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Einzelwerte - Aktien

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jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Wenn man nicht faul ist, kann man alles googeln.

Man kann das auch selber errechnen:

Kurs der alten Aktien minus Preis der neuen Aktie geteilt durch Bezugsverhältnis plus Eins.

Es gibt aber bereits auch genügend Kommentare:

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/6199007-commerzbank-rechnerischer-wert-2-35-euro

Braucht noch jemand Tauben? :f_biggrin:


Antwort
Zitat
chefko
Beigetreten: 08.02.2007
Oldschool Grinder

hi liebe experten.

ich hätte da eine laienfrage:

1.)wie kann man sich dass erklären, dass (bis auf die letzten beiden tage bedingt durch den crash des japanische indexes) die großen indizes alle so langfristigen highs reihenweise durchbrechen.
es ist für total unverständlich, betrachtet man europa, warum den der trend nach oben zeigt?
ich verstehe durchaus dass das nur ein abbild ausgewählter unternehmen ist, aber so weit können doch die börsen nicht von der realwirtschaft entfernt sein.

2.) ist die angespannte arbeitsmarktsitu, die nahenden weiteren rettungspakete für südeuropäische länder etc etc eigentlich nicht ein indikator dafür dass die indizes heillos überbewertet sind, weil es eigentlich nur bergab gehen kann?

vielen dank für die antworten im voraus


Antwort
Zitat
BlackSeven777
Beigetreten: 03.01.2007
Oldschool Grinder

Hallo zusammen,

ich habe mal eine Frage zu US-Aktien:

Wie handhabt ihr das, kauft ihr die Aktien in Dollar oder in Euro? Und wie handelt ihr bei Anlangen in Dollar die Steuerproblematik in Deutschland?

Grüße


Antwort
Zitat
jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Original von chefko
hi liebe experten.

ich hätte da eine laienfrage:

1.)wie kann man sich dass erklären, dass (bis auf die letzten beiden tage bedingt durch den crash des japanische indexes) die großen indizes alle so langfristigen highs reihenweise durchbrechen.
es ist für total unverständlich, betrachtet man europa, warum den der trend nach oben zeigt?
ich verstehe durchaus dass das nur ein abbild ausgewählter unternehmen ist, aber so weit können doch die börsen nicht von der realwirtschaft entfernt sein.

2.) ist die angespannte arbeitsmarktsitu, die nahenden weiteren rettungspakete für südeuropäische länder etc etc eigentlich nicht ein indikator dafür dass die indizes heillos überbewertet sind, weil es eigentlich nur bergab gehen kann?

vielen dank für die antworten im voraus

1. Die großen Geldsammelbecken (Fonds, Pensionskassen, Lebensversicherungen, ...) haben alle Anlagenotstand. Geld ist genügend da. Aber wie rentabel und verhältnismäßig sicher anlegen?
2. Der Wert von Beteiligungen richtet sich auch nach dem Umfeld. Wenn z. B. eine sichere deutsche Staatsanleihe eine bestimmte Rendite bringt, müssen Aktien je nach eingeschätztem Risiko das zwei- bis x-fache bringen. Durch die stark gefallenen Zinsen ergeben sich entsprechende vertretbare Kurse.
3. Dem einzelnen Unternehmen ist die Banken- und Staats- und Währungskrise so lange egal, wie in dem widrigen Umfeld trotzdem oder gerade deswegen gute Gewinne erzielt werden.

zu 2.) Wenn dem wirklich so ist, entwickelt sich das wie in der durch CDS ausgelöste Krise. Jeder weiß, dass der Crash kommt, aber keiner will und kann auf die Rendite bis zum wirklichen Verfall verzichten. Irgendwann kommt halt das bekannte Nadelör, durch das zu wenige durchkommen, wenn es nachhaltig bergab geht. Es läutet halt keiner eine Glocke, wann der beste Zeitpunkt zum Ausstieg ist.

PS: Ich (er-)warte auch auf einen Kursrückgang. Wie der ausfällt von Art und Zeit und ob nach einer kleineren Konsolidierung eine wirkliche Abwärtswelle kommt, sei mal dahin gestellt.
Ich bin schon eine Position mehr Short als andere Long.


