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Was isst der Mensch? Omnivore oder Frugivore?

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HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005
Oldschool Grinder

Original von Nafti
Welchen evelutionären Sinn macht die Tatsache, dass afaik in erster Linie Männer für den Konsum von Fleisch mit der Produktion von Glücksgefühlen belohnt werden? Genau dieses Muster liefert doch den Antrieb Fleisch zu essen, welcher somit genetisch verankert ist. Spricht imo für omnivor.

das ist nicht genetisch bedingt sondern durch unsere gesellschaft angewöhnt genauso wie z.B. der ekel vor mäusen,insekten etc.
außerdem ist unser fleisch ziemlich fettig,salzig und schmackhaft gewürzt und wir sind darauf von klein auf getrimmt es zu mögen.
denke nicht,dass dir rohes fleisch was von den inuit zubereitet wurde schmecken würde.

Die Kuh atmet Co2 aus, sie scheißt auch wieder was aus. Meein Biologiekenntnisse aus der 5. Klasse reichen dafür aus, dass ich weiß, dass das die Pflanzen wiederum verstoffwechseln können ja sogar müssen.

denkst du nicht,dass da das problem liegt?wir haben mittlerweile zuviele kühe,zuviel CO2,zuviel methan.außerdem verbrauchen pflanzen das CO2 nicht (oder nur teilweise),sodass wenn eine pflanze stirbt,auch wieder CO2 frei wird.
ansonsten verbraucht die fleischproduktion ein vielfaches an energie,ressourcen,kalorien,CO2 ,whatever von pflanzlich hergestellten lebensmitteln


Antwort
Zitat
Nafti
Beigetreten: 08.01.2007
Oldschool Grinder

Original von HillBilly

Original von Nafti
Welchen evelutionären Sinn macht die Tatsache, dass afaik in erster Linie Männer für den Konsum von Fleisch mit der Produktion von Glücksgefühlen belohnt werden? Genau dieses Muster liefert doch den Antrieb Fleisch zu essen, welcher somit genetisch verankert ist. Spricht imo für omnivor.

das ist nicht genetisch bedingt sondern durch unsere gesellschaft angewöhnt genauso wie z.B. der ekel vor mäusen,insekten etc.
außerdem ist unser fleisch ziemlich fettig,salzig und schmackhaft gewürzt und wir sind darauf von klein auf getrimmt es zu mögen.
denke nicht,dass dir rohes fleisch was von den inuit zubereitet wurde schmecken würde.

Ich glaube kaum, dass es kulturell bedingt ist, dass wir das Tryptophan aus dem Fleisch zur Herstellung von Serotonin verwenden. ;)


Antwort
Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006
BlackMember

Mag richtig sein. Ging mir halt hauptsächlich darum, dass er behauptet hat, dass alles weg ist. Das ist es definitiv nicht.
Ursprünglich gings um Kalorien, deswegen der Erhaltungssatz.
War natürlich nicht sehr hilfreich für die Diskussion und auch sehr oberflächlich.
Das ist die Behauptung "es ist alles weg" aber auch.
Vor allem noch mit seiner arroganten und besserwisserischen Art und wie er die Leute von oben herab behandelt komm ich nicht klar.
Aber jetzt auch egal, jetzt ist er auf ignore. Der erste der es in knapp 8 Jahren geschafft hat. ;)


Antwort
Zitat
HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005
Oldschool Grinder

Original von Nafti

Original von HillBilly

Original von Nafti
Welchen evelutionären Sinn macht die Tatsache, dass afaik in erster Linie Männer für den Konsum von Fleisch mit der Produktion von Glücksgefühlen belohnt werden? Genau dieses Muster liefert doch den Antrieb Fleisch zu essen, welcher somit genetisch verankert ist. Spricht imo für omnivor.

das ist nicht genetisch bedingt sondern durch unsere gesellschaft angewöhnt genauso wie z.B. der ekel vor mäusen,insekten etc.
außerdem ist unser fleisch ziemlich fettig,salzig und schmackhaft gewürzt und wir sind darauf von klein auf getrimmt es zu mögen.
denke nicht,dass dir rohes fleisch was von den inuit zubereitet wurde schmecken würde.

