Wenn man Crypto Coins als Einheit nimmt, kommen die demnächst auch auf die Liste.
Original von Limes
Original von Andrewlane
Sucht euch lieber gestandene Firmen deren Geschäftsfeld sich etabliert hat.Nokia? Kodak?
Ohne die zu nahe zu treten, ziemlich dummer Kommentar.
Als ich damals dick in Facebook eingestiegen bin, kamen ziemlich die gleichen Kommentare (in einem Aktienforum)...die leute schauen nun dämlich in die wäsche mit ihren Eon und RWE-Aktien, die ja auch ein solides geschäftsmodell hatten.
Zu der Zeit, als Facebook an die Börse gegangen ist, war Eon und RWE leider alles andere als Solide unterwegs...
Glückwunsch zum Facebook-Deal, ich hoffe du bist noch immer ordentlich investiert und nicht bereits ausgestiegen.:f_thumbsup:
Das Unternehmen wie Nokia und Kodak in die Knie gehen ist doch nichts außergewöhnliches normal, auch bei einem Bluechip muss man darauf achten, dass das Geschäftsmodell nicht vollends in die Hose geht und Markttrends voll verpasst werden. Apple und VW standen jeweils auch schon einmal kurz vor dem aus.
Was haltet ihr hiervon, jemand schon mal mit beschäftigt?
. https://www.finanzen.net/aktien/ChroMedX-Aktie.
@Limes
Nokia? Kodak?
Ohne die zu nahe zu treten, ziemlich dummer Kommentar.
Als ich damals dick in Facebook eingestiegen bin, kamen ziemlich die gleichen Kommentare (in einem Aktienforum)...die leute schauen nun dämlich in die wäsche mit ihren Eon und RWE-Aktien, die ja auch ein solides geschäftsmodell hatten.
Pauschal einzelne AKtien als Beispiel herraus zu suchen zeugt vom einseitigen Denken.
Ein solider Investor sollte eine gewisse Streuung besitzen von ca 20 Firmen. Wenn in diesem Falle 3 oder sogar 4 Rohrkrepierer dabei habe, liegt man bisher auf Sicht von ca 15 Jahren historisch in allen Zeitfenstern gesehen immer im Plus, was bei Zocker Papieren nicht der Fall ist. Bin an der Börse seit 16 Jahren unterwegs. Übrigens von Eon und RWE halte ich gar nichts. Vom Facebook Modell hingegen viel. Allerdings ist mir diese Aktie Fundamental zu hoch bewertet das ich Sie heute noch kaufen würde. Auch fehlt mir hier die Wachstumsfantasie. Übrigens kaufe ich ja auch keine Aktien von Firmen nur weil Sie groß sind. Nein jede Firma wird anhand ihres Geschäftsberichtes vor mir zerlegt, danach erfolgte eine Kauf/Nichtkaufentscheidung.
.
ist schon gut...mir gings nur um das grundsolide geschäftsmodell (das ist mir auf die schnelle halt nicht mehr eingefallen)...das kann sich schneller ändern, wie man denkt.
ansonsten gehe ich mit dir d´accord
Knapp ein Jahr später mal ein Update zu meinem "erwünschten" Strategiewechsel.
Was ich schrieb im Feb 2017:
Spoiler
Original von Xantos
Auch mit Hinblick auf eine mögliche Steueränderung in 2018 (Besteuerung der "virtuellen" Kapitalerträge bei synthethischen ETFs) habe ich mir eine neue Steuerminimierungs-Strategie überlegt:Zu einem unter dem Rahmen der Diversifizierung vertretbaren Maße möchte ich Aktien übergewichten, deren Firmen keine Dividende zahlen.
