Original von Lafenice666
Original von Binda
Original von Lafenice666
Original von DerExec
Wenn man z.B. über einen Forex-Broker investiert, hat man durchaus die möglich direkt an steigenden/fallenden Preisen zu partizipieren.
Zum Beispiel hat aaafx keine Rollovers für's Öl: https://www.aaafx.com/Spreads.aspx
D.h. ich zahle meinen spread und dann habe ich keine weiteren Kosten. Übersehe ich hier was?Dem ist auch so! Du zahlst für das Handeln des WTI/Brent als CFD keinen Rollover ( weder long noch short Swap ). Es fällt lediglich der Spread/Kommission in den Transaktionskosten an.
Dem ist leider nicht so. Man zahlt bei einigen brokern keine gebühren für's rollen, gerollt an sich wird aber immer. Dabei fallen zwar keine direkten kosten an, aber an dem kurssprung um den 20. jedes monats im contango-fall hat man keinen anteil. Insgesamt führt dies dann eben schon zu rollverlusten, weil man bei positionen über mehrere monate diese kurssprünge beim wechsel der futures nicht mitnehmen kann.
Sry, Du solltest entweder besser lesen oder Dich besser informieren! Der von DerExec angesprochene Rollover sind die Kosten für das Halten von Positionen Overnight, d.h. wie auch in meinem post markiert für den WTI/Brent als CFD und nicht als Future! Desweiteren laufen die Kurse von CFD und Future i.d.R. näher zusammen, je näher der Termin des monatlichen Rollings im Future rückt, egal ob im Contango oder Backwardation.
Ihr werdet es kaum glauben, aber ich wollte heute auch noch was dazu schreiben.
Ich war doch verwundert, dass nicht gerollt wird. Wird es overnight auch nicht.
Indirekt aber schon, denn es werden jeweils einmal monatlich alle Positionen des CFD geschlossen ( http://aaafx.com/Glossary.aspx?term=expd ), sie haben ein Fälligkeitsdatum.
Damit wird der Rollover "eingepreist", denn es ist nicht möglich, einfach die Position bis zum Tag x laufen zu lassen (wäre ja zu schön gewesen).
Verzeiht mir ggf. falsch gewählte Fachbegriffe. Falls ich mich falsch ausgedrückt habe, bin ich für eine Berichtigung offen.