Ich glaube kaum, dass es kulturell bedingt ist, dass wir das Tryptophan aus dem Fleisch zur Herstellung von Serotonin verwenden. ;)

das ist keine argumentation.
wenn ich bei wiki nachschaue,haben genug pflanzliche lebensmittel tryptophan und das sind nur die lebensmittel mit dem meisten tryptophan.
außerdem ist es eher zufall,dass tiere tryptophan haben,was für uns wichtig ist.
wenns dir um proteine generell geht,haben pflanzen alle eiweiße,aminosäuren etc die wir brauchen

Das ist die Behauptung "es ist alles weg" aber auch.

es ist zwar physikalisch nicht weg,aber für uns nicht wiederverwehrtbar


Antwort
Zitat
Nafti
Beigetreten: 08.01.2007
Oldschool Grinder

Original von HillBilly
das ist keine argumentation.
wenn ich bei wiki nachschaue,haben genug pflanzliche lebensmittel tryptophan und das sind nur die lebensmittel mit dem meisten tryptophan.
außerdem ist es eher zufall,dass tiere tryptophan haben,was für uns wichtig ist.
wenns dir um proteine generell geht,haben pflanzen alle eiweiße,aminosäuren etc die wir brauchen

Und wo ist für diese Aussage die Argumentation? Vielleicht ist es Zufall, vielleicht aber auch nicht.

Mir geht es nicht um die Deckung des Bedarfs, sondern um den dahinter liegenden Regulierungs- und Belohnungsmechanismus. Nahrungsmittel mit Tryptophan scheinen irgendetwas zu enthalten, dass damals einen Überlebensvorteil dargestellt hat, sonst hätte sich dieser Mechanismus wohl nicht durchgesetzt. Und in der Wiki-Liste tauchen schon erstaunlich viele tierische Nahrungsmittel auf. Ob sich nun dieser Belohnungs-Mechanismus wegen der tierischen Nahrungsmittel entwickelt hat, wird niemand mit Sicherheit sagen können. Aber für mich ist es ein Indiz (aber kein Beweis) dafür, dass wir eher omnivor sind.


Antwort
Zitat
HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005
Oldschool Grinder

die menschen damals hatten keinen zugang zu diesen lebensmitteln (oder zu den meisten)
außerdem kommt das tryptophan in den lebensmitteln in so geringen dosen vor,dass man nichts davon merkt.
außerdem ist serotonin für viele andere dinge wichtig nicht nur zum überleben.

dass dein vergleich hinkt,zeigt schon,dass man sojabohnen und kakaobohnen unverarbeitet nicht wirklich essen kann,da kakao sehr bitter ist und soja auch verarbeitet nicht wirklich schmeckt.

dann würd eher der fettgehalt des fleisches dafür sprechen,dass wir glückhormone produzieren,wobei das fleisch die längste zeit des jahres mager war und kaum fett hatte.

BTW: habt ihr mal ne längere zeit lang fleisch nur gekocht und ohne zubereitung gegessen.ich bin mir sicher,dass den meisten nach kurzer zeit der appetit vergehen würde.
wenns also in unseren genen wäre fleisch zu essen,dann würde uns das nichts ausmachen ob das fleisch zubereitet ist oder unzubereitet.
eigentlich sollte es uns auch nichts ausmachen,ob das fleisch gekocht oder roh ist,da wir obv vor dem erhitzen fleisch gegessen haben

BTW:vielleicht verwechseln wir auch den instinkt (von damals) zum fleischessen mit dem instinkt zu überleben?