Antwort
Zitat
minez12
Beigetreten: 05.01.2007
Elite Grinder

Original von chefko

1.)wie kann man sich dass erklären, dass (bis auf die letzten beiden tage bedingt durch den crash des japanische indexes) die großen indizes alle so langfristigen highs reihenweise durchbrechen.
es ist für total unverständlich, betrachtet man europa, warum den der trend nach oben zeigt?
ich verstehe durchaus dass das nur ein abbild ausgewählter unternehmen ist, aber so weit können doch die börsen nicht von der realwirtschaft entfernt sein.

2.) ist die angespannte arbeitsmarktsitu, die nahenden weiteren rettungspakete für südeuropäische länder etc etc eigentlich nicht ein indikator dafür dass die indizes heillos überbewertet sind, weil es eigentlich nur bergab gehen kann?

zu 1.) siehe quantitative lockerung: http://de.wikipedia.org/wiki/Quantitative_Lockerung.
Durch eine erhöhte Inflation+absinken der Anleihenrenditen werden die Geldgaber vermehrt in risikoreichere anlagen (bspw. Aktien) investieren.

Warum sollte der Trend in europa nicht nach oben zeigen? In den Indizes sind global aufgestellte unternehmen.

Warum sind die Börsen nach deiner meinung weit von der realwirtschaft entfernt? Welche unternehmen sind denn stark überbewertet?

zu 2.) siehe meine letzte Frage. Es wird wahrscheinlich spätestens zu einem kursrückgang, wenn die maßnahmen zur QL eingestellt werden. Das kapital wird dann wieder vermehrt vom aktienmarkt zum anleihenmarkt fließen.

@blackseven: Ich würde mich nur an den gebühren orientieren. Der aktienpreis sollte wechselkursbereinigt nur minimal abweichen.
Was meinst du mit Steuerproblematik genau?


Antwort
Zitat
chefko
Beigetreten: 08.02.2007
Oldschool Grinder

danke für die antworten.

ich denke dass generell eine wirkliche entspannung der ww-krise nicht gegeben ist, imo werden eher aktuell die anzeichen der verschlechterung kaschiert.

asien scheints auch nicht mehr so gut zu gehen wie in den letzten 10-15 jahren (china).
europa mit fatalen arbeitslosenzahlen, vorallem bei nachkommenden generationen...

ich könnte weiter aufzählen was es nicht für indikatoren für einen laien gibt die eigentlich darauf andeuten dass man shorten sollte was das zeug hält.

allerdings bin ich ein bissl verblüfft dass in den letzten monaten der markt weltweit eher gegen meine annahmen agiert?!


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das dax kgv liegt zur zeit bei ca. 12
in 2000 hatten wir 33

wie es in anderen indizes aussieht weis ich nicht

also da ist nix übertrieben


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DrStrothmann Themenstarter
DrStrothmann
Beigetreten: 29.12.2007
Oldschool Grinder

Im Moment stehen die Zeichen nicht unbedingt nach wirtschaftlichen Abschwung. In letzter Zeit haben sich alle "Gurus" geirrt. Oder anders: hat noch keiner eine Glücksvorhersage gemacht.

KGV tief, Gewinne in Unternehmen noch immer hoch, Auftragseingänge in den Industrieländern weiter hoch, Industrieproduktion nimmt zu und Geld wird immer noch in erheblichen Summen gedruckt. Klar muss man es beobachten und ja, es wird wieder mal eine Abkühlung geben.
Im Moment sehe ich es eher noch nicht. Einzig im Anleihemarkt sehe ich eine Blase, die täglich extrem zu nimmt. Das deutet aber eher auf steigende Aktienkurse als auf fallende. Platzt die Anleiheblase, dann kommt eine gewaltige zusätzliche Liquiditätswelle auf uns zu. Die ist dann größer als die Senkung der lockeren Geldpolitik.


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Zitat
LinusCaldwell
Beigetreten: 26.09.2007
Oldschool Grinder

Das langfristige KGV des Dax (über mehrere Jahrzehnte) liegt bei 15. Nimmt man die Megablase um 2000 heraus (die brotnase hier als Vergleichs-KGV zitiert), liegt der langfristige Durchschnitt bei 13. So super niedrig ist das KGV also nicht.

