Original von HillBilly
es gibt btw kaum eine Ernährungsweise, die mehr im Einklang mit der Umwelt ist, als Paleo.
wenn es nur um den einklang mit der natur geht,dann ist die lokale vegane ernährung der paleo ernährung weit überlegen.
und warum? einfach etwas behaupten kann jeder. ich sage nicht, dass vegane Ernährung schlecht für die Umwelt ist, wenn auf bestimmte Dinge geachtet wird. dann ist sie aber nicht "weit überlegen", sondern eher gleichwertig mit paleo.
Original von HillBilly
der Konsum von Wildfleisch als 1. Wahl (Hirsch, Wildschwein, Enten und div. andere Vögel, Bison, Büffel etc.) oder grass fed Biofleisch als 2. Wahl sind wohl kaum schädlich für die Umwelt.
stimmt.in der theorie hört es sich gut an.
nur denk mal einen schritt weiter.wenn plötzlich alle menschen oder auch nur 50% sich paleomäßig ernähren würden,hätten wir in paar tagen kein wildfleisch mehr.
und außerdem kann ich dir versichern,dass der großteil der paleo leute kein wildfleisch essen.selbst wenn sie es wollten,wäre es meistens nicht möglich,wegen dem preis.
außerdem hast du ja deinen täglichen plan offen gelegt und da sehe ich
200 gr Hühnchen, Ente, Rind, Lamm
Hühnchen/Shrimps/Lachs
Eier
was nicht besonders im einklang mit der umwelt ist bzw das gegenteil.
imo auch nicht sonderlich paleo aber wildfleisch angeht aber egal.
dass sich nicht 9 Mrd Menschen paleo ernähren können, da stimme ich dir zu. das sehe ich aber nicht als Problem von paleo, sondern als Problem davon, dass es einfach zu viele von uns gibt. wenn man jetzt als fiktives Beispiel 500 Mio von uns mit gesunder Nahrung nachhaltig versorgen könnte oder alternativ 10 Mrd von uns mit ungesunder (die dann zusätzlich noch unnachhaltig produziert wird und man ständig neue Anbauflächen erschließen muss, weil der Boden regelmäßig vernichtet wird), wäre es mir eben lieber, es gäbe nur 500 Mio Menschen auf der Erde.
zum Rest, schön wie du das "etc." aus meinem post unter den Tisch hast fallen lassen. ich esse obv mehr als 4 verschiedene Fleischsorten, ist halt ne random Aufzählung. Ente ist btw Wild, man kanns wohl auch gefarmt kaufen, aber wild geschossene Ente ist online genauso verfügbar.
was daran a) nicht im Einklang mit der Umwelt sein soll und b) nicht paleo sein soll, müsstest du mir auch erst noch erklären.
Original von HillBilly
da richtet ein Vegetarier, der nicht darauf achtet, ob seine Nahrungsmittel aus sustainable sources stammen, wesentlich mehr Schaden an.
du wärst erstaunt,dass ein fleischesser,der hablwegs auf sustainability achtet trotzdem mehr schaden anrichtet.kannst dir mal vidas bei youtube anschauen
auch wieder einfach eine Behauptung ohne jegliche Argumente oder Belege, weiß ich nicht, wie ich darauf eingehen soll
Original von HillBilly
außerdem sind Reis und Kartoffeln alles andere als non primal foods. Steak mit Gemüse und Süßkartoffel z.b. ist sogar überaus primal.
ich hab nie gesagt,dass es primal foóds sind.ich hab nur gesagt,dass der körper diese nahrung sehr gut verwerten kann.
und wenn du denkst,dass steak und die anderen sachen die du isst,"primal" dann solltest du nochmal den gesunden menschenverstand anchalten wie josch meinte
weiß nicht, ob meine doppelte Verneinung dich verwirrt hat, aber ich sage doch gerade, dass es primal foods sind und bestreite auch 0, dass starchy vegetables gut für uns sind. das Problem sind die KH aus Zucker und Getreide, die vermeidet man bei paleo, KH kommen bei paleo aus Obst, Gemüse und Knollen.
dein 2. Absatz ist leider wieder komplett nichtssagen, bring doch bitte mal Beispiele, welches meiner Nahrungsmittel konkret nicht primal ist und warum, dann kann ich darauf eingehen. vor allem steak, arg viel mehr primal geht wohl nicht mehr. Tier wird gejagt, geschlachtet und dann ein Stück daraus über Feuer erwärmt.
Original von HillBilly
hier nur kurz die fakten um sie dir vor augen zu führen.das gilt für D und wir sind schon ziemlich Bio bewußt.
In Deutschland spricht man heute sogar von einem Biofleisch-Boom. Dennoch macht der Anteil davon nur gerade 0,7% von allem roten Fleisch aus. Beim am meisten konsumierten Schweinefleisch lag der Anteil sogar nur bei 0,5%.Das heisst, über 99% des Fleisches, das konsumiert wird, stammen von nicht artgerecht gehaltenen Tieren
sind entweder ziemlich wenig paleo leute unterwegs oder sie nehmen es (wie du auch) nicht so genau mit wildfleisch und den sachen den sie predigen.
und BTW:biofleisch ist genauso schädlich wie konventionelles fleisch,was die umwelt angeht.nur dass dort weniger hormone und antibiotika gegeben werden.und wenn biofleisch nur ~1% hat,dann kannst du dir vielleicht denken,wieviel davon gras fed und wildfleisch ist.
du bist ja echt lustig. was haben die Prozentzahlen damit zu tun? du machst den Vorschlag, mal solle nur noch 3 mal die Woche Fleisch essen, weil man damit angeblich die Umwelt schont. daraufhin sage ich, dass vernünftig produziertes Fleisch kein Problem für die Umwelt ist und du kommst mir damit, dass 99% des Fleisches schlecht produziert wird. seriously? du kannst doch jemandem, der 0,0% Fleisch aus konventioneller Landwirtschaft konsumiert nicht vorwerfen, dass die meisten anderen sich anders verhalten als er.
natürlich kann ich alleine nix ändern für die Umwelt, indem ich paleo esse, genauso wenig wie ein einzelner Vegetarier, indem er auf Fleisch verzichtet. nur ist es halt sinnlos, auf Fleisch aus Umweltgründen zu verzichten, wenn gar nicht das Fleisch an sich, sondern die Produktionsmethode das Problem ist.
das mit genauso schädlich stimmt btw schlicht nicht und Argumente bringst du auch wieder keine für deine These. es ist ein riesen Unterschied, ob man Regenwälder abholzt, um dort in Monokulturen Getreide anzubauen, das man dann an Rinder verfüttert (die das btw in freier Wildbahn niemals fressen würden), die Anbaufläche über die Jahre immer unfruchtbarer wird und letztendlich zu totem Land wird oder ob man Rinder auf Weiden grasen lässt, diese den Boden dabei düngen und fruchtbarer machen.