Antwort
Zitat

Original von HillBilly
die menschen damals hatten keinen zugang zu diesen lebensmitteln (oder zu den meisten)
außerdem kommt das tryptophan in den lebensmitteln in so geringen dosen vor,dass man nichts davon merkt.
außerdem ist serotonin für viele andere dinge wichtig nicht nur zum überleben.

dass dein vergleich hinkt,zeigt schon,dass man sojabohnen und kakaobohnen unverarbeitet nicht wirklich essen kann,da kakao sehr bitter ist und soja auch verarbeitet nicht wirklich schmeckt.

dann würd eher der fettgehalt des fleisches dafür sprechen,dass wir glückhormone produzieren,wobei das fleisch die längste zeit des jahres mager war und kaum fett hatte.

BTW: habt ihr mal ne längere zeit lang fleisch nur gekocht und ohne zubereitung gegessen.ich bin mir sicher,dass den meisten nach kurzer zeit der appetit vergehen würde.
wenns also in unseren genen wäre fleisch zu essen,dann würde uns das nichts ausmachen ob das fleisch zubereitet ist oder unzubereitet.
eigentlich sollte es uns auch nichts ausmachen,ob das fleisch gekocht oder roh ist,da wir obv vor dem erhitzen fleisch gegessen haben

BTW:vielleicht verwechseln wir auch den instinkt (von damals) zum fleischessen mit dem instinkt zu überleben?

nur mal aus intresse mir schmeckt z.b auch rohes ungewürztes fleisch... was bedeutet das nun in der theorie mit "nur gekocht/gebraten/gewürzt" ? würd mich intressieren was das nun aussagt.

(sry sonst hab ich nicht viel zum thema beizutragen weil diese diskussionen sinnlos sind)


Antwort
Zitat
draghkar
Beigetreten: 16.08.2006
Oldschool Grinder

ich finde rohes fleisch auch nicht unbedingt unlecker.
ungewürzt schmeckt fleisch auch super, oft genug erprobt als student :coolface:


Antwort
Zitat
HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005
Oldschool Grinder

Original von ayurve

Original von HillBilly
die menschen damals hatten keinen zugang zu diesen lebensmitteln (oder zu den meisten)
außerdem kommt das tryptophan in den lebensmitteln in so geringen dosen vor,dass man nichts davon merkt.
außerdem ist serotonin für viele andere dinge wichtig nicht nur zum überleben.

dass dein vergleich hinkt,zeigt schon,dass man sojabohnen und kakaobohnen unverarbeitet nicht wirklich essen kann,da kakao sehr bitter ist und soja auch verarbeitet nicht wirklich schmeckt.

dann würd eher der fettgehalt des fleisches dafür sprechen,dass wir glückhormone produzieren,wobei das fleisch die längste zeit des jahres mager war und kaum fett hatte.

BTW: habt ihr mal ne längere zeit lang fleisch nur gekocht und ohne zubereitung gegessen.ich bin mir sicher,dass den meisten nach kurzer zeit der appetit vergehen würde.
wenns also in unseren genen wäre fleisch zu essen,dann würde uns das nichts ausmachen ob das fleisch zubereitet ist oder unzubereitet.
eigentlich sollte es uns auch nichts ausmachen,ob das fleisch gekocht oder roh ist,da wir obv vor dem erhitzen fleisch gegessen haben

BTW:vielleicht verwechseln wir auch den instinkt (von damals) zum fleischessen mit dem instinkt zu überleben?

nur mal aus intresse mir schmeckt z.b auch rohes ungewürztes fleisch... was bedeutet das nun in der theorie mit "nur gekocht/gebraten/gewürzt" ? würd mich intressieren was das nun aussagt.

(sry sonst hab ich nicht viel zum thema beizutragen weil diese diskussionen sinnlos sind)

hab nie gesagt,dass es nicht schmeckt.hab auch öfter mal rohes fleisch gegessen und fands ok.

nur geht es hier darum,dass fleisch essen angeblich ein instinkt von uns ist und ich denke,wenn man menschen z.B. 50% der kalorien in rohem fleisch geben würde,hätten die leute nach kurzer zeit keine lust mehr auf das fleisch.