Auch wenn momentan (zumindest in D) die Auftragsbücher noch voll sind, sind die Aussichten zwar nicht total schlecht, aber auch nicht so rosig, dass sie einen Boom an der Börse rechtfertigen.

Meiner Meinung nach ist der Aufschwung momentan zum größten Teil durch die Geldpolitik angetrieben. Problematisch ist hier, dass es Korrekturen nicht erst geben wird, wenn die Zentralbanken ihre Politik tatsächlich ändern, sondern sobald die Notenbanker erste Andeutungen machen, dass der expanisve Kurs zurückgefahren wird. Wie lange das noch dauern wird, hängt wohl von verschiedenen makroökonomischn Kennzahlen ab und ist schwer vorhersehbar. Sehe das aber ähnlich, dass es zumindest noch mehrere Monate so weitergehen wird.


Antwort
Zitat

Original von LinusCaldwell
Das langfristige KGV des Dax (über mehrere Jahrzehnte) liegt bei 15. Nimmt man die Megablase um 2000 heraus (die brotnase hier als Vergleichs-KGV zitiert), liegt der langfristige Durchschnitt bei 13. So super niedrig ist das KGV also nicht.

Auch wenn momentan (zumindest in D) die Auftragsbücher noch voll sind, sind die Aussichten zwar nicht total schlecht, aber auch nicht so rosig, dass sie einen Boom an der Börse rechtfertigen.

Meiner Meinung nach ist der Aufschwung momentan zum größten Teil durch die Geldpolitik angetrieben. Problematisch ist hier, dass es Korrekturen nicht erst geben wird, wenn die Zentralbanken ihre Politik tatsächlich ändern, sondern sobald die Notenbanker erste Andeutungen machen, dass der expanisve Kurs zurückgefahren wird. Wie lange das noch dauern wird, hängt wohl von verschiedenen makroökonomischn Kennzahlen ab und ist schwer vorhersehbar. Sehe das aber ähnlich, dass es zumindest noch mehrere Monate so weitergehen wird.

wenn es jetzt bei 13 liegt und 15 der schnitt ist dann hat der dax ohne übertreibung noch potential bis 9800 punkte. ;)

ein zurückfahren der expansiven geldpolitik heißt ja nicht das die zinsen steigen, es heißt nur das weniger geld in den markt gepumpt wird.
solange die zinsen nicht steigen gibt es keinen grund aktien zu verkaufen, also wird sich da erstmal nicht viel ändern mal von korrekturen und sinkenden unternehmensgewinnen abgesehen.
erst wenn die zinskurve wieder nach oben geht wird sich was ändern


Antwort
Zitat
DrStrothmann Themenstarter
DrStrothmann
Beigetreten: 29.12.2007
Oldschool Grinder

Original von LinusCaldwell
Das langfristige KGV des Dax (über mehrere Jahrzehnte) liegt bei 15. Nimmt man die Megablase um 2000 heraus (die brotnase hier als Vergleichs-KGV zitiert), liegt der langfristige Durchschnitt bei 13. So super niedrig ist das KGV also nicht.

Auch wenn momentan (zumindest in D) die Auftragsbücher noch voll sind, sind die Aussichten zwar nicht total schlecht, aber auch nicht so rosig, dass sie einen Boom an der Börse rechtfertigen.

Meiner Meinung nach ist der Aufschwung momentan zum größten Teil durch die Geldpolitik angetrieben. Problematisch ist hier, dass es Korrekturen nicht erst geben wird, wenn die Zentralbanken ihre Politik tatsächlich ändern, sondern sobald die Notenbanker erste Andeutungen machen, dass der expanisve Kurs zurückgefahren wird. Wie lange das noch dauern wird, hängt wohl von verschiedenen makroökonomischn Kennzahlen ab und ist schwer vorhersehbar. Sehe das aber ähnlich, dass es zumindest noch mehrere Monate so weitergehen wird.

