst kein Comdirect Kunde sondern lese es so aus dem Preisverzeichnis.
Da steht: "Fallen beim Erhalt der Dividende in Form von Aktien Kosten an?
Wir berechnen die normale Orderprovision (4,90 Euro + 0,25 % vom Volumen, mind. 9,90 Euro) gemäß Preisverzeichnis."
Gilt also für die Einbuchung von Dividenden in Form von Aktien und nicht als Geldbetrag. Hab in der Preisauflistung von comdirect keine Gebühr für Bardividenden gefunden.
edit: Der Dr. war schneller
Patrizia Immobilien (SDAX) schüttet seit einigen Jahren die Dividende in Form von Gratisaktien aus
Nun wissen wir was die SECOP für Aurelius wirklich wert war. Verkauft für 185Mio.
Bisher von Aurelius mit 256 Mio bewertet. (NAV)
Original von limpinbarney
Dividende in Form von Aktien gibts in Deutschland afaik gar nicht.
Doch - gibt es immer mal wieder. Albis zum Beispiel wird dieses Jahr auch Aktien ausschütten.
Bin gerade auf ein Video von Jens Rabe gestoßen, in dem er über die Möglichkeit spricht, per Put-Option günstiger in einen Aktie einsteigen zu können.
Ich selbst habe keine Ahnung von Optionen und gehöre beim investieren der Buy & Hold Gattung an. Trotz zweimaligen anschauen des Videos verstehe ich dennoch nicht so ganz, was es damit auf sicht hat. Zumindest klingt es aber interessant und ich würde diese "Möglichkeit" der Put-Option gerne besser verstehen und möglicherweise auch für mich nutzen.
Hier erstmal das Video:
Verstehe ich das nun so richtig:
"Allianz steht aktuell bei 100€, ich möchte den Wert in meinem Depot aufnehmen und könnte statt einer normalen limit order welche ich bei 95€ setzte, auch einfach eine Put-Option kaufen. Diese Put-Option kostet mich 10.000€ und diese ?verleihe? ich jemand anderem, wofür ich pro Aktie direkt 0,80€ bekomme.
Sollte der Kurs nun auf 95€ oder darunter fallen und sich dieser bis Ablauf der Put-Option auch weiterhin dort befinden, "muß" (darf) ich die Aktien zu dem Preis von 95€ kaufen (oder zum Preis der aktuell beim Ablauf ist?)
Es werden dann also Allianzaktien im Wert von 10.000€ in meinem Depot eingelagert, welche für einen Kurs von 95€ erworben wurden und darüber hinaus habe ich noch zusätzlich 80€ bekommen. Diese Aktien sind dann ganz "normale", also so als wenn ich sie auf normalem Wege gekauft hätte?
Sollte der Kurs in der Zeit nicht unter 95€ fallen und dort bleiben, löst sich diese Put-Option einfach wieder auf und ich bekomme die 10.000€ zurück + 80€?
Worin genau besteht hier mein Risiko, wenn ich sowieso dazu bereit wäre den Wert zu kaufen und langfristig zu halten?
Ich erhalte also in jedem Szenario die 80€, wenn es runter geht und für die Zeit auch unten bleibt erhalte ich noch die Aktien die ich sowieso wollte und das einzige Risiko bestünde darin, dass ich möglicherweise nicht die Aktien zu dem Kurs kaufen könnte, weil sich der Kurs bis Ablauf wieder über die 95€ bewegt?"
Vielleicht kennst sich ja einer von euch etwas besser mit Optionen aus und könnte mir das ganze kurz und verständlich erklären.
Ich habe das Video jetzt nicht geguckt, aber ich kenne Jens Rabe ganz gut....
Du kaufst keine Option, sondern verkaufst sie. In deinem Beispiel dann mit Strike 95. Der Käufer des Puts hat das Recht, aber nicht die Pflicht, dir 100 Stück Allianz (eine Option bezieht sich immer auf 100 Stück) für 95€ zu verkaufen. Beim Verkauf nimmst du eine Prämie ein, die du auf jeden Fall behalten darfst. Im Falle einer Andienung drückst du damit also den Einstiegspreis um die Prämie.