Antwort
Zitat
Djax
Beigetreten: 19.08.2006
Oldschool Grinder

Original von josch2001
Mag richtig sein. Ging mir halt hauptsächlich darum, dass er behauptet hat, dass alles weg ist. Das ist es definitiv nicht.
Ursprünglich gings um Kalorien, deswegen der Erhaltungssatz.
War natürlich nicht sehr hilfreich für die Diskussion und auch sehr oberflächlich.
Das ist die Behauptung "es ist alles weg" aber auch.
Vor allem noch mit seiner arroganten und besserwisserischen Art und wie er die Leute von oben herab behandelt komm ich nicht klar.
Aber jetzt auch egal, jetzt ist er auf ignore. Der erste der es in knapp 8 Jahren geschafft hat. ;)

Heißt das du kommentierst meine Beiträge jetzt nicht mehr?! Kann ich mit super mit leben
Für alle anderen. Ich habe nicht behauptet das alles weg ist sondern

Man zähle die Kalorien die ein Tier bis zur Schlachtreife braucht und die welche es liefert

Offensichtlich kannst du nicht mal richtig lesen, dann musst du auch damit klar kommen das man dich korrigiert.

Außerdem srsly. Wer das bezweifelt ist einfach ein Phantast. Die aktuell vorherrschende Massentierhaltung ist kalorisch völlig ineffizient und vernichtet mehr Nahrungsmittel als sie herstellt. Kann jeder mit ein wenig Recherche selber validieren.

Original von ayurve
nur mal aus intresse mir schmeckt z.b auch rohes ungewürztes fleisch... was bedeutet das nun in der theorie mit "nur gekocht/gebraten/gewürzt" ? würd mich intressieren was das nun aussagt.

Really. Hör ich zum ersten mal.
Wie weit geht die Fleischeslust? Macht dich das auch an oder muss es schon sauber zerteilt sein?


Antwort
Zitat
millionaire
Beigetreten: 15.12.2006
Elite Grinder

Original von Djax

Man zähle die Kalorien die ein Tier bis zur Schlachtreife braucht und die welche es liefert

Außerdem srsly. Wer das bezweifelt ist einfach ein Phantast. Die aktuell vorherrschende Massentierhaltung ist kalorisch völlig ineffizient und vernichtet mehr Nahrungsmittel als sie herstellt. Kann jeder mit ein wenig Recherche selber validieren.

###

Ich bin ja wirklich kein Experte auf dem Ernährungsgebiet, lese aber die ganzen Threads jedes Mal gerne und was mir immer wieder auffällt ist, dass Josch anscheinend andauernd versucht die vorherrschende Nahrungsmittelindustrie/Ernährungsweise der breiten Masse mit wirren Behauptungen/Argumentationen zu verteidigen.

Bist du zufälligerweise hauptberuflich als Lobbyist tätig Josch?

Zur Produktion einer tierischen Kalorie werden je nach Tierart fünf bis dreißig pflanzliche Kalorien verfüttert. Für eine Kalorie aus Rindfleisch benötigt man 10 Kalorien aus Getreide - 90 Prozent der Nahrungsenergie bleiben also auf der Strecke.

Wo Tiere Gras und andere Pflanzen fressen, die zur direkten menschlichen Ernährung nicht geeignet sind, erhöhen sie das Lebensmittelangebot und leisten einen wichtigen Beitrag zur landwirtschaftlichen Produktion. Sie liefern Dünger, tragen zur Bodenbearbeitung bei, arbeiten als Zug- und Transporttiere, verwerten Abfälle und stabilisieren als Rücklage die Ernährungssicherheit ihrer Besitzer. Die meisten Masttiere aber fressen heute nicht mehr Gras, sondern Mais, Soja, Weizen und anderes Getreide, das auf Ackerflächen wächst, die der direkten Lebensmittelproduktion verloren gehen.