aus meiner Sicht ist das nicht ganz richtig. Du vergisst die Anleiheblase. In Anleihen steckt extrem viel Geld zu Mickerzinsen. Sobald die Zinsen ansteigen (wird sicher mit Einstellen der Geldmenge einhergehen), lohnen sich die Anleihen nicht mehr. Dann fehlt es an Alternativen: Immobilien? In Europa? Hm.... Gold? Sehe ich auch nicht, weil man Gold schlecht als reines Spekulationsobjekt nutzen kann - zumindest auf dem Preisniveau. Was bleibt sind Aktien von erstklassigen Unternehmen. Warum nicht den DAX, Dow und co mit nur 1 Punkt im KGV höher bewerten als im historischen Durchschnitt? Wir waren jetzt lange unter Durchschnitt... Dann hast noch mal Luft nach oben. Außerdem: warum nur nach Deutschland schauen? Andere Mütter haben auch schöne Töchter ;)


Antwort
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LinusCaldwell
Beigetreten: 26.09.2007
Oldschool Grinder

diesen Zusammenhang sehe ich ehrlich gesagt nicht. ich gebe dir recht, dass momentan sehr viel Liquidität in Anleihen steckt. gehst du davon aus, dass die Investoren ihre Anleihen verkaufen sobald die Zinsen steigen und alternativ in Aktien gehen?
wieso sind besser verzinste Anleihen keine Alternative zu Aktien? höhere Zinsen bedeuten doch dass anleihen am primärmarkt wieder attraktiver werden.
ich gehe weder davon aus, dass alte anleihen plötzlich alle veräußert werden, noch dass die neuen höher verzinsten Anleihen hinsichtlich ihrer Attraktivität gegenüber Aktien verlieren.


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Zinsch
Beigetreten: 01.02.2008
Elite Grinder

Er geht davon aus, dass die Zinsen deshalb steigen, weil er davon ausgeht, dass die Nachfrage nach Anleihen zurückgehen wird bzw. das Angebot (Leute, die verkaufen wollen) steigen wird. Und damit sich dann Angebot und Nachfrage trotzdem treffen, muss der Preis sinken und die Zinsen steigen.

Und dann ist seine Schlussfolgerung, dass die Leute, die die Anleihen dann verkauft haben, mehrheitlich in Aktien gehen.

Edit: Wobei den direkten Zusammenhang, dass steigende Zinsen zu Verkäufen führen, den kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. Vlt. sind da langfrstige Anleihen gemeint, die da deutlich mit dem Preis schwanken und Anleger, die nicht bis Laufzeitende halten wollen und befürchten, dass die Zinsen noch weiter steigen und der Preis noch weiter fallen wird.


Antwort
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DrStrothmann Themenstarter
DrStrothmann
Beigetreten: 29.12.2007
Oldschool Grinder

In der Regel war es bisher immer so, dass steigende Zinsen zu Abfluss an Kapital in Aktien geführt hat. Das ist in sofern Richtig und Linus hat damit mit seiner StandardLehrmeinung (nicht böse gemeint) Recht. Doch was ist in diesem Fall anders?

Nun wir haben zum ersten Mal den Fakt, dass die Anleihemärkte eine Blase bilden, trotz Mickerzinsen. Bisher bildete sich die Blase erst bei Hochzinssituation und folgenden Zinssenkungen. Selbst Pimco warnt, obwohl gerade das Unternehmen prächtig verdient und vor allem so viel Gelder wie noch nie zufließen. Die Renditen fallen weiter. Ich denke viele haben einfach nicht verstanden, dass die Renditen fallen, wenn die Kurse steigen und umgekehrt die Renditen steigen, wenn die Kurse fallen. Gerade in den EM fließen zig Milliarden an Kapital. Es ist ein Ungleichgewicht führt zu Problemen. Die EM bekommen das Geld, weil Leute dort noch positive Renditen erwarten. In US, Schweiz und teilweise D bekommt man bei höchster Bonität negative Zinsen. um es klar zu sagen: dann lieber unter das Kopfkissen oder in den Sparstrumpf.