Mir ist durchaus bewusst, dass dies nicht unbedingt neu gross return steigert (historisch hat Value ja sogar Growth outperformed), meine Logik ist aber, dass ich in Deutschland aufgrund der Steuern Growth bevorzuge und selbst dann besser fahre, wenn es leicht schlechter performed.D.h. meine Grundlogik wird sein:
- ETFs als Basis
- Einzelaktien mit Fokus "keine Dividendenausschüttung"
- Einzelaktien dennoch trotzdem möglichst gut diverisifiziert, aber mit Übergewichtung in Sektoren, in denen ich mich beruflich auskenne (ergo: Tech)Die Klassiker dürften hier Google, Facebook, Amazon, Berkshire Hathway sein.
Die hatte ich eh schon länger im Portfolio. Insb. Berkshire finde ich super, da eigentlich Value, aber ohne Dividenden -> größter Einzelaktienposten im Depot.Dazu habe ich in den letzten Monaten geadded:
- Tesla (Automotive)
- Zooplus & Scout24 (Commerce) -- ok, Zooplus hatte ich schon ab 2014
- OLED (Display Technologie)
- AMD (Prozessoren, Grafik-Prozessoren)
- Paypal (Payments) -> der letze Kauf gesternHatte das Glück, da teils gute Timings zu erwischen, gerade bei Tesla, AMD.
Mal aufschlüsselnd:
Plan 1: Wenig Dividenden-Ausschütter.
Das habe ich halbherzig gemacht, ehrlich gesagt.
~15% Einzelaktien höhere Dividende (also >3% ca.), die ich ja eigentlich loswerden wollte. Richtig gut gelaufen sind die auch alle nicht.
~13% "niedrige Dividende" (Apple und ein ausschüttender Vanguard All-World ETF)
~72% "keine Dividende" (bzw. minimale wie OLED) -- Einzelaktien (fast nur Tech + Berkshire) und Swap-ETFs, jeweils ca. hälftig.
Den Vanguard-ETF habe ich sogar erst kürzlich gekauft. Vielleicht nicht so clever, vielleicht teils emotionaler Kauf, weil ich so gut finde, dass Vanguard in Europa expandiert. Wenn sie dch nur thesaurierende Swapper hätten!
Sprich: Der Strategiewechsel war richtig (war mit PayPal, AliBaba und OLED sogar richtig lucky dieses Jahr), aber ich habe ihn inkonsequent ausgeführt.
Dabei spricht bei den "15%" nichtmal viel gegen verkaufen. Also keine hohen Buchgewinne, die ich versteuern müsste.
Vermutlich müsste ich mich also nur aufraffen.
Wie habt ihr euch auf die Steueränderungen hin aufgestellt?
Danke.
An Healthcare hab ich mich bisher tatsächlich nicht herangetraut.
Fühlt sich an, als würde ich da einfach nur gamblen, weil ich den Sektor nicht verstehe
Priceline bin ich etwas skeptisch, wie sie längerfristig im Wettbewerb performen werden.
Sind sehr auf Performance Advertising fokussiert, und nicht so sehr auf Brand / Return Visitors wie bspw. AirBnB.
Daher halte ich sie für potentiell anfällig.
Eventuell Internet / Datensicherheit? Da sehe ich gleich viel Potenzial wie in Robotik / Automatisierung.
Ansonsten brauchst du eventuell noch ein wenig Geduld. Ich habe vor Jahren mal von reinem Value auf eine Mischung von Value und Turnarounds umgestellt. Das hat so 3-5 Jahre gedauert.
Agrana: Langweiliger Laden, zahlt hohe Dividende. Zucker, Stärke, Fruchtkonzern.
Gegessen wird immer, dh. mit beschränkten Abwärtspotential in schwierigen Börsenjahren...
Gerade in der Nische Frucht ist man der einzige Big Player
Original von DrStrothmann
Eventuell Internet / Datensicherheit? Da sehe ich gleich viel Potenzial wie in Robotik / Automatisierung.Ansonsten brauchst du eventuell noch ein wenig Geduld. Ich habe vor Jahren mal von reinem Value auf eine Mischung von Value und Turnarounds umgestellt. Das hat so 3-5 Jahre gedauert.
Tech hab ich ja schon sehr viel.
