Original von azraelGB
Was soll denn der Vorteil einer , für mich persönlich, Qual Diät (Essfenster von 4 Stunden) gegenüber einer normalen Diät sein?
0,01% schneller am Ziel oder gibts da wirklich einen Vorteil?
Der Sinn der Warrior-Diät oder Intermitted Diät allgemein ist, dass man durch die längeren Fastenzeiten den Körper entlastet. Er kann in der Zeit also besser für die Entgiftung sorgen. Weiters soll man währenddessen wacher und fitter sein als sonst. Das lange Fasten führt auch dazu, dass wesentlich mehr Ketonkörper gebildet werden, was gut für die Fettverbrennung ist. Die großen Mahlzeiten nach dem langen Fasten sorgen angeblich für einen stärkeren Insulinausstoß, was gut fürs Muskelwachstum ist. Weiters soll sich der Körper soweit umstellen können, dass er die Glykogenspeicher drastisch vergrößern kann und um die 3000kcal als Glykogen einlagern kann (Normalwert ist glaub ich sonst bei 300-400kcal). Heißhunger solls auch nicht mehr geben. Nachteile gibts natürlich auch, nämlich den erhöhten Cortisolspiegel, wobei man bis zu einem bestimmten Grad Resistenz ausbilden können soll, was dann wohl kein Problem mehr sein soll. Hauptproblem dürften die riesigen Mengen an Essen sein, die man in der kurzen Zeit runterbringen muss.
An das lange Fasten soll man sich übrigens innerhalb nur weniger Tage gewöhnen, sodass man nicht mit ständigem Hunger durch die Gegend läuft. Dann gibts noch Tierversuche mit Ratten. Die Ratten mit Warrior-Diät waren gesünder und lebten länger als die anderen Ratten. Ob sich das auf den Menschen überragen lässt, weiß man nicht.
Ich hab ein paar Erfahrungsberichte gelesen, und die Leute waren durchwegs sehr positiv davon überrascht. Einige bemängelten aber, dass sie nach dem Essen komplett platt waren und nichts mehr machen konnten/wollten. Verständlich, wenn man 2000kcal und mehr auf einmal reinschaufelt. Wieviel Prozent das am Ende bringt, weiß ich auch nicht, aber wohl mehr als 0,01%, nehm ich an. Ich fands nur interessant, darum wollte ich mal eure Meinungen/Erfahungen dazu wissen.