Puh jetzt hast du aber viel geschrieben, ich versuche das jetzt mal einzeln abzuarbeiten, aber dabei kann es passieren, dass ein bisschen was auf der Strecke bleibt.
wenn man jetzt südamerikaner oder afrikaner nimmt,die auch das ganze jahr über hirse,weizen,kartoffeln,mais usw essen und dünn sind,sofern sie nicht die moderne (verarbeitete) nahrung zu sich nehmen,dann stimmt die theorie,dass man alleine durch zuviele KH (bzw ganzjährig) zunimmt nicht.
Ich will ja viele hier davon wegbringen, dass dünn sein nicht automatisch gesund heißt. Der Körper ist zwar das erste was man sieht und kann auch einen ersten Hinweis auf die Körperkonstitution geben, aber es ist bei weitem das geringste Übel. Es gibt ja auch bei uns viel zu viele dünne Menschen, die immense Gesundheitsprobleme haben, aber bei denen man vom Äußeren betrachtet alles als gesund einstufen würde. Ich will hier mal von diesem Körpergewichtsfokus weg.
man kann sehr gut bei asiaten und mexikanern sehen wie in den letzten jahrzehnten alle gesundheitsprobleme unserer industrieländer in die höhe geschossen sind,seit sie unseren ernährungsstil übernommen haben (fast food,raffinierten zucker,viel mehr fleisch usw)
zuvor war weißer reis und mais das hauptnahrungsmittel und alle (die meisten) waren dünn.(in china gibt es auch kalte gegenden und lange winter)
Klar, seit Zucker etc. eingeführt wurde ist da drüben der Teufel los. Allerdings spielt da vermutlich so viel eine Rolle, dass es unmöglich sein wird einen Schuldigen zu finden. Es ist wieder das zusammenwirken. Allerdings habe ich aber auch schon gehört, dass seitdem der Fleischkonsum gestiegen ist, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückgehen ( http://ajcn.nutrition.org/content/early/2013/07/31/ajcn.113.062638.short )
Also es gibt auch solche Ergebnisse, aber ich will hier nicht mit Studien umherschmeißen, es können auch wieder mehrere Faktoren sein...
Ich kann nichts dazu sagen, ob die alle vorher dünn und gesund waren, da habe ich keine Daten. Ich weiß auch nicht, wie hoch der Konsum wirklich war, da habe ich auch keine Daten.
Indien ist übrigens ein gutes gegenbeispiel.
In indien essen die meisten leute entweder weißen reis oder ein andere KHreiches hauptnahrunsmittel,dessen namen ich vergessen hab.
in indien laufen ziemlich viele übergewichtige herum (die armen sind dünn,mittelschicht und oberschicht sind größtenteils pummelig).
auch ist diabetes ein großes problem in indien und dass nicht seit ein paar jahren,auch wenn diabetes in den letzten jahrzehnten stark zugenommen hat (selbige gründe wie o.g.)
der grund weswegen soviele inder probleme mit diabetes habe ist die kokosnuss.
vermutlich nach reis das hauptnahrungsmittel und wird in fast allem verwendet.
zuviel fett im blut-->zuviel fett in den zellen-->insulin kann nicht richtig wirken bzw die KH können nicht in die zelle-->hoher blutzucker
Also Indien ist das Land mit den meisten Autoimmunerkrankten weltweit (ich hatte da vor 2 Tagen was, aber finde es jetzt nicht, aber man kann nach Statistiken googeln).
Und dann muss man noch Süd- und Nordindien teilen. Im Süden leben die meisten als Vegetarier und im Norden die Sherpas meist als Ketos (die haben eine unmenschliche Leistungsfähigkeit).
Das ist aber eine sehr gewagte These mit der Kokosnuss, denn erstmal hat Diabetes immer was mit Insulinsensitivität zu tun und Fett verhindert nur, dass der Blutzuckerspiegel zu schnell zu hoch ansteigt.
Aber worin du Recht hast ist, dass Kohlenhydrate und Fett in Massen zusammen der Tod sind. Das gibts ja in der Menge auch erst in der modernen Ernährung.
Zuviel Fett im Blut kommt auch durch Umwandlung der Kohlenhydrate in der Leber zustande. Da bekommen wir schön kleine VLDL-Partikel und Triglyceride.