Für den Verkauf von Optionen brauchst du ein Marginkonto (z.B. Interactive Brokers). Der Verkauf einer Option kostet dich nur Margin, es wird also eine Sicherheitsleistung auf deinem Konto reserviert.
Das Risiko besteht darin, dass die Aktie weit unter 95 fällt, aber das Risiko hättest du ja sowieso beim direkten Erwerb der Aktie. Das einzig "echte" Risiko wäre, dass du die Aktie nicht angedient bekommst, wenn der Kurs am Verfallstag über dem Strike liegt (idR wird man nur am Verfallstag angedient). Zwischendurch kann der Kurs aber unter dem Strike liegen und der "normale" Käufer würde die Aktie zu 95 kaufen können.
Grundsätzlich sind Optionen Rechte. Damit kaufst oder Verkaufst du das recht, eine Aktien an einem bestimmten Tag zu einem festen Kurz zu kaufen oder zu verkaufen. Nicht zu verwechseln mit Optionsscheinen. In deinem Fall ist ein Mindestkontrakt bei Allianz 10 Aktien, nicht 100.
Die Putoption gibt dir eine Einnahme von 0,80 €/Aktie, für den Fall, dass du nicht zum Zuge kommst. Man setzt das Mittel also ein, um "billiger" an eine Aktie zu kommen. Nehmen wir mal an, dass du am Verfallstag zu 95€/Aktie übernehmen kannst, dann wird das Geld von deinem Margin Konto gebucht und du bekommst zu 95€ die Aktien eingebucht. Direkt mit Verkauf der Option hast du schon mal 0,80 €/Aktie bekommen. Damit ist das Geschäft für dich gut, solange die Aktie über 94,20€ steht. Fällt Allianz zum Verfallstag auf 94,19 machst du 0,01€/Aktie Verlust gegenüber regulären Kauf. Ist es aber so, dass die Aktie bei über 94,20 steht und du übst aus, hast du bereits einen Gewinn. Bei 95 hast du dann die 0,80 €/Aktie bereits als Gewinn. Anschließend könntest du calls schreiben.
Gibt hier ein paar Threads zum Thema:
Poker und Börse
Stillhaltergeschäfte
Original von DrStrothmann
In deinem Fall ist ein Mindestkontrakt bei Allianz 10 Aktien, nicht 100.
Die Eurex hat vor ein paar Jahren die Kontraktgrößen angepasst, es gibt nur noch 100 pro Kontrakt (in Deutschland).
@ OP: Ich versuche es auch noch mal.
Du verkaufst eine Put-Option auf Allianz Aktien. Du bist also Stillhalter. Du räumst dem Käufer als Gegenpart des Geschäftes das Recht ein, die Aktien zum Fälligkeitstermin (idR der 3. Freitag im Monat) zum festgelegten Preis (Strike) an dich zu liefern. Dafür erhältst du die Prämie.
Für das Geschäft brauchst du die Termingeschäftsfähigkeit und ein Margin-Konto. Es wird also nicht der gesamte Betrag sofort gesperrt sondern nur eine Margin. Im Fall der Fälle wird bei der Einlieferung der Aktien der Betrag fällig.
Die Standardisierung des Optionshandels ist insgesamt ein großer Vorteil für den Handel. Du kannst also nur 100 Stück bzw. mit weiteren Kontrakten ein mehrfaches so traden. (Hey Dr, bei IB ist auch bei Allianz der Multipolikator 100, also 100 Stück Aktien.)
Bei einem deutschen Broker hast Du idR eine Mindestprovision. IB rechnet einzeln ab mit 1,10 EUR pro Optionskontrakt. Bei der richtigen Vorgehensweise sparst Du da also noch einmal bei den Gebühren.
Ein konkretes Beispiel morgen mit aktuellen Kursen.