Die Viehhaltung hat enorme Auswirkungen auf die Umwelt. Auf ihr Konto gehen 18% der gesamten Treibhausgas-Emissionen und 9% aller von Menschen verursachten CO2-Emissionen. Weltweit verursacht sie etwa 8% des menschlichen Wasserverbrauchs, vor allem für die Bewässerung beim Anbau von Futtermitteln. 26% der globalen Landfläche sind Weide- land, 33% des Ackerlandes dient der Futter-Produktion. 70% der landwirtschaftlichen Nutzfläche und 30% der globalen Landfläche werden so von der Tierhaltung beansprucht. In den USA verursacht die Tierhaltung 55% der Bodenerosion und Sedimentation, 37% des Pestizid-Einsatzes, 50% des Antibiotika-Verbrauchs und ein Drittel der Süßwasser-Belastung mit Stickstoff und Phosphat.

Quelle: http://www.weltagrarbericht.de/themen-des-weltagrarberichtes/fleisch.html

Kann das irgendjemand wiederlegen?

PS: Bitte meinen Post nicht persönlich nehmen


Antwort
Zitat

das menschen omnivore sind lässt sich allein am gebiss schon gut beweisen

kann dann zu


Antwort
Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006
BlackMember

Original von millionaire

Original von Djax

Man zähle die Kalorien die ein Tier bis zur Schlachtreife braucht und die welche es liefert

Außerdem srsly. Wer das bezweifelt ist einfach ein Phantast. Die aktuell vorherrschende Massentierhaltung ist kalorisch völlig ineffizient und vernichtet mehr Nahrungsmittel als sie herstellt. Kann jeder mit ein wenig Recherche selber validieren.

###

Ich bin ja wirklich kein Experte auf dem Ernährungsgebiet, lese aber die ganzen Threads jedes Mal gerne und was mir immer wieder auffällt ist, dass Josch anscheinend andauernd versucht die vorherrschende Nahrungsmittelindustrie/Ernährungsweise der breiten Masse mit wirren Behauptungen/Argumentationen zu verteidigen.

Bist du zufälligerweise hauptberuflich als Lobbyist tätig Josch?

Zur Produktion einer tierischen Kalorie werden je nach Tierart fünf bis dreißig pflanzliche Kalorien verfüttert. Für eine Kalorie aus Rindfleisch benötigt man 10 Kalorien aus Getreide - 90 Prozent der Nahrungsenergie bleiben also auf der Strecke.

Wo Tiere Gras und andere Pflanzen fressen, die zur direkten menschlichen Ernährung nicht geeignet sind, erhöhen sie das Lebensmittelangebot und leisten einen wichtigen Beitrag zur landwirtschaftlichen Produktion. Sie liefern Dünger, tragen zur Bodenbearbeitung bei, arbeiten als Zug- und Transporttiere, verwerten Abfälle und stabilisieren als Rücklage die Ernährungssicherheit ihrer Besitzer. Die meisten Masttiere aber fressen heute nicht mehr Gras, sondern Mais, Soja, Weizen und anderes Getreide, das auf Ackerflächen wächst, die der direkten Lebensmittelproduktion verloren gehen.

Die Viehhaltung hat enorme Auswirkungen auf die Umwelt. Auf ihr Konto gehen 18% der gesamten Treibhausgas-Emissionen und 9% aller von Menschen verursachten CO2-Emissionen. Weltweit verursacht sie etwa 8% des menschlichen Wasserverbrauchs, vor allem für die Bewässerung beim Anbau von Futtermitteln. 26% der globalen Landfläche sind Weide- land, 33% des Ackerlandes dient der Futter-Produktion. 70% der landwirtschaftlichen Nutzfläche und 30% der globalen Landfläche werden so von der Tierhaltung beansprucht. In den USA verursacht die Tierhaltung 55% der Bodenerosion und Sedimentation, 37% des Pestizid-Einsatzes, 50% des Antibiotika-Verbrauchs und ein Drittel der Süßwasser-Belastung mit Stickstoff und Phosphat.