Aber vielleicht ist meine Lösung ja auch einfach, nicht mehr Einzelaktien reinzubauen, sondern schlicht die Einzelaktien mit Dividende (außer Apple) in Swap-ETFs umzutauschen ♦
Für den medizinischen Sektor finde ich halt diese hier sehr interessant: https://www.finanzen.net/aktien/ChroMedX-Aktie
Hatte ich auf der vorigen Seite schon gepostet, fand aber nicht wirklich Beachtung.
Haben ein sehr interessantes und aus meiner Sicht ein Produkt mit sehr hohem Potenzial entwickelt.
Außerdem hat gerade Ende letzter Woche das Board interessanten Zuwachs gefunden.
Im Healthcare Sektor bin ich kein Fan von reinen Pharmaunternehmen.
Hohe Forschungskosten, Medikamente können noch in Phase 3 durchfallen -obwohl bereits dutzende Millionen reingesteckt wurden - Patente laufen aus und es können Konkurrenzprodukte entstehen, welche wesentlich günstiger auf den Mark geschmissen werden...
Ich persönlich favorisiere in dem Bereich Unternehmen wie: "Fresenius oder Johnson and Johnson", in welche ich auch beide investiert bin. Zwar haben diese auch eine Pharma Sparte, aber sie sind noch etwas breiter aufgestellt und nicht komplett von der Entwicklung der Medikamente abhängig. Ansonsten könnte Henry Schein auch ein interessantes Unternehmen sein.
Insgesamt kenne ich mich in der Branche aber auch nicht gut aus, weshalb ich das ganze vielleicht auch etwas oberflächlich betrachte. Jedenfalls fühle ich mich mit diesen Unternehmen wesentlich wohler, als wenn ich reine Pharma Titel im Depot hätte.
Original von Xantos
Priceline bin ich etwas skeptisch, wie sie längerfristig im Wettbewerb performen werden.
Sind sehr auf Performance Advertising fokussiert, und nicht so sehr auf Brand / Return Visitors wie bspw. AirBnB.
Daher halte ich sie für potentiell anfällig.
Priceline hat doch ein ganzen Portfolio an Marken und setzen auch dort auf Return Customers mit Kundenbindungsprogrammen z.B. bei Agoda und Rocketmiles. Mit Booking.com haben sie wohl die grösste Hotelsuchmaschine und denke auch bekannteste Marke. Jedes noch so kleine Hotel in abgelegenen Orten hat meistens ein Booking.com Logo im Fenster kleben. Kayak/Swoodoo/Momondo/Cheapflights sind bekannte Marken für Flugsuchmaschinen. Meinst du es wäre besser alles auf eine Marke zu bündeln wie Airbnb es tut?
Ja klar, gerade Booking und Kayak sind in gewisser Weise auch Brands.
Trotzdem gibt es halt extrem viele, die ihre Hotelsuche nicht auf Booking starten, sondern über Anzeigen (bspw. "Hotelname" + "Stadtname" oder "Hotel" + "Stadt") dahin kommen.
Während die meisten Airbnb-Buchungen eben von Leuten kommen, die direkt auf Airbnb gehen.
Agoda und Rocketmiles sind klein, machen daher beim großen PriceLine nicht soviel aus.
Wichtig ist v.a. Booking, und wie man da die long-term prospects sieht.
Follow-up, weil ich ja noch schwankte.
Habe mich erstmal entschieden, einen Teil der higher dividend Einzelaktien in ETFs umzuschichten.
Damit habe ich jetzt nur noch BMW, Gilead, Vonovia, Aurelius und Apple mit einem DY von über 2%.
Und halt den Vanguard All-World Ausschütter als einen replizierenden ETF.
Das Gros ist in thesaurierenden Swap-ETFs und Aktien ohne Dividende (wie Berkshire, Amazon, Google, Facebook, OLED, Zooplus, PayPal, Zillow).