Original von jotha
Es wird also nicht der gesamte Betrag sofort gesperrt sondern nur eine Margin. Im Fall der Fälle wird bei der Einlieferung der Aktien der Betrag fällig.
Wobei bei der Andienung die Aktien auch auf Margin erworben werden.
Vielen Dank für eure Antworten.
So wirklich ganz verstehe ich das trotzdem leider noch nicht.
Wenn ich z.B. bereits 100 Allianzaktien in meinem Depot besitze, kann ich also eine Option darauf schreiben? Und diese Option kann ich dann verkaufen.
Ich setze also ein Limit für den Strike, räume dem Käufer die Möglichkeit ein, mir die Aktien zu einem bestimmten Kurs wieder zu geben und bekomme dafür etwas Provision.
Was passiert wenn der Käufer mir nun die Aktien wieder gibt, erhalte ich dann einfach meine bereits vorhandenen 100 Aktien zu dem bestimmtenPreis wieder zurück? Oder bedeutet das, dass ich nun zu meinen bereits 100 vorhandenen Allianzaktien, weitere 100 Stück dazu kaufen muß?
Was passiert wenn der Käufer nicht verkauft, hält, selbst zum Kurs kauft, oder was auch immer, muß ich dann meine 100 Allianzaktien an den Käufer abgeben?
Die 100 Aktien werden also aus meinem Depot gestrichen und dem Käufer übergeben?
Tut mir leid wenn ich mich da etwas dumm stelle, ich finde das Thema wirklich super interessant, aber auch irgendwie ziemlich verwirrend.
Ich denke es wäre das beste, wenn ich mich da mal richtig reinfuchse und mit dem Thema Optionen bei 0 anfange.
Im geposteten Thread konnte ich entnehmen, dass das Buch "Optionen und Futures verstehen" für den Einstieg empfohlen wird.
Des Weiteren bin ich noch bei Amazon auf "Strategisch Investieren mit Aktienoptionen" und "Optionsstrategien für die Praxis (von jens Rabe)" gestoßen.
Kann jemand Empfehlungen für die Bücher aussprechen? Reicht es bereits eines zu lesen oder sollte man doch besser 2 oder gar 3 Bücher zu dem Thema verschlingen?
Ich kann leider überhaupt nicht einschätzen wie komplex das Thema Optionen ist, weshalb mir unklar ist, ob sich das Thema Optionen nun auf einigen Seiten zusammenfassen und lernen läßt oder ob es doch wesentlich mehr ist.
Nochmal besten Dank für eure Mühe.
Du fängst auf einmal an, mehrere Dinge miteinander zu vermischen. Die Möglichkeiten mit Optionen sind sehr komplex.
Du hast mit der Grundidee angefangen zu posten, dass Du die Aktien ins Depot haben möchtest -> Verkauf einer Put-Option (erhalt einer Prämie) oder Kauf einer Kaufoption (Zahlung einer Prämie). Jetzt gehst Du auf einmal von einem Bestand aus. Da kommt das vom Dr. gepostete "Calls schreiben" zum Zug, also Verkauf einer Kauf-Option (erhalt einer Prämie) oder eben Kauf einer Verkauf-Option (Zahlung einer Prämie) in Frage. Die Grundideen sind jeweils verschieden.
Das war das ganze quasi auf Deutsch. Im verlinkten Thread vom Dr. stehen die Begriffe anders mit Short-Put / Long-Call / Short-Call und Long-Put.
Du kannst das ganze dann auch noch ohne die Intension der Aktien handeln. Also verschiedene Termine und verschiedene Strikes gegeneinander usw. usf. Auf Tradimo ist das auch noch mal ganz gut erklärt.
http://de.tradimo.com/forum/trading/optionsstrategien_189479/
Am besten liest Du dich erst mal ein und dann sehen wir weiter.