Quelle: http://www.weltagrarbericht.de/themen-des-weltagrarberichtes/fleisch.html

Kann das irgendjemand wiederlegen?

PS: Bitte meinen Post nicht persönlich nehmen

Nein bin ich nicht ;)
Meine Grundaussage ist eigtl. dass der Mensch ein Sammler und Jäger ist, oder aus dem anderen Thread z.B. dass man Lebensmittel nicht einfach in gut und böse unterteilen kann.
Was daran jetzt wirr ist musst mir mal erklären. Aber es wird einem hier auch immer wieder das Wort im Mund herumgedreht wird.
Dann kommen teilweise sehr komische Aussagen eurerseits die ich - zugegebenermasssen - nicht immer sehr fundiert wiederlegen zu versuche. Bin halt kein Evolutions- oder Ernährungswissenschaftler. Manches sagt einem aber auch der einfache gesunde Menschenverstand.
So ist halt nicht alles weg was an die Viecher verfüttert wird. Deswegen behaupte ich noch lange nicht, dass man jetzt Fleisch essen sollte weil das so effizient ist. Ihr solltet halt nur bei den Fakten bleiben und das tut ihr nicht immer.


Antwort
Zitat
HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005
Oldschool Grinder

mal ne andere frage:

da einigermaßen bewiesen ist,dass die menschen damals regelmäßig stärkehaltige sachen gegessen haben und der körper auch ganz gut auf stärkehaltige sachen abgestimmt ist (amylase etc),wieso probierst du nicht mal ne "high carb paleo" diät und isst nur noch 2 oder 3 mal die woche fleisch?
du kannst einmal schauen ob du dich irgendwie anders fühlst nach x tagen und außerdem schonst du damit etwas mehr die umwelt.
deine diät bleibt quasi gleich was gemüse etc angeht,aber du ersetzt 2-3 mal die woche das fleisch gegen reis,kartoffeln,bohnen,linsen,mais,quinoa etc


Antwort
Zitat
Thomas6409
Beigetreten: 12.07.2006
BlackMember

Original von millionaire

Original von Djax

Man zähle die Kalorien die ein Tier bis zur Schlachtreife braucht und die welche es liefert

Außerdem srsly. Wer das bezweifelt ist einfach ein Phantast. Die aktuell vorherrschende Massentierhaltung ist kalorisch völlig ineffizient und vernichtet mehr Nahrungsmittel als sie herstellt. Kann jeder mit ein wenig Recherche selber validieren.

###

Ich bin ja wirklich kein Experte auf dem Ernährungsgebiet, lese aber die ganzen Threads jedes Mal gerne und was mir immer wieder auffällt ist, dass Josch anscheinend andauernd versucht die vorherrschende Nahrungsmittelindustrie/Ernährungsweise der breiten Masse mit wirren Behauptungen/Argumentationen zu verteidigen.

Bist du zufälligerweise hauptberuflich als Lobbyist tätig Josch?

Zur Produktion einer tierischen Kalorie werden je nach Tierart fünf bis dreißig pflanzliche Kalorien verfüttert. Für eine Kalorie aus Rindfleisch benötigt man 10 Kalorien aus Getreide - 90 Prozent der Nahrungsenergie bleiben also auf der Strecke.

Wo Tiere Gras und andere Pflanzen fressen, die zur direkten menschlichen Ernährung nicht geeignet sind, erhöhen sie das Lebensmittelangebot und leisten einen wichtigen Beitrag zur landwirtschaftlichen Produktion. Sie liefern Dünger, tragen zur Bodenbearbeitung bei, arbeiten als Zug- und Transporttiere, verwerten Abfälle und stabilisieren als Rücklage die Ernährungssicherheit ihrer Besitzer. Die meisten Masttiere aber fressen heute nicht mehr Gras, sondern Mais, Soja, Weizen und anderes Getreide, das auf Ackerflächen wächst, die der direkten Lebensmittelproduktion verloren gehen.