Damit bin ich jetzt zufrieden. Der Gesamt DY liegt wohl bei deutlich unter 1%, so dass der Steuernachteil gegenüber 100% thesaurierenden Swap-ETFs recht gering ist.
Hoffentlich hast du jetzt keine ComStage ETFs gewählt, die sollen dieses Jahr wohl alle auf physisch replizierend und ausschüttend umgestellt werden.
Ich habe die Comstage ETFs 110 und 127.
Aber schon länger, und nicht jetzt nachgekauft.
Diese 2 werden aber afaik erstmal auch nicht umgestellt.
Und wenn doch, müsste ich sie dennoch halten -- die Kapitalertragsteuern durch den Verkauf gleichen den Steuervorteil von Jahrzehnten aus ♦
Vielleicht etwas Offtopic, aber mal etwas was mich schon eine Weile interessiert und ich keine richtige Antwort darauf gefunden habe.
Es geht um kanadische Pennystocks. Als ich mich grundsätzlich nur auf solide Werte fokussiert hatte, sind mir diese eher weniger und nur beiläufig aufgefallen.
Doch seit ich mich etwas mehr mit Micro und Small Caps beschäftige, springen einem die kanadischen Werte förmlich an.
Hier die nächste Apple, dort der ultimative Gamechanger, da der neue Weltmarktführer und ganz populär aktuell: "Der große Blockchain Player".
Die Artikel welche man zu diesen Werten teilweise liest, sind atemberaubend, die Weltmarktführerschaft ist eigentlich unausweichlich, die Schienen für die neue Weltordnung sind schon gelegt und ihr habt die einmalige Chance dabei zu sein. Gewinne von 10.000% und mehr....
Aber auch auf den Websiten selbst, liest man von Plänen und Zielen, welche gelinde gesagt ziemlich utopisch und ambitioniert klingen.
Sicher wird da viel gepusht, Börsenbriefe hypen zum Selbstzweck und Unternehmen benennen sich zum eigenen Vorteil um, aber warum gerade fast ausschließlich kanadische Werte?
Sind dort die Anforderungen um an der Börse gelistet zu werden so gering, die Prüfungen so lasch oder was genau ist der Hintergrund, dass die nächsten vermeintlichen Gamechanger ständig aus Kanada kommen und immer irgendwelche kleinen "unseriösen" Klitschen sind?
Würde mich echt freuen wenn mich diesbezüglich jemand über die Hintergründe etwas aufklären könnte.
Welche sind das denn?
Dachte China greift die großen Player an.
Alibaba/Jingdong das neue Amazon. Baidu das neue Google usw.
Original von shcleichernderwolf
Sicher wird da viel gepusht, Börsenbriefe hypen zum Selbstzweck und Unternehmen benennen sich zum eigenen Vorteil um, aber warum gerade fast ausschließlich kanadische Werte?
Sind dort die Anforderungen um an der Börse gelistet zu werden so gering, die Prüfungen so lasch oder was genau ist der Hintergrund, dass die nächsten vermeintlichen Gamechanger ständig aus Kanada kommen und immer irgendwelche kleinen "unseriösen" Klitschen sind?
Würde mich echt freuen wenn mich diesbezüglich jemand über die Hintergründe etwas aufklären könnte.
Mit der TSX Venture gibt es in Kanada einen Börsenplatz, der zum größten Teil aus Risikounternehmen besteht. Hauptsächlich werden dort kleine Rohstoffexplorer gehandelt, aber auch Cannabisunternehmen und jetzt eben auch Kryptozeugs. Wie du schon sagtest, sind die Anforderungen an die gelisteten Unternehmen dort ziemlich lasch und dieser Markt ist eben seit Jahren unter Risiko-Anlegern bekannt, dadurch ist doch einiges an Liquidität vorhanden.
Desweiteren werden dort auch reine Börsenmäntel gehandelt, die je nach Hype vom Goldexplorer in eine Lithium- oder aktuell auch in eine Kryptobude umgewandelt werden. Am besten Finger weg. Zu 99% handelt es sich dabei um Abzocke.