Original von nbchiller
Die Deutsche Konsum hat in ihren Verträgen nachgelagerte Mietsteigerungen anhand der offiziellen Inflation vereinbart.
Da noch Wandelanleihen die Aktien verwässern werden, ist die Aktie auch etwas schwach.
Meine schlauen Notizen sagen allerdings, dass der faire Wert mit vollständig gewandelten Anleihen bei 10,50 bis 12,50 liegt
Sind also schon im grünen Bereich.
Außerdem gibt's 2023 noch eine Sonderdividende aufgrund Verkäufen.
Vermutlich wird der Kurs noch mal ein gutes Stück nach unten gehen, wenn die Meldung der Wandlung tatsächlich eintritt.
Aktuell wird ja noch geäußert, dass der große Inhaber der Wandelanleihen kein Interesse daran hätte, dies auszuüben.
Mit Einbezug der Wandelanleihen ist die Bewertung zwischen der Defama und DKR etwa gleich. Ich favorisiere wie damals schon aber weiterhin die Defama.
Nicht nur das mich das Management einfach mehr überzeugt, sondern die geringere Marktkapitalisierung empfinde ich hierbauch auch als Vorteil, da auch kleinere Zukäufe noch etwas stärker ins Gewicht fallen.
Um noch Vonovia aufzugreifen.
Die Negativpunkte die genannt wurde, kann man auch aus einem etwas anderem Blinkwinkel betrachten.
Eine hohe Inflation freut den Schuldner, denn die Schulden verringern sich wie durch Zauberhand. Und welche Branche arbeitet mit sehr viel Fremdkapital? Genau!
Höhere Zinsen und Materialpreise könnten den Neubau stark bremsen, für Bestandsobjekte herrscht weiterhin eine hohe Nachfrage, da nur wenig neuer Wohnraum entsteht.
Sinkende Immobilienpreise machen für mich in dem Umfeld wenig Sinn, hohe Inflation, hohe Baukosten, warum sollte Betongold da weniger Wert werden?
Im übrigen würde eine Zinserhöhung Vonovia nicht direkt treffen, die Schulden sind ja zu einem Zinssatz fest über einige Jahre.
Am meisten Sorgen machen mir da tatsächlich politische Spinnereien.