Die Viehhaltung hat enorme Auswirkungen auf die Umwelt. Auf ihr Konto gehen 18% der gesamten Treibhausgas-Emissionen und 9% aller von Menschen verursachten CO2-Emissionen. Weltweit verursacht sie etwa 8% des menschlichen Wasserverbrauchs, vor allem für die Bewässerung beim Anbau von Futtermitteln. 26% der globalen Landfläche sind Weide- land, 33% des Ackerlandes dient der Futter-Produktion. 70% der landwirtschaftlichen Nutzfläche und 30% der globalen Landfläche werden so von der Tierhaltung beansprucht. In den USA verursacht die Tierhaltung 55% der Bodenerosion und Sedimentation, 37% des Pestizid-Einsatzes, 50% des Antibiotika-Verbrauchs und ein Drittel der Süßwasser-Belastung mit Stickstoff und Phosphat.

Quelle: http://www.weltagrarbericht.de/themen-des-weltagrarberichtes/fleisch.html

Kann das irgendjemand wiederlegen?

PS: Bitte meinen Post nicht persönlich nehmen

wieso sollte man das überhaupt widerlegen wollen?
1. sagt es 0,0 darüber aus, ob wir von Natur aus Fleischfresser sind (darum soll es doch in diesem thread gehen)
2. bestreitet denke ich niemand, dass konventionelle Fleischproduktion ziemlich pervers ist. das trifft btw aber auf die gesamte Nahrungsmittelproduktion zu, Rindern Getreide als Futter zu geben ist genauso abartig und unnatürlich wie Gemüse in Pestiziden und anderen Chemikalien zu ertränken.
der Mensch ist von der Natur natürlich nicht dazu ausgelegt, in Massentierhaltung produziertes Fleisch zu essen. er ist aber dazu ausgelegt, in freier Wildbahn lebendes Fleisch zu essen.


Antwort
Zitat
Thomas6409
Beigetreten: 12.07.2006
BlackMember

Original von HillBilly
mal ne andere frage:

da einigermaßen bewiesen ist,dass die menschen damals regelmäßig stärkehaltige sachen gegessen haben und der körper auch ganz gut auf stärkehaltige sachen abgestimmt ist (amylase etc),wieso probierst du nicht mal ne "high carb paleo" diät und isst nur noch 2 oder 3 mal die woche fleisch?
du kannst einmal schauen ob du dich irgendwie anders fühlst nach x tagen und außerdem schonst du damit etwas mehr die umwelt.
deine diät bleibt quasi gleich was gemüse etc angeht,aber du ersetzt 2-3 mal die woche das fleisch gegen reis,kartoffeln,bohnen,linsen,mais,quinoa etc

kann man sicherlich machen, aber wieso sollte man das tun? es gibt btw kaum eine Ernährungsweise, die mehr im Einklang mit der Umwelt ist, als Paleo. der Konsum von Wildfleisch als 1. Wahl (Hirsch, Wildschwein, Enten und div. andere Vögel, Bison, Büffel etc.) oder grass fed Biofleisch als 2. Wahl sind wohl kaum schädlich für die Umwelt. da richtet ein Vegetarier, der nicht darauf achtet, ob seine Nahrungsmittel aus sustainable sources stammen, wesentlich mehr Schaden an.
außerdem sind Reis und Kartoffeln alles andere als non primal foods. Steak mit Gemüse und Süßkartoffel z.b. ist sogar überaus primal.