Jetzt kommt der Punkt Zinsen und Kurse ins Spiel. Steigen die Zinsen, beginnt die Flucht aus den derzeitigen Anleihen. Man kann natürlich sagen, dass alle in höher verzinsliche Anleihen flüchten. Ich denke das das nicht passieren wird. Der Zins wird a) nicht stark steigen sondern gemächlich und b) sind die Daten auf Unternehmensseite zu dem Zeitpunkt besser. Warum besser? nun die Liquiditätspolitik und die Niedrigzinspolitik sind Mittel um die Wirtschaft und das Bankensystem zu stärken. Darum macht man das. Den Unternehmen (ich rede hier von den Big Playern) geht es im Moment aber bereits so schon extrem gut. Die KGV's aller großen Indizies liegen unter den Durchschnitten. Steigt jetzt noch aufgrund günstiger Kredite, höheren Konsums die Wirtschaft, führt das zwangsläufig zu noch besseren Ergebnissen. Jetzt habe ich als Anleihe Inhaber bei leicht steigenden Zinsen die Wahl: nehme ich eine Anleihe, die auf Inflationsniveau oder ganz leicht da drüber verzinst wird, oder nehme ich ein Dax, Dow oder was auch immer Wert mit einer Dividendenrendite die höher ist oder einem KGV das weit unter Durchschnitt liegt?

Im Moment machen das viele (gerade Institutionelle) nicht in allen Fällen, weil immer noch nicht das Vertrauen in eine Erholung der große Industrienationen vorhanden ist.

Genau in dem Moment, in dem die Wirtschaftsdaten verbessert sind, steigen aber die Zinsen. Wenn nicht, Platzt die Blase einfach aus dem Grund, dass die Zinsen weiter sinken, die Kurse der Anleihen steigen und permanent Geld vernichtet wird (Stichwort Negativzinsen).

So oder so, Geld wird massiv Umverteilt werden. In meiner Theorie in Aktien, andere sagen in Gold und Beton...


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krush22
Beigetreten: 19.12.2008
Oldschool Grinder

Naja die Anleihen müssen aber auch abgenommen werden und das dann zu entsprechend geringen Kursen. Dann hat man wiederum seine Rendite. Ich verstehe einfach nicht so ganz warum das so massivst einfluss haben soll.

Übrigens werden Zinsen auch sehr steigen für Anleihen in der Theorie in der Langen Sicht wenn die Geldpoltiki weiterhin so das Geld raushaut.

Naja nichts destro trotz sehe ich auch noch Potenzial im Aktienmarkt, man sollte aber auch bedenken das derzeit angeblich die Margen auch recht hoch bei den unternehmen sind, das sollte man bei den KGVs auch mit einbeziehen.


Antwort
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DrStrothmann Themenstarter
DrStrothmann
Beigetreten: 29.12.2007
Oldschool Grinder

Original von krush22
Naja die Anleihen müssen aber auch abgenommen werden und das dann zu entsprechend geringen Kursen. Dann hat man wiederum seine Rendite. Ich verstehe einfach nicht so ganz warum das so massivst einfluss haben soll.

Übrigens werden Zinsen auch sehr steigen für Anleihen in der Theorie in der Langen Sicht wenn die Geldpoltiki weiterhin so das Geld raushaut.

Naja nichts destro trotz sehe ich auch noch Potenzial im Aktienmarkt, man sollte aber auch bedenken das derzeit angeblich die Margen auch recht hoch bei den unternehmen sind, das sollte man bei den KGVs auch mit einbeziehen.

Na ja, die Zinsen steigen aber nur für die Leute, die dann die sinkenden Anleihen (Anleihenkurse) kaufen - nicht für die, die jetzt mit 1,X Prozentpunkte die Anleihen besitzen. Insofern - Wer profitiert und wer kauft? Das sind nicht die Leute, die jetzt die Blase bilden. Steigen die Zinsen, fallen die Anleihen und der Anleihenbesitzer verliert Geld wenn er verkauft oder er verliert Geld, wenn er die Laufzeit abwartet. In beiden Fällen verliert er Geld. Genau das wird dazu führen, dass an einem Punkt X viele Verkaufen. Extrem viele - meiner Meinung nach.