So, ich denke ich habe es nun verstanden.
beim ersteren verkaufe ich also eine Verkaufsoption, was so eine Art Versicherung ist. Ich räume dem Käufer gegen eine Gebühr von 80€ also ein, bis zum Ende des Monats die 100 Aktien für einen Preis von 95€ kaufen zu müßen. Bleibt der Kurs nun über den 95€, wird der Käufer der Option natürlich nicht meine Versicherung nutzen und mir die 100 Aktien für 95€ zu verkaufen, da der Kurs ja höher steht und die Aktien mehr wert sind. Fällt der Kurs dagegen aber auf z.B. 90€, wird er meine Versicherung in anspruch nehmen und ich muß 100 Aktien zum Preis von 95€ kaufen, obwohl der Kurs bei 90€ liegt.
Ist das so richtig?
Bei dem anderen handelt es sich um ein Covered Call. Ich verkaufe also das Recht zu kaufen. damit würde ich dann maximal meine Gewinne begrenzen.
Ich räume dem Käufer also das Recht ein, dass er 100 Aktien zum Preis von z.B. 105€ kaufen kann. Bleibt der Kurs unter 105€, wird der Käufer die Option nicht nutzen, da er die Aktien ja günstiger kaufen kann. Steigt dagegen der Kurs auf z.B. 120€, wird er natürlich meine 100 Aktien für einen Kurs von 105€ kaufen. Wenn ich selbst dann bei 100€ gekauft habe, verkaufe ich bei 105€ dennoch mit Gewinn, außerdem erhalte ich auch hier wieder die 80€ Prämie für meine Versicherung.
Ich konnte somit nur nicht mehr an der Steigerung von 105€-120€ partizipieren, da nun der Optionskäufer der neue Besitzer der 100 Aktien ist.
Meine 100 Aktien werden also ausgebucht und sind weg (passiert das automatisch?) dafür werden mir dann 10.500€+80€ gut geschrieben (500€ Kursgewinn und 80€ Provision).
Ist auch das so richtig?
Im Prinzip profitiere ich also davon, wenn der Kurs weiter fällt, stagniert oder nur leicht steigt und somit nicht das Limit erreicht. im schlimmsten Fall sind meine Gewinne reduziert, ich bin nicht mehr in dem Wert investiert und finde möglicherweise keinen neuen Einstieg. Interessanterweise könnte man in solch einem Fall ja direkt wieder mit der ersten Methode beginnen und so einen Einstieg suchen.
Im Endeffekt ist das einzige was ich ungern sehen möchte, stark steigende Kurse, bei allem anderen profitiere absolut ich davon. Klingt ja echt super.
Jetzt wäre noch interessant, was für Gebühren so anfallen und inwieweit ich das überhaupt mit Gewissen Werten (Nestle, Fresenius, church and dwight..) machen kann. Darüber werde ich mich nun auch einlesen.
Original von kronenbourg
Original von DrStrothmann
In deinem Fall ist ein Mindestkontrakt bei Allianz 10 Aktien, nicht 100.Die Eurex hat vor ein paar Jahren die Kontraktgrößen angepasst, es gibt nur noch 100 pro Kontrakt (in Deutschland).
Ja stimmt, da sieht man wieder wie lange ich schon keine Kontrakte mehr schreibe auf ALV.
Kurze Laienfrage aus reinem Interesse:
Die Deutz AG hat gestern Nacht eine positive Ad-Hoc Meldung rausgegeben, in der Folge stieg der Kurs bis jetzt um fast 6%.
Laut http://www.onvista.de/aktien/handelsplaetze/Deutz-Aktie-DE0006305006 wird die Aktie in geringem Umfang auch an Börsen gehandelt, die bereits um 8h öffnen. Laut http://www.finanzen.net/chart/DEUTZ gibt es zwischen 8 und 9.13h morgens einen konstanten Anstieg und erst dann einen Sprung.
Ich würde eher einen 1. Sprung um 8h, dann konstanten Anstieg bis 9h und dann einen weiteren großen Sprung erwarten - wo liegt mein Denkfehler?