Lektion 1
Frage 1: Aus welchen Gründen spielst du Poker?
- Weil das Poker spielen Spaß macht.
- Weil Poker eine willkommende Abwechslung zum Alltag ist.
- Weil mich die intellektuelle Herausforderung beim Pokern reizt und ich den Willen habe, mich gegen andere Spieler - auf meinen Weg durch die Limits ♦ - durchzusetzen.
- Weil man mit Pokern Geld verdienen kann (auch wenn zu Beginn nur geringe Beträge z.B. für kleine Belohnungen stehen, so kann es sich - bei entsprechendem Einsatz - doch zu einem guten und regelmäßigen Nebenverdienst entwickeln).
Frage 2: Was sind deine Schwächen beim Poker?
- Ich spiele lieber, als mich mit der Theorie zu beschäftigen. Es ist nicht so, dass ich gar keine Theorie mache (habe den Einsteigerkurs absolviert, einige weiterführende Artikel gelesen und viele Videos gesehen). Am liebsten sitze ich aber an den Tischen - insbesondere wenn ich in einem theoretischen Bereich nicht weiterkomme, lasse ich ihn erst einmal liegen...
- Momentan hakt es bei mir noch deutlich beim Thema Equity (dies fällt mir immer wieder auf, wenn ich meine Hände im Handdiskussions-Forum poste).
- Ich kann die Range meiner Gegner nur schwer einschätzen und denke zu oft, dass ich geschlagen bin, so dass ich meine Hand aufgebe und mir Value entgehen lasse.
- Ich bin mir nicht sicher, ob ich zu viele Tische spiele. Ich spiele zur Zeit 6 Tische und fühle mich gut dabei. Aber wenn ich dann plötzlich an 3 Tischen eine Entscheidung treffen muss, kann es schonmal eng werden. Allerdings kann das auch passieren, wenn ich nur 4 Tische spiele - zumal die Time Bank begrenzt ist.
- Ich kann eine Pokersession nur schwer beenden, wenn ich darin Verlust gemacht habe und spiele weiter, um meine Verluste wieder reinzuholen, wobei ich dann oft noch mehr Verlust mache.
Frage 3: Was heißt es, tight-aggressiv zu spielen?
- Tight bedeutet, dass man nur ausgewählte Starthände spielt, um sich gegen die - meist unbekannten - Gegner nicht in marginale Situationen zu bringen, sondern um ihre Hände möglichst zu dominieren. Bei der Handauswahl spielen die Position am Tisch (Preflop und Postflop), die Stacksize des Gegners und eventuelle Reads eine Rolle. Nach Flop, Turn und River muss man seine Handstärke stets neu evaluieren und sollte dann nur - mit Ausnahme eines Bluffs - seine starken Hände (starke Draws, Made Hands, Monster) weiterspielen und sich von schlechten Händen lösen.
- Aggressiv bedeutet, dass wir unsere - gut ausgewählten Starthände - betten oder raisen, anstatt zu limpen oder zu callen. Somit spielen wir aktiv, anstatt passiv, so dass wir unsere Gegner vor schwere Entscheidungen stellen und versuchen sie zu Fehlern zu zwingen.
- Tight-aggressiv meint damit, dass wir unsere gut ausgewählten Starthände durch betten und raisen agressiv spielen.