Antwort
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LinusCaldwell
Beigetreten: 26.09.2007
Oldschool Grinder

Original von DrStrothmann
Nun wir haben zum ersten Mal den Fakt, dass die Anleihemärkte eine Blase bilden, trotz Mickerzinsen. Bisher bildete sich die Blase erst bei Hochzinssituation und folgenden Zinssenkungen. Selbst Pimco warnt, obwohl gerade das Unternehmen prächtig verdient und vor allem so viel Gelder wie noch nie zufließen. Die Renditen fallen weiter. Ich denke viele haben einfach nicht verstanden, dass die Renditen fallen, wenn die Kurse steigen und umgekehrt die Renditen steigen, wenn die Kurse fallen. Gerade in den EM fließen zig Milliarden an Kapital. Es ist ein Ungleichgewicht führt zu Problemen. Die EM bekommen das Geld, weil Leute dort noch positive Renditen erwarten. In US, Schweiz und teilweise D bekommt man bei höchster Bonität negative Zinsen. um es klar zu sagen: dann lieber unter das Kopfkissen oder in den Sparstrumpf.

Jetzt kommt der Punkt Zinsen und Kurse ins Spiel. Steigen die Zinsen, beginnt die Flucht aus den derzeitigen Anleihen. Man kann natürlich sagen, dass alle in höher verzinsliche Anleihen flüchten. Ich denke das das nicht passieren wird. Der Zins wird a) nicht stark steigen sondern gemächlich und b) sind die Daten auf Unternehmensseite zu dem Zeitpunkt besser. Warum besser? nun die Liquiditätspolitik und die Niedrigzinspolitik sind Mittel um die Wirtschaft und das Bankensystem zu stärken. Darum macht man das. Den Unternehmen (ich rede hier von den Big Playern) geht es im Moment aber bereits so schon extrem gut. Die KGV's aller großen Indizies liegen unter den Durchschnitten. Steigt jetzt noch aufgrund günstiger Kredite, höheren Konsums die Wirtschaft, führt das zwangsläufig zu noch besseren Ergebnissen. Jetzt habe ich als Anleihe Inhaber bei leicht steigenden Zinsen die Wahl: nehme ich eine Anleihe, die auf Inflationsniveau oder ganz leicht da drüber verzinst wird, oder nehme ich ein Dax, Dow oder was auch immer Wert mit einer Dividendenrendite die höher ist oder einem KGV das weit unter Durchschnitt liegt?

Du sagst es ja selbst, TROTZ Mickerzinsen hat sich im Anleihenmarkt eine Blase gebildet. Warum hat sie sich gebildet? U.a. weil die Zentralbanken zwar immer mehr Liquidität bereitstellen, Banken und Unternehmen allerdings immer weniger realwirtschaftlich investieren. Der Transmissionsmechanismus zwischen Leitzinssenkung und BIP-Erhöhung funktioniert schon seit Jahren nicht mehr. Expansive Geldpolitik bläht den Finanzsektor auf, das führt dann zu Blasen an Anleihe- und meiner Meinung nach etwas verzögert auch an Aktienmärkten.

Ich sehe das wie gesagt nicht, wieso die alten Anleihebesitzer plötzlich ihre Anleihen abstoßen und in Aktien gehen sollten. Für Zentralbanken und Staaten (allen voran China) gilt dies sowieso nicht. Das Fed und die EZB werden nicht beginnen Aktien zu kaufen. Auch institutionelle Investoren halten momentan oft nur soviel Staatsanleihen wie nötig, weil sie es aus Risikogesichtspunkten müssen, oder keine Alternativen haben. Die werden bei besseren Zinsen ihr Engagement eher erhöhen als zurückfahren. Ich sehe wie gesagt eher die Gegenbewegung, dass Anleihemärkte attraktiver werden.


Antwort
Zitat
jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Das ist alles zwar diskussionswürdig, aber in einem anderen Thread.
Hier Einzelwerte-Aktien!!!


Antwort
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LinusCaldwell
Beigetreten: 26.09.2007
Oldschool Grinder

hast recht, sorry für off-topic


Antwort
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DrStrothmann Themenstarter
DrStrothmann
Beigetreten: 29.12.2007
Oldschool Grinder

Mehr oder weniger off topic - Danke Jotha - hier gehts weiter:

KLICK


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