Antwort
Zitat

Original von Djax

Really. Hör ich zum ersten mal.
Wie weit geht die Fleischeslust? Macht dich das auch an oder muss es schon sauber zerteilt sein?

ich hab ja gesagt ich diskutiere nicht weil sinnlos aber du schießt echt den vogel ab... ich stimm dir sogar in manchen punkten zu bei älteren themen aber deine art und weise geht echt nicht klar. auf so einer stupiden und primitiven ebene mir sowas "hinzukotzen" und auch noch so absurd das ich nicht mal mehr n wort für finde. find ich ausnahmsweise mal wirklich schade sowas.

@billy:

danke fürs antworten.... wobei ich denke das wenn die kcal zufuhr zu 50% aus rosenkohl/brokkoli/insert random gemüse täglich besteht hat nach kurzer zeit auch keiner mehr bock drauf ;)... aber ich glaub ich versteh deinen punkt dem stimm ich soweit zu.


Antwort
Zitat
Djax
Beigetreten: 19.08.2006
Oldschool Grinder

Original von ayurve

ich hab ja gesagt ich diskutiere nicht weil sinnlos aber du schießt echt den vogel ab... ich stimm dir sogar in manchen punkten zu bei älteren themen aber deine art und weise geht echt nicht klar. auf so einer stupiden und primitiven ebene mir sowas "hinzukotzen" und auch noch so absurd das ich nicht mal mehr n wort für finde. find ich ausnahmsweise mal wirklich schade sowas.

Mimimi. Die Art und weise überlässt du mal lieber mir.
Das ihr immer gleich ragen müsst. Hab ich da einen Punkt getroffen?
Das war ne ernst gemeinte Frage.
Wann hört deine antrainierte Fleischeslust auf?


Antwort
Zitat
millionaire
Beigetreten: 15.12.2006
Elite Grinder

Original von Thomas6409
wieso sollte man das überhaupt widerlegen wollen?
1. sagt es 0,0 darüber aus, ob wir von Natur aus Fleischfresser sind (darum soll es doch in diesem thread gehen)

Josch und McPro haben doch auf der vorhergehenden Seite bestritten, dass durch die aktuell praktizierte Fleischproduktion Kalorien in Form von Getreide verloren gehen, welche dem Menschen sonst zur Verfügung stehen würden.
Das meine Aussage nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat stimmt natürlich, nur wollte ich das nicht einfach so stehen lassen.

Original von Thomas6409
2. bestreitet denke ich niemand, dass konventionelle Fleischproduktion ziemlich pervers ist. das trifft btw aber auf die gesamte Nahrungsmittelproduktion zu, Rindern Getreide als Futter zu geben ist genauso abartig und unnatürlich wie Gemüse in Pestiziden und anderen Chemikalien zu ertränken.

Willst du damit sagen, dass die heutige Gemüseproduktion für unsere Erde genauso schädlich ist wie die Fleischproduktion?


Antwort
Zitat
trekula
Beigetreten: 10.08.2007
PokerStrategist

Original von Djax

Original von ayurve

ich hab ja gesagt ich diskutiere nicht weil sinnlos aber du schießt echt den vogel ab... ich stimm dir sogar in manchen punkten zu bei älteren themen aber deine art und weise geht echt nicht klar. auf so einer stupiden und primitiven ebene mir sowas "hinzukotzen" und auch noch so absurd das ich nicht mal mehr n wort für finde. find ich ausnahmsweise mal wirklich schade sowas.

Mimimi. Die Art und weise überlässt du mal lieber mir.
Das ihr immer gleich ragen müsst. Hab ich da einen Punkt getroffen?
Das war ne ernst gemeinte Frage.
Wann hört deine antrainierte Fleischeslust auf?

Antrainierte Fleischeslust? Was soll das sein ?(
Ist doch wohl genau umgekehrt: Früher hat jeder noch den Kontakt zu dem lebenden Tier als Fleischlieferant gehabt und deswegen auch keinerlei Probleme mit Schlachten von Tieren gehabt, geschweige denn Ekel vor Fleisch und Blut. Das soll kein Angriff sein, aber imo ist Dein anscheinend vorhandener Ekel vor toten Tieren antrainiert.


Antwort
Zitat
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